… schlüpfte ich nach einer wundervoll stillen und erholsamen Nacht ungekämmt und ungewaschen in die Klamotten, und schlich mit der Kamera angetan leise nach draußen. Kaum hatte ich einen geeigneten Standplatz etwas oberhalb des Berggasthauses erreicht, ging nahe der Nordflanke des Fahrenbergs die Sonne auf… … Manch ein Gipfel trug noch seine aus duftigen Nebelschleiern […]
… Ich suchte mir auf halber Wegstrecke zurück zum Berggasthaus einen guten Standplatz und beobachtete gefesselt und hingerissen, die Kamera stets im Anschlag. Das war teilweise schon furios und höchst malerisch, anrührend, andächtig stimmend, was sich da zwischen Himmel, Walchensee und den Berggipfeln und -massiven ringsum abspielte… … Je näher die Sonne dem steil abfallenden […]
… haben Deutschlands Schüler:innen bei der aktuellsten Pisa-Studie abgeschnitten:…
… Da kommt mir doch sogleich ein Zitat aus dem Reinhard-Mey-Lied „Sei wachsam!“ aus dem Jahr 1996 in den Sinn, das ich ein klein wenig abgeändert wiedergeben möchte:…
… Das Finanz- und das Wirtschaftsministerium nehmen flüsternd das Bildungsministerium am Arm: Halt du sie dumm, wir halten sie arm…
… Deutschland investiert weniger in Schulbildung als der europäische und der OECD-Durchschnitt. Quellen:…
… Neulich, es war nach meiner schönen Fahrt mit dem neuen Lieblingsbus von Kochel nach Garmisch, erzählte mir eine FB-Freundin, die mir ans Herz gewachsen ist, dass sie vor einigen Jahren zusammen mit ihrem Freund ein paar Tage im Berggasthaus Herzogstand nahe des gleichnamigen Gipfels verbracht hatte, und wie herrlich und gemütlich es dort gewesen […]
… hätte ich als alter Trekkie jetzt ums Haar verschwitzt: Heute vor sechzig Jahren flimmerte die erste Folge von Star Trek (Raumschiff Enterprise) über die amerikanischen Bildschirme… 😀
… für den Wahlsieg der Blaunen in Sachsen-Anhalt:…
… Die Blaunen haben, das muss man ihnen zugestehen, schlicht und ergreifend über einen langen Zeitraum hinweg den besseren Wahlkampf geführt: Sie haben Ansprechstellen in jedem kleinen Ort in Sachsen-Anhalt, auch wenn der nur aus der Kirche, einem Wirtshaus und fünf Anwesen besteht. Die Kandidaten der AfD waren beim Kaffeeklatsch in Seniorenheimen, bei Jubiläen der Freiwilligen Feuerwehren, auf jedem Bürgerfest, sie haben bei der Tafel Lebensmittelspenden verteilt, waren in Kindergärten, Schulen und Kitas präsent, und bei Stammtischen. Sie haben sich hemdsärmelig zu den Einheimischen an den Biertisch gesetzt und so getan, als würden sie mit Empathie zuhören, wenn die Normalbürger:innen ihnen erzählt haben, wo sie der Schuh drückt. Ganz abgesehen davon, dass sie nach wie vor die (a)sozialen Netzwerke weitaus virtuoser bespielen als die „Altparteien“. Sie haben das Wir-Gefühl bei den kleinen Leuten generiert – „Wir einfaches Volk gegen dieses elitäre Pack da oben“. Und mit diesem geheuchelten Wir-Gefühl lassen sich ganz wunderbar Menschen verblenden und ganze Völker bewegen – im guten wie im schlechten Sinne.
Und die Kandidaten von der „cdu“ und „spd“ so? Da wurde in makellos gewienerten riesigen Nobelhobeln vorgefahren, geschützt von Bodyguards sind dann ein paar geschniegelte, studierte Fatzkes im tadellos geschneiderten, teuren Anzügen und blitzblanken Maßschuhen ausgestiegen, haben schnell ein paar inhaltsarme, sattsam bekannte Worthülsen abgefeuert, kurz und sorgsam vom „Pöbel“ abgeschirmt gewunken und sich dann überwiegend der Oberschicht – Bürgermeister:in, Unternehmer:innen, Großgrundbesitzer:innen, hoch dekorierten Würdenträger:innen – vor Ort zugewandt, um ausschließlich mit dieser zu parlieren – überspitzt formuliert. Das war mein Eindruck, wenn ich Berichte über den SA-Wahlkampf im TV verfolgt habe.
Die uralte, aber nach wie vor sehr profunde Taktik, sich zu den einfachen Leuten zu gesellen, so zu tun, als ob man ihnen alle Zeit der Welt und offene Ohren schenken würde, das oben erwähnte Wir-Gefühl bei den kleinen Leuten erzeugen, diese Taktik, die bei den „Altparteien“ so gar nicht mehr angesagt ist – die Nähe zum einfachen Volk suchen, igitt! Wer weiß, ob dieser Pöbel sich heute überhaupt schon gewaschen hat – überspitzt formuliert! – hat den Blaunen ihren Erdrutschsieg eingefahren.
Dass das in Wahrheit alles nur Show gewesen ist und der AfD genauso wenig, bzw. noch viel weniger an den Sorgen und Nöten der kleinen Bürger:innen liegt wie den Schwarzen und mittlerweile leider auch den Roten, steht ganz außer Frage. Aber es hat geholfen – und wie! Und das ist für mich das Tragischste an der ganzen Situation: Die „Altparteien“ wollen unbedingt ihre Macht und die Zustimmung der Deutschen erhalten – aber sie wissen anscheinend nicht mehr – oder wollen es auch gar nicht mehr wissen – wie Bürgernähe funktioniert und was für Vorteile im Wahlkampf daraus entstehen können! Und dann stellt sich am Abend nach der Wahl in Sachsen-Anhalt der Fritze hin und macht einen auf Mimimi!: „Das Volk kann oder will mich nicht verstehen.“ Und allein nach diesem einen Satz müssten in Berlin-Brandenburg eigentlich die Zustimmungswerte für die Blaunen um etliche Prozenpunkte steigen und die der Schwarzen absacken…
… Dieser kurze Ausschnitt aus der Jubiläumssendung der „Anstalt“ bringt das Thema fehlende Bürgernähe bei Schwarz-Rot perfekt auf den Punkt:
Die AfD gewinnt Sachsen-Anhalt mit 44 Prozent. Ein Desaster. Doch wir sollten aus Weimar gelernt haben: Wer schweigt, macht sich mitschuldig. Spätestens jetzt müssen wir uns wehren – als Bürgerinnen und Bürger, als Parteien, als Gewerkschaften, als Zivilgesellschaft. Nicht morgen. Jetzt.
… Die AfD wolltest du halbieren. Hat ja prima geklappt. Nicht. Allerdings ist dir das Halbieren gar prächtig bei deiner eigenen Partei in Sachsen-Anhalt gelungen. Ich hoffe, die Bundesregierung hat jetzt endlich ein Einsehen und schickt dich dorthin, wo du hingehörst – zum Teufel…
… sind sie vergangen, die ersten achtzehn Jahre bei WordPress… 😉
… Schaun ma mal, was uns die nächsten mindestens achtzehn Jahre hier in Bloggershausen so bringen werden… 😉
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… Habt ein feines Wochenende, ihr Lieben! Und habt Mut, Zuversicht und Hoffnung. Es gibt so viele gute, liebenswerte, intelligente, aufrechte, gewissenhafte, starke Menschen hier in unserem Land. Die Demokratie steht grad auf dem Prüfstand, das ist unbestritten. Aber wir werden das schaffen. Kopf hoch!… 🙂
… Vor einigen Jahren sah ich eine TV-Dokumentation über alteingesessene Salzburger Familien, traditionsreichen Handwerksbetriebe und alten Läden. Dabei kam die Sprache auch auf die Steingasse, und was da im Laufe der nächsten Minuten gezeigt wurde, fand ich recht interessant. Ich nahm mir fest vor, dieser Straße mal einen Besuch abzustatten. Aber wie das so ist, […]