… begab ich mich am Dienstag in aller Frühe endlich mal wieder in die Berge. Zusammen mit einem Spezl aus dem hohen Nordosten, der jedes Jahr einige Tage nahe Mittenwald weilt, um dort zu wandern und Bergluft zu tanken, fuhr ich im Wanderbus hoch zum idyllischen, romantischen Ferchensee. Dank des gut ausgebauten Wegs ist es auch für mich kein Problem, das kleine, stille Gewässer zu umrunden…
… Während der kurzen Fahrt machte ich mir Gedanken über den Wasserstand. Wie wird es nach diesem mehr als trockenen Hitzesommer wohl darum bestellt sein? Aber sowohl der etwas weiter unterhalb liegende Lautersee als auch der Ferchensee waren randvoll mit kristallklarem Bergwasser…
… Auch nach vielen Jahren ist der Blick über den See auf das Karwendelmassiv immer noch atemberaubend für mich. Da werde ich immer ganz andächtig und es dauert eine Weile, bis ich mich davon losreißen und die Wanderung fortsetzen kann…
… Auf den Buckelwiesen im obigen Bild pflegt stets eine Schafherde den Sommer zu verbringen. Mitte September werden die wolligen „Rasenmäher“ dann zurück auf den im Tal gelegenen Hof getrieben…
… Kaum ein Windhauch kräuselte die Oberfläche des Ferchensees, und die schier himmelhoch ragenden Gipfel und Wände des Karwendels spiegelten sich darin. Daran kann ich mich gar nicht satt sehen…
… Auch sehr schön, wenn auch weniger dramatisch, ist der Blick gen Osten…
… Eine kleinblütige, violette Enzianart…
… Nach der Seeumrundung kehrten wir in der Wirtschaft am östlichen Ufer ein und ließen uns große Teller dicker Erbsensuppe mit Würstln schmecken, wobei wir von einem gar nicht scheuen Rotkehlschen neugierig beäugt wurden. Und dann stand auch schon der letzte Wanderbus Richtung Tal vor der Tür, um uns zurück nach Mittenwald zu bringen…
… Habt einen möglichst unbeschwerten Tag, ihr Lieben!…
… Am frühen Nachmittag fand auf einer Wiese im Schlosspark eine kleine Raubvogel-Flugschau statt. Der erfahrene Falkner, der schon des Öfteren in Schleißheim aufgetreten war, wusste viel Interessantes über die fliegenden Beutegreifer zu erzählen. Sein Federvieh allerdings hatte ausgerechnet an diesem Sonntag so gar keine Lust, sich in die Lüfte zu erheben, Falken, Habichte und Adler gingen viel lieber gemächlich zwischen den Zuschauer:innen spazieren, was nicht nur bei mir für gutmütige Heiterkeit sorgte…
… Ein Sakerfalke, einer der größten Falkenarten weltweit, seine Spannweite kann bis zu 1,30 Metern betragen. Er bewohnt offene Landschaften wie Steppen, Halbwüsten und Agrarflächen in Osteuropa und Zentralasien…
… Der in Amerika verbreitet vorkommende Buntfalke hingegen gehört zu den Winzlingen, er wird nicht viel größer als eine Amsel…
… Der größte heimische Greifvogel ist der majestätische Steinadler. Er kann eine Spannweite bis zu 2,30 Metern erreichen. Er ist in Deutschland fast ausschließlich in den Alpen zu finden. Er kann Tiere schlagen, die weitaus größer sind als er – Gemsen z. B., oder junge Steinböcke…
… Anmut, Grazie, Eleganz und Kraft hoch zu Ross…
… Gut beschirmt geht’s zur Kutschen-Präsentation vor der großen Freitreppe des Schlosses…
… Was für ein bezauberndes Menschenkind!…
… Meine Lieben, das war der letzte Teil meiner Impressionen von der Historischen Reiter- und Kutschengala im Park von Schloss Schleißheim. Mal schauen, wohin es meine Kamera und mich demnächst hinverschlagen wird… 😉
… nur bedingt Glauben schenken. Mir ist das auch schon des Öfteren passiert, dass ich, wenn ich als olle Nachteule mal zähneknirschend und eher widerwillig einen auf früher Vogel gemacht hatte, keinen Wurm gefunden hab’… 🤣
… hätte ich vergessen, an @Royusch‘ interessantem monatlichen Blogprojekt mitzumachen… 😉
… Nunmehr wird mit zwei Würfeln gespielt – und das ergab am späten Mittwoch Abend die Zahl 7…
… Mein Projektwort lautet HABICHTSKAUZ, somit werde ich im Monat Juli (und fast auf dem letzten Drücker 😉 ) den siebten Buchstaben davon bildlich umsetzen. Diesmal musste ich schon eine geraume Weile grübeln, bevor mir ein adäquater Begriff samt passendem Foto in den Sinn kam…
… TIEFFLUG…
… Vor etlichen Jahren besuchte ich eine Raubvogel-Show auf dem Berg Pfänder am Bodensee. Und da strich ein Steinadler in schnellem, kraftvollem Flug so dicht über die Köpfe von uns Zuschauer:innen hinweg, dass wir ganz deutlich einen Luftzug wahrnehmen konnten. Ich war ehrlich gesagt schon etwas froh, dass der Raubvogel mich nicht zur Beute auserkoren hatte, obwohl er mich sehr intensiv im Blick hatte, sondern elegant weiter glitt und auf dem dick gepolsterten Arm eines Falkners landete, der einen weitaus feineren Leckerbissen in der Hand hielt… 😉
… Wieder einmal Dankeschön an @Roland, es macht immer Freude, an deinem Projekt teilzunehmen…
… Im Laufe der vergangenen achtundvierzig Stunden sind alle drei Jungstörche in meinem Lieblings-Storchennest gestorben, vermutlich an Unterkühlung aufgrund der seit Tagen schon andauernden heftigen Regenfälle. Storchenküken haben erst ab einem Alter von etwa eineinhalb Monaten ein die Nässe abweisendes, dichtes Gefieder, bis dahin tragen sie noch überwiegend einen weichen Flaum, der Feuchtigkeit aufsaugt wie ein Schwamm. Bei lang anhaltendem Regen und niederen Temperaturen wie während der letzten Tage kühlen die Jungstörche deshalb unweigerlich aus, was die Verdauungsorgane lähmt und die Aufnahme von Nahrung schier unmöglich macht. Von den Eltern konnten Skadi, Calimero und Henri nicht mehr gehudert werden, dafür waren sie bereits zu groß…
… Henri, das jüngste der Drei, hauchte sein Leben am späten Mittwoch Nachmittag aus. Calimero, das mittlere Küken, starb am Donnerstag Morgen. Und das älteste, Skadi, ist wohl in der Nacht zum Freitag über die Regenbogenbrücke geflogen…
… Ich habe das Leben der Storchenfamilie in Kolbermoor auch heuer wieder von Anfang an per Live Stream verfolgt, und hatte viel Freude am Wachsen und Gedeihen der zunächst vierköpfigen Kükenschar. Wobei es Ende Mai auch schon ein sehr tragisches Ereignis gegeben hat: Am 28. Mai warf Altstörchin Kaira den wohl chancenlosen Nachzügler Xaverl aus dem Nest, obwohl das Küken zwar im Vergleich zu seinen Geschwistern sehr klein, aber an sich gut geraten und quicklebendig gewesen war. Xaverl überlebte den Sturz aus großer Höhe nicht. Aber das ist den Störchen nun mal eingeprägt, dass nur die großen und starken Nachkommen ein Recht aufs Überleben haben. Und wir Menschen sollten tunlichst davon absehen, sie nach unseren Maßstäben (die in unserer Geschichte auf Erden schon so unendlich viel Leid und Grausamkeiten verursacht haben) zu be- oder gar verurteilen…
… Die Nest-Initiatorin Cindy hat gestern Abend den You Tube Live Stream abgeschaltet, zu Recht. Während der dramatischen zwei Tage, in denen sehr Viele von uns großen Anteil nahmen und um die Leben der Küken bangten, häuften sich im Chat, im Storchen-Tagebuch und auch im privaten Mail-Account von Cindy schier unfassbar hysterische, agressive, hasserfüllte Kommentare und Mails. Es gab etliche angebliche „Tierfreund:innen“, die trotz der häufigen und geduldigen Erklärungen von Cindy nicht einsehen konnten oder wollten, dass aufgrund des Arten- und Naturschutzes in die Leben von Kaira, Alex, Xaverl, Henri, Calimero und Skadi nicht eingegriffen werden durfte – hierzu ein Zitat aus dem Storchentagebuch Kolbermoor:…
Rechtlicher Hinweis: Der Weißstorch und sein Brutplatz unterliegen dem gesetzlichen Schutz. Auch wenn der Wunsch zu helfen menschlich absolut nachvollziehbar ist, darf ein Eingriff am Nest nicht einfach nach eigenem Ermessen erfolgen. Grundlage hierfür ist unter anderem § 44 Bundesnaturschutzgesetz. Eingriffe dürfen – wenn überhaupt – nur nach Prüfung und Abstimmung mit den zuständigen Fachstellen bzw. Behörden erfolgen.
Ein wetterbedingter Verlust eines Jungstorches ist ein natürlicher Vorgang und stellt nicht automatisch einen Notfall dar, der ein Eingreifen erlaubt.
… Wer hasserfüllt gegen einen Menschen reagiert, der seit Jahren schon voller Herzblut und Engagement so viel dafür tut, das natürliche Leben der Störche anderen Menschen nahe zu bringen, und partout nicht begreifen kann – oder will – dass Wildtiere wie die Störche ein Recht darauf haben, frei und ohne von uns beeinflusst zu werden, zu leben, aufzuwachsen und auch zu sterben, ist ein unzivilisiertes A***loch und ganz sicher kein/e wahre/r Tierfreund:in…
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… Ein Bild aus glücklichen und unbeschwerten Tagen: Die vier Küken Skadi, Calimero, Henri und Xaverl kurz nachdem sie alle geschlüpft waren. So sollten wir sie in Erinnerung behalten…
… Fliegt hoch und frei, ihr kleinen Störchlein… 🌈 🖤
Gefreut: Darüber, dass mir die Bearbeitung eines Behördenantrags diesmal so leicht von der Hand gegangen ist. Nun hoffe ich, dass er genauso flott bearbeitet werden wird.
Dass Münchens Samba-Zug anlässlich der Pride Week 2026 am frühen Sonntag Abend direkt an meiner Bude vorbei gezogen ist.
Und dass ich auf dem nahen Bauernmarkt am Dienstag die ersten Pflänzlein für mein Balkönchen erstanden habe. Ich werde auch dieses Jahr ziemlich planlos vor mich hinpflanzen, was mir an Blümchen, Kräutern etc. gefällt, wird erstanden und kommt in die kleine sonnendurchflutete Oase. Nur so weit wie letztes Jahr, als ich dann vor lauter Töpfen und Blumenkästen selber kaum mehr Platz auf dem Balkon hatte, möchte ich’s dann doch nicht mehr treiben. 😀
Darüber, dass sich in meinem Lieblings-Storchennest eine zunächst tragisch anmutende Situation zum Guten gewendet hat: In der Nacht von Donnerstag auf Freitag herrschte durchgehend Starkregen bis in die Morgenstunden. Das kleinste der verbliebenen drei Küken lag Freitag früh schlaff und teilnahmslos im Nest und wollte nicht fressen. Das sah sehr traurig aus und nahm uns alle mit. Denn Störchlein im Alter von dreieinhalb Wochen haben noch überwiegend ihre flaumigen weichen „Baby-Daunen“ und kein wasserabweisendes Gefieder, nasses und kaltes Wetter kann deshalb für sie lebensgefährlich sein. Am Vormittag wurde es wärmer und die Sonne zeigte sich, und nach wenigen Stunden hatte sich Klein-Henri zum Glück wieder erholt, war lebhaft und wohlauf und frass seinen Geschwistern bei der nächsten Fütterung fast die ganze große Portion Würmer, Käfer, Schnecken etc. vor den Schnäbeln weg. 😀
Geärgert: Nach Wal Timmy – oder Hope – ist es nun die traurige Geschichte der Hündin Lette, die von einem Paar grausam zu Tode gequält worden war, die für einen sogenannten Hype in den Medien sorgt, vor allem im Internetz. Ich mag Tiere, keine Frage, und für mich sind sie auch wertvolle Lebewesen, aber ich ärgere mich sehr über jene Zeitgenoss:innen, die da mit Schaum vorm Mund in den (a)sozialen Netzwerken lautstark fordern, man möge diesen Menschen die gleichen Leiden zufügen. Gewalt mit Gewalt zu vergelten ist noch nie eine Lösung gewesen.
Gedacht: Ich sollte mal wieder einen Kontrolltermin im Friedrich Baur Institut für Muskelerkrankungen vereinbaren, der letzte ist mittlerweile schon fast sechs Jahre her, und ich habe den Verdacht, dass die Titinopathie nicht nur in meinen Beinen inzwischen flott vorangeschritten ist.
Gefragt: Sollte ich nicht doch vielleicht mal bei der Hausärztin einen Test auf Demenz bzw. Alzheimer machen lassen?
Gewundert: So übermäßig viel wird bei uns geschwafelt – doch kaum etwas bewegt sich politisch in die richtige Richtung…
Gelitten: Zur Zeit bin ich ziemlich schlapp und habe Muskelschmerzen. Seit Tagen schon fühle ich mich wie ein Schluck Wasser in der Kurve, und vom Bloggen angefangen über neue Isarspaziergänge bis hin zu häuslichen Pflichten hindert mich das grade ziemlich an der Durchführung geplanter Vorhaben.
Genervt: Davon, dass ich momentan sehr zerstreut und vergesslich bin.
Gewesen: Im Viertel unterwegs, auf dem Bauernmarkt, im Lieblings-Discounter, im Lieblings-Drogeriemarkt.
Getroffen: Einen hilfsbereiten jungen Nachbarn. Die jungen Leute, welche zur Zeit im Haus wohnen, sind recht angenehm. Nur dass viele von ihnen Türen nicht leise schließen können, sondern immer mit Karacho ins Schloss donnern, stört mich.
Gesucht: Die Verschlüsse für zwei Lieblings-Ohrringe.
Gefunden: Leider nur einen. Aber im Netz habe ich sehr schnell passenden Ersatz entdeckt.
Gelacht: Ja, natürlich! 🙂
Geweint: Nein.
Gegessen: Diesmal eine Renke, in der Folie gegart, wieder mal Pfannkuchen mit Pistaziencreme, Gnocchi mit Rahmschwammerln, gebratene Rinderlendenstreifen mit geschmorter Tomate und Paprika und Gnocchi, Spargel mit Kartoffeln und Sc. Hollandaise (vermutlich zum vorletzten Mal in diesem Jahr), viel Obst – vor allem Erdbeeren – und frisches Gemüse, Müsli
Getrunken: Tee, Wasser, Orangensaft, und einen aromatischen Silvaner
Gehört: Ein hinreissendes musikalisches und optisches Highlight!
Gesehen: Die letzten Folgen von „Nash Bridges“, sehr viel Live-Cam vom Lieblings-Storchennest und eine Doku der Tierfilmer Hans Schweiger und Ernst Arendt aus dem Jahr 1979 „Alltag der Spatzen/Tiere vor der Kamera“. Ich mag die Beiden sehr, nicht zuletzt wegen ihrer humorvollen und liebevollen Kommentare über die gefilmten Viecherln. – Die NDR-Talkshow – das ist normalerweise nicht so mein Ding, aber diesmal war die Sendung richtig interessant. Allein schon Ingo Zamperoni und Philip Awounou, Thomas Helmer, der Richter und Buchautor Thorsten Schleif, die „Hamburger Goldkehlchen“ – 70 Mann und keiner kann singen! 🙂 – waren das Einschalten wert.
Gelesen: „Rosen im Asphalt“ von Felicitas Fuchs. Wird von vielen Leser:innen gelobt, mich überzeugt dieses Buch jedoch leider nicht. Die beiden Frauen – Irmi und Linda – deren Schicksale über vier Jahrzehnte erzählt werden, gehen mir nicht so recht unter die Haut. Das liegt für mich am Schreibstil, der mir manchmal ziemlich oberflächlich erscheint, auch an der Erzählweise – oft geschieht im Umfeld der Beiden Tragisches und Spannendes – und dann ist auf einmal das Kapitel zu Ende und beim nächsten werden gleich mehrere Jahre übersprungen, ohne dass näher auf die vorigen Handlungen eingegangen wird. In die Handlung eingeflochten sind bemerkenswerte Ereignisse der deutschen Geschichte seit Mitte der fünfziger Jahre, auch oft nur stichpunktartig und eher oberflächlich. Für mich ist diese „Melange“ aus Roman und Geschichtsbuch nicht wirklich gelungen.
Gelernt: Wie oft nix Gscheits. 😉
Gekauft: Was Frau so zum Leben braucht. Und Ohrring-Verschlüsse.
Gewerkelt: Zusammen mit der Haushaltshilfe habe ich am Montag die Bude sauber gemacht.
Geschlafen: In letzter Zeit viel zu viel.
Geträumt: Viel, bunt und lebhaft.
Geplant: Dienstag habe ich einen Termin bei der Lieblings-Haarkünstlerin, dann möchte ich auf den Bauernmarkt, und endlich auch mal wieder ein Stück der Isar entlang spazieren. Am 13. und 14. ist Stadtgründungsfest und Hofflohmarkt in Haidhausen. Beides möchte ich mir nicht entgehen lassen. Ansonsten leben und leben lassen.
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Ich wünsche euch einen schönen Sonntag. Habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben und bleibt bzw. werdet gesund.
… Dieses Bild eines kreisenden Raubvogels – Habicht, denke ich mal – und viele andere Fotos habe ich am 28. Mai 2023 während einer schönen Wanderung in der Umgebung des oberbayrischen Storchendorfs Raisting nahe des Ammersees gemacht…
… ist für kleine, vorwitzige Storchenkinder der Platz zwischen Mamas Flügel und ihrem Brustgefieder. Da lässt es sich so richtig schön dösen, die Gegend beobachten und sich auch mal ganz frech über das doofe Wetter während des vergangenen Tages beschweren… 😉
… Kommt gut und möglichst stressfrei durch den Tag, ihr Lieben!…
… hat sich in Kolbermoor das vierte Küken aus dem Ei gekämpft. Freude und Bedenken sind gleichermaßen groß, mit etwa vier Tagen Abstand zu seinen Geschwistern wird es das jüngste Storchenküken im Nest von Kaira und Felix alles andere als leicht haben, sich durchzusetzen und zu überleben…
… Es ist immer wieder beeindruckend und bereitet mir große Freude, wie liebevoll und engagiert sich Cindy K., die Initiatorin des Storchennests von Kolbermoor, um die Webcam sowie den Live-Chat und die dazu gehörende Website kümmert. Täglich werden Videos mit kurzen Zusammenschnitten des Tagesgeschehens online gestellt, auf der Website gibt es ein Tagebuch mit interessanten Informationen über die anmutigen Schreitvögel, und im Chat bekommt man auf jede Frage zum Thema Störche eine gut fundierte und sachliche Auskunft. Cindy ist Erzieherin in einem Kindergarten und hat bereits im letzten Jahr den Werdegang der Kolbermoorer Storchenfamilie in ihr Bildungsprogramm aufgenommen. Die Kids sind allesamt Feuer und Flamme und sehr am Wohl und Wehe der Altvögel samt ihren Küken interessiert…
… In Freilassing liegt die Kamera am Storchenhorst nun so tief – das riesige Nest ist im Laufe der vergangenen Jahre enorm in die Höhe gewachsen -, dass zur Zeit die Linse beinahe ständig durch die Exkremente der Jungvögel verschmutzt und ein Beobachten der Altstörche Lina und Korbi und ihrer vermutlich immer noch fünfköpfigen Kükenschar kaum mehr möglich ist. Der Live-Chat hat sich mittlerweile zu einem gemütlichen virtuellen Kaffeeklatsch älterer Damen gewandelt, in dem angeregt über alles Mögliche – Wal Timmy, ESC, Freilassinger Volksfest, Gesundheitliches, Privates, Berufliches, Kochrezepte, Urlaubspläne etc. – geplaudert wird und die Störche nur mehr gelegentlich am Rande vorkommen. Zudem hat die Person, welche hauptsächlich die Moderation des Chats inne hat, von Störchen ungefähr so viel Ahnung wie eine Kuh vom Fahrrad fahren, und erteilt auf Fragen gerne falsche und teils völlig absurde Auskünfte. Mitmenschen, die sich für Störche interessieren, sie beobachten und gerne mehr über sie erfahren würden, möchte ich daher hiermit wärmstens das Storchennest Kolbermoor empfehlen…
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… Habt einen schönen und entspannten Samstag, ihr Lieben!…
… sind’s nun im Storchennest von Kolbermoor nahe Rosenheim…
… Beim vierten Ei weiß man noch nicht so recht, ob es auch schon einen Sprung hat oder ob es lediglich schmutzig ist. Ideal wäre, wenn das vierte Küken alsbald schlüpfen würde, denn je kleiner die Abstände zwischen den Geschwisterchen sind, umso größer die Chance, dass alle durchkommen…
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… Ich befinde mich allmählich wieder auf dem Weg der Besserung, nachdem ich fast zwei Wochen lang ziemlich krank gewesen bin. Ich hatte mir gegen Ende April eine sehr schlimme Bronchitis samt Erkältung eingefangen, die mir höchst unangenehm zugesetzt hat. Ich hatte fast eine Woche lang vor furchtbaren Hustenanfällen nachts kein Auge zugetan, und war ein paar Mal nahe dran, den ärztlichen Notdienst zu rufen. Das wunderschöne Wetter Anfang Mai hatte ich völlig verpasst, ich lag die ganze Zeit vor mich hin siechend im Bett. Zwischendrin hatte ich zum Glück manchmal auch kurze Stunden, in denen ich mich mit Müh und Not waschen, anziehen und ein wenig nach draußen gehen konnte, um dringend Benötigtes einzukaufen, wobei sich das hauptsächlich auf solche Dinge wie Hustensaft, Erkältungssalbe und Taschentücher beschränkte. Mein Geruchs- und Geschmackssinn waren bis vor kurzem völlig verschwunden, alles, was ich versuchte, mir einzuverleiben, schmeckte gleich – nach nichts – wobei ich ohnehin keinen Appetit hatte und der Magen nach einigen Bisssen schon zu streiken pflegte…
… Wäre ich körperlich gesund, hätte ich Bronchitis und Erkältung vermutlich leichter weggesteckt, wegen der Muskelerkrankung kosteten mich vor allem die heftigen und lang andauernden Hustenanfälle ungemein viel Kraft. Montag hatte ich noch einmal einen richtig schlimmen Durchhänger, seitdem geht es nach und nach bergauf. Aber es wird wohl noch eine Weile dauern, bis ich wieder so richtig fit sein werde…
… Ich wünsche euch einen guten und möglichst unbeschwerten Tag!…
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