… Die drei Wortspenden von @Christianes aktueller Ausgabe der ABC-Etüden – Abglanz – scheuert – säuerlich – haben mich so inspiriert, dass mir dazu noch eine kleine Geschichte eingefallen ist… 😉
Nachdem Alma ihren schrillionsten klagenden und gehässigen Monolog über die Unarten ihres Ehemannes beendet hatte, sah ihre Freundin Christa die Augen genervt verdrehend zu ihr, während sie einen scheuernden Blusenkragen ausbesserte.
„So lass dich doch endlich scheiden!“
Alma schüttelte vehement den Kopf. „Nichts lieber als das. Aber ich befürchte, dass ich danach mittellos dastehen würde.“
„Dann musst du dir halt einen Job suchen.“
„Ich kann doch nichts! Ich habe nie eine Ausbildung gemacht! Bin doch seit dem Abi ‚nur‘ Ehefrau und Mutter gewesen!“
Christa holte tief Luft. „Und wenn du deinen Johann um die Ecke bringst?“
Alma nickte. „Ehrlich gesagt habe ich daran auch schon oft gedacht. Aber ich wüsste nicht wie… Und würde dann garantiert im Gefängnis landen.“
„Das muss nicht sein. Es gibt Gifte, die sind im menschlichen Körper nicht nachweisbar. Ich habe ein paar Beziehungen im Darknet, ich könnte dir so etwas besorgen, wenn du willst.“
Alma willigte ein…
… Drei Tage später überreichte ihr Christa eine winzige Phiole, in der sich einige Tropfen einer gelblichen Flüssigkeit befanden. „Das mischt du deinem Plagegeist ins Essen, es wirkt innerhalb einer Stunde.“…
… Johann saß am Abendbrottisch und machte sich daran, den Rotwein einzuschenken. Der Abglanz der untergehenden Sonne ließ die rubinrote Flüssigkeit glühen. Alma hatte das selbst gekochte Gulasch verteilt und reichte ihrem Mann seinen Teller. Sie aßen schweigend, dann hob Johann das Weinglas. „Köstlich, wie immer! Prost, meine Liebe!“
Sie nahm einen Schluck und verzog das Gesicht. „Schmeckt irgendwie säuerlich heute.“
Johann beugte sich lachend über den Tisch. „Alma, das angebliche Gift, das dir meine Liebste Christa gegeben hat, war nichts anderes als Speiseöl. Aber das Gift, das sie für mich geordert hat und das ich dir unbemerkt in den Rotwein gegeben habe, das ist echt. Und in wenigen Minuten bist du tot, du ständig nörgelnde, frigide Megäre.“
Noch ringt verzweifelt mit den kalten Oktobernächten um sein grünes Kleid mein Baum. Er liebt’s, ihm ist es leid, Er trug es fröhliche Monde lang, Er möchte es gern behalten. Und wieder eine Nacht, und wieder Ein rauher Tag. Der Baum wird matt Und kämpft nicht mehr und gibt die Glieder Gelöst dem fremden Willen […]
… Zu diesem Beitrag inspiriert hat mich ein älterer Post aus dem Jahr 2018 über die BMW Welt München nahe des Olympiazentrums München, den ich gestern rebloggt habe…
… Was moderne Architektur und vor allem Hochhäuser anbelangt, bin ich seit meinem ersten Aufenthalt vor etlichen Jahren eine Bewunderin der Wiener Donaucity. In der Altstadt schwelge ich bei jedem ausgedehnten Rundgang im überreichen Fundus schöner alter, gediegener, vornehmer Bauten, jenseits der Donau faszinieren mich allerdings die himmelwärts strebenden Türme aus Glas und Beton, sowie die UN-Gebäude mindestens genauso. Und der DC Tower 1 mit seiner die Donauwellen nachempfindenden Ostfassade ist für mich ohne Zweifel einer der schönsten Wolkenkratzer überhaupt…
… Wie immer: Wenn ihr euch ein Bild genauer ansehen wollt, braucht ihr nur darauf zu klicken… 😉
… Einen hervorragenden Blick auf Wiener Türme alt und neu hat man übrigens von der Dachterrasse des Haus des Meeres aus…
… was Architektur und Kunst anbelangt, eher früheren Epochen und Baustilen zugeneigt bin, kann ich durchaus auch an modernen Bauwerken Gefallen finden, so zum Beispiel der BMW-Welt nahe des Münchner Olympiaparks. Da ich mich an sich nicht für fahrbare Untersätze interessiere, ist mir bislang entgangen gewesen, dass man diese Ausstellungs- und Event-Location kostenfrei besichtigen kann. […]
… Im Frühsommer machte ich während eines Isarspaziergangs die folgenden Aufnahmen. Nach dem Hochladen auf den Schlepptop hätten sich die Bilder beinahe zu sogenannten „Festplattenschlafmützen“ entwickelt, wenn sie mir nicht gestern abend zufällig in den Sinn gekommen wären… 😉
… Seit langem schon dürfen sich Streetart-Künstler:innen an dem die Muffathalle umfassenden Mauerwerk nach Gusto kreativ austoben. Die Gemälde wechseln mehrmals pro Jahr und zeigen sowohl Abstraktes und Skurriles als auch Idyllisches mit einem Hauch Kitsch…
… Ich hoffe, euch machen die Bilder genauso viel Freude wie mir vor einigen Monaten, als ich sie entdeckt hatte…
… Blick vom ausgesprochen futuristisch und kühn konstruierten Bau der BMW-Welt München zum Olympiaturm. Da hat es mich, inspiriert von der ungewöhnlichen Architektur, sehr gereizt, mal eine etwas andere Bildbearbeitung auszuprobieren. – Sollte ich vielleicht öfter machen, ausgetretene Pfade zu verlassen und Neues, Ungewohntes zu wagen… 😉
… In die Mediathek hochgeladen habe ich diese Aufnahme am 21.10.2018…
… Das Fotografieren bei großen Umzügen ist – sofern man nicht einen Platz abseits der großen Menge hat – immer etwas schwierig, auch wenn man lange Zeit vor Beginn des „Events“ ganz vorne an der Absperrung geduldig ausgeharrt hat – da fegt mitunter ein winkender Arm durchs Bild, oder jemand lehnt sich rücksichtslos vor einem […]
… Heute überwiegend in bayrischer Mundart mit teilweiser Übersetzung… 😀
… Dreck – legal – Kunde – das sind diesmal jene drei Begriffe, welche ich im WWW aufgeschnappt habe, und die in ein Drabble, eine Kurz-Kurz-Kurz-Geschichte von genau einhundert Worten, eingebaut werden sollen… 😉
Simon Brandtner, weißbeschopfter Kaufladenbesitzer im Örtchen Meierskirch, stand naserümpfend vor dem nach Rotwein stinkenden Scherbenhaufen und nickte seinem „Stift“ (Lehrling) zu. „Und? Was is passiert?“ – „Der Bürgermoasta Gstettner is in den Laden gschossn und hat wia a Wuida (Wilder) plärrt (geschrien), dass er Eahna ozoagn werd, weil des ned legal is, so an zsammpanschten Dreck an anständign Kunden anzudrehn. Dann hab i gsagt, er soll se ned a so aufführn wia a Steign (Kiste) voller narrischer Affn. Und dann hat er die Weinflaschn aufn Bodn gschmissn und gmoant, dass er uns Zwoa ozoagn werd.“ – „Der spinnt doch, der Gstettner.“
… Da könnte es vielleicht eine Fortsetzung geben, je nachdem, wie die nächsten Worte lauten werden… 😉
… Dieses Ereignis ist der Hauptgrund für meinen Tagesausflug nach Meran gewesen. – Nach meiner Ankunft strebte ich gleich der nächst gelegenen Brücke über die Passer zu, um ein Foto vom Flüßchen und der Promenade zu schießen – aber meine schöne Kamera streikte, wie schon zwei Stunden zuvor, als der Reisebus sich auf Atem beraubende […]
Gefreut: Dass ich bezüglich zweier Behördenangelegenheiten wider Erwarten im Nullkommanix positive Rückmeldungen erhalten habe. – Über einen sehr schönen Spaziergang durch den Englischen Garten. – Über einen kleinen Geldsegen. – Und natürlich auch darüber, dass Frau R. und ich am Montag wieder viel Kurzweil miteinander hatten.
Geärgert: Darüber dass ich mir am Freitag den Magen verdorben hatte, die Nacht großenteils in meiner „Porzellanabteilung“ verbringen musste und danach schlimm in den Seilen hing. Dabei hatte ich geplant gehabt, mir die Parade zum 150.ten Trambahn-Jubiläum anzusehen. Aber ich hatte nicht viel verpasst, es gab lediglich einige historische Zuggarnituren, drei alte Linienbusse und ein paar hochmoderner Trambahnen zu sehen.
Gedacht: Dass für die „cdu“/“csu“ Rot-Rot-Grün in Berlin und vielleicht auch Meck-Pomm anscheinend eine weitaus größere Bedrohung darzustellen scheint als eine AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt. Hättet ihr eine bessere und vor allen Dingen sozialere Politik für den Großteil der Bürger:innen gemacht, dann wäre es nicht so weit gekommen! Und hat man da bei den Unchristlichen und Unsozialen Undemokraten vielleicht Angst davor, dass es mit den Stimmen von Berlin und Mecklenburg-Vorpommern in Bälde im Bundesrat für die Prüfung eines AfD-Verbotsverfahrens reichen könne?
Gefragt: Ja, wat denn nu, Fritze? Halb voll oder halb leer? 🤣
Gewundert: Mal wieder darüber, was für sonderbare Individuen im Internet doch ihr Wesen und Unwesen treiben.
Gelitten: An so was wie einer Lebensmittelvergiftung. Von Freitag Nacht bis Sonntag Abend hing ich ziemlich schlimm in den Seilen.
Genervt: Von den „Schwarzen“ mal wieder. Leute, wenn ich mir die Partei- und Regierungsprogramme von Rot-Rot-Grün versus AfD so ansehe, dann sitzt der Feind und Zerstörer unserer Demokratie definitiv aber so was von rechts und nicht links!
Gewesen: Großeinkauf im Discounter meines Vertrauens, beim Physiotherapeuten, im Englischen Garten, ein wenig im Viertel unterwegs.
Getroffen: Die Frau R. mal wieder, und eine Nachbarin, die ich seit ewigen Zeiten nicht mehr gesehen habe. Ich habe mich über unser Wiedersehen sehr gefreut.
Gesucht: Einen Ohropax-Stöpsel, den ich geistesabwesend irgendwie vom Nachtkästchen gefegt hatte.
Gefunden: Nein, der hat sich wohl ganz weit unters Bett verkrümelt, da, wo ich beim besten Willen nicht mehr hinkomme.
Gegessen: Gar feinen und würzigen Ofenkäse mit Baguette – jetzt ist endlich wieder richtig Ofenkäse-, Eintopf- und Auflaufzeit. 😉 Eine fangfrische Forelle aus dem Kochelsee. Hühnerbrustfilet gebraten mit Nudeln und Chicoree-Orangen-Salat. Rahmchampignons mit Nudeln – die Schwammerl haben mir, so vermute ich sehr, dann diese Magen-Darm-Verstimmung beschert. Haferschleimsuppe, Grießbrei und Rührei, Knäckebrot mit Frischkäse, um das Gekröse zu beruhigen.
Getrunken: Tee, Wasser, Orangensaft. Und einen württembergischen Rotwein, den ich im Discounter meines Vertrauens erspäht hatte und probieren wollte. Igitt, was war das für eine Plörre! Sozusagen eine unerträgliche Beleidigung meiner Geschmackspapillen! Mein Fazit nach nur wenigen Schlucken: Rubinrotes Zuckerwasser mit minimalen Spuren von vergorenem Traubensaft. Den größten Teil der Flasche habe ich in den Ausguß entsorgt.
Genascht: Ein paar Stückchen Bitterschokolade mit Mousse au Chocolate.
Gelacht: Über die Blaunen. Lang, laut und voller Schadenfreude. Im niedersächsischen Cloppenburg hat die AfD bei der Stadtratswahl am 13. September 22,29 % der Stimmen geholt. Das wären eigentlich neun Sitze von achtunddreißig im Stadtrat. Und damit wären sie die zweitstärkste Kraft hinter der „cdu“. Doch die Blaunen haben für diese neun Sitze lediglich fünf Kandidat:innen aufgestellt. Deshalb verfallen vier Sitze, und der Stadtrat zählt nunmehr lediglich vierunddreißig Mitglieder. Doch die AfD hat es in Cloppenburg tatsächlich geschafft, sich noch mehr zu dezimieren. Ein Ratsmitglied der Blaunen erhielt wie alle anderen auch das Schreiben mit der Aufforderung, die Wahl anzunehmen oder abzulehnen. Der gute Mann machte sein Kreuzerl in dem kurzen Formular bei „Ich lehne die Wahl ab“ und zieht somit nicht ins Rathaus ein. 😂 😂 😂
Gehört: Das ist auch nach siebzig Jahren immer noch hin- und mitreißende Gute-Laune-Musik, mit keinem Geringerem als dem herausragenden, legendären, wundervollen „Satchmo“ Louis Armstrong:
Gesehen: Und da musste ich mir dann doch sogleich nach dem Anhören den Streifen „High Society“ zum x-ten Male zu Gemüte führen. Es ist eine bezaubernde, leichtfüßig inszenierte Komödie mit gar feinen Gags, einer erlesenen Riege einstmaliger Weltstars, viel Glamour, Luxus und einer herrlich swingenden Filmmusik aus der Feder des legendären Komponisten Cole Porter. Genau das Richtige, um sich zu entspannen und bei guter Laune Fünfe grade sein zu lassen.
Gelesen: Nach wie vor die Biographie über Salvador Allende, eine interessante und gut geschriebene, sehr detaillierte Lektüre. Und immer noch „Der Astronaut“.
Gelernt: Faszinierendes über den Goldenen Schnitt in der Terra-X-Folge Codes der Natur.
Gekauft: Nix Besonderes, was Frau halt so zum Leben braucht.
Gewerkelt: Nur vereinzelte Stichpunkte für eine neue kleine Geschichte erstellt.
Geschlafen: Überwiegend gut, mit Ausnahme von Freitag auf Samstag.
Geträumt: Wie immer bunt und lebhaft. Nur leider kann ich mich schon wieder an keinen einzigen Traum erinnern.
Geplant: Dienstag und Freitag geht’s wieder zur Krankengymnastik – ich freue mich schon! Und natürlich werde ich wie üblich eine kleine Runde über den nahen Bauernmarkt drehen. Ansonsten ist leben und leben lassen vorgesehen.
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Ich wünsche euch allen einen möglichst stressfreien Wochenstart! Habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben und bleibt bzw. werdet gesund! 🙂