… Was war das fĂŒr eine hinreissende, ĂŒberwĂ€ltigende „blaue Welle“ in den USA! Was ist das MAGA-Gesindel da gar herrlich abgestraft worden. Ganz besonders freut es mich, dass so viele Amerikaner:innen gezeigt haben, wohin sich Elon Murks seinen ganzen Schotter stecken kann, hat er in den letzten Monaten doch nichts unversucht gelassen, WĂ€hlerstimmen zu kaufen und eine halbe Milliarde Dollar in den Midterms-Wahlkampf gesteckt…
… Ungarn, Brasilien, Serbien, die USA – und demnĂ€chst bitte auch bei uns! Lasst uns antidemokratische, antisoziale, gröĂenwahnsinnige, irre, korrupte, verlogene Subjekte abwĂ€hlen!…
… Ich habe diese Nacht nur wenig geschlafen – aber das war es mir wert. Chapeau, euch Menschen in den USA!…
… Nach dem erfrischenden Bad im Eisbach im Englischen Garten gibt’s noch eine kleine Dusche fĂŒr’s Frauchen und alle anderen, die sich im Umkreis von zwei Metern aufhalten… đ
… In die Mediathek hochgeladen habe ich dieses Bildnis eines ganz hingerissen sich das Wasser aus dem Pelz schĂŒttelnden Wuffs am 04. November 2017…
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… Kommt gut und möglichst ohne kalte Dusche durch den Tag!… đ
… VergnĂŒgen – erblassen – monoton – das sind diese Woche die drei Begriffe, die mir im WWW quasi zugeflogen sind, und die in ein Drabble, eine Kurz-Kurz-Kurz-Geschichte von nur einhundert Worten, einzufĂŒgen sind…
âDas macht absolut kein VergnĂŒgen, mit dieser Trulla zusammen zu arbeiten.â, lĂ€sterte Konrad am Telefon. âAllein diese monotone Stimme! Und wie die aussieht! An der könnte sich ein guter Schönheitschirurg jahrelang eine goldene Nase verdienen. Und fett ist sie obendrein, schĂ€tzungsweise hat die mindestens ZeltgröĂe vierundfĂŒnfzig. Und dem alten Heinrich kann dieses Weib nie und nimmer das Wasser reichen!â
Konrad vernahm hinter sich ein leises Rascheln, wandte sich um und erblasste, als er seine neue Chefin sah, die mit gerunzelten Brauen auf ihn herabblickte.
âIch wĂŒrde vorschlagen, Sie beenden jetzt ganz schnell Ihr PrivatgesprĂ€ch und begleiten mich in mein BĂŒro.“
Gefreut: Ăber eine angeregte Unterhaltung mit der engagierten Ărztin, die nun seit vierundzwanzig Jahren schon neben mir wohnt, und ihrem LebensgefĂ€hrten. Der sympathische und gutaussehende Mann ist am Bodensee beheimatet, und da musste ich natĂŒrlich höchst ausfĂŒhrlich von den schönen Zeiten dort und meinen Erlebnisse und EindrĂŒcken schwĂ€rmen. đ
Und ĂŒber eine im GroĂen und Ganzen unbeschwerte Woche.
GeĂ€rgert: Ăber diese unfassbare Menge an Hetze, Hass, Falschnachrichten, gefĂ€lschten Bildern, Videos und die absurdesten Verschwörungsschwurbeleien bezĂŒglich des abgebrannten Kehlsteinhauses im Internetz, vor allem in den (a)sozialen Netzwerken.
Gedacht: Da haben die Kinder und Jugendlichen absolut berechtigte Forderungen an die Politik und die Gesellschaft, denen sie nun mit gewaltfreien Demonstrationen und Kundgebungen Gehör verschaffen wollen. Und dann wird das bereits Wochen vorher von widerlichen Schmierfinken und auch etlichen Politiker:innen in den Dreck gezogen und den Menschen Angst vor möglichen Ausschreitungen wie in Frankreich und Italien gemacht. Und nun, nachdem der GroĂteil der Demos wirklich friedlich verlaufen ist, finden ĂŒberwiegend die empörten, reiĂerischen Schlagzeilen ĂŒber einige Ausschreitungen Aufmerksamkeit, die sich erst nach den Demonstrationen ereignet hatten. Die sehr wichtigen Themen, die den jungen Menschen verstĂ€ndlicherweise unter den NĂ€geln brennen, gehen in der ganzen inszenierten Panikmache und den teils recht unsachlichen effekthascherischen und auch subjektiven Berichterstattungen beinahe völlig unter. In drei Wochen will die „Gen Z regelt“ wieder deutschlandweit auf die StraĂen gehen – und da werde ich mit dabei sein!
Laut BGLand24 wurde in einer Versammlung des Zweckverbandes Bergerlebnis Berchtesgaden der Beschluss gefasst, das Kehlsteinhaus wieder aufzubauen. Allerdings nicht eins zu eins, sondern die Ruine solle dazu genutzt werden, etwas Neues zu errichten und das Ganze in ein hochwertiges Konzept einzubinden, ein Neubau, der Bildungsaspekt, Erinnerungskultur und touristischen Nutzen miteinander verquicken soll. Ja, das gefĂ€llt mir, da bin ich dafĂŒr.
Gefragt: Was bitte verstehen Sie denn unter Antifa Utensilien? Diese Frage stellte ich im Gesichtsbuch einem AfD-ler, der behauptet hatte, der Brand des Kehlsteinhauses sei eine linksextremistische Tat gewesen, weil man angeblich in der Wohnung des dringend TatverdĂ€chtigen „Antifa Utensilien“ gefunden habe. Leider habe ich von dem blaunen Herrn bis dato keine Antwort auf meine Frage bekommen, dabei wĂŒrde mich das als linksgrĂŒnversiffter antifaschistischer Gutmensch brennend interessieren.
Gewundert: Geschockt trifft es besser. Ăber den Versuch einer Art abscheulicher und primitiver Hexenjagd. Laut dem regionalen Online-Nachrichtenportal BGLand24 ging kurz nach dem bekannt geworden war, dass das Kehlsteinhaus in Flammen stand, bei der Polizei Berchtesgaden ein anonymer Anruf ein. Es wurden Namen und Anschrift eines Einheimischen genannt und behauptet, diese Person hĂ€tte den Brand gelegt. Und nicht nur das. Die persönlichen Daten jenes Menschen, der völlig unschuldig war, wurden von dem Anrufer auch im Internet veröffentlicht mit dem Aufruf, ihn zu ergreifen. Was fĂŒr ein innerlich krankes und widerwĂ€rtiges Subjekt muss man sein, um so etwas zu tun! – Der offensichtliche Brandstifter, ein laut Attest Ă€rztlicher Fachleute psychisch kranker 33-jĂ€hriger Mann, der in Berchtesgaden geboren und aufgewachsen war, jedoch schon lĂ€ngere Zeit in Berlin lebte, war aber bereits gefasst und verhaftet und nach einem Verhör und einer psychiatrischen Begutachtung in eine forensische Klinik verbracht worden. Seine Familie wird seitdem mit Hassbotschaften, Verleumdungen und auch Drohungen Tag fĂŒr Tag ĂŒberhĂ€uft (Quellen: Bayrische Staatszeitung, Berchtesgadener Anzeiger, BGLand24). Bei solch Ekel erregendem Verhalten kann ich gar nicht so viel essen wie ich kotzen könnte. đ€ź – Entgegen einer Information der „Blöd“-Zeitung und dem Geschwurbel zahlreicher Internet-Hetzern ist der ermittelnden Staatsanwaltschaft bislang kein politisches Motiv fĂŒr die Tat bekannt.
Gelitten: An nichts! Ich fĂŒhle mich zur Zeit sehr wohl in meiner Haut.
Genervt: Von der ganzen Hysterie, Verlogenheit und AggressivitÀt in den (a)sozialen Netzwerken.
Gewesen: Einkaufen, bei der Physiotherapie, Spazieren.
Getroffen: Mehrere sympathische Menschen aus der Nachbarschaft, meinen Physiotherapeuten.
Gesucht: Einen Àlteren Blogbeitrag.
Gefunden: Yepp, nach lÀngerem Suchen.
Gegessen: Frische Forelle mit Chicoree-Orangensalat, Putenschnitzel mit Romana-Salat, Rosenkohlauflauf mit viiiiieeeel KĂ€se ĂŒberbacken, und Blumenkohlauflauf, auch mit viiiiieeeel KĂ€se ĂŒberbacken, đ geschmortes HĂŒhnerbein mit TomatensoĂe und Nudeln, MĂŒsli, viel frisches Obst und GemĂŒse.
Getrunken: Tee, Wasser, Orangensaft, tĂ€glich ein bis zwei EiweiĂ-Shakes und zum Essen ein paar Mal ein GlĂ€schen meines Lieblingsrotweins.
Genascht: Datteln. đ
Gelacht: Aber ja! đ
Geweint: Ja, nachdem ich die Nachricht vom Tode Sir Patrick Stewarts erfahren habe. Das ging mir sehr nahe. Meine Verehrung und Bewunderung fĂŒr ihn waren groĂ.
Gehört: Nach dem oben geschilderten abscheulichen Versuch einer „internetten“ Hetzjagd auf eine Person, die bezĂŒglich des Brandes des Kehlsteinhauses völlig unschuldig ist, kam mir dieser alte aber sehr treffende Song in den Sinn:
Gesehen: Die neue Staffel von Death in Paradise. Hat mir nicht gefallen. Die MordfĂ€lle sind samt und sonders schon sehr an den Haaren herbeigezogen, filmisch schlampig umgesetzt und es wimmelt vor logischen Fehlern. – Die erste Staffel Beyond Paradise, zum „AufwĂ€rmen“ fĂŒr’s Anschauen der zweiten und dritten Staffel. – Ein paar Roadtrips durch die Schweiz, den SĂŒden Englands und entlang der KĂŒste Kaliforniens, die mich aber nicht recht begeistert haben.
Die Hitchcock-Verfilmung des Romans „Rebecca“ von Daphne du Maurier aus dem Jahr 1940. Habe ich wieder einmal sehr gerne angesehen, auch wenn sich der Drehbuchautor einige Freiheiten erlaubt hat.
Gelesen: Wieder sehr viel ĂŒber den Brand des Kehlsteinhauses, sowie ungezĂ€hlte Kommentare dazu in den (a)sozialen Netzwerken, die mir des Ăfteren das Blut in den Adern gefrieren lieĂen. Vor allem die ĂuĂerungen ĂŒber das StrafmaĂ, das man dem Brandstifter wĂŒnscht, sind groĂenteils unfassbar niveaulos und von erschreckender Grausamkeit. đ€ź
Gelernt: Wieder mal nix Gscheits, fĂŒrchte ich. đ
Gekauft: Was Frau so zum Leben braucht. – In der nahen Filiale der Stadtbib. gibt es eine kleine Tauschbörse. In einem Regal sind Stehrums, GlĂ€ser, Porzellan etc. zu finden, die man ertauschen kann. Ich entdeckte ein entzĂŒckendes Teelicht, das ich mit einem Regenumhang, den ich im Rucksack gefunden hatte, quasi auslöste.
Getan/Gewerkelt: Ich habe wieder ein paar abgestorbene Balkonpflanzen entsorgt. – Nach knapp drei Tagen meinen neuen Facebook-Account wieder gelöscht. Ich konnte es dort nicht lĂ€nger ertragen.
Geschlafen: Mit Ausnahme von Donnerstag auf Freitag recht gut, erholsam, tief und fest. Sogar der Vollmond hat diesmal meine ausgiebige Nachtruhe nicht gestört.
GetrÀumt: Wie immer bunt und lebhaft.
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Kommt möglichst unbeschwert und stressfrei in die neue Woche! Habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben und bleibt bzw. werdet gesund.
⊠All jenen, die da meinen, so etwas wie Halloween hĂ€tte es bis vor wenigen Jahrzehnten in Deutschland gar nicht gegeben, und das wĂ€re lediglich ein weiteres Produkt der schier allmĂ€chtigen âAmerikanisierungâ, sei gesagt, dass das so nicht ganz stimmt⊠đ ⊠Seit Olims Zeiten schon wird in etlichen Regionen Deutschlands, Ăsterreichs und der Schweiz [âŠ]
… Und schon wieder ist jemand von dieser Welt gegangen, den ich so gerne gesehen und auch bewundert habe, nicht nur als Captain Picard in der berĂŒhmten Serie Star Trek – The Next Generation…
… Sir Patrick Stewart ist an den Folgen von Alzheimer und Demenz im Kreise seiner Familie verstorben…
„Er war ein Ritter, Kanzler, Motorsport-Enthusiast und lebenslanger Fan des FuĂballvereins Huddersfield. Man wird sich an ihn erinnern fĂŒr die WĂŒrde, das MitgefĂŒhl und die Menschlichkeit, die er in jede Rolle einbrachte – in seiner Kunst wie in seinem Leben.“
⊠Der sie seit Jahren gewissenhaft behandelnde Internist hatte ihr eindringlich erklĂ€rt, daĂ ein Herzschrittmacher unumgĂ€nglich sei. Von Angst und Misstrauen erfĂŒllt hatte sie diesen Eingriff so lange als nur irgend möglich vor sich her geschoben. Nun allerdings gab es kein ZurĂŒck mehr, der Termin stand fest. Brav und bieder, etwas ĂŒbergewichtig, und von eher unauffĂ€lliger Erscheinung fand sie sich in der Klinik ein. Kaum hatte sie ihr helles, freundliches Krankenzimmer bezogen, suchte der Chirurg sie auf. âSie brauchen sich nicht die geringsten Sorgen zu machen, Frau H. Wir sind auf diese Eingriffe spezialisiert, Herzschrittmacher werden in unserem Hause hunderte Mal pro Monat eingepflanzt, es ist ein Routineeingriff, da kann nichts schief gehen.â Und beruhigend tĂ€tschelte er ihre fleischige SchulterâŠ
⊠Bei der Operation hatte man unbemerkt eine kleinere Arterie angeritzt. Ăber Stunden lag die Frau vergessen im Aufwachraum, es war ein so stressiger Tag, und das Personal so knapp, und was sollte bei diesem Routineeingriff schon schief gegangen sein. Sie wurde zusehends bleicher, entkrĂ€fteter. Als sich endlich ein Assistenzarzt ihrer annahm, aufgeschreckt und verstört durch ihre kalkweiĂe, beinahe grĂŒnlich schimmernde BlĂ€sse, befanden sich in ihrem Brust- und Bauchraum bereits gut eineinhalb Liter Blut. In Windeseile wurde eine Not-OP in die Wege geleitetâŠ
⊠Ihr Herz setzte aus. Stumm und verbissen ging der Operateur samt seinem Team daran, die Frau wieder ins Leben zurĂŒck zu holenâŠ
⊠Ganz allmĂ€hlich löste sie sich aus ihrem schlaffen Körper. Von einer höheren Warte aus â schwebte sie? â beobachtete sie mit einer Art völlig unpersönlicher Neugierde die behenden Handgriffe der stumm konzentrierten Ărzte. Ich bin tot, sagte sie sich. Es war eine Feststellung, klar, objektiv, gelassen, ohne den geringsten Hauch von Angst und Schrecken. Ich bin tot. Ihr Blickwinkel Ă€nderte sich, sie nahm so etwas wie einen langen, dunklen Tunnel wahr, einen Sog, dem sie sich nicht entziehen konnte. Ging es hinauf, hinab, wurde sie gezogen, gestossen, glitt sie, bewegte sie sich schnell, langsam, rasend? Sie wuĂte es nicht. SĂ€mtliche irdischen Begriffe konnten diesem Zustand nicht gerecht werdenâŠ
⊠Zeit war kein MaĂstab mehr. Am Ende des Tunnels umfasste sie ein unbeschreiblich schönes, helles, warmes, vor Liebe strahlendes Licht. Ihr Sein zerfloss, ging auf in einer nie gekannten Wonne, nie erlebtem Frieden, nie verspĂŒrtem innigem GlĂŒckâŠ
⊠âIch lebe!â, jubilierte sie, âich lebe! Endlich! Ich lebe!ââŠ
⊠Der Chirurg sah auf die Wanduhr, wischte sich ĂŒber die Augen und murmelte: âZeitpunkt des Todes: Sechzehn Uhr fĂŒnfunddreiĂig.ââŠ
… Sehr empfehlen kann ich eine Rundfahrt ĂŒber den Bodensee an Bord des ĂŒber hundert Jahre alten, sorgfĂ€ltig und edel im Jugendstil restaurierten Schaufelraddampfers „Hohentwiel“. Meine gut einstĂŒndige kleine Reise mit diesem prachtvollen Schiff ist nun schon etwa ein Dutzend Jahre her, aber nach wie vor unvergessen…
… Ich wĂŒnsche euch einen möglichst stressfreien und unbeschwerten Tag!…
Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah! Die Luft ist still, als atmete man kaum,Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,Die schönsten FrĂŒchte ab von jedem Baum.O stört sie nicht, die Feier der Natur!Dies ist die Lese, die sie selber hĂ€lt,Denn heute löst sich von den Zweigen nur,Was von dem milden Strahl der Sonne [âŠ]
… Modul – quetschen – elitĂ€r – das sind die drei Begriffe, die mir neulich im Internet zugeflogen sind, und die es in ein Drabble, eine Kurz-Kurz-Kurz-Geschichte von genau einhundert Worten einzubauen gilt…
… Mein Versuch einer Umsetzung:…
âHier sehen Sie unser beliebtestes Ein-Zimmer-Modul dieser ausgesprochen vornehmen, ja, sogar elitĂ€r zu nennenden Wohnanlage.â Mit breitem Grinsen und schwungvoll öffnete der Makler die schmale TĂŒr. Frieder und Anneke, beide nicht eben schlank zu nennen, quetschten sich nach innen. âDas reicht ja grade mal fĂŒr ein Schrankbett, ein paar Kleiderhaken an der Wand und einen Campingtisch mit Kochplatte! Und das fĂŒr dreitausend Euro kalt im Monat!â â âFĂŒr das Geld hĂ€tten wir frĂŒher ein Einfamilienhaus mit allem Drum und Dran bekommen! Da bin ich lieber obdachlos, als einem Gierschlund von Vermieter so viel hart erarbeitetes Geld in den Rachen zu stopfen!â