… von @Royuschs schönem und inspirierendem Würfelspiel… 🙂
… Meine beiden Würfel haben beim abendlichen Zocken die Zahl Neun ergeben – und diesmal habe ich mindestens fünfmal nachgezählt, damit mir nicht wieder so ein Fehler unterläuft wie beim letzten Mal… 😉
… Mein im Januar gewähltes „Spielwort“ lautet ja Habichtskauz, der neunte Buchstabe ist das „K“, und da ist mir die Umsetzung diesmal ziemlich leicht gefallen… 🙂
… Kerzen…
… Gerade in den kalten Jahreszeiten verströmt ihr sanftes, schönes Licht viel Behagen, besänftigt unsere Seelen und rührt uns an. In Gotteshäusern werden Kerzen im Angedenken an liebe Menschen entzunden, die auf dieser Welt von uns gegangen sind…
… Aufgenommen habe ich dieses Bild im Herbst 2014 im Mailänder Dom…
… Was war das für eine hinreissende, überwältigende „blaue Welle“ in den USA! Was ist das MAGA-Gesindel da gar herrlich abgestraft worden. Ganz besonders freut es mich, dass so viele Amerikaner:innen gezeigt haben, wohin sich Elon Murks seinen ganzen Schotter stecken kann, hat er in den letzten Monaten doch nichts unversucht gelassen, Wählerstimmen zu kaufen und eine halbe Milliarde Dollar in den Midterms-Wahlkampf gesteckt…
… Ungarn, Brasilien, Serbien, die USA – und demnächst bitte auch bei uns! Lasst uns antidemokratische, antisoziale, größenwahnsinnige, irre, korrupte, verlogene Subjekte abwählen!…
… Ich habe diese Nacht nur wenig geschlafen – aber das war es mir wert. Chapeau, euch Menschen in den USA!…
… Nach dem erfrischenden Bad im Eisbach im Englischen Garten gibt’s noch eine kleine Dusche für’s Frauchen und alle anderen, die sich im Umkreis von zwei Metern aufhalten… 😉
… In die Mediathek hochgeladen habe ich dieses Bildnis eines ganz hingerissen sich das Wasser aus dem Pelz schüttelnden Wuffs am 04. November 2017…
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… Kommt gut und möglichst ohne kalte Dusche durch den Tag!… 😉
… Vergnügen – erblassen – monoton – das sind diese Woche die drei Begriffe, die mir im WWW quasi zugeflogen sind, und die in ein Drabble, eine Kurz-Kurz-Kurz-Geschichte von nur einhundert Worten, einzufügen sind…
„Das macht absolut kein Vergnügen, mit dieser Trulla zusammen zu arbeiten.“, lästerte Konrad am Telefon. „Allein diese monotone Stimme! Und wie die aussieht! An der könnte sich ein guter Schönheitschirurg jahrelang eine goldene Nase verdienen. Und fett ist sie obendrein, schätzungsweise hat die mindestens Zeltgröße vierundfünfzig. Und dem alten Heinrich kann dieses Weib nie und nimmer das Wasser reichen!“
Konrad vernahm hinter sich ein leises Rascheln, wandte sich um und erblasste, als er seine neue Chefin sah, die mit gerunzelten Brauen auf ihn herabblickte.
„Ich würde vorschlagen, Sie beenden jetzt ganz schnell Ihr Privatgespräch und begleiten mich in mein Büro.“
Gefreut: Über eine angeregte Unterhaltung mit der engagierten Ärztin, die nun seit vierundzwanzig Jahren schon neben mir wohnt, und ihrem Lebensgefährten. Der sympathische und gutaussehende Mann ist am Bodensee beheimatet, und da musste ich natürlich höchst ausführlich von den schönen Zeiten dort und meinen Erlebnisse und Eindrücken schwärmen. 😉
Und über eine im Großen und Ganzen unbeschwerte Woche.
Geärgert: Über diese unfassbare Menge an Hetze, Hass, Falschnachrichten, gefälschten Bildern, Videos und die absurdesten Verschwörungsschwurbeleien bezüglich des abgebrannten Kehlsteinhauses im Internetz, vor allem in den (a)sozialen Netzwerken.
Gedacht: Da haben die Kinder und Jugendlichen absolut berechtigte Forderungen an die Politik und die Gesellschaft, denen sie nun mit gewaltfreien Demonstrationen und Kundgebungen Gehör verschaffen wollen. Und dann wird das bereits Wochen vorher von widerlichen Schmierfinken und auch etlichen Politiker:innen in den Dreck gezogen und den Menschen Angst vor möglichen Ausschreitungen wie in Frankreich und Italien gemacht. Und nun, nachdem der Großteil der Demos wirklich friedlich verlaufen ist, finden überwiegend die empörten, reißerischen Schlagzeilen über einige Ausschreitungen Aufmerksamkeit, die sich erst nach den Demonstrationen ereignet hatten. Die sehr wichtigen Themen, die den jungen Menschen verständlicherweise unter den Nägeln brennen, gehen in der ganzen inszenierten Panikmache und den teils recht unsachlichen effekthascherischen und auch subjektiven Berichterstattungen beinahe völlig unter. In drei Wochen will die „Gen Z regelt“ wieder deutschlandweit auf die Straßen gehen – und da werde ich mit dabei sein!
Laut BGLand24 wurde in einer Versammlung des Zweckverbandes Bergerlebnis Berchtesgaden der Beschluss gefasst, das Kehlsteinhaus wieder aufzubauen. Allerdings nicht eins zu eins, sondern die Ruine solle dazu genutzt werden, etwas Neues zu errichten und das Ganze in ein hochwertiges Konzept einzubinden, ein Neubau, der Bildungsaspekt, Erinnerungskultur und touristischen Nutzen miteinander verquicken soll. Ja, das gefällt mir, da bin ich dafür.
Gefragt: Was bitte verstehen Sie denn unter Antifa Utensilien? Diese Frage stellte ich im Gesichtsbuch einem AfD-ler, der behauptet hatte, der Brand des Kehlsteinhauses sei eine linksextremistische Tat gewesen, weil man angeblich in der Wohnung des dringend Tatverdächtigen „Antifa Utensilien“ gefunden habe. Leider habe ich von dem blaunen Herrn bis dato keine Antwort auf meine Frage bekommen, dabei würde mich das als linksgrünversiffter antifaschistischer Gutmensch brennend interessieren.
Gewundert: Geschockt trifft es besser. Über den Versuch einer Art abscheulicher und primitiver Hexenjagd. Laut dem regionalen Online-Nachrichtenportal BGLand24 ging kurz nach dem bekannt geworden war, dass das Kehlsteinhaus in Flammen stand, bei der Polizei Berchtesgaden ein anonymer Anruf ein. Es wurden Namen und Anschrift eines Einheimischen genannt und behauptet, diese Person hätte den Brand gelegt. Und nicht nur das. Die persönlichen Daten jenes Menschen, der völlig unschuldig war, wurden von dem Anrufer auch im Internet veröffentlicht mit dem Aufruf, ihn zu ergreifen. Was für ein innerlich krankes und widerwärtiges Subjekt muss man sein, um so etwas zu tun! – Der offensichtliche Brandstifter, ein laut Attest ärztlicher Fachleute psychisch kranker 33-jähriger Mann, der in Berchtesgaden geboren und aufgewachsen war, jedoch schon längere Zeit in Berlin lebte, war aber bereits gefasst und verhaftet und nach einem Verhör und einer psychiatrischen Begutachtung in eine forensische Klinik verbracht worden. Seine Familie wird seitdem mit Hassbotschaften, Verleumdungen und auch Drohungen Tag für Tag überhäuft (Quellen: Bayrische Staatszeitung, Berchtesgadener Anzeiger, BGLand24). Bei solch Ekel erregendem Verhalten kann ich gar nicht so viel essen wie ich kotzen könnte. 🤮 – Entgegen einer Information der „Blöd“-Zeitung und dem Geschwurbel zahlreicher Internet-Hetzern ist der ermittelnden Staatsanwaltschaft bislang kein politisches Motiv für die Tat bekannt.
Gelitten: An nichts! Ich fühle mich zur Zeit sehr wohl in meiner Haut.
Genervt: Von der ganzen Hysterie, Verlogenheit und Aggressivität in den (a)sozialen Netzwerken.
Gewesen: Einkaufen, bei der Physiotherapie, Spazieren.
Getroffen: Mehrere sympathische Menschen aus der Nachbarschaft, meinen Physiotherapeuten.
Gesucht: Einen älteren Blogbeitrag.
Gefunden: Yepp, nach längerem Suchen.
Gegessen: Frische Forelle mit Chicoree-Orangensalat, Putenschnitzel mit Romana-Salat, Rosenkohlauflauf mit viiiiieeeel Käse überbacken, und Blumenkohlauflauf, auch mit viiiiieeeel Käse überbacken, 😉 geschmortes Hühnerbein mit Tomatensoße und Nudeln, Müsli, viel frisches Obst und Gemüse.
Getrunken: Tee, Wasser, Orangensaft, täglich ein bis zwei Eiweiß-Shakes und zum Essen ein paar Mal ein Gläschen meines Lieblingsrotweins.
Genascht: Datteln. 🙂
Gelacht: Aber ja! 😀
Geweint: Ja, nachdem ich die Nachricht vom Tode Sir Patrick Stewarts erfahren habe. Das ging mir sehr nahe. Meine Verehrung und Bewunderung für ihn waren groß.
Gehört: Nach dem oben geschilderten abscheulichen Versuch einer „internetten“ Hetzjagd auf eine Person, die bezüglich des Brandes des Kehlsteinhauses völlig unschuldig ist, kam mir dieser alte aber sehr treffende Song in den Sinn:
Gesehen: Die neue Staffel von Death in Paradise. Hat mir nicht gefallen. Die Mordfälle sind samt und sonders schon sehr an den Haaren herbeigezogen, filmisch schlampig umgesetzt und es wimmelt vor logischen Fehlern. – Die erste Staffel Beyond Paradise, zum „Aufwärmen“ für’s Anschauen der zweiten und dritten Staffel. – Ein paar Roadtrips durch die Schweiz, den Süden Englands und entlang der Küste Kaliforniens, die mich aber nicht recht begeistert haben.
Die Hitchcock-Verfilmung des Romans „Rebecca“ von Daphne du Maurier aus dem Jahr 1940. Habe ich wieder einmal sehr gerne angesehen, auch wenn sich der Drehbuchautor einige Freiheiten erlaubt hat.
Gelesen: Wieder sehr viel über den Brand des Kehlsteinhauses, sowie ungezählte Kommentare dazu in den (a)sozialen Netzwerken, die mir des Öfteren das Blut in den Adern gefrieren ließen. Vor allem die Äußerungen über das Strafmaß, das man dem Brandstifter wünscht, sind großenteils unfassbar niveaulos und von erschreckender Grausamkeit. 🤮
Gelernt: Wieder mal nix Gscheits, fürchte ich. 😉
Gekauft: Was Frau so zum Leben braucht. – In der nahen Filiale der Stadtbib. gibt es eine kleine Tauschbörse. In einem Regal sind Stehrums, Gläser, Porzellan etc. zu finden, die man ertauschen kann. Ich entdeckte ein entzückendes Teelicht, das ich mit einem Regenumhang, den ich im Rucksack gefunden hatte, quasi auslöste.
Getan/Gewerkelt: Ich habe wieder ein paar abgestorbene Balkonpflanzen entsorgt. – Nach knapp drei Tagen meinen neuen Facebook-Account wieder gelöscht. Ich konnte es dort nicht länger ertragen.
Geschlafen: Mit Ausnahme von Donnerstag auf Freitag recht gut, erholsam, tief und fest. Sogar der Vollmond hat diesmal meine ausgiebige Nachtruhe nicht gestört.
Geträumt: Wie immer bunt und lebhaft.
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Kommt möglichst unbeschwert und stressfrei in die neue Woche! Habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben und bleibt bzw. werdet gesund.
… All jenen, die da meinen, so etwas wie Halloween hätte es bis vor wenigen Jahrzehnten in Deutschland gar nicht gegeben, und das wäre lediglich ein weiteres Produkt der schier allmächtigen „Amerikanisierung“, sei gesagt, dass das so nicht ganz stimmt… 😉 … Seit Olims Zeiten schon wird in etlichen Regionen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz […]
… Und schon wieder ist jemand von dieser Welt gegangen, den ich so gerne gesehen und auch bewundert habe, nicht nur als Captain Picard in der berühmten Serie Star Trek – The Next Generation…
… Sir Patrick Stewart ist an den Folgen von Alzheimer und Demenz im Kreise seiner Familie verstorben…
„Er war ein Ritter, Kanzler, Motorsport-Enthusiast und lebenslanger Fan des Fußballvereins Huddersfield. Man wird sich an ihn erinnern für die Würde, das Mitgefühl und die Menschlichkeit, die er in jede Rolle einbrachte – in seiner Kunst wie in seinem Leben.“
… Der sie seit Jahren gewissenhaft behandelnde Internist hatte ihr eindringlich erklärt, daß ein Herzschrittmacher unumgänglich sei. Von Angst und Misstrauen erfüllt hatte sie diesen Eingriff so lange als nur irgend möglich vor sich her geschoben. Nun allerdings gab es kein Zurück mehr, der Termin stand fest. Brav und bieder, etwas übergewichtig, und von eher unauffälliger Erscheinung fand sie sich in der Klinik ein. Kaum hatte sie ihr helles, freundliches Krankenzimmer bezogen, suchte der Chirurg sie auf. „Sie brauchen sich nicht die geringsten Sorgen zu machen, Frau H. Wir sind auf diese Eingriffe spezialisiert, Herzschrittmacher werden in unserem Hause hunderte Mal pro Monat eingepflanzt, es ist ein Routineeingriff, da kann nichts schief gehen.“ Und beruhigend tätschelte er ihre fleischige Schulter…
… Bei der Operation hatte man unbemerkt eine kleinere Arterie angeritzt. Über Stunden lag die Frau vergessen im Aufwachraum, es war ein so stressiger Tag, und das Personal so knapp, und was sollte bei diesem Routineeingriff schon schief gegangen sein. Sie wurde zusehends bleicher, entkräfteter. Als sich endlich ein Assistenzarzt ihrer annahm, aufgeschreckt und verstört durch ihre kalkweiße, beinahe grünlich schimmernde Blässe, befanden sich in ihrem Brust- und Bauchraum bereits gut eineinhalb Liter Blut. In Windeseile wurde eine Not-OP in die Wege geleitet…
… Ihr Herz setzte aus. Stumm und verbissen ging der Operateur samt seinem Team daran, die Frau wieder ins Leben zurück zu holen…
… Ganz allmählich löste sie sich aus ihrem schlaffen Körper. Von einer höheren Warte aus – schwebte sie? – beobachtete sie mit einer Art völlig unpersönlicher Neugierde die behenden Handgriffe der stumm konzentrierten Ärzte. Ich bin tot, sagte sie sich. Es war eine Feststellung, klar, objektiv, gelassen, ohne den geringsten Hauch von Angst und Schrecken. Ich bin tot. Ihr Blickwinkel änderte sich, sie nahm so etwas wie einen langen, dunklen Tunnel wahr, einen Sog, dem sie sich nicht entziehen konnte. Ging es hinauf, hinab, wurde sie gezogen, gestossen, glitt sie, bewegte sie sich schnell, langsam, rasend? Sie wußte es nicht. Sämtliche irdischen Begriffe konnten diesem Zustand nicht gerecht werden…
… Zeit war kein Maßstab mehr. Am Ende des Tunnels umfasste sie ein unbeschreiblich schönes, helles, warmes, vor Liebe strahlendes Licht. Ihr Sein zerfloss, ging auf in einer nie gekannten Wonne, nie erlebtem Frieden, nie verspürtem innigem Glück…
… „Ich lebe!“, jubilierte sie, „ich lebe! Endlich! Ich lebe!“…
… Der Chirurg sah auf die Wanduhr, wischte sich über die Augen und murmelte: „Zeitpunkt des Todes: Sechzehn Uhr fünfunddreißig.“…
… Sehr empfehlen kann ich eine Rundfahrt über den Bodensee an Bord des über hundert Jahre alten, sorgfältig und edel im Jugendstil restaurierten Schaufelraddampfers „Hohentwiel“. Meine gut einstündige kleine Reise mit diesem prachtvollen Schiff ist nun schon etwa ein Dutzend Jahre her, aber nach wie vor unvergessen…
… Ich wünsche euch einen möglichst stressfreien und unbeschwerten Tag!…
Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah! Die Luft ist still, als atmete man kaum,Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,Die schönsten Früchte ab von jedem Baum.O stört sie nicht, die Feier der Natur!Dies ist die Lese, die sie selber hält,Denn heute löst sich von den Zweigen nur,Was von dem milden Strahl der Sonne […]