… verstarb völlig unerwartet in Berlin der bayrische Politiker Hubert Aiwanger…
… Möge er in Frieden ruhen. Seinen Angehörigen, Freund:innen und Wegbegleiter:innen wünsche ich viel Kraft. Ich weiß aus eigener Erfahrung wie unfassbar schmerzhaft und erschütternd das ist, wenn ein vertrauter Mensch so unvermittelt aus dem Leben gerissen wird…
… Laut vorläufigem Obduktionsbericht erfolgte der Tod H. Aiwangers ohne Fremdeinwirkung…
Gefreut: Über eine angeregte Unterhaltung mit der engagierten Ärztin, die nun seit vierundzwanzig Jahren schon neben mir wohnt, und ihrem Lebensgefährten. Der sympathische und gutaussehende Mann ist am Bodensee beheimatet, und da musste ich natürlich höchst ausführlich von den schönen Zeiten dort und meinen Erlebnisse und Eindrücken schwärmen. 😉
Und über eine im Großen und Ganzen unbeschwerte Woche.
Geärgert: Über diese unfassbare Menge an Hetze, Hass, Falschnachrichten, gefälschten Bildern, Videos und die absurdesten Verschwörungsschwurbeleien bezüglich des abgebrannten Kehlsteinhauses im Internetz, vor allem in den (a)sozialen Netzwerken.
Gedacht: Da haben die Kinder und Jugendlichen absolut berechtigte Forderungen an die Politik und die Gesellschaft, denen sie nun mit gewaltfreien Demonstrationen und Kundgebungen Gehör verschaffen wollen. Und dann wird das bereits Wochen vorher von widerlichen Schmierfinken und auch etlichen Politiker:innen in den Dreck gezogen und den Menschen Angst vor möglichen Ausschreitungen wie in Frankreich und Italien gemacht. Und nun, nachdem der Großteil der Demos wirklich friedlich verlaufen ist, finden überwiegend die empörten, reißerischen Schlagzeilen über einige Ausschreitungen Aufmerksamkeit, die sich erst nach den Demonstrationen ereignet hatten. Die sehr wichtigen Themen, die den jungen Menschen verständlicherweise unter den Nägeln brennen, gehen in der ganzen inszenierten Panikmache und den teils recht unsachlichen effekthascherischen und auch subjektiven Berichterstattungen beinahe völlig unter. In drei Wochen will die „Gen Z regelt“ wieder deutschlandweit auf die Straßen gehen – und da werde ich mit dabei sein!
Laut BGLand24 wurde in einer Versammlung des Zweckverbandes Bergerlebnis Berchtesgaden der Beschluss gefasst, das Kehlsteinhaus wieder aufzubauen. Allerdings nicht eins zu eins, sondern die Ruine solle dazu genutzt werden, etwas Neues zu errichten und das Ganze in ein hochwertiges Konzept einzubinden, ein Neubau, der Bildungsaspekt, Erinnerungskultur und touristischen Nutzen miteinander verquicken soll. Ja, das gefällt mir, da bin ich dafür.
Gefragt: Was bitte verstehen Sie denn unter Antifa Utensilien? Diese Frage stellte ich im Gesichtsbuch einem AfD-ler, der behauptet hatte, der Brand des Kehlsteinhauses sei eine linksextremistische Tat gewesen, weil man angeblich in der Wohnung des dringend Tatverdächtigen „Antifa Utensilien“ gefunden habe. Leider habe ich von dem blaunen Herrn bis dato keine Antwort auf meine Frage bekommen, dabei würde mich das als linksgrünversiffter antifaschistischer Gutmensch brennend interessieren.
Gewundert: Geschockt trifft es besser. Über den Versuch einer Art abscheulicher und primitiver Hexenjagd. Laut dem regionalen Online-Nachrichtenportal BGLand24 ging kurz nach dem bekannt geworden war, dass das Kehlsteinhaus in Flammen stand, bei der Polizei Berchtesgaden ein anonymer Anruf ein. Es wurden Namen und Anschrift eines Einheimischen genannt und behauptet, diese Person hätte den Brand gelegt. Und nicht nur das. Die persönlichen Daten jenes Menschen, der völlig unschuldig war, wurden von dem Anrufer auch im Internet veröffentlicht mit dem Aufruf, ihn zu ergreifen. Was für ein innerlich krankes und widerwärtiges Subjekt muss man sein, um so etwas zu tun! – Der offensichtliche Brandstifter, ein laut Attest ärztlicher Fachleute psychisch kranker 33-jähriger Mann, der in Berchtesgaden geboren und aufgewachsen war, jedoch schon längere Zeit in Berlin lebte, war aber bereits gefasst und verhaftet und nach einem Verhör und einer psychiatrischen Begutachtung in eine forensische Klinik verbracht worden. Seine Familie wird seitdem mit Hassbotschaften, Verleumdungen und auch Drohungen Tag für Tag überhäuft (Quellen: Bayrische Staatszeitung, Berchtesgadener Anzeiger, BGLand24). Bei solch Ekel erregendem Verhalten kann ich gar nicht so viel essen wie ich kotzen könnte. 🤮 – Entgegen einer Information der „Blöd“-Zeitung und dem Geschwurbel zahlreicher Internet-Hetzern ist der ermittelnden Staatsanwaltschaft bislang kein politisches Motiv für die Tat bekannt.
Gelitten: An nichts! Ich fühle mich zur Zeit sehr wohl in meiner Haut.
Genervt: Von der ganzen Hysterie, Verlogenheit und Aggressivität in den (a)sozialen Netzwerken.
Gewesen: Einkaufen, bei der Physiotherapie, Spazieren.
Getroffen: Mehrere sympathische Menschen aus der Nachbarschaft, meinen Physiotherapeuten.
Gesucht: Einen älteren Blogbeitrag.
Gefunden: Yepp, nach längerem Suchen.
Gegessen: Frische Forelle mit Chicoree-Orangensalat, Putenschnitzel mit Romana-Salat, Rosenkohlauflauf mit viiiiieeeel Käse überbacken, und Blumenkohlauflauf, auch mit viiiiieeeel Käse überbacken, 😉 geschmortes Hühnerbein mit Tomatensoße und Nudeln, Müsli, viel frisches Obst und Gemüse.
Getrunken: Tee, Wasser, Orangensaft, täglich ein bis zwei Eiweiß-Shakes und zum Essen ein paar Mal ein Gläschen meines Lieblingsrotweins.
Genascht: Datteln. 🙂
Gelacht: Aber ja! 😀
Geweint: Ja, nachdem ich die Nachricht vom Tode Sir Patrick Stewarts erfahren habe. Das ging mir sehr nahe. Meine Verehrung und Bewunderung für ihn waren groß.
Gehört: Nach dem oben geschilderten abscheulichen Versuch einer „internetten“ Hetzjagd auf eine Person, die bezüglich des Brandes des Kehlsteinhauses völlig unschuldig ist, kam mir dieser alte aber sehr treffende Song in den Sinn:
Gesehen: Die neue Staffel von Death in Paradise. Hat mir nicht gefallen. Die Mordfälle sind samt und sonders schon sehr an den Haaren herbeigezogen, filmisch schlampig umgesetzt und es wimmelt vor logischen Fehlern. – Die erste Staffel Beyond Paradise, zum „Aufwärmen“ für’s Anschauen der zweiten und dritten Staffel. – Ein paar Roadtrips durch die Schweiz, den Süden Englands und entlang der Küste Kaliforniens, die mich aber nicht recht begeistert haben.
Die Hitchcock-Verfilmung des Romans „Rebecca“ von Daphne du Maurier aus dem Jahr 1940. Habe ich wieder einmal sehr gerne angesehen, auch wenn sich der Drehbuchautor einige Freiheiten erlaubt hat.
Gelesen: Wieder sehr viel über den Brand des Kehlsteinhauses, sowie ungezählte Kommentare dazu in den (a)sozialen Netzwerken, die mir des Öfteren das Blut in den Adern gefrieren ließen. Vor allem die Äußerungen über das Strafmaß, das man dem Brandstifter wünscht, sind großenteils unfassbar niveaulos und von erschreckender Grausamkeit. 🤮
Gelernt: Wieder mal nix Gscheits, fürchte ich. 😉
Gekauft: Was Frau so zum Leben braucht. – In der nahen Filiale der Stadtbib. gibt es eine kleine Tauschbörse. In einem Regal sind Stehrums, Gläser, Porzellan etc. zu finden, die man ertauschen kann. Ich entdeckte ein entzückendes Teelicht, das ich mit einem Regenumhang, den ich im Rucksack gefunden hatte, quasi auslöste.
Getan/Gewerkelt: Ich habe wieder ein paar abgestorbene Balkonpflanzen entsorgt. – Nach knapp drei Tagen meinen neuen Facebook-Account wieder gelöscht. Ich konnte es dort nicht länger ertragen.
Geschlafen: Mit Ausnahme von Donnerstag auf Freitag recht gut, erholsam, tief und fest. Sogar der Vollmond hat diesmal meine ausgiebige Nachtruhe nicht gestört.
Geträumt: Wie immer bunt und lebhaft.
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Kommt möglichst unbeschwert und stressfrei in die neue Woche! Habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben und bleibt bzw. werdet gesund.
Gefreut: Über ein klärendes Gespräch mit dem gut informierten Juniorchef jener Firma, bei der die Frau R. beschäftigt ist: Der Wegfall der Zuzahlung von 131 Euro für eine Haushaltshilfe zweimal vier Stunden im Monat betrifft ausschließlich das Sozialgesetzbuch XI, in welchem die Leistungen für die diversen Pflegegrade geregelt sind. Die Zuzahlung durch das Sozialamt München in gleicher Höhe betrifft das nicht, weil dessen Leistungen durch des Sozialgesetzbuches XII bestimmt werden. Daher bleibt für die Bezieher:innen von Grundsicherung im Alter (bis auf Weiteres) alles wie gehabt, und die gute Frau R. wird mir auch zukünftig alle zwei Wochen zur Hand gehen. Das erleichtert mich sehr!
Geärgert: Wieder mal über mangelnde Recherche in den Öffentlich-Rechtlichen. Das Kehlsteinhaus bei Berchtesgaden, auch T-Haus, D-Haus oder Eagles Nest genannt, das ja in der Nacht von Freitag auf Samstag völlig abgebrannt ist, liegt nicht, wie in der BR-Rundschau und vielen anderen Nachrichtensendungen behauptet wurde, am Obersalzberg, sondern auf dem Rücken des Kehlstein, eines Ausläufers des Bergmassivs Hoher Göll.
Gedacht: Dass eine schriftliche Anfrage meiner Krankenkasse in der vergangenen Woche an den Sachbearbeiter des Sanitätshauses, bei dem ich meinen Aktivrollstuhl bestellt habe, schon recht rätselhaft ist. Denn da ist auf einmal von einem beantragten „Handfahrrad mit Elektroantrieb“ die Rede, und dem guten Mann wurden explizite medizinische Fragen zu meiner Krankheitsgeschichte, deren Verlauf und eventueller Therapiemöglichkeiten gestellt, die er überhaupt nicht beantworten kann. Natürlich haben wir Beide uns sofort mit der Krankenkasse in Verbindung gesetzt und um Aufklärung gebeten.
Gefragt: Ich hoffe doch sehr, dass es sich da jetzt um ein Missverständnis handelt?
Gewundert: Geschockt trifft es diesmal besser. Das Kehlsteinhaus, eines der markantesten und weithin sichtbaren Wahrzeichen meiner Heimat Berchtesgaden, erbaut in den Jahren 1937 – 1938 im Auftrag der NSDAP, brannte in der Nacht vom Freitag auf Samstag vollständig nieder. Man geht mittlerweile definitiv von Brandstiftung aus, ein 33-jähriger Tatverdächtiger, ein Deutscher, wurde noch in der Nacht festgenommen. Kurze Zeit nach Bekanntwerden des Großfeuers griffen im Berchtesgadener Land laut BGLand24 Hass, Schwurbeleien und Hetze per Sprachnachrichten, in den Kommentaren und natürlich auch in den (a)sozialen Netzwerken wüst um sich. So was ekelt mich jedesmal unfassbar an. Wie armselig mag es in jenen Menschen aussehen, die im Internet so gut wie jegliche Hemmungen verlieren, Gift und Galle versprühen und böse Gerüchte in die Welt setzen, deren Wahrheitsgehalt gegen Null tendiert?…
Hier eine trotz des reißerischen Titels sehr sachliche Zusammenfassung der Ereignisse:
Gelitten: An nichts. Ich bin zur Zeit richtig gut drauf. Und die Physiotherapie beginnt jetzt richtig gut zu tun.
Genervt: Von meiner Krankenkasse.
Gewesen: Einkaufen, auf dem kleinen Bauernmarkt, Spazieren, in der Physiotherapie.
Getroffen: Meinen Physiotherapeuten, den liebenswürdigen Außendienstmitarbeiter vom Sanitätshaus und eine Nachbarin, die sich seit letztem Jahr wegen der Kosten nicht mehr richtig zu heizen traut und jetzt Schimmel in der Wohnung hat.
Gesucht: Ein paar alte Blogbeiträge.
Gefunden: Seltsamerweise nur mehr die Überschriften der gesuchten Posts, die Beiträge selbst sind gelöscht, und ich kann mich nicht daran erinnern, das selbst getan zu haben.
Gegessen: Frische Forelle, Lachsforellenfilet, Birnenauflauf, Putenschnitzel mit Nudeln und Romanasalat, Ofenkäse, viel frisches Obst und Gemüse und selbstgebautes Müsli.
Getrunken: Tee, Wasser, Orangensaft, und einen feinen Zweigelt (Rotwein) aus Österreich.
Genascht: Ein paar Jaffa-Kekse. Und Mandeln.
Gelacht: Aber ja!
Geweint: Nein.
Gehört: Da sah ich am Freitag Abend beim Blick aus dem Küchenfenster einen jungen, etwas fülligen Mann dahinspazieren, der einen schwarz-gelb quergestreiften Pulli trug – und zack! hatte ich einen sehr penetranten Ohrwurm! 😉
Gesehen: Einen über vierzehn Stunden dauernden Monster-RoadTrip entlang der Nordküste Schottlands, den ich natürlich in mehrere „Häppchen“ aufgeteilt habe. 😉 Die ersten eineinhalb Stunden waren langweilig, doch dann wurde es sehr interessant, romantisch, wild, faszinierend und märchenhaft. – Eine zweiteilige Doku auf arte über den englischen König George VI., dem Stotterer (The Kings Speech), Vater von Queen Elisabeth, und seinem älteren Bruder Edward, der nach zehn Monaten auf dem Thron wegen seiner Beziehung zu der geschiedenen Amerikanerin Wallis Simpson abdankte.
Gelesen: Immer noch „Der Astronaut“. Und die Biographie von Salvador Allende.
Gelernt: Ich fürchte, wieder mal nix Gscheits. 😉
Gekauft: Was Frau so zum Leben braucht.
Gewerkelt: Ein paar abgeblühte Balkonpflanzen ausgebuddelt und entsorgt.
Geschlafen: Ziemlich gut.
Geträumt: Wie stets bunt und lebhaft.
Geplant: Gleich kommt die Frau R. zum Putzen und Einkaufen. Dienstag und Freitag habe ich Physiotherapie-Termine, da werde ich dann auch meinen Orthopäden heimsuchen, denn ich benötige ein Rezept für ein Ersatzpaar orthopädischer Schuhe. Und ansonsten leben und leben lassen.
………………………
Habt einen möglichst unbeschwerten Start in die neue Woche! Habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben und bleibt bzw. werdet gesund!
… begab ich mich am Dienstag in aller Frühe endlich mal wieder in die Berge. Zusammen mit einem Spezl aus dem hohen Nordosten, der jedes Jahr einige Tage nahe Mittenwald weilt, um dort zu wandern und Bergluft zu tanken, fuhr ich im Wanderbus hoch zum idyllischen, romantischen Ferchensee. Dank des gut ausgebauten Wegs ist es auch für mich kein Problem, das kleine, stille Gewässer zu umrunden…
… Während der kurzen Fahrt machte ich mir Gedanken über den Wasserstand. Wie wird es nach diesem mehr als trockenen Hitzesommer wohl darum bestellt sein? Aber sowohl der etwas weiter unterhalb liegende Lautersee als auch der Ferchensee waren randvoll mit kristallklarem Bergwasser…
… Auch nach vielen Jahren ist der Blick über den See auf das Karwendelmassiv immer noch atemberaubend für mich. Da werde ich immer ganz andächtig und es dauert eine Weile, bis ich mich davon losreißen und die Wanderung fortsetzen kann…
… Auf den Buckelwiesen im obigen Bild pflegt stets eine Schafherde den Sommer zu verbringen. Mitte September werden die wolligen „Rasenmäher“ dann zurück auf den im Tal gelegenen Hof getrieben…
… Kaum ein Windhauch kräuselte die Oberfläche des Ferchensees, und die schier himmelhoch ragenden Gipfel und Wände des Karwendels spiegelten sich darin. Daran kann ich mich gar nicht satt sehen…
… Auch sehr schön, wenn auch weniger dramatisch, ist der Blick gen Osten…
… Eine kleinblütige, violette Enzianart…
… Nach der Seeumrundung kehrten wir in der Wirtschaft am östlichen Ufer ein und ließen uns große Teller dicker Erbsensuppe mit Würstln schmecken, wobei wir von einem gar nicht scheuen Rotkehlschen neugierig beäugt wurden. Und dann stand auch schon der letzte Wanderbus Richtung Tal vor der Tür, um uns zurück nach Mittenwald zu bringen…
… Habt einen möglichst unbeschwerten Tag, ihr Lieben!…
… Am frühen Nachmittag fand auf einer Wiese im Schlosspark eine kleine Raubvogel-Flugschau statt. Der erfahrene Falkner, der schon des Öfteren in Schleißheim aufgetreten war, wusste viel Interessantes über die fliegenden Beutegreifer zu erzählen. Sein Federvieh allerdings hatte ausgerechnet an diesem Sonntag so gar keine Lust, sich in die Lüfte zu erheben, Falken, Habichte und Adler gingen viel lieber gemächlich zwischen den Zuschauer:innen spazieren, was nicht nur bei mir für gutmütige Heiterkeit sorgte…
… Ein Sakerfalke, einer der größten Falkenarten weltweit, seine Spannweite kann bis zu 1,30 Metern betragen. Er bewohnt offene Landschaften wie Steppen, Halbwüsten und Agrarflächen in Osteuropa und Zentralasien…
… Der in Amerika verbreitet vorkommende Buntfalke hingegen gehört zu den Winzlingen, er wird nicht viel größer als eine Amsel…
… Der größte heimische Greifvogel ist der majestätische Steinadler. Er kann eine Spannweite bis zu 2,30 Metern erreichen. Er ist in Deutschland fast ausschließlich in den Alpen zu finden. Er kann Tiere schlagen, die weitaus größer sind als er – Gemsen z. B., oder junge Steinböcke…
… Anmut, Grazie, Eleganz und Kraft hoch zu Ross…
… Gut beschirmt geht’s zur Kutschen-Präsentation vor der großen Freitreppe des Schlosses…
… Was für ein bezauberndes Menschenkind!…
… Meine Lieben, das war der letzte Teil meiner Impressionen von der Historischen Reiter- und Kutschengala im Park von Schloss Schleißheim. Mal schauen, wohin es meine Kamera und mich demnächst hinverschlagen wird… 😉
… Hier ist sie, die nächste Fuhre meiner bebilderten Eindrücke von dieser schönen Veranstaltung im Schleißheimer Schlosspark!… 🙂
… Er sei – und das könne man an seiner schönen, blank polierten Knopfleiste und der Uniform genau erkennen -, ein Königlich Bayrischer Bahnhofsvorstand der 1844 gegründeten Königlich Bayrischen Staatseisenbahnen, erfuhr ich von diesem stattlichen Herrn, und die Frau Gemahlin lächelte mich während seiner mit Stolz vorgetragenen Ausführungen huldvoll an… 😉
… Schloss Schleißheim in all seinem Glanz und seiner Herrlichkeit. Genau genommen ist es der neue Prachtbau. Das alte Schloss – es entstand gegen Ende des 16. Jahrhunderts -, befindet nur wenige Meter weiter westlich und macht einen weitaus bescheideneren Eindruck. Das war dem Kurfürsten Max Emanuel seinerzeit natürlich nicht zupass. Er wollte Kaiser werden, und da musste man als Landesfürst klotzen, nicht kleckern…
… Eine gute Freundschaft ist überhaupt nicht davon abhängig, wie man aussieht, oder welcher Spezies man angehört… 😉
… Die beiden freundlichen Damen sind mir seit langem schon bekannt, sie sind regelmäßig zu Gast bei der historischen Reiter- und Kutschengala. Und obwohl das prächtige Kutschpferd einen sehr hoch gewölbten Hals hat, ist es weder ein Hackney (alte englische Kutschpferderasse) noch ein Hengst, sondern ein Friesen-Wallach…
… Und immer wieder mischten sich Teilnehmende in aufwändigen historischen Kostümen unter die neugierig Flanierenden, zumeist waren es Menschen gehobeneren Alters. Bei den Jungen scheint das Interesse an solchen Verkleidungen gering zu sein, bei ihnen ist die Darstellung von Manga- und Cosplay- und Science-Fiction-Wesen viel mehr angesagt…
… Unser Kini! 😀 Schon recht fesch und schmuck schaut er aus – obwohl die Proportionen irgendwie nicht stimmen. Denn in dem Alter, das der Darsteller wohl hat, war Ludwig II. ein Schwergewicht, das locker über 100 kg auf die Waage brachte. Und viel größer war er auch, mit 1,91 ist der „Märchenkönig“ schon ein ordentlich langer Lulatsch gewesen…
… Ihro Gnaden, der verschwenderische Kurfürst Max Emanuel, himself…
… Eine Portion Fotos von der Historischen Reiter- und Kutschengala wird es wohl noch geben… 😉
… Habt ein schönes und möglichst unbeschwertes Wochenend, ihr Lieben!…
… mutet mich jedesmal die Historische Reiter- und Kutschengala im Park des Schleißheimer Schlosses nahe München an. Nachdem es wohl in den Jahren zuvor Unstimmigkeiten zwischen den Organisatoren, den Sponsoren und der Bayrischen Schlösserverwaltung gegeben haben soll, fand diese Veranstaltung in diesem Herbst nach 2023 endlich wieder einmal statt. Mehr als zwei Dutzend alte, auf Hochglanz polierte Fuhrwerke, viele Reiter:innen auf rassigen Pferden und dazu noch jede Menge Liebhaber:innen längst vergangener Zeiten in historischen Kostümen tummelten sich am vergangenen Sonntag von den späten Morgenstunden bis weit in den Nachmittag in der zauberhaften Anlage zwischen dem kleinen Schlößchen Lustheim und dem großen Prachtbau, bestaunt und natürlich vielfach fotografiert von Tausenden Besucher:innen…
… Ich nahm diesmal eine andere Route nach Oberschleißheim, nicht mit der S-Bahn, und dann einen doch recht langen Fußweg entlang, sondern mit der U-Bahn bis Garching-Hochbrück und von dort aus mit dem Bus direkt zum Schlosspark, wobei ich eine Station früher ausstieg als ursprünglich geplant und meinen Rundgang beim kleinen Schlösschen Lustheim begann. Langsam schob ich meinen Rollator am etwa 1.300 Meter langen Kanal entlang, die Kamera natürlich stets griffbereit…
… Und ich musste natürlich gar nicht lange gehen, um mich an den ersten schönen Motiven zu erfreuen:…
… Ein sehr schmucker Vierspänner, und der rassige Jagdhund auf dem Kutschbock scheint aufzupassen, ob die Zwoag’haxerten auch die richtige Strecke nehmen… 😉
… Seit vielen Jahren schon ist dieses Gefährt mit einer Kombination aus zwei Eseln und zwei Mauleseln mein absoluter Favorit jeder Reiter- und Kutschengala… 🙂
… Auf einer Lichtung nahe des Schlosskanals steht schon alles bereit für ein feudales Picknick…
… Schloß Lustheim, erbaut im Jahr 1685, ein Hochzeitsgeschenk des bayrischen Kurfürsten Max Emanuel an seine erste Gemahlin Maria Anna von Österreich. Rauschende Feste sind früher hier gefeiert worden. Heutzutage befindet sich in den Räumen eine höchst beachtliche Porzellansammlung…
… Der Kurfürst Max Emanuel höchstselbigst macht mit zwei Vertrauten seines Hofstaats einen kleinen Spaziergang… 😉
… Jetzt geht’s zuerst zur Sonntagsmess‘, und dann ins Wirtshaus… 😉
… Und ich fürchte, da werde ich schon noch a paar Buidln (eher ziemlich viele 😉 ) von der Historischen Reiter- und Kutschengala zeigen…
… die Puppendoktorin, wie sie sich im Alkoven ihres kleinen Ladens Die Puppenstube an der Ecke Luisen-/Schellingstraße behutsam, liebevoll und mit großem Können einer Patient:in annimmt… 😉
… Wieviel Zeit ich während der vergangenen fast vierzig Jahre staunend und träumend vor den Schaufenstern der Puppenstube schon verbracht habe, kann ich gar nicht schätzen – es dürften insgesamt aber schon etliche Stunden gewesen sein. Und immer wieder nehme ich mir vor, demnächst endlich einmal mit der großen Knipse dort halt zu machen, um die herrlichen Auslagen zu fotografieren – und immer wieder vergesse ich darauf… 😉
… Mittwochs, donnerstags und freitags sitzt die Puppendoktorin Gertraud Stadler in ihrem Laden und kuriert die Wehwehchen von lieb gewonnenen Stofftieren bis zu edlen Porzellanpuppen, wobei Hundebisse zu den schwersten Fällen gehören. Sie macht sogar Hausbesuche, wenn hochbetagte Kund:innen ihre Lieblinge nicht selbst in die Puppenstube bringen können und versorgt auch Patient:innen, die per Paketpost zu ihr kommen. Was sie nicht im Laden restaurieren kann nimmt sie nach Hause in ihre kleine Werkstatt mit. Dort zerlegt sie unter vielem anderem behutsam auch Marionetten, denn bisweilen finden sich Motten darin, entwirft aus ihrem schier unerschöpflichen Fundus an Stoffen, Spitze und Knöpfen neue Gewänder, die den Originalen ähneln, und macht auch so manch hoffnungslose „Ruine“ mit viel Arbeit und Sorgfalt und Hilfsmitteln wie Pappmaché, Keramik und Stroh wieder präsentabel, was bisweilen Monate dauern kann. Mittlerweile besteht ein Gutteil ihrer Kundschaft aus jungen Frauen, die ihre alten Puppen für ihre Kinder aufhübschen lassen wollen. – Das Handwerk hat sich Gertraud Stadler selbst beigebracht, eine Ausbildung zur Puppendoktorin gibt es nicht -„Man muss viel können, viel wissen, viel ausprobiert und auch viel kaputt gemacht haben.“ Mittlerweile blickt sie auf fast fünfzig Jahre Erfahrung in ihrem Metier zurück…
… Da ist der Verkauf von Puppen und Kuscheltieren schon wesentlich einfacher. Dabei wird Getraud Stadler an zwei Wochentagen von ihrer Schwester unterstützt. Wer sich einmal in der Puppenstube umsehen möchte: Das kleine Geschäft befindet sich in der Luisenstraße 68, direkt an der Kreuzung zur Schellingstraße. Einen Besuch kann ich wärmstens empfehlen…
… Dieses kosmische Ereignis hat mir im Vorfeld mal wieder viel Kopfzerbrechen bereitet – wo mag wohl der beste Ort hier in München sein, um möglichst ungehinderte Sicht zu haben und gute Aufnahmen machen zu können? Der Olympiaberg oder doch der Fröttmaninger Berg? Und werden wir rechtzeitig vor Ort sein, denn G. kam ja gestern aus Schweinfurt, was wenn der Zug Verspätung hatte? Und dann muss sie sich nach der Reise auch noch etwas erholen. Und wird auf beiden Aussichtspunkten denn nicht schlimmes Gedränge und Gerangel um die besten Plätze herrschen? Wird eine Stunde Vorlauf reichen, um noch einen guten Standpunkt zu ergattern?…
… Und dann stellte sich wieder einmal heraus, dass im Grunde genommen alles ganz einfach war. Am Abend zuvor entdeckte ich nämlich, dass ich vom Balkon aus ganz bequem die Sonnenfinsternis würde beobachten können. Erneut hatte ich mich völlig unnötig aufgeregt – ich kann’s einfach nicht lassen – ob ich das noch je lernen werde, nicht ständig solche Wellen wegen nichts und wieder nichts zu schlagen… 😀
……………………
… Auf dem Balkönchen hatten wir einen Logenplatz mit direktem Blick nach Westen. Zwar ragen beiderseits der Zieblandstraße große, dichte Bäume gen Himmel, aber nach meiner Beobachtung würde die Sonne genau dazwischen untergehen…
… Kurz nach halb Acht hatte der Mond schon ein Stückchen Sonne angeknabbert… 😉
… Zusehends verkleinerte sich der sichtbare Teil der Sonne, bis nur mehr eine ziemlich schmale Sichel übrig blieb. Kurz darauf verschwand unser Stern hinter dem wirren Geäst der Allee…
… Zurück im Wohnzimmer sahen wir uns noch eine der Live-Reportagen mit den Eindrücken aus Portugal, Spanien und von Mallorca an. Ich staunte und freute mich, empfand aber auch etwas Wehmut und Bedauern, denn dies ist höchstwahrscheinlich die letzte Sonnenfinsternis in meinem Leben gewesen, die ich mit eigenen Augen beobachten durfte. Alt werden ist stets auch eine Abfolge von endgültigen Abschieden…
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… Habt einen guten und möglichst stressfreien Tag, ihr Lieben!…
… heiße Sommer hat es früher auch schon gegeben.“…
… Ja – aber das waren Ausnahmen. Wie man aus der Grafik, erstellt aus unzähligen Wetterbeobachtungen und -aufzeichnungen, unschwer erkennen kann. Und die heißen Sommer früherer Zeiten stehen in keinem Vergleich zu den Temperaturextremen heutiger Tage. Man nennt so was übrigens Klimawandel – und nein, diese Grafik ist kein Fake, die Daten, die ihr zugrunde liegen, stammen auch nicht von irgendwelchen selbsternannten dubiosen You-Tube-, Facebook- und Instagram-„Experten“, sondern von studierten und sehr erfahrenen Fachleuten…
… Gestern nacht hat es hier in München ordentlich geregnet und gut abgefrischt. Ich habe sofort alle Fenster und Türen sperrangelweit aufgerissen, nun habe ich zum Glück in der Bude wieder erträgliche Temperaturen. Gestern nachmittag wäre ich nach einigen fast schlaflosen Nächten ums Haar aus den Latschen gekippt, ich habe fast den ganzen Tag im Bett liegend verbracht und während der vergangenen Nacht so gut geschlafen wie seit langem nicht mehr. Nun gibt es einige wenige Tage Pause – und dann steht ab Sonntag der nächste „Hitzehammer“ bevor…
… Kommt gut durch den Tag, ihr Lieben!…
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