… Nach dem erfrischenden Bad im Eisbach im Englischen Garten gibt’s noch eine kleine Dusche für’s Frauchen und alle anderen, die sich im Umkreis von zwei Metern aufhalten… 😉
… In die Mediathek hochgeladen habe ich dieses Bildnis eines ganz hingerissen sich das Wasser aus dem Pelz schüttelnden Wuffs am 04. November 2017…
……………………..
… Kommt gut und möglichst ohne kalte Dusche durch den Tag!… 😉
… Im Frühsommer machte ich während eines Isarspaziergangs die folgenden Aufnahmen. Nach dem Hochladen auf den Schlepptop hätten sich die Bilder beinahe zu sogenannten „Festplattenschlafmützen“ entwickelt, wenn sie mir nicht gestern abend zufällig in den Sinn gekommen wären… 😉
… Seit langem schon dürfen sich Streetart-Künstler:innen an dem die Muffathalle umfassenden Mauerwerk nach Gusto kreativ austoben. Die Gemälde wechseln mehrmals pro Jahr und zeigen sowohl Abstraktes und Skurriles als auch Idyllisches mit einem Hauch Kitsch…
… Ich hoffe, euch machen die Bilder genauso viel Freude wie mir vor einigen Monaten, als ich sie entdeckt hatte…
… Blick vom ausgesprochen futuristisch und kühn konstruierten Bau der BMW-Welt München zum Olympiaturm. Da hat es mich, inspiriert von der ungewöhnlichen Architektur, sehr gereizt, mal eine etwas andere Bildbearbeitung auszuprobieren. – Sollte ich vielleicht öfter machen, ausgetretene Pfade zu verlassen und Neues, Ungewohntes zu wagen… 😉
… In die Mediathek hochgeladen habe ich diese Aufnahme am 21.10.2018…
Gefreut: Dass ich bezüglich zweier Behördenangelegenheiten wider Erwarten im Nullkommanix positive Rückmeldungen erhalten habe. – Über einen sehr schönen Spaziergang durch den Englischen Garten. – Über einen kleinen Geldsegen. – Und natürlich auch darüber, dass Frau R. und ich am Montag wieder viel Kurzweil miteinander hatten.
Geärgert: Darüber dass ich mir am Freitag den Magen verdorben hatte, die Nacht großenteils in meiner „Porzellanabteilung“ verbringen musste und danach schlimm in den Seilen hing. Dabei hatte ich geplant gehabt, mir die Parade zum 150.ten Trambahn-Jubiläum anzusehen. Aber ich hatte nicht viel verpasst, es gab lediglich einige historische Zuggarnituren, drei alte Linienbusse und ein paar hochmoderner Trambahnen zu sehen.
Gedacht: Dass für die „cdu“/“csu“ Rot-Rot-Grün in Berlin und vielleicht auch Meck-Pomm anscheinend eine weitaus größere Bedrohung darzustellen scheint als eine AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt. Hättet ihr eine bessere und vor allen Dingen sozialere Politik für den Großteil der Bürger:innen gemacht, dann wäre es nicht so weit gekommen! Und hat man da bei den Unchristlichen und Unsozialen Undemokraten vielleicht Angst davor, dass es mit den Stimmen von Berlin und Mecklenburg-Vorpommern in Bälde im Bundesrat für die Prüfung eines AfD-Verbotsverfahrens reichen könne?
Gefragt: Ja, wat denn nu, Fritze? Halb voll oder halb leer? 🤣
Gewundert: Mal wieder darüber, was für sonderbare Individuen im Internet doch ihr Wesen und Unwesen treiben.
Gelitten: An so was wie einer Lebensmittelvergiftung. Von Freitag Nacht bis Sonntag Abend hing ich ziemlich schlimm in den Seilen.
Genervt: Von den „Schwarzen“ mal wieder. Leute, wenn ich mir die Partei- und Regierungsprogramme von Rot-Rot-Grün versus AfD so ansehe, dann sitzt der Feind und Zerstörer unserer Demokratie definitiv aber so was von rechts und nicht links!
Gewesen: Großeinkauf im Discounter meines Vertrauens, beim Physiotherapeuten, im Englischen Garten, ein wenig im Viertel unterwegs.
Getroffen: Die Frau R. mal wieder, und eine Nachbarin, die ich seit ewigen Zeiten nicht mehr gesehen habe. Ich habe mich über unser Wiedersehen sehr gefreut.
Gesucht: Einen Ohropax-Stöpsel, den ich geistesabwesend irgendwie vom Nachtkästchen gefegt hatte.
Gefunden: Nein, der hat sich wohl ganz weit unters Bett verkrümelt, da, wo ich beim besten Willen nicht mehr hinkomme.
Gegessen: Gar feinen und würzigen Ofenkäse mit Baguette – jetzt ist endlich wieder richtig Ofenkäse-, Eintopf- und Auflaufzeit. 😉 Eine fangfrische Forelle aus dem Kochelsee. Hühnerbrustfilet gebraten mit Nudeln und Chicoree-Orangen-Salat. Rahmchampignons mit Nudeln – die Schwammerl haben mir, so vermute ich sehr, dann diese Magen-Darm-Verstimmung beschert. Haferschleimsuppe, Grießbrei und Rührei, Knäckebrot mit Frischkäse, um das Gekröse zu beruhigen.
Getrunken: Tee, Wasser, Orangensaft. Und einen württembergischen Rotwein, den ich im Discounter meines Vertrauens erspäht hatte und probieren wollte. Igitt, was war das für eine Plörre! Sozusagen eine unerträgliche Beleidigung meiner Geschmackspapillen! Mein Fazit nach nur wenigen Schlucken: Rubinrotes Zuckerwasser mit minimalen Spuren von vergorenem Traubensaft. Den größten Teil der Flasche habe ich in den Ausguß entsorgt.
Genascht: Ein paar Stückchen Bitterschokolade mit Mousse au Chocolate.
Gelacht: Über die Blaunen. Lang, laut und voller Schadenfreude. Im niedersächsischen Cloppenburg hat die AfD bei der Stadtratswahl am 13. September 22,29 % der Stimmen geholt. Das wären eigentlich neun Sitze von achtunddreißig im Stadtrat. Und damit wären sie die zweitstärkste Kraft hinter der „cdu“. Doch die Blaunen haben für diese neun Sitze lediglich fünf Kandidat:innen aufgestellt. Deshalb verfallen vier Sitze, und der Stadtrat zählt nunmehr lediglich vierunddreißig Mitglieder. Doch die AfD hat es in Cloppenburg tatsächlich geschafft, sich noch mehr zu dezimieren. Ein Ratsmitglied der Blaunen erhielt wie alle anderen auch das Schreiben mit der Aufforderung, die Wahl anzunehmen oder abzulehnen. Der gute Mann machte sein Kreuzerl in dem kurzen Formular bei „Ich lehne die Wahl ab“ und zieht somit nicht ins Rathaus ein. 😂 😂 😂
Gehört: Das ist auch nach siebzig Jahren immer noch hin- und mitreißende Gute-Laune-Musik, mit keinem Geringerem als dem herausragenden, legendären, wundervollen „Satchmo“ Louis Armstrong:
Gesehen: Und da musste ich mir dann doch sogleich nach dem Anhören den Streifen „High Society“ zum x-ten Male zu Gemüte führen. Es ist eine bezaubernde, leichtfüßig inszenierte Komödie mit gar feinen Gags, einer erlesenen Riege einstmaliger Weltstars, viel Glamour, Luxus und einer herrlich swingenden Filmmusik aus der Feder des legendären Komponisten Cole Porter. Genau das Richtige, um sich zu entspannen und bei guter Laune Fünfe grade sein zu lassen.
Gelesen: Nach wie vor die Biographie über Salvador Allende, eine interessante und gut geschriebene, sehr detaillierte Lektüre. Und immer noch „Der Astronaut“.
Gelernt: Faszinierendes über den Goldenen Schnitt in der Terra-X-Folge Codes der Natur.
Gekauft: Nix Besonderes, was Frau halt so zum Leben braucht.
Gewerkelt: Nur vereinzelte Stichpunkte für eine neue kleine Geschichte erstellt.
Geschlafen: Überwiegend gut, mit Ausnahme von Freitag auf Samstag.
Geträumt: Wie immer bunt und lebhaft. Nur leider kann ich mich schon wieder an keinen einzigen Traum erinnern.
Geplant: Dienstag und Freitag geht’s wieder zur Krankengymnastik – ich freue mich schon! Und natürlich werde ich wie üblich eine kleine Runde über den nahen Bauernmarkt drehen. Ansonsten ist leben und leben lassen vorgesehen.
………………….
Ich wünsche euch allen einen möglichst stressfreien Wochenstart! Habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben und bleibt bzw. werdet gesund! 🙂
Gefreut: Über eine im Großen und Ganzen gute und unbeschwerte Woche. – Darüber, dass ich die Protein-Shakes inzwischen gut vertrage, nachdem ich herausgefunden habe, dass ich laktoseintolerant bin. Jetzt nehme ich am Morgen eine kleine Laktase-Tablette ein und habe keine Probleme mehr. – Darüber, dass mir die Umstellung auf eine überwiegend eiweißbasierte Ernährung und die tägliche Einnahme von Kreatin gut tun, nicht nur körperlich, auch in der Denkbirne werde ich von Tag zu Tag wieder fitter. Sogar meine schreiberische Kreativität erwacht zu meiner großen Freude allmählich aus ihrem sehr langen Tiefschlaf. – Über ein interessantes und aufschlußreiches Treffen mit einer Blogleserin, und unseren Spaziergang durch den schönen Alten Nördlichen Friedhof.
Geärgert: Ach, herrjeh, was bin ich dumm gewesen, mir zwei Jahre lang keine Krankengymnastik verschreiben zu lassen!
Gedacht: Hut ab, Bayrische Motorenwerke! Die haben vor kurzem das Leasingangebot für den Dienstwagen von Sachsen-Anhalts Landtagspräsidenten Rausch zurückgezogen. Die Blaunen sind darüber natürlich not amused und reagierten mit ganz viel Mimimi. Man fragt jetzt beim Musk an, ob der eine Limousine zur Verfügung stellen würde. Die AfD bettelt darum, ein E-Auto nutzen zu dürfen, ist das nicht herrlich grotesk! 🤣
Und Hut ab, Frau Schwesig! Als sie neulich in Berlin weilte, erhielt sie viel Zuspruch und Anerkennung nicht nur aus den Reihen der SPD. Aber nicht vom Fritze. Augenzeugen zufolge kanzelte der sie sehr barsch und ungehalten wegen ihres Wahlkampfs ab. Frau Schwesig konterte: „Wenn Sie mir etwas zu sagen haben, dann vereinbaren Sie einen Termin.“, wandte sich um und schritt von dannen. Diese kleine Episode zeigt sehr deutlich, welche Atmosphäre rund um den Zweite-Wahl-Kanzler herrscht. Wenn es nach einem Koalitionstreffen mal wieder wie üblich heisst, dass die Stimmung sehr gut und entspannt und die Gespräche sehr konstruktiv waren, sollten wir dem keinen Glauben mehr schenken.
Gefragt: Muss ich wirklich jedesmal ein PDF-Formular ausdrucken und händisch ausfüllen, und danach einscannen, oder geht das weitaus einfacher auch am PC? – Natürlich geht das, wie ich ziemlich schnell im WWW herausgefunden und dann auch gleich angewandt habe.
Gewundert: Geschockt trifft es eher – über die Höhe der Zuzahlung zu 36 Einheiten Neurologische Krankengymnastik.
Gelitten: Nach meiner ersten Einheit Krankengymnastik wäre ich am liebsten auf allen Vieren aus der Praxis gekrochen, so hat mich der Therapeut durchgewalkt.
Genervt: Davon, dass mir jemand mehrmals ins Wort gefallen ist. Ich hasse diese Unsitte!
Gewesen: Im Alten Nördlichen Friedhof, in der Physiotherapie-Praxis, auf dem kleinen Bauernmarkt am Josefsplatz, im Drogeriemarkt, im Discounter meines Vertrauens, auf der Prüf!-Demo am Geschwister-Scholl-Platz.
Getroffen: Dank der Wissbegierde der Blogleserin, die mich am Montag besucht hat, einen interessanten jungen Mann, der an mehreren Tagen in der Woche im Alten Nördlichen Friedhof ein riesiges Foto zur Schau stellt, und den ich schon öfters mal ansprechen wollte, mich aber bislang nicht recht getraut habe.
Gesucht: Am Sonntag Morgen meine Brille. Die lag nicht wie gewohnt auf dem Nachtkästchen.
Gefunden: Yepp. Ich muss sie wohl im Schlaf zu Boden gefegt haben.
Gegessen: Fangfrische Forelle, Hühnerbrust gebraten mit Nudeln und Chicoree-Orangensalat mit Joghurtdressing. Einen Apfel-Quark-Auflauf. Matjesfilet mit Kartoffeln. Müsli und den gewohnten Berg an Obst und frischem Gemüse.
Getrunken: Tee, Wasser, Orangensaft. Und einige Male zum Obst-Nachtisch ein Glaserl gar herrlich mundenden Portwein.
Genascht: Nix! Die gesteigerte Zufuhr von Eiweiß macht so schön satt, dass ich meistens gar keine Lust auf Naschereien habe.
Gelacht: Aber ja! Immer gerne, und diese Woche vor allem über die Dienstwagen-Posse der Blaunen! 🤣
Geweint: Nein.
Gehört: Mit ein Grund, warum ich des Öfteren auf Demos und Kundgebungen gegen Rechts zu finden bin ist, dass man dort bisweilen gratis sehr feine Musik von namhaften Interpret:innen und Bands hören kann. Den krönenden Abschluss der „Prüf!“-Demo am Samstag bildete ein Auftritt der bayrischen Kultband Dreiviertelblut, und es dauerte nur Augenblicke, bis wir allesamt voller Begeisterung trotz strömendem Regen das lodernde Feuer in der Brust verspürten, von dem im wohl berühmtesten Song der Musikgruppe „Deifidanz“ (Teufelstanz) die Rede ist:
Gelesen: Zu schmökern angefangen habe ich eine Biografie von Salvador Allende. – Und neulich ist mir irgendwie beim Betrachten meiner Büchersammlung Andy Weirs „Der Astronaut“ in die Hände gefallen und ich dachte mir, dass ich diesen genialen Sci-Fi-Roman auch mal wieder lesen könnte. Dieses Buch erweist sich auch bei der zweiten Lektüre als absolut fesselnd.
Gesehen: Interessante RoadTrips entlang des riesigen Huronsees und durch die Berg- und Fjordwelt Norwegens, ein Darts-Turnier – so allmählich kehrt zumindest teilweise die frühere Begeisterung wieder zurück. Und ein paar Folgen von Christopher Clarks Welten Saga. Ich mag diesen australischen Historiker und seine Art, Geschichte lebendig und verständlich zu erklären sehr.
Gelernt: Wie unterschiedlich die Menschen Gestalten, Pflanzen, Tiere, Fabelwesen etc. in ein riesiges Foto hinein interpretieren, das an sich nichts weiter zeigt als sich kräuselndes Wasser über einem steinigen Untergrund. Dieses übermannshohe Bild wird an mehreren Tagen pro Woche von einem ehemaligen Profi-Fotografen im Alten Nördlichen Friedhof ausgestellt. Aus den Interpretationen der Betrachter:innen entwickeln sich dann oft ausgesprochen interessante und auch tiefgründige Gespräche.
Gekauft: Was Frau so zum Leben braucht.
Gewerkelt: Nix.
Geschlafen: Meistens gut.
Geträumt: Wie immer bunt und lebhaft.
Geplant: Heute kommt die Frau R., um Klarschiff in meiner Bude zu machen und mit mir den Großeinkauf beim nahen Discounter zu erledigen. Am Dienstag habe ich wieder Physiotherapie und anschließend möchte ich die gewohnte kleine Tour über den Bauernmarkt unternehmen. Und am Samstag will ich mir die große Parade anlässlich des 150jährigen Jubiläums der Münchner Trambahn anschauen, und natürlich ausgiebig dabei fotografieren. 😉 Und ansonsten leben und leben lassen.
…………………….
Kommt gut in die neue Woche. Habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben, und bleibt bzw. werdet gesund.
… Am 8. Oktober vor neun Jahren besah ich mir das Sea Life Aquarium in München nahe des Olympiazentrums. Dabei entstand auch dieses Bild eines sogenannten Gemeinen Oktopus. Damals hatte ich noch keine Ahnung, was das für faszinierende, hochintelligente und außergewöhnliche Wesen sind…
… Mittlerweile habe ich dank des Romans „Das Glück hat acht Arme“, einer ARD-Doku, des schönen Sachbuchs „Rendezvous mit einem Oktopus“ und viel Suchen im WWW einiges über diese wirbellosen Kopffüßler dazu gelernt, was mich ungemein beeindruckt und mich in Gedanken und Phantasie immer wieder beschäftigt. – Es gibt nach wie vor einen Oktopoden im Münchner Sea Life. Sein Name ist Otto, und er muss – wie alle Wesen seiner Art – schier ständig mit Aufgaben und Spielen beschäftigt und bei Laune gehalten werden. Ein „Rendezvous mit Otto“ steht nun ganz weit oben auf meiner To-Do-Liste… 😉
… Am frühen Nachmittag fand auf einer Wiese im Schlosspark eine kleine Raubvogel-Flugschau statt. Der erfahrene Falkner, der schon des Öfteren in Schleißheim aufgetreten war, wusste viel Interessantes über die fliegenden Beutegreifer zu erzählen. Sein Federvieh allerdings hatte ausgerechnet an diesem Sonntag so gar keine Lust, sich in die Lüfte zu erheben, Falken, Habichte und Adler gingen viel lieber gemächlich zwischen den Zuschauer:innen spazieren, was nicht nur bei mir für gutmütige Heiterkeit sorgte…
… Ein Sakerfalke, einer der größten Falkenarten weltweit, seine Spannweite kann bis zu 1,30 Metern betragen. Er bewohnt offene Landschaften wie Steppen, Halbwüsten und Agrarflächen in Osteuropa und Zentralasien…
… Der in Amerika verbreitet vorkommende Buntfalke hingegen gehört zu den Winzlingen, er wird nicht viel größer als eine Amsel…
… Der größte heimische Greifvogel ist der majestätische Steinadler. Er kann eine Spannweite bis zu 2,30 Metern erreichen. Er ist in Deutschland fast ausschließlich in den Alpen zu finden. Er kann Tiere schlagen, die weitaus größer sind als er – Gemsen z. B., oder junge Steinböcke…
… Anmut, Grazie, Eleganz und Kraft hoch zu Ross…
… Gut beschirmt geht’s zur Kutschen-Präsentation vor der großen Freitreppe des Schlosses…
… Was für ein bezauberndes Menschenkind!…
… Meine Lieben, das war der letzte Teil meiner Impressionen von der Historischen Reiter- und Kutschengala im Park von Schloss Schleißheim. Mal schauen, wohin es meine Kamera und mich demnächst hinverschlagen wird… 😉
Gefreut: Darüber, dass unser junger, fescher, grüner Oberbürgermeister das Anzapfen des ersten Faßes Wiesnbier auf dem Oktoberfest so fein hinbekommen hat – zwei Schläge hat er nur gebraucht. Und auch wenn der Söder sich ganz anständig benommen hat und sich seit einer Weile schon mit seinen verbalen Tiefschlägen und Hetzereien gegen die Grünen etwas zurückhält, war es für mich doch eine Augenweide zu sehen, wie er vom OB die erste Maß entgegen nehmen musste.
So wie’s aussieht ist die „cdu“ in Meck-Pomm wohl unter die 5 %-Grenze gerutscht. Da kann ich mir nun ein gerüttelt Maß an Schadenfreude nicht verkneifen. Wer eine solch desaströse Politik gegen die Mehrheit des eigenen Volkes betreibt, und einen Kanzler ungeschoren im Amt lässt, der seit fast eineinhalb Jahren immer wieder die Bundesbürger:innen auf arrogante und empathielose Weise beschimpft, belügt und verunglimpft, dem gehört das nicht anders.
Geärgert: Über die saudumme und völlig unpassende Frage des BR-Reporters während der Live-Sendung unmittelbar vor dem Oktoberfestbier-Anstich an die Gemahlin des Ministerpräsidenten, wer länger im Bad brauchen würde, er oder sie.
Gedacht: Als ich am Sonntag Vormittag im Münchner Merkur las, dass am Ratstisch nach dem Anzapfen der Hubsi Oiwonger immer wieder gegen den Münchner Oberbürgermeiste gestichelt habe: „Ach, hätten’s dem Hubsi doch bloß statt dem Wiesnbier a Maß Opfesoft gegeben!“ 🤣
Als kurz vor Schließung der Wahllokale in Berlin und Meck-Pomm der Fritze verkündete, er wolle gleich nach den ersten Hochrechnungen eine Rede halten, war ich voller Hoffnung: Erklärt er jetzt endlich seinen Rücktritt? Aber dem war leider nicht so. Im Prinzip gab er das gleiche Geschwafel von sich wie vor zwei Wochen nach der Wahl in Sachsen-Anhalt. Und die Blaunen müssten ihm eigentlich eine Auszeichnung als eifrigster Wahlkampfhelfer überreichen.
Von irgendwoher kenne ich den Verlobten unseres Oberbürgermeisters, aber ich kann noch so viel in meinen Erinnerungen forschen, ich komm partout nicht drauf, wo und wann ich dem sympathischen jungen Mann begegnet bin.
Gefragt: Warum zwickt mich denn niemand und raunt mir zu: Du kannst jetzt wach werden, das mit der AfD war nur ein riesiges, mehrjähriges, psychologisch-soziales Experiment?
Gewundert: Ein bisschen darüber, dass ich im Friedrich Baur Institut nun von einer Professorin Dr. untersucht und betreut wurde und nicht wie üblich von einer Assistenzärztin.
Gelitten: Nach der Überfülle an Informationen, die mir während meines Termins beim Friedrich Baur Institut zuteil wurden, schwirrte mir der Kopf, und ich verspürte auch ein wenig Panik und Hilflosigkeit. Ich verordnete mir zwei Tage Ruhe und ein Verwöhnprogramm, um alles Gehörte und Gesagte richtig einzuordnen und zu verarbeiten.
Genervt: Davon dass das Tempo während der VdK-Demonstration am Donnerstag gegen den Abbau des Sozialstaates zu schnell für mich war. Ich hätte gerne die ganze Strecke bis zur Schlusskundgebung am Siegestor durchgehalten und nicht nach der Hälfte des Wegs aufgeben müssen.
Gewesen: Spazieren und Einkaufen, und am Donnerstag bin ich ein Stück weit bei der VdK-Demo gegen den Abbau von Sozialleistungen mitmarschiert.
Am Mittwoch hatte ich in aller Frühe nach sieben langen Jahren einen Kontrolltermin im Friedrich Baur Institut für Muskelerkrankungen. Eine Frau Professor Dr., ein ganz hohes Tier im „FBI“, nahm sich meiner an. Sie untersuchte mich und bestätigte dann, was mir schon lange klar war: Der Muskelschwund hat sich um einiges verschlimmert, aber sie war sichtlich erstaunt darüber, dass ich überhaupt noch etwas gehen kann. Sie legte mir nahe, ab sofort täglich Proteinpulver und Keratinmonohydrat zu mir zu nehmen, es gäbe viele Patient:innen, die damit gute Erfahrungen gemacht hätten. Es würde die Titinbasierte Myopathie nicht stoppen, aber verlangsamen. Zudem verschrieb sie mir 36 Einheiten Krankengymnastik, meine tägliche Stunde Gehen wäre zwar vorbildlich, aber eine zusätzliche Therapie dennoch enorm wichtig. Sie empfahl mir einen Antrag auf Erhöhung des GdB von 70 GB (gehbehindert, mit Begleitperson) auf 100 aG (außergewöhnliche Gehbehinderung) zu stellen, in der Psychosozialen Sprechstunde würde man mir anschließend dabei behilflich sein. Zudem verschrieb sie mir einen Rollstuhl. „Ich weiß, das gefällt Ihnen gar nicht, aber Sie haben ein Anrecht darauf. Und wenn Sie ihn vorerst nicht nutzen wollen, dann klappen Sie ihn halt zusammen und stellen ihn ins Eck.“ Insgesamt, mit langen Gesprächen beim Psychosozialen Dienst und der Abteilung für Hilfsmittelberatung, sowie einem Lungenfunktionstest, verbrachte ich fast drei Stunden in dem modernen, ochsenblutrot gestrichenen Anbau des LMU Klinikum Innenstadt. Positiv ist, dass ich in den Armen und Händen noch sehr viel Kraft habe, dass die Lungenfunktion im Normalbereich ist und mein Herz fit und pumperlg’sund.
Getroffen: Eine ehemalige Kollegin vom Schutz- und Sicherheitsdienst. Das letzte Mal hatten wir uns vor etwa zwei Monaten gesehen, und da hatte sie mir erzählte, man habe bei ihr nach einem bösen Sturz eine kleine Gehirnblutung festgestellt. Ich hatte mittlerweile schon das Schlimmste befürchtet und war sehr erleichtert, als ich sie vor ein paar Tagen munter dahin spazieren sah.
Gesucht: Eine Rechnung für ein Paar orthopädische Maßschuhe und einen Arztbrief.
Gefunden: Leider nein. Aber ich habe schon Kopien angefragt. Und danach das Chaos in der Kiste ausgemistet und ordentlich sortiert, in der ich meine Unterlagen und Rechnungen aufbewahre.
Gegessen: Ein Geschnetzeltes aus Tomaten und Rinder-Minutensteaks mit Couscous. Noch einmal einen gar köstlichen Pflaumenauflauf. Rahmchampignons mit Nudeln. Ein pikantes Gemüseragout mit Nudeln. Bratwürst mit Kartoffeln und Rote-Bete-Salat. Müsli, und den üblichen Berg an frischem Obst und Gemüse.
Getrunken: Wasser, Tee und Orangensaft.
Genascht: Ein paar Stückchen Bitterschokolade mit Mousse au Chocolate gefüllt.
Gelacht: Ja, freilich! 😀 Unter anderem, als am gestrigen Abend in Berlin eine ARD-Reporterin den fast leeren Raum zeigte, in dem die „cdu“-Wahlparty hätte stattfinden sollen. Sie meinte, dass bis 18:00 Uhr sich sehr viele Leute dort versammelt hätten, die allerdings nach den ersten Hochrechnungen recht schnell wieder gegangen seien.
Geweint: Ja, neulich, als ich zufällig auf das Lied „Lass‘ nun ruhig los das Ruder“ von Reinhard Mey stieß.
Gehört: 2014 verstarb Reinhard Meys zweitältester Sohn Max nach fünfjährigem Wachkoma, in das er während einer furchtbaren Lungenentzündung gefallen war. Der berühmte Liedermacher hat ihm unter einigen anderen diesen Song gewidmet:
Gesehen: Aus oben beschriebenen Gründen nach vielen Jahren Abstinenz mal wieder das O’zapfn vom Oktoberfest. 😉
Und natürlich wieder mehrere RoadTrips – unter anderem einen wundervollen durch die Schottischen Highlands bis zur Spitze der Halbinsel Skye. Und eine interessante und beeindruckende Wanderung durch den Bryce Canyon im US-Bundesstaat Utah.
Gelesen: „Raumschiff Rettungswagen“ von Nicolas Prehsler. Der Autor ist Rettungssanitäter und erzählt in 26 Kurzgeschichten Skurriles, Spannendes, Groteskes und Trauriges aus seinem Berufsleben. Das Buch ist keine große Literatur, aber es bringt mich zum Lachen, zum Nachdenken, ist spannend und bewegend.
Gelernt: Ich fürchte, mal wieder nix Gscheits.
Gekauft: Was Frau so zum Leben braucht.
Gewerkelt: Meine Kiste mit Unterlagen, Dokumenten und Rechnungen ausgemistet, sortiert und ordentlich abgeheftet.
Geschlafen: Teils gut teils schlecht. In der Nacht vor dem Termin im Friedrich Baur Institut bekam ich kaum ein Auge zu.
Geträumt: Bunt und lebhaft, aber leider ist mir kein Traum in Erinnerung geblieben.
Geplant: Ich werde viel unterwegs und beschäftigt sein, all das in die Tat umzusetzen, was man mir im Friedrich Baur Institut verschrieben und nahe gelegt hat. Und am Samstag werde ich dann mit einem Spezl a bisserl meinen Siebzigsten feiern. 😉
……………………………..
Ich wünsche euch eine gute und möglichst stressfreie neue Woche. Habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben und bleibt bzw. werdet gesund. 🙂
… mutet mich jedesmal die Historische Reiter- und Kutschengala im Park des Schleißheimer Schlosses nahe München an. Nachdem es wohl in den Jahren zuvor Unstimmigkeiten zwischen den Organisatoren, den Sponsoren und der Bayrischen Schlösserverwaltung gegeben haben soll, fand diese Veranstaltung in diesem Herbst nach 2023 endlich wieder einmal statt. Mehr als zwei Dutzend alte, auf Hochglanz polierte Fuhrwerke, viele Reiter:innen auf rassigen Pferden und dazu noch jede Menge Liebhaber:innen längst vergangener Zeiten in historischen Kostümen tummelten sich am vergangenen Sonntag von den späten Morgenstunden bis weit in den Nachmittag in der zauberhaften Anlage zwischen dem kleinen Schlößchen Lustheim und dem großen Prachtbau, bestaunt und natürlich vielfach fotografiert von Tausenden Besucher:innen…
… Ich nahm diesmal eine andere Route nach Oberschleißheim, nicht mit der S-Bahn, und dann einen doch recht langen Fußweg entlang, sondern mit der U-Bahn bis Garching-Hochbrück und von dort aus mit dem Bus direkt zum Schlosspark, wobei ich eine Station früher ausstieg als ursprünglich geplant und meinen Rundgang beim kleinen Schlösschen Lustheim begann. Langsam schob ich meinen Rollator am etwa 1.300 Meter langen Kanal entlang, die Kamera natürlich stets griffbereit…
… Und ich musste natürlich gar nicht lange gehen, um mich an den ersten schönen Motiven zu erfreuen:…
… Ein sehr schmucker Vierspänner, und der rassige Jagdhund auf dem Kutschbock scheint aufzupassen, ob die Zwoag’haxerten auch die richtige Strecke nehmen… 😉
… Seit vielen Jahren schon ist dieses Gefährt mit einer Kombination aus zwei Eseln und zwei Mauleseln mein absoluter Favorit jeder Reiter- und Kutschengala… 🙂
… Auf einer Lichtung nahe des Schlosskanals steht schon alles bereit für ein feudales Picknick…
… Schloß Lustheim, erbaut im Jahr 1685, ein Hochzeitsgeschenk des bayrischen Kurfürsten Max Emanuel an seine erste Gemahlin Maria Anna von Österreich. Rauschende Feste sind früher hier gefeiert worden. Heutzutage befindet sich in den Räumen eine höchst beachtliche Porzellansammlung…
… Der Kurfürst Max Emanuel höchstselbigst macht mit zwei Vertrauten seines Hofstaats einen kleinen Spaziergang… 😉
… Jetzt geht’s zuerst zur Sonntagsmess‘, und dann ins Wirtshaus… 😉
… Und ich fürchte, da werde ich schon noch a paar Buidln (eher ziemlich viele 😉 ) von der Historischen Reiter- und Kutschengala zeigen…
… Kommt gut durch den Tag, ihr Lieben!…
This function has been disabled for Marthas Momente-Sammlung.