… Im Frühsommer machte ich während eines Isarspaziergangs die folgenden Aufnahmen. Nach dem Hochladen auf den Schlepptop hätten sich die Bilder beinahe zu sogenannten „Festplattenschlafmützen“ entwickelt, wenn sie mir nicht gestern abend zufällig in den Sinn gekommen wären… 😉
… Seit langem schon dürfen sich Streetart-Künstler:innen an dem die Muffathalle umfassenden Mauerwerk nach Gusto kreativ austoben. Die Gemälde wechseln mehrmals pro Jahr und zeigen sowohl Abstraktes und Skurriles als auch Idyllisches mit einem Hauch Kitsch…
… Ich hoffe, euch machen die Bilder genauso viel Freude wie mir vor einigen Monaten, als ich sie entdeckt hatte…
Gefreut: Darüber, dass ich immer noch Wünsche, Träume und Sehnsüchte, Ziele und Pläne habe. Dass ich nach wie vor viel Freude am Leben und einen klaren Kopf habe, und mein Geist ziemlich rührig ist – von ein wenig Zerstreutheit mal abgesehen. Dass ich nach wie vor recht vielseitig interessiert bin und Neues zu erfahren und zu erkunden mir so viel Genuss bereitet – „Aha!“-Momente fühlen sich oft so an wie Orgasmen in der Denkbirne, ich liiiieeeebe das! 😀 Dass es so viele wunderfeine kleine Momente gibt, die mich glücklich machen.
Geärgert: Vor fast drei Wochen ging meine Türklingel kaputt. Ich sagte der Frau des Hausverwalters bescheid, danach herrschte zwei Wochen lang Funkstille. Als ich erneut im Büro der Hausverwaltung vorstellig wurde, informierte man mich darüber, dass Mittwoch um neun Uhr ein Elektriker vorbei kommen würde. Natürlich war ich beizeiten präsentabel und wartete. Es wurde Mittag. Kein Elektriker weit und breit. Es wurde früher Nachmittag. Ziemlich angesäuert ging ich zur Hausverwaltung. Dort wartete man ebenfalls seit neun Uhr morgens. Gegen fünfzehn Uhr hieß es, der Elektriker würde in etwa einer halben Stunde eintreffen. Um siebzehn Uhr hatte sich immer noch niemand blicken lassen. Und dann bog er plötzlich um die Ecke, der gute Mann, und als wir ihn ziemlich entrüstet zur Rede stellten, tat er so, als hätte er uns nicht verstanden. – Aber es sei ihm zumindest halbwegs verziehen, denn er baute mir eine neue Klingel mit einem sehr melodischen Glockenton ein.
Gedacht: Unser Zweite-Wahl-Kanzler hat schon eine sehr ungehobelte, unsachliche, unintelligente, rücksichtslose Art, mit Bürger:innen umzugehen. Und mit den Fakten hat er’s auch nicht so wirklich. Von seiner Attitüde „Was stört mich mein Geschwätz von gestern!“ mal ganz abgesehen. – Das Arbeitsklima im Bundeskanzleramt soll laut Insider-Informationen so unterirdisch sein, dass unter den Angestellten ein sehr obszöner „Spitznamen“ für ihren „Chef“ kursiert.
Gefragt: Wie lange müssen wir diesen … Sauerlandblitz noch ertragen?
Gewundert: Dass zur Zeit beinahe ein „Merkel-Hype“ in den (a)sozialen Netzwerken stattfindet. Dabei wird tunlichst vergessen, dass „Mutti“ dank ihrer sechzehn Jahre andauernden Politik des Nichtstuns und Abwartens den Grundstein für Vieles gelegt hat, was heutzutage schief läuft.
Gelitten: An nichts. Ich bin zur Zeit wieder so richtig schön fit und schmerzbefreit.
Genervt: Von der viele Stunden dauernden Warterei am Mittwoch.
Gewesen: Mit der Frau R. zum Großeinkauf im Lieblings-Discounter. Etliche Runden spazieren. Und am Samstag kurz am Viktualienmarkt. Dort ging’s aber so furchtbar zu, dass ich mich recht schnell wieder verkrümelt hab‘.
Getroffen: Die sehr sympathische Frau des Hausverwalters und ihre beiden liebenswürdigen Söhne.
Gesucht: Im Internetz nach einem aufblasbaren Gästebett. Weil mich das nervt, bei jedem Besuch das Bettgestell aus dem Schrank im Schlafzimmer ins Wohnzimmer zu schleifen und aufzubauen. Außerdem ist das Teil samt Matratze schon sehr in die Jahre gekommen.
Gefunden: Yepp, mal wieder viel zu viel Angebote. Jetzt habe ich wie so oft die Qual der Wahl…
Gegessen: Hühnerfrikasse mit Reis, einen Strammen Max und dazu einen Romanasalat. Einen sehr köstlichen Aprikosenauflauf. Blumenkohlauflauf, der mir etwas missraten ist, weil ich vergessen hatte, ein wenig Mehl zum mit Sahne verklöppelten Ei zu geben. Pellkartoffeln mit diversen Frischkäsen.
Getrunken: Tee, Wasser, Orangensaft.
Genascht: Eine sehr feine Auszogne vom Café Frischhut.
Gelacht: Ja, freilich! 😀
Geweint: Nein.
Gehört: Sehr viele wunderschöne und mitreissende Oldies.
Gesehen: Da wurde auf arte Anfang der Woche eine Doku über Riesenkraken gezeigt. Und nachdem ich ja vor kurzem den bezaubernden Roman „Das Glück hat acht Arme“ gelesen hatte, sah ich mir den Bericht voller Neugier an. – Ich hatte ja zuvor überhaupt keine Ahnung, was das für faszinierende und interessante Wesen sind! Octopoden haben neun Gehirne, man stelle sich das vor! Ein zentrales Haupthirn im Kopf, und in jedem der acht Arme befindet sich ein eigenes Nervenzentrum, dadurch kann jeder Tentakel eigenständig handeln und sinnliche Eindrücke sammeln. Zudem haben sie drei Herzen, eines in der Körpermitte, und zwei an den Basen der Kiemen. Und das Blut von Riesenkraken ist blau. Sie gelten als überaus intelligent. Sie können Schraubgläser öffnen und komplexe Rätsel sowie Labyrinthe lösen, benutzen Werkzeuge, erkennen das Prinzip von Spiegeln, können unterschiedliche Personen identifizieren, sind ungemein lernfähig, verfügen über ein erstaunliches Gedächtnis, und da sie weder Knochen noch Gräten haben, sind sie dazu in der Lage, sich durch schmalste Lücken und Ritzen zu quetschen.
Gelesen: Den Roman „Monstergott“. Er handelt von zwei jungen Menschen, die in einer christlich fundamentalistischen Glaubensgemeinschaft aufgewachsen sind und nun zu zweifeln beginnen. Es ist schwere Kost, eine aufrüttelnde Lektüre. Mich macht das fassungslos, wie man im Namen Gottes derart unmenschlich, manipulativ und grausam mit Menschen umgeht. Und wie leicht sich die Mitglieder solcher Organisationen gehirnwaschen lassen.
Gelernt: Seit den beiden Sommerinterviews von Chrupalla und Weidel in ARD und ZDF kursiert eine neue Bezeichnung für Journalist:innen der Öffentlich Rechtlichen: Rechtsoffene Stichwortgeber:innen.
Gekauft: Einen neuen Wintermantel. War schon eine Herausforderung, das gute Teil bei fast dreißig Grad anzuprobieren. Aber es war so schön preisreduziert. Ansonsten all das, was Frau zum Leben braucht.
Gewerkelt: Am Mittwoch habe ich den Kleiderschrank ein wenig ausgemistet, um mich von der nervigen Warterei abzulenken.
Geschlafen: Überwiegend gut.
Geträumt: Wie immer bunt und lebhaft. Genaueres habe ich aber leider nicht in Erinnerung.
Geplant: Einkaufen, meine alte Küchenmaschine zum Wertstoffhof bringen, und ansonsten leben und leben lassen.
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Ich wünsche euch einen guten und möglichst stressfreien Start in die neue Woche. Habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben und bleibt bzw. werdet gesund. 🙂
… So lautet ja das von mir im Januar gewählte Wort für diese Blogaktion. Und meine kleine Würfelei ergab diesmal zehn Augen, also das zweite „A“. Nach einer Weile Hin- und Herüberlegen kam mir die zündende Idee:…
A wie Auszogne
… Dieses Wort hat hier in Sübayern zweierlei Bedeutung. Zum einen wird damit eine Person bezeichnet, die sich ihrer Kleidung entledigt hat… 😉
… Zum anderen ist es ein gängiger Begriff für eine Schmalznudel, weil man bei deren Zubereitung die Kugeln aus Hefeteig ja vor dem Ausbacken im heißen Fett „auszieht“, so dass der charakteristische wulstige Rand und das dünne Innere entstehen. Die allerbesten überhaupt gibt es seit gut fünfzig Jahren im Kult-Café Frischhut am Münchner Viktualienmarkt. Früher war das nach einer durchgefeierten, -getanzten und -gezechten Nacht um Fünfe in der Früh eine der angesagtetesten Anlaufstellen Münchens. Eine resche Auszogne, frisch und mit verführerisch goldener Kruste aus dem sprudelnden Fett gefischt und noch heiß mit Zucker bestreut, und ein Haferl starken Kaffees dazu hat so manche/n Nachtschwärmer:in wieder auf die Beine gestellt. – Das Gebäck hat im Laufe der vielen Jahre zum Glück nichts von seiner Qualität eingebüßt, wie meine Kontrolle am Samstag Nachmittag nach dem ersten Bissen schon ergeben hat, es schmeckt nach wie vor so herrlich wie in meinen nun schon fast ein halbes Jahrhundert zurückliegenden „wilden Zeiten“ (die allerdings, so habe ich manchmal den Verdacht, immer noch nicht ganz vorbei sind 😀 ). Zur Bestätigung meiner Beurteilung ließ ich sogleich einen zweiten Bissen folgen – und dann erst fiel mir ein, dass ich diese Köstlichkeit ja eigentlich vor dem Verzehr für diesen Blogpost fotografieren wollte… 😉
… Ich wünsche euch einen schönen und geruhsamen Sonntag – und lasst’s euch euer Frühstück schmecken!… 🙂
… Da kannst‘ lange warten. Du glaubst doch ned im Ernst, dass ich mich jetzt auch nur eine Krallenbreit‘ bewegen werd, wo’s hier oben auf meim Lieblingsbaum grad so schön gemütlich ist.“… 😉
… Wie sich deine Hand wohl anfühlen würde, würde ich sie in die meine nehmen? Rissig, schwielig, mit harter Haut? Oder zart, wohltuend warm, anrührend, vertraut? Wie wäre dein Händedruck? Kräftig, zupackend, energisch? Oder sanft, behutsam, tastend, ein wenig scheu und zaghaft? Würden wir eine Verbundenheit durch unserer Hände Nähe verspüren? So etwas wie ein Erkennen? Einen Gleichklang?…
… Wenn diese dicke, trennende Glasscheibe nicht wäre! Dann würde ich ganz sachte mit dem Finger über deine Fußsohle streichen. Ob du wohl auch dort kitzelig bist? Irgendwie kommt mir jetzt mein Vater in den Sinn, der immer, wenn ich frühmorgens nicht aufstehen wollte, um mich für den langen Weg in die Schule fertig zu machen, unten die Bettdecke zurückschlug und mich an den Füßen kitzelte. Was bin ich da jedesmal kreischend und unvermittelt hellwach in die Höhe geschossen!…
Gefreut: Das definitiv größte Highlight der vergangenen zwei Wochen war meine mehrstündige Tour kreuz und quer durch den Münchner Tierpark Hellabrunn mit einem E-Seniorenmobil. Ich hatte mit dem Teil so viel Spaß und Vergnügen wie seit langem nicht mehr. Ich habe schon angefangen, auf so was zu sparen. 🙂
Ich habe den Hitzesommer unbeschadet überstanden, hurra! Tut mir leid für Blackrock Freddy, aber ich nichtsnutzige, faule, schmarotzende olle Schwerbehinderte werde nun auch weiterhin gewiss noch für ein längeres Weilchen dem Staat auf der Tasche liegen und die Renten- und Sozialkassen schamlos plündern.
Dass eine Infektion durch einen Wespenstich zum Glück harmloser verlaufen ist als befürchtet.
Über den tagelangen, teilweise recht starken Regen! Die jetzt so angenehmen Temperaturen!
Geärgert: Ich hasse die Floskel „Ich an deiner Stelle würde ja…“ Das klingt für mich herabwürdigend. Und wenn dann unweigerlich noch eine Reihe unerbetener Ratschläge folgen, muss ich sehr an mich halten, um nicht die Contenance zu verlieren.
Über ziemlich egozentrisches Herumgezicke.
Gedacht: Da haben am Sonntag Abend die Öffentlich-Rechtlichen den Blaunen die ganz große Bühne geboten! In der ARD kam Chrupalla zu Wort, und im ZDF ist man der Blaunen Alice sogar bis nach Wien gefolgt, um sie zu interviewen. Ein Zufall, oder gar eine Panne, dass man beinahe gleichzeitig zwei AfD-Spitzen in die jeweiligen Sommerinterviews geladen hat? Ich denke nicht. Das wäre beileibe nicht das erste Mal, dass die ÖR so etwas wie Wahlwerbung für diese mittlerweile in fünf Bundesländern als gesichert rechtsextrem geltende Partei veranstaltet haben. Es gab zwar Faktenchecks, die viele Aussagen der beiden Blaunen als unwahr oder verzerrt entlarven, aber leider erst nach den Sendungen, das interessiert dann einen Gutteil der Zuseher:innen nicht mehr.
Ich möchte einen neuen E-Roller, keinen gebrauchten. Im Münchner Stadtteil Milbertshofen gibt es einen speziellen Laden für derlei Fahrzeuge. Dort wird man mich beraten, dort werde ich mir dann den gewünschten Einkaufskorb und eine stabile Rollator-Aufhängung montieren lassen, und ich werde nach dem Kauf meinen funkelnagelneuen Eco-Engel 500 in Blau frohgemut nach Hause chauffieren können. In ca. einem Jahr dürfte es so weit sein. Ich freue mich jetzt schon!
Gefragt: Sind Objektivität, Wahrheit, Sachlichkeit, Ausgewogenheit und Unabhängigkeit bei den Öffentlich Rechtlichen noch gegeben, so wie das im Medienstaatsvertrag vorgeschrieben ist? Und hat der politische Einfluss auf die einzelnen Sender in den letzten Jahren nicht quasi unter der Hand erheblich zugenommen – siehe hier: https://www.zeit.de/kultur/2025-02/oeffentlich-rechtlicher-rundfunk-studie-politik-einfluss
Gewundert: Immer mehr und immer geschockter darüber, dass Dinge, die vor einigen Jahren noch schier unsagbar waren, mittlerweile fast schon gang und gäbe sind, oft verharmlost werden, und ihnen – so mein Eindruck – immer seltener mit Fakten, Beherztheit und Haltung entgegen getreten wird.
Gelitten: Da hat mich doch am vorletzten Sonntag Mittag so ein Wespen-Miststück in den rechten Ellenbogen gestochen. Ich habe das sogleich mit dem Hitzestift, Cortisonsalbe und Cool Pad verarztet, danach schien alles gut zu sein. Doch im Laufe der nächsten Tage schwoll der Stich zusehends an und sah auch recht Besorgnis erregend aus. Zudem fühlte ich mich schwach, permanent müde, teilnahmslos und appetitlos. Ich ging am Donnerstag zur Hausärztin, und die bestätigte mir, dass mir das Insekt eine Infektion verpasst hatte. Aber die Symptome seien nicht allzu schlimm, mein Körper würde das selber in den Griff bekommen, deshalb würde sie mir jetzt kein Antibiotikum verschreiben. Sie verschrieb mir eine stärkere Cortisonsalbe, die ich mehrmals täglich auftragen musste. Ich litt noch ein wenig vor mich hin, doch seit Sonntag bin ich zum Glück wieder fit.
Genervt: In der letzten Woche von der Insektenstich-Infektion, die mich für einige Tage ausgebremst hat.
Gewesen: Im Olympiapark, im Tierpark Hellabrunn, am Flaucher, und im nahen, kleinen aber feinen Biergarten der Max-Emanuel-Brauerei. Während der letzten Woche bei der Hausärztin, im Supermarkt, auf ein paar kurzen Runden durchs Viertel, und zuhause, beseligt dem Regen zuhören, die kühlen Temperaturen genießen und mich auskurieren.
Getroffen: Wieder mal meine alte Nachbarin. Erneut haben wir uns lange und gut unterhalten, und ich habe etliche interessante und leider auch traurige Dinge aus der Nachbarschaft von ihr erfahren.
Gesucht: Bei meinem bevorzugten OnlineHändler nach neuen Handtüchern, meine alten sind teils schon recht abgenutzt.
Gefunden: Yepp. Werden demnächst bestellt.
Gegessen: Geräuchertes und gewürztes Lachsforellenfilet, feinen Obatzdn mit rescher Breze, Lachsfilet mit Kartoffeln und Mais, Reiberdatschi mit Apfelmus, American Pancakes (mein erster Versuch, geschmeckt haben sie, aber an Form und Farbe muss ich noch ein wenig üben 😉 ), frische Waffeln, Blumenkohlauflauf, Matjes mit Zwiebeln und Kartoffeln, Schweizer Wurstsalat, Bratwürst mit Kartoffeln und Mais, jede Menge Melonen, Müsli, frisches Obst und Gemüse.
Getrunken: Tee, Milchkaffee, Orangensaft, etliche Eimer Wasser, einen sehr feinen Frankenwein, einen weniger feinen Frankenwein, einen duftigen Grauburgunder aus Rheinhessen.
Genascht: Einige Jaffa-Kekse.
Gelacht: Natürlich! 😀
Geweint: Getrauert. Zwei Originale unseres Viertels sind verstorben… Heinz hat von Jugend an bis zu seiner Pensionierung in einem kleinen nahen Elektrogeschäft gearbeitet, und danach im Obst- und Gemüseladen hier im Haus ausgeholfen, und noch dazu in der Nachbarschaft viele Elektro-Reparaturen und -Installationen durchgeführt. Nach einem schweren Herzinfarkt hat er jahrelang Tag für Tag seine Runde durchs Viertel gedreht, in diversen Lokalitäten die Tageszeitungen studiert, Leute beobachtet, ein wenig Hof gehalten. – Adele trug stets einen weißen Schlapphut und einen hellen Regenmantel, egal, welche Witterung herrschte. Sie war sehr leutselig und unterhielt sich überaus gerne mit jungen Menschen. Die Verständigung war etwas schwierig, denn Adele hatte so gut wie keine Zähne mehr. Mir hat sie mal erzählt, sie wäre in ihren jungen Jahren das Kindermädchen von Jaqueline und John F. Kennedys Tochter Caroline und Sohn John F. jr. gewesen. Ich hielt das zunächst für eine ihrer Räuberpistolen, die sie des Öfteren zum Besten gab, und in denen sie angeblich für diverse Geheimdienste und undercover für die Polizei arbeiten würde, aber sie wusste erstaunliche Details über den Sitz der Kennedys in Hyannis Port.
Gehört: Bei @Herba entdeckt und für sehr gut befunden:
Gesehen: Von RVerTV einen sehr schönen RoadTrip entlang des Million Dollar Highways durch die Bergwelt Montanas von Durango nach Silverton. Da gibt es auch eine interessante und spannende alte Eisenbahnstrecke, die immer noch mit alten Dampfloks befahren wird. Und Silverton ist ein Örtchen, das so aussieht, wie man sich eine alte Stadt im Wilden Westen vorstellt.
Wieder mal den Thriller „State of Play – Stand der Dinge“ mit Russell Crowe, Helen Mirren, Robin Wright, Rachel McAdams und Ben Affleck in den Hauptrollen. Ich mag diesen Film sehr, weil er statt auf das Zurschaustellen brutaler Gewalt auf eine gut durchdachte Story mit viel Spannung setzt.
Gelesen: Luis Bauers „Bestatters Diary“. Der junge Mann schildert sein Handwerk völlig unverkrampft, sachlich und überaus detailliert. Dabei zeigt er eine menschliche Reife weit über seine einundzwanzig Jahre hinaus, viel Einfühlungsvermögen, eine tief verwurzelte Liebe für seinen Beruf und seine Mitmenschen. Dieses Buch kann ich guten Gewissens empfehlen.
Gelernt: Viel über E-Seniorenmobile.
Gekauft: Nicht viel, was Frau halt so zum Leben braucht.
Gewerkelt: Hat sich in den letzten beiden Wochen in Grenzen gehalten.
Geschlafen: Aufgrund der Wespenstich-Infektion viel, tief und gut.
Geträumt: Ziemlich seltsames, buntes und teilweise sehr skurriles Zeug, als wäre mein Gehirn während der Infektion auf Drogen gewesen. Unter anderem nahm ich an einem Cosplay Treffen statt, trug einen schweren, seidenen, blutroten Umhang, auch mein Gesicht war rot geschminkt, und ich war in sehr verworrenen unterirdischen Gängen und Gewölben auf der Suche nach einem Paar schwarzer Teufelshörner, die ich mir aufs Haupt setzen wollte.
Geplant: Heute kommt die Frau R., und da werden wir wie jeden zweiten Montag die Bude rocken, und dann Großeinkauf im Discounter machen. Ansonsten habe ich nichts Konkretes geplant, ich lass die neue Woche jetzt mal ganz entspannt auf mich zukommen.
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Habt einen schönen Start in die neue Woche, ihr Lieben!
… gibt es zur Zeit im Münchner Tierpark Hellabrunn zu bestaunen…
… Das ist aber zum Glück weder ungewöhnlich noch bedenklich. Indische Panzernashörnern schubbern sich hin und wieder das Horn, das wie unsere Haare und Fingernägel aus Keratin besteht, an Felsen, Bäumen oder Wänden ab. Der „Nasenschmuck“ der fast zwei Tonnen schweren Tiere, deren Haut ca. vier Zentimeter dick ist, wächst mit der Zeit wieder nach… 😉
… wie am Samstag Nachmittag. Nachdem die G. aus Schweinfurt und ich den Eingang passiert hatten, wurde ich von einer netten Dame angesprochen. Der Tierpark Hellabrunn würde kostenfrei E-Roller für Gehbehinderte verleihen, man müsse nur den Ausweis als Pfand abgeben und spätestens um 17:30 Uhr wieder an der Abgabestelle sein. Man dürfe mit den Rollern allerdings nicht in die diversen Häuser. So überredete ich G. dazu, sich während unserer ausgedehnten Tour meines Rollators anzunehmen, damit ich auch das Affen-, Tropen-, Raubtierhaus etc. besuchen konnte, machte es mir hinterm Steuer des Gefährts bequem und fuhr schön langsam im Schritttempo los – und wähnte mich bereits nach nur wenigen Metern im Siebten Himmel. Hach, was war das für eine Gaudi, mit diesem Teil herumzukurven!…
… Über fünf Stunden waren wir unterwegs und hatten viel Kurzweil und Freude. Und als wir etwa ein Viertelstünderl vor Abgabeschluss wieder am Eingang angelangt waren, ist es mir schon schwergefallen, mich von dem E-Roller zu verabschieden, am liebsten hätte ich dieses Teil mit nachhause genommen…
… Jetzt geht mir so ein Gefährt nicht mehr aus dem Sinn. Im Handel kostet es um die 1.500 Euronen, für eine stabile Rollator-Halterung auf dem Heck und einen gscheiten Einkaufskorb vorm Lenker müsste ich noch ca. 100 Euro drauflegen. Parken könnte ich es im Innenhof. Ich glaube, ich werde dann mal mit dem Sparen anfangen… 😉
… Bin ich nicht eine zünftige Rollwagerl-Chauffeuse?… 😀
… Kommt gut in die neue Woche, habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben, und bleibt bzw. werdet gesund!…
… „Auch wenn das so aussieht, als ob ich, der König der Tiere, hinter einem Baumstamm schlafen und nix mitbekommen würde – täuscht euch nicht! Ein Auge habe ich immer offen – IMMER! – um euch zu beoachten.“… 😉
… „Wenn ich doch bloß ned so an dickn Hintern hätt‘, dann könnt‘ ich mich viel besser verstecken.“… 😀
… Libellen-Scherenschnitt…
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… Habt einen schönen und geruhsamen Sonntag, ihr Lieben!…
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