Gefreut: Meine Haushaltshilfe und ich hatten am Montag wieder mal viel Spaß miteinander. – Über den Regen in den vergangenen Tagen. Um die niedrigen Wasserspiegel allerorten auszugleichen, war das natürlich lediglich der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein, hat aber sehr gut getan. – Darüber, dass ich diese zweite Hitzewelle um einiges besser überstanden habe als die erste im Juni – Ventilator und Hitze-/Licht-Schutzvorhängen sei Dank.
Geärgert: Eigentlich nicht. Nur ein kleines bisschen darüber, dass ich am Samstag Nachmittag noch kurz daran gedacht hatte, einen Regenumhang mitzunehmen, und dann natürlich darauf vergessen hatte.
Gedacht: Der Spahn is guat weida, wie man im Bayrischen sagt. Aber wer weiß, wer ihm nachfolgen wird. Unser „Zweite-Wahl-Kanzler“ hat ja bislang weder bei seiner Politik und seinen Äußerungen über uns Bürger:innen noch bei der Auswahl seines „Spitzenpersonals“ ein gutes Händchen, Empathie und einen verantwortungsvollen, von der Vernunft gesteuerten Weitblick bewiesen. Ich befürchte ja irgendwie, Blackrock Freddy könnte Klein Philip Amthor den Fraktionsvorsitz antragen oder gar dem DopeRindt, da würden wir vom Regen in die Traufe geraten. Und bei Freddys Ankündigung im ZDF-Sommerinterview, er denke darüber nach, eventuell das Kabinett umzubauen, wird mir himmelangstundbang…
Gefragt: Sollte ich vielleicht meinen Standventilator noch einmal zerlegen und neu zusammensetzen? Das Gerät ist schon ziemlich laut, vielleicht liegt das ja an Vibrationen, die vom Propellor auf das Gehäuse und den Korb übertragen werden.
Gewundert: Über die unverfrorene Art und Weise, wie manche davon überzeugt sind, sie seien über Anstand, Recht und Gesetz erhaben und man würde ihnen sämtliche Verfehlungen nachsehen.
Gelitten: Am späten Donnerstag Abend an sehr heftigen einseitigen Kopfschmerzen, die ganz plötzlich auftraten und sich vom rechten Nasenflügel durch die Augenhöhle bis über die Stirn erstreckten, das war, als würde man mir im Fünfminutentakt ein scharfes Beil in den Schädel rammen. Ich nahm dann zwei Schmerztabletten und legte mich ins Bett. Am nächsten Morgen waren diese Anfälle dann zum Glück vorbei.
Genervt: Ein klein wenig von der Lautstärke meines Standventilators.
Gewesen: Spazieren und Einkaufen.
Getroffen: Zwei Nachbarn, die es aber leider ziemlich eilig und deshalb keine Zeit für ein Schwätzchen hatten.
Gesucht: Im WWW nach einem leisen Ventilator.
Gefunden: Yepp. Beim O**o-Versand.
Gegessen: Viel gekochten Mais und viele diverse Melonen – danach gelüstet es mich zur Zeit ganz besonders. Zudem gab es Rührei mit Brot, Sahneheringsfilets mit Kartoffeln, Wurstsalat, Mozzarrella mit Tomaten und viel Basilikum, gebratenes Lachsforellenfilet, Fleischpflanzerln mit Kartoffelsalat, Müsli, Pfannenkuchen mit köstlicher Orangensoße, und ansonsten wie üblich jede Menge Obst und Gemüse.
Getrunken: Wasser, Tee, Orangensaft – und ein kleines Probestamperls meines Lieblings-Orangenlikörs – schmeckt immer noch sehr fein. 😉
Genascht: Mit Nusscreme gefüllte Waffelröllchen.
Gelacht: Es liest sich wie die Posse eines Politik-Kabaretts, ist aber lt. BR24 Online Nachrichten wirklich so passiert: Vergangene Woche wollte der tschechische Verkehrsminister von Prag mit der Bahn nach München fahren, um mit seinem bayrischen Kollegen über den Ausbau der Zugstrecke und -verbindungen zwischen beiden Ländern zu konferieren. Dank DopeRindts illegaler Kontrolle an der Grenze und einer Stellwerkspanne in Furth traf der Zug in Regensburg zwei Stunden später ein als geplant, und dort war dann auch überraschenderweise Endstation. Man schlug dem Minister eine Umleitung über Nürnberg vor, welche die Verspätung auf über vier Stunden hätte anwachsen lassen. Entnervt rief der gute Mann im bayrischen Verkehrsministerium an, man schickte ihm dann eine Dienstlimousine. Peinlich, peinlich…
Die kleinen Wassermelonen im Discounter meines Vertrauen werden laut Banderole vom Züchter „Baby“ genannt. Und als meine Haushaltshilfe und ich das sahen, lachten wir herzhaft, weil uns ganz spontan DER eine unvergessliche Satz der weiblichen Hauptfigur Frances, Baby genannt, aus dem Film „Dirty Dancing“ in den Sinn kam: „Ich habe eine Wassermelone getragen.“
Gehört: Hier wollte ich eigentlich ein Vorschauvideo jenes feinen Rap-Songs einfügen, mit dem die einhundertste Folge der „Anstalt“ beendet wird, bin aber im Netz nicht fündig geworden. Der Ausschnitt, der auf einem @bluesky-Account gezeigt wird, lässt sich leider nicht rebloggen. Hier ist aber der Link zum Post von Für Sachliche Politik: https://bsky.app/profile/sachlichepolitik.eurosky.social/post/3mqxavcwmjs2m
Gesehen: Vom YouTuber London Watch einen einstündigen, frühmorgendlichen Spaziergang durch Hampstead/London. War sehr schön und interessant! Den RoadTrip einer Zugfahrt durch Norwegen von Trondheim bis Oslo. Und einen Abstecher zum markanten Devils Tower in Wyoming von RVerTV. So richtig bekannt geworden ist dieses bizarre, riesige Felsgebilde durch den SciFi-Klassiker „Unheimliche Begegnungen der Dritten Art“ von Stephen Spielberg. Ganz hingerissen war ich von einem RoadTrip kreuz und quer über die Inselwelt der Lofoten. Das ist so schön dort!
Gelesen: Begonnen habe ich mit dem Roman „Hundert Wörter für Schnee“ des österreichischen Schriftstellers Franzobel, der mir in der Stadtbib. aufgefallen ist. Nach etwa zwanzig Seiten habe ich das Buch enttäuscht zur Seite gelegt, der Schreibstil des Autors ist so gar nicht meins.
Gelernt: Vermutlich wieder mal nix Gscheits. 😉
Gekauft: Was Frau so zum Leben braucht. Und einen angeblich sehr geräuscharmen Turmventilator.
Gewerkelt: Weit über siebenhundert Fotos vom Samba Festival Coburg bearbeitet.
Geschlafen: Eher unruhig.
Geträumt: Am Mittwoch frühmorgens habe ich im Traum einer früheren Vorgesetzten, zu der ich ein ambivalentes Verhältnis hatte, mal so richtig die Meinung gegeigt. 🙂 War erfrischend und hat gut getan.
Geplant: Am Dienstag möchte ich wie üblich auf dem kleinen Bauernmarkt einkaufen. Und am Samstag endlich einmal mit dem Erlebnis- und Wanderbus kreuz und quer durch die schöne Hallertau bis nach Kelheim und wieder zurück fahren. Während meiner Zugreise nach Coburg habe ich gesehen, dass der Hopfen schon ganz ordentlich hoch gewachsen ist.
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Ich wünsche euch eine gute und möglichst stressfreie Woche, ihr Lieben!