… Es wird sich häufig darüber beschwert, dass man heutzutage einander nicht mehr zuhören würde. Leider völlig zu Recht. Und nicht nur das. Auch die hässliche Unsitte, anderen ins Wort zu fallen, feiert gar fröhliche Urständ‘. Das Zuhören und das Ausreden lassen gehen meiner Meinung nach Hand in Hand. Wenn man Gesprächspartner:innen wiederholt das Wort abschneidet, hat man im Grunde genommen nicht viel Interesse an deren Ausführungen. Man will seine Dominanz geltend machen und der anderen Person die Richtung aufzwingen, die das Gespräch nehmen soll. Es ist ein in der Regel unbewusst in Szene gesetztes Machtspielchen. Eine Unterhaltung auf gleicher Augenhöhe kann auf diese Weise nicht stattfinden, wenn man immer wieder das unterbindet, was der/die Gesprächspartner:in artikulieren möchte. Das ist respektlos und auch herabwürdigend. So wird eine verbale Interaktion zum frustrierenden, kräftezehrenden, einseitigen und oft vergeblichen Kampf…
… Seit Urzeiten ist bei vielen Völkern der Native Americans in den USA und Kanada der Redestab in Gebrauch. Wer dieses mit Federn, Perlen, Lederstreifen und Schnitzereien verzierte Symbol in den Händen hält, hat das Recht zu sprechen und darf dabei nicht unterbrochen werden, egal wie lange der Monolog dauert und egal welche Themen dabei zur Sprache kommen. So kann man in aller Ruhe und ohne Druck seine Gedanken, Eindrücke, Erlebnisse und Ansichten äußern. Wenn der/die Redner:in am Ende der Ausführungen angelangt ist, wird der Stab an die nächste Person weitergegeben, die sich zu Wort gemeldet hat. Diese sehr zivilisierte, rücksichtsvolle und respektvolle Art der Kommunikation sollten wir uns auch zu eigen machen…
… Und ein wenig geschieht das auch schon. Sowohl in manchen großen Unternehmen als auch in etlichen Kindergärten hat der Redestab mittlerweile Einzug gehalten. Dieser uralte Brauch der Native Americans entschärft Verhandlungen, gibt auch Schüchternen die Chance, gehört, verstanden und akzeptiert zu werden und verhindert aggressive Diskussionen, denn natürlich schaukelt sich bei den meisten die innere Wut immer mehr hoch, wenn einem häufig das Wort abgeschnitten wird. Zu empfehlen ist diese Art der Kommunikation natürlich auch für den privaten Bereich. Es muss kein Stab sein, ein Tuch, ein Schlüsselbund, ein kleines Kuscheltier z. B. erfüllen genau den selben Zweck. Wer diesen Gegenstand hat, darf reden, wie ihm der Schnabel gewachsen ist, und alle anderen haben unterdessen gefälligst die Klappe zu halten. Punkt…
… Ich persönlich habe mit Menschen, welche der Unsitte des Ins-Wort-fallens frönen, schon einige sehr schlechte Erfahrungen machen müssen. Man kann natürlich solche Personen darauf ansprechen und sie darum bitten, so etwas zu unterlassen, aber meiner Ansicht nach ist das nie von langer Dauer, das wirkt vielleicht eine Weile, und dann fallen sie leider, leider wieder in ihr altes Muster zurück. Mich mit so etwas auseinander zu setzen möchte ich mir für den vielleicht nur mehr kurzen Rest meines Lebens nicht mehr antun, meine Energie und meine Zeit sind mir dafür zu schade. Zum Glück gibt es in meiner Nachbarschaft eine Handvoll Mitmenschen, die eine gepflegte Unterhaltung, bei der man redet, zuhört und ausreden lässt, genauso zu schätzen wissen wie ich…
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… Habt ein schönes Wochenende mit viel Kurzweil und Erholung und möglichst guten Gesprächen, ihr Lieben!…
… Am 8. Oktober vor neun Jahren besah ich mir das Sea Life Aquarium in München nahe des Olympiazentrums. Dabei entstand auch dieses Bild eines sogenannten Gemeinen Oktopus. Damals hatte ich noch keine Ahnung, was das für faszinierende, hochintelligente und außergewöhnliche Wesen sind…
… Mittlerweile habe ich dank des Romans „Das Glück hat acht Arme“, einer ARD-Doku, des schönen Sachbuchs „Rendezvous mit einem Oktopus“ und viel Suchen im WWW einiges über diese wirbellosen Kopffüßler dazu gelernt, was mich ungemein beeindruckt und mich in Gedanken und Phantasie immer wieder beschäftigt. – Es gibt nach wie vor einen Oktopoden im Münchner Sea Life. Sein Name ist Otto, und er muss – wie alle Wesen seiner Art – schier ständig mit Aufgaben und Spielen beschäftigt und bei Laune gehalten werden. Ein „Rendezvous mit Otto“ steht nun ganz weit oben auf meiner To-Do-Liste… 😉
… Aufgenommen im Sealife München. Das Fotografieren war wegen der Reflektionen, nicht immer sauberen Glaswänden und ungewohnten Lichtverhältnisse nicht eben einfach. Ich habe mit vielen verschiedenen Einstellungen gespielt – und bereits eine ganze Menge Bilder in die Tonne treten müssen. Etliche Aufnahmen erwecken den Eindruck von Unschärfe, dem ist aber nicht so, das liegt an […]
… Ganz einfach zwanglos dahin fabulierte Kurz-Kurz-Kurz-Geschichte mit genau einhundert Worten…
… Esel – glänzend – Warentrenner – das sind die drei Begriffe, die ich irgendwo im WWW aufgeschnappt habe, und die diese Woche in ein Drabble einzubauen sind…
… Hier meine Umsetzung:…
Patrick staunte nicht schlecht, dass sein jüngerer Bruder Bartholomäus, der notorische Langschläfer, bereits am Frühstückstisch saß, als er gähnend in die Wohnküche schlurfte. Er trompetete: „He, du Esel! Was machst du schon hier!“
„Selber Esel. Ich wollte mal in Ruhe frühstücken, ohne dass mir dein hässlicher Gesichtselfmeter den Appetit verdirbt.“
Patrick setzte ein übertrieben schiefes Grinsen auf und wischte sich eine glänzende Haarsträhne aus der Stirn. Er stutzte und deutete stirnrunzelnd auf die drei Warentrenner, die Bartholomäus’ Müslischüssel einrahmten.
„Was soll’n das.“
„Du machst dich immer so breit. Das hier ist allein mein Platz! Wollte ich nur mal deutlich machen!“
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… Ich wünsche euch einen guten und möglichst friedvollen Tag… 😉
Gefreut: Über einen sehr schönen Ausflug in die Berge am Dienstag. Und die wohltuende Wanderung mit einem guten alten Spezl um den zauberhaften Ferchensee. Über gute Gespräche über viele Themen.
Darüber, dass ich im Zug von Mittenwald zurück nach München eine Menge interessanter und netter Menschen kurz kennen lernen durfte.
Darüber, dass gestern die „Intersuff“ (Oktoberfest) zu Ende gegangen ist. Seitdem ich einige Male auf dem weltgrößten Volksfest gearbeitet habe, und dabei Vieles gesehen habe, was mich intensiv an der Intelligenz der Menschen zweifeln lässt, bin ich immer heilfroh, wenn dieses Spektakel wieder vorüber ist.
Geärgert: Am Dienstag mal wieder ausgiebig über die Deutsche Bahn. Auf den ca. 160 Kilometern nach Mittenwald und retour gab es insgesamt acht Langsamfahrstellen, eine Signalstörung, sechsmal Warten auf verspätete Gegenzüge und über eine Stunde Verspätung.
Gedacht: Deutschlands ewiger „cdu“-Jüngling Philipp am Thor hat genauso das Recht wie jeder andere Mensch, sich sein Büro nach seinem Gusto einzurichten, da hat kein Hahn danach zu krähen, und es gibt verdammt noch mal weitaus wichtigere Themen als ob der Typ einen Strandkorb auf seinem Balkon stehen hat oder nicht. Aber an dem üppigen Shitstorm, den er damit entfacht hat, ist er selber nicht ganz unschuldig, was muss er das auch gar eifrig in den (a)sozialen Netzwerken verbreiten und dabei schon etwas großkotzmäßig rüberkommen.
Gefragt: Die 131 Euro monatliche Unterstützung für Schwerbehinderte und Pflegebedürftige für eine Haushaltshilfe soll ja nun ab 2027 wegfallen. Laut Linnemann soll diese finanzielle Zuwendung durch „Beratungsangebote“ ersetzt werden. Wie wird das aussehen? Kommt dann jemand zu mir und gibt mir Tipps, wie ich mit dem Rollator bzw. im Rollstuhl am besten die Böden wische und staubsauge?
Gewundert: Über den regen Zuspruch meines Blogs durch Leser:innen aus China seit einigen Wochen. Im Schnitt habe ich derzeit ca. 500 Visits pro Tag, und gut zwei Drittel davon sind aus dem Reich der Mitte. Dabei werden täglich völlig unterschiedliche Blogposts angeklickt, die aktuellsten genauso wie ältere. Zuerst war ich sehr misstrauisch – vielleicht führen die rechtsdrehenden Exildeutschen in China ja etwas Übles im Schilde. Aber dem scheint wohl nicht zu sein. Mittlerweile erfreue ich mich an den neuen, eifrigen Leser:innen. Willkommen hier!
Gelitten: Nach der anfänglichen Euphorie stellt sich zusehends heraus, dass ich die zusätzliche Einnahme von Protein-Pulver nicht gut vertrage. Ich fühle mich danach stundenlang, als hätte ich einen Mühlstein im Bauch, und auch schlapp und ausgelaugt. Ich werde jetzt das Zeug auf ein Mindestmaß reduzieren und nur mehr das Kreatin täglich zu mir nehmen.
Genervt: Vom lauten Organ einer Frau meines Alters, die Dienstags am Bahnhof München-Pasing in den Zug Richtung Mittenwald stieg. Kaum saß sie, begann sie, ihre Umgebung zu beschallen: Dass sie so eine kleine Rente habe, sei die Schuld von der Merkel, weil die 2015 Millionen von Flüchtlingen ins Land geholt und mit Geld förmlich überhäuft hätte. Die ganzen Milliarden, die für die Corona-Maßnahmen draufgegangen seien, seien völlig unnötig zum Fenster rausgeworfen worden, sie habe vor zig Jahren schon Corona gehabt, und das sei völlig harmlos verlaufen. Und wenn in Deutschland Krankenschwestern Spritzen verabreichen dürften, wie das in anderen Ländern der Fall sei, dann hätte man in der Pandemie viel Geld sparen können (Krankenschwestern dürfen in D. auf Anordnung eines Arztes/einer Ärztin subkutane und intramuskuläre Injektionen verabreichen, wenn sie die entsprechende Qualifikation haben). In Garmisch-Partenkirchen stieg eine junge Muslima zu, setzte sich in Nähe der Quasselstrippe, und begann, mit gedämpfter Stimme zu telefonieren. Die olle Schrapnelle ätzte von da an permanent gegen diese Frau und wieder einmal ausgiebig gegen Flüchtlinge. Nachdem die Muslima ihr Telefonat beendet hatte, wurde sie von der Trulla mit laut quäkender Stimme angegangen, sie hätte sie mit ihrem Geschrei gestört. Und da platzte mir der Kragen. Ich machte ihr mit bedachtsam gewählten Worten sanft klar, dass sie selbst mit ihrem endlosen, überlauten Geschwurbel seit Pasing sehr unangenehm auffallen würde, und dass es ratsamer wäre, mal vor der eigenen Türe zu kehren, anstatt anklagend und verurteilend auf Andere zu zeigen. Danach herrschte für den Rest der Fahrt himmlische Ruhe.
Gewesen: Endlich mal wieder in den Bergen! Und auf den üblichen Runden durch’s Viertel. Und mit der Frau R. beim Großeinkauf im Lieblingsdiscounter.
Getroffen: Einen lieben alten Spezl. Und im Zug zurück nach München etliche interessante und sympathische Menschen.
Gesucht: Einen kleinen Trichter.
Gefunden: Yepp.
Gegessen: Kartoffelgratin, Spinat mit Kartoffeln und Spiegeleier, Rühreier mit Garnelen, Nudeln mit Rahmschwammerln, eine gar herrliche dicke Erbsensuppe mit Würstln im Gasthaus am Ferchensee. Müsli mit vielen Früchten und Walnüssen, zwei Avocados, und jede Menge frisches Obst und Gemüse.
Getrunken: Tee, Wasser, Orangensaft.
Genascht: Nix, da war ich ganz brav. 😉
Gelacht: Natürlich! 😀
Geweint: Nein.
Gehört: Diesen bemerkenswerten Song – wieder einmal Danke an @Herba für’s Darauf-aufmerksam-machen.
Gesehen: Ein paar Folgen „Chicago Med“. Einige schöne RoadTrips. Und nach langer Abstinenz mal wieder ein Darts-Turnier. War spannend und hat Spaß gemacht.
Und eine Reportage des RTL-Magazins „Life – Menschen, Momente, Geschichten“ über den ungeheuerlichen Missbrauch an jungen Frauen und ihren unehelichen Kindern in von Nonnen geführten irischen Kinderheimen. Allein auf dem Gelände des Mutter-Kind-Heims in der Kleinstadt Tuam wurden die in einem ehemaligen Abwassertank „entsorgten“ Leichen von fast 800 Babys und Kleinkindern entdeckt. Insgesamt sollen an die 7.000 Babys, junge Frauen und kleine Kinder zwischen 1922 und 1950 aufgrund von extremer Mangelernährung, Vernachlässigung und fehlender ärztlicher Behandlungen auf oft grausame Weise in diesen kirchlichen Einrichtungen verstorben sein. Tausende andere Kinder wurden ohne das Wissen und Einverständnis der Mütter und der Angehörigen an wohlhabende Familien im Ausland, überwiegend USA, verkauft. Hier der Link zur Doku: https://plus.rtl.de/suche?query=irlands+verlorene+kinder
Gelesen: Ich ackere zur Zeit erneut die Donnerstags-Mordclub-Bücher durch. Habe Einiges bei der Stadtbib. bestellt, aber aufgrund vieler Vorbestellungen zieht sich das wohl noch eine Weile hin, bevor ich zumindest eines der Bücher werde schmökern können.
Gelernt: Viel Interessantes über China in der Samstagsausgabe des TV-Magazins „Stadt-Land-Kunst“ auf arte. Besonders fasziniert hat mich der Beitrag über die Entstehung und Weiterentwicklung der chinesischen Schriftzeichen, sowie des Bildungssystems im Reich der Mitte. Es gibt in diesem riesigen Land nur ca. 3,26 % Analphabeten, im Vergleich dazu in Deutschland: ca. 12,1 %.
Gekauft: Was Frau so zum Leben braucht.
Gewerkelt: So gut wie nix! Ich wollte am Montag das Wohnzimmer stöbern und staubwischen, da nahm mir die Frau R. sanft den Wischlappen aus der Hand und meinte, das sei ihr Job, ich solle mich ausruhen, fernsehen oder lesen. 😀 Wenigstens meinen Laptop durfte ich absaugen und vorsichtig säubern!
Geschlafen: Überwiegend gut!
Geträumt: Wie immer viel, bunt und lebhaft.
Geplant: Heute nachmittag treffe ich eine interessante Dame, die seit einer Weile meinem Blog folgt. Dienstag und Donnerstag habe ich die ersten Termine meiner Neurologischen Krankengymnastik. Zwischendrin werde ich noch meinen Lieblings-Discounter heimsuchen. Und ansonsten leben und leben lassen.
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Kommt gut in die neue Woche, ihr Lieben! Habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben und bleibt bzw. werdet gesund… 🙂
… Bereits gegen 980 A. D. wurde in Brixen ein Sakralbau errichtet. Nach einem Großbrand Ende des 12. Jahrhunderts wurde das Gotteshaus im romanischen Stil neu erschaffen und 1237 geweiht. Wahrscheinlich stammen aus dieser Zeit die beiden Fassadentürme und das dreischiffige Langhaus. Auch in der Gotik und im Frühbarock baute man den Dom, welcher der […]
… Auf dem Brixener Brot- und Strudelmarkt wurde zu jeder vollen Stunde auch vorgeführt, wie man in früheren Tagen das Korn gewann und Stroh häkselte. Mit den schwer zu handhabenden und sicher nicht ganz ungefährlichen Dreschflegeln hantierten Männer, die bereits ganz deutlich in die Jahre gekommen waren. Während ich ihnen zusah, stellte ich mir innerlich […]
… Der Brot- und Strudelmarkt in Brixen findet seit fünfzehn Jahren regelmäßig zu Erntedank auf dem Brixener Domplatz statt. Regionale Bäcker stellen dort ihre mannigfaltigen Produkte aus – wer meint, dass es in Südtirol lediglich das berühmte Schüttelbrot geben würde, irrt gewaltig. Auf dem Markt wird eine erstaunliche Vielfalt von Brotsorten feil geboten. Natürlich gibt […]
… begab ich mich am Dienstag in aller Frühe endlich mal wieder in die Berge. Zusammen mit einem Spezl aus dem hohen Nordosten, der jedes Jahr einige Tage nahe Mittenwald weilt, um dort zu wandern und Bergluft zu tanken, fuhr ich im Wanderbus hoch zum idyllischen, romantischen Ferchensee. Dank des gut ausgebauten Wegs ist es auch für mich kein Problem, das kleine, stille Gewässer zu umrunden…
… Während der kurzen Fahrt machte ich mir Gedanken über den Wasserstand. Wie wird es nach diesem mehr als trockenen Hitzesommer wohl darum bestellt sein? Aber sowohl der etwas weiter unterhalb liegende Lautersee als auch der Ferchensee waren randvoll mit kristallklarem Bergwasser…
… Auch nach vielen Jahren ist der Blick über den See auf das Karwendelmassiv immer noch atemberaubend für mich. Da werde ich immer ganz andächtig und es dauert eine Weile, bis ich mich davon losreißen und die Wanderung fortsetzen kann…
… Auf den Buckelwiesen im obigen Bild pflegt stets eine Schafherde den Sommer zu verbringen. Mitte September werden die wolligen „Rasenmäher“ dann zurück auf den im Tal gelegenen Hof getrieben…
… Kaum ein Windhauch kräuselte die Oberfläche des Ferchensees, und die schier himmelhoch ragenden Gipfel und Wände des Karwendels spiegelten sich darin. Daran kann ich mich gar nicht satt sehen…
… Auch sehr schön, wenn auch weniger dramatisch, ist der Blick gen Osten…
… Eine kleinblütige, violette Enzianart…
… Nach der Seeumrundung kehrten wir in der Wirtschaft am östlichen Ufer ein und ließen uns große Teller dicker Erbsensuppe mit Würstln schmecken, wobei wir von einem gar nicht scheuen Rotkehlschen neugierig beäugt wurden. Und dann stand auch schon der letzte Wanderbus Richtung Tal vor der Tür, um uns zurück nach Mittenwald zu bringen…
… Habt einen möglichst unbeschwerten Tag, ihr Lieben!…
… als ich diese Zielanzeige über der Front eines auf dem Mittenwalder Bahnhof abgestellten Regionalzuges sah, musste ich zuerst schallend lachen, dann ein Foto machen, und anschließend den jungen, molligen „Rollwagerl-Admiral“ unbedingt fragen, ob er denn nun Jim Knopf oder Lukas der Lokomotivführer sei…
… Eine Weile sah er recht verdattert drein, dann ging ihm ein Licht auf und er schmunzelte. „Sie sind die erste, die mich das gefragt hat. Wir haben viele coole Feierabend-Zielanzeigen auf Lager, aber Lummerland ist unser absoluter Favorit.“ Ich hätte mich so gerne noch nach diesen anderen Anzeigen erkundigt, doch mein Zug Richtung München fuhr ein…
… Zur Zuganzeige darf jetzt natürlich auf gar keinem Fall das Lummerlandlied fehlen:… 😉
… Habt einen möglichst unbeschwerten Tag, ihr Lieben!…