Gefreut: Darüber, dass mir die Bearbeitung eines Behördenantrags diesmal so leicht von der Hand gegangen ist. Nun hoffe ich, dass er genauso flott bearbeitet werden wird.
Dass Münchens Samba-Zug anlässlich der Pride Week 2026 am frühen Sonntag Abend direkt an meiner Bude vorbei gezogen ist.
Und dass ich auf dem nahen Bauernmarkt am Dienstag die ersten Pflänzlein für mein Balkönchen erstanden habe. Ich werde auch dieses Jahr ziemlich planlos vor mich hinpflanzen, was mir an Blümchen, Kräutern etc. gefällt, wird erstanden und kommt in die kleine sonnendurchflutete Oase. Nur so weit wie letztes Jahr, als ich dann vor lauter Töpfen und Blumenkästen selber kaum mehr Platz auf dem Balkon hatte, möchte ich’s dann doch nicht mehr treiben. 😀
Darüber, dass sich in meinem Lieblings-Storchennest eine zunächst tragisch anmutende Situation zum Guten gewendet hat: In der Nacht von Donnerstag auf Freitag herrschte durchgehend Starkregen bis in die Morgenstunden. Das kleinste der verbliebenen drei Küken lag Freitag früh schlaff und teilnahmslos im Nest und wollte nicht fressen. Das sah sehr traurig aus und nahm uns alle mit. Denn Störchlein im Alter von dreieinhalb Wochen haben noch überwiegend ihre flaumigen weichen „Baby-Daunen“ und kein wasserabweisendes Gefieder, nasses und kaltes Wetter kann deshalb für sie lebensgefährlich sein. Am Vormittag wurde es wärmer und die Sonne zeigte sich, und nach wenigen Stunden hatte sich Klein-Henri zum Glück wieder erholt, war lebhaft und wohlauf und frass seinen Geschwistern bei der nächsten Fütterung fast die ganze große Portion Würmer, Käfer, Schnecken etc. vor den Schnäbeln weg. 😀
Geärgert: Nach Wal Timmy – oder Hope – ist es nun die traurige Geschichte der Hündin Lette, die von einem Paar grausam zu Tode gequält worden war, die für einen sogenannten Hype in den Medien sorgt, vor allem im Internetz. Ich mag Tiere, keine Frage, und für mich sind sie auch wertvolle Lebewesen, aber ich ärgere mich sehr über jene Zeitgenoss:innen, die da mit Schaum vorm Mund in den (a)sozialen Netzwerken lautstark fordern, man möge diesen Menschen die gleichen Leiden zufügen. Gewalt mit Gewalt zu vergelten ist noch nie eine Lösung gewesen.
Gedacht: Ich sollte mal wieder einen Kontrolltermin im Friedrich Baur Institut für Muskelerkrankungen vereinbaren, der letzte ist mittlerweile schon fast sechs Jahre her, und ich habe den Verdacht, dass die Titinopathie nicht nur in meinen Beinen inzwischen flott vorangeschritten ist.
Gefragt: Sollte ich nicht doch vielleicht mal bei der Hausärztin einen Test auf Demenz bzw. Alzheimer machen lassen?
Gewundert: So übermäßig viel wird bei uns geschwafelt – doch kaum etwas bewegt sich politisch in die richtige Richtung…
Gelitten: Zur Zeit bin ich ziemlich schlapp und habe Muskelschmerzen. Seit Tagen schon fühle ich mich wie ein Schluck Wasser in der Kurve, und vom Bloggen angefangen über neue Isarspaziergänge bis hin zu häuslichen Pflichten hindert mich das grade ziemlich an der Durchführung geplanter Vorhaben.
Genervt: Davon, dass ich momentan sehr zerstreut und vergesslich bin.
Gewesen: Im Viertel unterwegs, auf dem Bauernmarkt, im Lieblings-Discounter, im Lieblings-Drogeriemarkt.
Getroffen: Einen hilfsbereiten jungen Nachbarn. Die jungen Leute, welche zur Zeit im Haus wohnen, sind recht angenehm. Nur dass viele von ihnen Türen nicht leise schließen können, sondern immer mit Karacho ins Schloss donnern, stört mich.
Gesucht: Die Verschlüsse für zwei Lieblings-Ohrringe.
Gefunden: Leider nur einen. Aber im Netz habe ich sehr schnell passenden Ersatz entdeckt.
Gelacht: Ja, natürlich! 🙂
Geweint: Nein.
Gegessen: Diesmal eine Renke, in der Folie gegart, wieder mal Pfannkuchen mit Pistaziencreme, Gnocchi mit Rahmschwammerln, gebratene Rinderlendenstreifen mit geschmorter Tomate und Paprika und Gnocchi, Spargel mit Kartoffeln und Sc. Hollandaise (vermutlich zum vorletzten Mal in diesem Jahr), viel Obst – vor allem Erdbeeren – und frisches Gemüse, Müsli
Getrunken: Tee, Wasser, Orangensaft, und einen aromatischen Silvaner
Gehört: Ein hinreissendes musikalisches und optisches Highlight!
Gesehen: Die letzten Folgen von „Nash Bridges“, sehr viel Live-Cam vom Lieblings-Storchennest und eine Doku der Tierfilmer Hans Schweiger und Ernst Arendt aus dem Jahr 1979 „Alltag der Spatzen/Tiere vor der Kamera“. Ich mag die Beiden sehr, nicht zuletzt wegen ihrer humorvollen und liebevollen Kommentare über die gefilmten Viecherln. – Die NDR-Talkshow – das ist normalerweise nicht so mein Ding, aber diesmal war die Sendung richtig interessant. Allein schon Ingo Zamperoni und Philip Awounou, Thomas Helmer, der Richter und Buchautor Thorsten Schleif, die „Hamburger Goldkehlchen“ – 70 Mann und keiner kann singen! 🙂 – waren das Einschalten wert.
Gelesen: „Rosen im Asphalt“ von Felicitas Fuchs. Wird von vielen Leser:innen gelobt, mich überzeugt dieses Buch jedoch leider nicht. Die beiden Frauen – Irmi und Linda – deren Schicksale über vier Jahrzehnte erzählt werden, gehen mir nicht so recht unter die Haut. Das liegt für mich am Schreibstil, der mir manchmal ziemlich oberflächlich erscheint, auch an der Erzählweise – oft geschieht im Umfeld der Beiden Tragisches und Spannendes – und dann ist auf einmal das Kapitel zu Ende und beim nächsten werden gleich mehrere Jahre übersprungen, ohne dass näher auf die vorigen Handlungen eingegangen wird. In die Handlung eingeflochten sind bemerkenswerte Ereignisse der deutschen Geschichte seit Mitte der fünfziger Jahre, auch oft nur stichpunktartig und eher oberflächlich. Für mich ist diese „Melange“ aus Roman und Geschichtsbuch nicht wirklich gelungen.
Gelernt: Wie oft nix Gscheits. 😉
Gekauft: Was Frau so zum Leben braucht. Und Ohrring-Verschlüsse.
Gewerkelt: Zusammen mit der Haushaltshilfe habe ich am Montag die Bude sauber gemacht.
Geschlafen: In letzter Zeit viel zu viel.
Geträumt: Viel, bunt und lebhaft.
Geplant: Dienstag habe ich einen Termin bei der Lieblings-Haarkünstlerin, dann möchte ich auf den Bauernmarkt, und endlich auch mal wieder ein Stück der Isar entlang spazieren. Am 13. und 14. ist Stadtgründungsfest und Hofflohmarkt in Haidhausen. Beides möchte ich mir nicht entgehen lassen. Ansonsten leben und leben lassen.
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Ich wünsche euch einen schönen Sonntag. Habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben und bleibt bzw. werdet gesund.




































