… Dass Ende Mai im Wildtierpark Poing bei München ein Eselfohlen zur Welt gekommen war, hatte ich am Samstag früh voller Entzücken im WWW gelesen. Und mich dann sogleich auf die Socken gemacht, um unter anderem diesem Viecherl einen Besuch abzustatten. Das kleine und überaus charmante und verspielte Langohr hatte im Nu mein Herz erobert, […]
… Begonnen hat es mit einem kleinen Nachbarschaftsprojekt, im Jahr 2000 vom Kulturzentrum Seidlvilla in Schwabing initiiert und organisiert. Die Skepsis war groß, viele Anwohner:innen äußerten Bedenken, ihren Trödel in ihren Hinterhöfen öffentlich zu präsentieren. So gab es bei der Premiere der Münchner Hofflohmärkte lediglich dreiunddreißig Teilnehmende…
… Nach der ersten Veranstaltung überwog allerdings die Begeisterung. Die Stimmung an jenem Nachmittag wurde durchweg so positiv aufgenommen, dass in den Folgejahren die Zahl der Anmeldungen rapide anstieg…
… Davon inspiriert entwickelte sich die Idee der Hofflohmärkte weiter und expandierte in andere Sprengel Münchens. Es entstand eine professionelle Organisation, die mittlerweile viele Viertel betreut. Jeder Stadtteil hat nun seinen eigenen Termin. Von Schwabing übers Westend, von Neuhausen bis Bogenhausen, von Sendling bis zur Maxvorstadt öffnen während der Sommer- und frühen Herbstmonate an den Wochenenden die Anwohner:innen ihre Garagen, Privatgärten und Hinterhöfe…
… Am 14. Juni war Haidhausen an der Reihe. Und da mir dieses Stadtviertel ausgesprochen gut gefällt, und die Atmosphäre dort jedesmal beim Hofflohmarkt besonders ansprechend ist, machte ich mich am frühen Nachmittag auf die Strümpfe, um eine ausgedehnte Runde zu drehen…
… Romantische und malerische Ein- und Ausblicke:…
… An der Preysingstraße befinden sich noch einige der Ende des 19. Jahrhunderts entstandenen Herbergshäusl. Damals gab es ca. einhundertfünfzig dieser kleinen Anwesen. Sie bildeten am Rande Münchens eine eigene Siedlung und wurden von mittellosen Tagelöhnern und deren Familien bewohnt, als Haidhausen noch ein nicht sehr geschätztes „Glasscherbnviertel“ (bayrische Bezeichnung für heruntergekommene Gegend) gewesen war…
… Mittlerweile ist Haidhausen eines der angesagtesten und teuersten Viertel Münchens. Die etwa drei Dutzend verbliebenen Herbergshäusln wurden im Laufe der Zeit aufwändig saniert und bieten nun Privatpersonen sowie etlichen Kunstschaffenden ein sehr idyllisches und beschauliches Quartier. Es gibt kleine Läden und Boutiquen und einen lauschigen großen Garten, der normalerweise für die Öffentlichkeit nicht zugängig ist…
… Weil ich trotz einer fast zweistündigen Tour noch so gar nicht müde war, beschloss ich, zum St. Nikolai Kircherl und der Loreto-Kapelle am Gasteig zu marschieren. Ich wollte mir beide Bauwerke schon seit ewigen Zeiten mal genauer ansehen. Unterwegs musste ich natürlich einen kleinen Zwischenstop einlegen, da mir in einer Hofeinfahrt ein sehr farbenprächtiges Mural aufgefallen war…
… Das Kircherl St. Nikolai, an der Inneren Wiener Straße auf dem Isarhochufer gelegen, war ursprünglich spätgotisch, wurde im Jahr 1660 umgebaut, durch Bombenangriffe im Jahr 1944 beschädigt, aber bereits 1945 wieder eröffnet. Heute finden dort Messen der slowakisch-katholischen Kirche nach griechischem Ritus statt. Die angegliederte Loreto-Kapelle entstand 1678. Sie wurde 1820 abgerissen und 1926 nach dem Vorbild der Gnadenkapelle in Altötting neu errichtet. In ihr werden Gottesdienste der ukrainisch-orthodoxen Kirche abgehalten…
… Nun hatte ich mich endlich satt gesehen und müde gelaufen. Sehr mit mir und dem Tag zufrieden enterte ich an der nahe gelegenen Haltestelle die nächste Trambahn und ließ mich nach Hause schaukeln… 😉
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… Habt einen schönen und möglichst stressfreien Wochenteiler, ihr Lieben!…
… marschierte ich nach einem ausgiebigen Spaziergang durch Haidhausen am Samstag Nachmittag – Post folgt demnächst – am Sonntag eine ungefähr sechs Kilometer lange Strecke vom Sendlinger Tor Platz bis zur Ludwig Maximilians Universität, und besah mir dabei nach etlichen Jahren mal wieder das Münchner Stadtgründungsfest. Das doch recht ansehnliche Alter von 868 Jahre hat unsere Isarmetropole nun erreicht, wahrlich ein Grund zum Feiern…
… Beim Namenszug eines neuen Cafés in der Sendlinger Straße kam mir sogleich der grantelnde Münchner im Himmel in den Sinn: „Lujah, sog i! Sacklzement Hellelujah!“ – klingt auch nicht schlecht, finde ich… 😉
… Diese herzigen Filz-Tierchen hätte ich am liebsten allesamt mitgenommen…
… Am Rindermarkt gab eine schottisch-irische Musikgruppe melancholisch-temperamentvolle Weisen zum Besten…
… Sehr schick und farbenfroh!…
… So lässt sich’s aushalten…
… Freundliche Damen im Gwand der Münchner Bürgerinnen zur Biedermeierzeit – ca. 1815 bis 1848 – und der typischen Kopfbedeckung, der Riegelhaube (als Riegel oder Riedl wurde seinerzeit das Haarnest am Hinterkopf bezeichnet). Diese damalige Alltagskleidung der Münchner Frauen diente, als Bayerns erster König, Maximilian I. Joseph, mittels Tracht das Nationalgefühl im neu gegründeten Königreichs stärken wollte und sie zum Kulturgut erhob, quasi als Vorbild vieler bayrischer Trachtengwander und ist die Ururur…ahnin des mittlerweile vor allem bei den jungen Leuten zur Wiesnzeit sehr beliebten Dirndls…
… Auch die Münchner Faschingsgesellschaft Narrhalla hatte einen Stand nahe des Marienplatzes. Irgendwie mutete es schon seltsam an, als Mitte Juni die Rufe „Narri, Narra, Helau und Alaaf!“ erklangen… 😉
… Diesen Straßenkünstler kenne ich schon seit zig Jahren. Er posiert häufig auf dem Marienplatz… 🙂
… Ein Bekannter in der Heimat, der so gut wie jedes Musikinstrument beherrschte, hat meine Spezln und mich seinerzeit immer wieder durch seine Meisterschaft im Umgang mit Ocarinas begeistert. Als ich einen Stand mit diesen kleinen, rundlichen Tonflöten entdeckte, machten meine Gedanken kurz eine weite Reise in diese so lang schon zurückliegende Zeit…
… Auch diese Gstanzlsänger sind bei jedem Stadtgründungsfest mit dabei. Mit ihren frechen, bayrisch-witzigen Weisen erheitern sie Jung und Alt…
… Am Odeonsplatz. Die Feldherrenhalle, deren architektonisches Vorbild die Loggia dei Lanzi in Florenz war und 1841 bis 1844 im Auftrag von Ludwig I. errichtet wurde, wird zur Zeit umfassend saniert. Es heisst, die Bauarbeiten würden bis 2028 dauern. Schaun ma mal…
… In der Residenzstraße stellt seit vielen Jahren schon ein Künstlerpaar seine Werke aus. Mir gefallen diese Frauengestalten sehr, und wenn ich einen schönen großen Garten hätte, würde ich ganz sicher einige davon erstehen…
… Auch diesen Straßenkünstler kenne ich schon eine geraume Weile. Vor etlichen Jahren sorgte er zusammen mit einigen Spezln, die vom Publikum „die Inkas“ oder auch „die Indianer“ genannt wurden, mit virtuosem Panflöten-Spiel in der Fußgängerzone für Furore. Mittlerweile flötet er alleine um die Gunst der Zuhörer:innen…
… Nachdem ich mich satt gesehen hatte, ging’s auf die letzte Etappe, die Ludwigstraße entlang bis zur Universitätskirche… 😉
… Danke, dass ihr mich begleitet habt. Ich wünsche euch einen schönen und möglichst stressfreien Tag!…
Gefreut: Darüber, dass ich am Samstag Nachmittag Glück im Unglück hatte. Leichtsinnigerweise hatte ich meine Kamera auf die Sitzfläche des Rollators gelegt, um sie gleich wieder zur Hand zu haben. Als ich über einen mit Kopfsteinen gepflasterten Fußweg ratterte, geriet die Knipse ins Rutschen und fiel auf den Boden. Zum Glück knallte sie nicht mit voller Wucht aufs Pflaster, mein linker Fuß milderte den Aufprall. Ich bin ganz elendiglich erschrocken, aber nur kurz – das geliebte Teil funktioniert zu meiner großen Erleichterung nach wie vor reibungslos.
Über einen ausgedehnten Rundgang in Haidhausen, dort ist am Samstag mal wieder der große Hofflohmarkt gewesen, den ich in diesem Lieblingsviertel immer ganz besonders malerisch finde.
Dass meine körperliche Schwächephase überwunden ist und meine Energien und die Unternehmungslust wieder aus ihrem kleinen Dornröschenschlaf erwacht sind.
Geärgert: Über sogenannte „Tierfreund:innen“.
Gedacht: Dass für mich solche Menschen nicht zu den Tierfreunden zählen: Jene, die ihre qualgezüchteten, degenerierten, mit neckischen Kostümchen versehenen Hündchen im Kinderwagen spazieren fahren, anstatt sie laufen zu lassen, wie die Natur das nun mal für Caniden vorgesehen hat. Jene, die Nacktkatzen kaufen, weil sie sich zu schade oder zu faul für die nötige Fellpflege sind. Jene, die fleischfressende Tiere ausschließlich vegetarisch ernähren. Jene, die mit Schaum vorm Mund und voller Zorn harte körperliche Strafen für die Besitzer:innen fordern, wenn ein Hund zu Tode gequält wurde, aber ohne jegliche Gewissensbisse Billigfleisch aus Massentierhaltungen kaufen und verzehren. Jene, die mit Feuer und Flamme und geradezu hysterisch die völlig unnötige und von sämtlichen Medien irrsinnig aufgeblasene Rettungsaktion für einen ohnehin dem Tode geweihten Wal gut hießen und unterstützten. Jene, die voller Ignoranz und falsch verstandener Tierliebe Personen, die sich für ein freies Leben von z. B. Störchen in der Natur ohne ein Eingreifen von Menschen einsetzen, mit ihrem Hass, ihren kruden Scheinargumenten, ihren Beleidigungen überschütten.
Gefragt: Was mag wohl bei so manchen Menschen in den Köpfen und Seelen so vor sich gehen?
Gewundert: Manchmal bin ich zu erschüttert, um mich noch zu wundern.
Gelitten: Sehr. Das war herzzerreißend, als letzte Woche alle drei noch verbliebenen Storchenküken in meinem Lieblingshorst binnen weniger als zwei Tagen verstarben.
Genervt: Von Dummschwätzer:innen und Besserwisser:innen.
Gewesen: Auf dem Bauernmarkt, im Lieblings-Discounter, in der Stadtbib., Spazieren an der Isar, und auf dem Hofflohmarkt in Haidhausen. Und heute Nachmittag geht’s noch aufs Münchner Stadtgründungsfest.
Getroffen: Eine ehemalige Nachbarin, die seit langen Jahren schon in der Fahrschule im Haus arbeitet und mit der ich mich immer sehr gerne unterhalte.
Gesucht: Eine Knopfbatterie für meine Küchenwaage – ich dachte, ich hätte noch eine zuhause rumliegen.
Gefunden: Nein – aber im nahen Drogeriemarkt habe ich dann eine gekauft.
Gelacht: Ja.
Geweint: Ja. Das Unglück, das mein Lieblings-Storchennest getroffen hat, hat mich sehr bewegt. Und als dann am Samstag aus einem der malerischen Haidhauser Hinterhöfe ein bezaubernder, aber sehr melancholischer, französischer Chanson erklang, schossen mir die Tränen in die Augen.
Gegessen: Eine riesige Bachforelle, Spargel mit Kartoffeln und Sc. Hollandaise (ich trauere schon dem Ende der Saison in zehn Tagen entgegen), Grießbrei mit Erdbeerkompott, Rahmschwammerl mit Couscous, Fleischpflanzerln mit Mischgemüse und Kartoffeln, Müsli, Tomaten mit Mozzarella, mindestens eine Tonne Erdbeeren 😉 und viel, viel anderes frisches Obst und Gemüse.
Getrunken: Wasser, Tee, Orangensaft, einen leichten Silvaner als Speisenbegleiter.
Gehört: Den melancholisch-schönen Ruf des Eistauchers.
Gesehen: Wieder viel Live Stream vom Lieblings-Storchennest – die Kamera ist nun seit Donnerstag Abend aufgrund der tragischen Ereignisse während des tagelangen Starkregens deaktiviert, wer weiß, wann und ob sie wieder online gehen wird.
Eine Kabarettsendung des Bayrischen Fernsehen vom Feinsten: „Andreas Giebel – Das Rauschen in den Bäumen“. Der gstandne Bayer kann nicht nur schauspielern (u.v.a. als grantelnder Kommissar Benedikt Beissl in „Watzmann ermittelt“), sondern auch hervorragend Kabarett. Mit viel schelmenhaftem, gutmütigem Augenzwinkern nahm er in der Sendung nicht nur seine Mitmenschen sondern auch sich selbst gar fein aufs Korn. Da blieb kein Auge trocken. Dieses kabarettistische Highlight hat mir Freitag Abend sehr gut getan.
„Mit dem Zug entlang der japanischen Westküste“ – BR-alpha. Interessante und schöne Eindrücke aus einem Land, das mich sehr anzieht, und doch auch immer ein wenig befremdet.
„Die Stimme der Wildnis – Tiere vor der Kamera“, eine Doku der berühmten Tierfilmer Ernst Arendt und Hans Schwaiger über die Vogelart Eistaucher in der nordamerikanischen Wildnis. Immer gerne gesehen, nicht nur wegen der feinen Aufnahmen sondern auch wegen der trocken-humorvollen Erzählweise.
„Spielfeld der Macht“, eine groß angekündigte einstündige TV-Doku von Ingo Zamperoni und Philip Awounou darüber, welch einen wichtigen Stellenwert der Sport in den USA inne hat – und dann verlieren die beiden Moderatoren in ca. sechzig Minuten Sendezeit nicht ein einziges Wort über Baseball, eine der beliebtesten Sportarten Amerikas!
Gelesen: Bin zur Zeit bei der Lektüre von „Damaskus Station“, einem Spionage-Thriller. Neben der spannenden und vielschichtigen Handlung bietet das Buch auch interessante Einblicke in das Schreckens-Regime von Baschar al-Assad und seinen Schergen.
Gelernt: Wieder ein bisschen mehr über Störche und deren Verhalten.
Gekauft: Was Frau so zum Leben braucht. Und am Samstag in Haidhausen in einem Hinterhof ein entzückendes kleines Brotkörbchen aus Porzellan. So ein Teil habe ich mir schon lange gewünscht!
Gewerkelt: Ich habe meine Balkonbepflanzung um einen weiteren Blumenkasten erweitert.
Geschlafen: Diese Woche gemischt – gut und schlecht.
Geträumt: Viel, bunt und lebhaft.
Geplant: Heute Nachmittag möchte ich aufs Münchner Stadtgründungsfest, am Montag kommt die Haushaltshilfe, da werde ich ein bisschen mitstöbern und putzen, dann muss ich noch in die Stadtbib. und auf den Bauernmarkt, und dann möchte ich auch noch einen weiteren Spaziergang an der Isar machen, um mir die neue Ludwig-II.-Büste auf der Corneliusbrücke beim Deutschen Museum anzusehen, und vielleicht nach Memmingen fahren. – Ansonsten leben und leben lassen.
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Ich wünsche euch einen schönen Sonntag. Habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben, und bleibt bzw. werdet gesund.
… Im Laufe der vergangenen achtundvierzig Stunden sind alle drei Jungstörche in meinem Lieblings-Storchennest gestorben, vermutlich an Unterkühlung aufgrund der seit Tagen schon andauernden heftigen Regenfälle. Storchenküken haben erst ab einem Alter von etwa eineinhalb Monaten ein die Nässe abweisendes, dichtes Gefieder, bis dahin tragen sie noch überwiegend einen weichen Flaum, der Feuchtigkeit aufsaugt wie ein Schwamm. Bei lang anhaltendem Regen und niederen Temperaturen wie während der letzten Tage kühlen die Jungstörche deshalb unweigerlich aus, was die Verdauungsorgane lähmt und die Aufnahme von Nahrung schier unmöglich macht. Von den Eltern konnten Skadi, Calimero und Henri nicht mehr gehudert werden, dafür waren sie bereits zu groß…
… Henri, das jüngste der Drei, hauchte sein Leben am späten Mittwoch Nachmittag aus. Calimero, das mittlere Küken, starb am Donnerstag Morgen. Und das älteste, Skadi, ist wohl in der Nacht zum Freitag über die Regenbogenbrücke geflogen…
… Ich habe das Leben der Storchenfamilie in Kolbermoor auch heuer wieder von Anfang an per Live Stream verfolgt, und hatte viel Freude am Wachsen und Gedeihen der zunächst vierköpfigen Kükenschar. Wobei es Ende Mai auch schon ein sehr tragisches Ereignis gegeben hat: Am 28. Mai warf Altstörchin Kaira den wohl chancenlosen Nachzügler Xaverl aus dem Nest, obwohl das Küken zwar im Vergleich zu seinen Geschwistern sehr klein, aber an sich gut geraten und quicklebendig gewesen war. Xaverl überlebte den Sturz aus großer Höhe nicht. Aber das ist den Störchen nun mal eingeprägt, dass nur die großen und starken Nachkommen ein Recht aufs Überleben haben. Und wir Menschen sollten tunlichst davon absehen, sie nach unseren Maßstäben (die in unserer Geschichte auf Erden schon so unendlich viel Leid und Grausamkeiten verursacht haben) zu be- oder gar verurteilen…
… Die Nest-Initiatorin Cindy hat gestern Abend den You Tube Live Stream abgeschaltet, zu Recht. Während der dramatischen zwei Tage, in denen sehr Viele von uns großen Anteil nahmen und um die Leben der Küken bangten, häuften sich im Chat, im Storchen-Tagebuch und auch im privaten Mail-Account von Cindy schier unfassbar hysterische, agressive, hasserfüllte Kommentare und Mails. Es gab etliche angebliche „Tierfreund:innen“, die trotz der häufigen und geduldigen Erklärungen von Cindy nicht einsehen konnten oder wollten, dass aufgrund des Arten- und Naturschutzes in die Leben von Kaira, Alex, Xaverl, Henri, Calimero und Skadi nicht eingegriffen werden durfte – hierzu ein Zitat aus dem Storchentagebuch Kolbermoor:…
Rechtlicher Hinweis: Der Weißstorch und sein Brutplatz unterliegen dem gesetzlichen Schutz. Auch wenn der Wunsch zu helfen menschlich absolut nachvollziehbar ist, darf ein Eingriff am Nest nicht einfach nach eigenem Ermessen erfolgen. Grundlage hierfür ist unter anderem § 44 Bundesnaturschutzgesetz. Eingriffe dürfen – wenn überhaupt – nur nach Prüfung und Abstimmung mit den zuständigen Fachstellen bzw. Behörden erfolgen.
Ein wetterbedingter Verlust eines Jungstorches ist ein natürlicher Vorgang und stellt nicht automatisch einen Notfall dar, der ein Eingreifen erlaubt.
… Wer hasserfüllt gegen einen Menschen reagiert, der seit Jahren schon voller Herzblut und Engagement so viel dafür tut, das natürliche Leben der Störche anderen Menschen nahe zu bringen, und partout nicht begreifen kann – oder will – dass Wildtiere wie die Störche ein Recht darauf haben, frei und ohne von uns beeinflusst zu werden, zu leben, aufzuwachsen und auch zu sterben, ist ein unzivilisiertes A***loch und ganz sicher kein/e wahre/r Tierfreund:in…
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… Ein Bild aus glücklichen und unbeschwerten Tagen: Die vier Küken Skadi, Calimero, Henri und Xaverl kurz nachdem sie alle geschlüpft waren. So sollten wir sie in Erinnerung behalten…
… Fliegt hoch und frei, ihr kleinen Störchlein… 🌈 🖤
… Sogenannte Liebesschlösser – in meinen Augen eine recht alberne Unsitte – zuhauf angebracht im Durchgang zur Casa di Giulietta in Verona, wo man eine Statue und den angeblichen Balkon der Julia aus William Shakespears „Romeo und Julia“ besichtigen kann…
… Habt einen guten und möglichst stressfreien Tag, ihr Lieben!…
… zog am frühen Sonntag Abend wie jedes Jahr während des Pride Month in München durch die Innenstadt. Und ich fand es sehr schön und beschwingend, dass die Phalanx der bunten, lauten und fröhlichen Feiernden wieder einmal direkt an meiner Bude vorbei defilierte. Natürlich saß ich schon eine geraume Weile vorher mit der Kamera am Fenster und fieberte dem Event entgegen… 😉
… Hier ein paar Impressionen, und ihr wisst ja längst, wenn ihr euch ein Bild genauer ansehen wollt, braucht ihr nur darauf zu klicken 😉 :…
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… Ich wünsche euch einen beschwingten und möglichst stressfreien Start in die neue Woche!…