… Wie stets vielen Dank an @Rina für diese gute und interessante Blogaktion…
Gefreut: Über die Rückkehr der Störche in Freilassing und Kolbermoor. Und über etliche Spaziergänge im milden Sonnenschein. Und auch darüber, dass wir bei unserer großen Lesereise „In 80 Tagen um die Welt“ in der Stadtbib. am Freitag schon bei Yokohama in Japan waren. Demnächst wird es wohl auf die lange Fahrt über den Großen Teich gehen. Und dass ich dem Auslöser meiner Hautallergie jetzt definitiv wirklich auf die Spur gekommen bin: Es war das Reinigungsgel, das ich täglich zweimal fürs Waschen meines Gesichts und Halses verwendet habe.
Geärgert: Den beiden Jungs, die unter mir wohnen, ist am Samstag abend beim Kochen wohl ein Malheur mit heißem Fett widerfahren. Zum Glück ist nichts Schlimmes passiert, aber nachdem sie das Fenster verständlicherweise weit zum Lüften aufgerissen haben, hat es in meiner Bude bis in die Nacht hinein gestunken wie in einer schlechten Frittenbude.
Gedacht: Dass ich nun schon sehr gespannt auf den Ausgang der Oberbürgermeister- und Stadtratswahl hier in München bin. Der amtierende OB Dieter Reiter ist ja in der vergangenen Woche durch seinen zunächst verschwiegenen Aufsichtsratsposten beim FC Hollywood ordentlich in die kritischen Schlagzeilen geraten – zu Recht. – Und die Bayrische Staatskanzlei steht mittlerweile im Verdacht, bei der schon sehr aufdringlichen Wahlkampagne des „cs“U-Kandidaten Baumgärtner tatkräftig mitgemischt zu haben, was gegen das Neutralitätsgebot des Staates verstoßen würde.
Und natürlich fiebere ich auch dem Ergebnis der Landtagswahl in Baden-Württemberg entgegen. Lt. der allerersten Prognosen sollen die Grünen die „cd“U überholt haben – yippeeeeeh! 🙂
Gefragt: Warum die Unfähigkeit, aufgrund einer körperlichen Schwerbehinderung manche Putzarbeiten nicht mehr selbständig verrichten zu können, bei einem Antrag auf Pflegestufe 1 bei der Wertung nicht mit berücksichtigt wird?
Und wann es denn endlich einmal so richtig und mehrere Tage am Stück regnen wird? Es ist nun schon seit längerem viel zu trocken und viel zu warm!
Gewundert: Über das unerschütterliche und sehr dreiste „Teflongehabe“ vieler Politiker:innen, wenn ihnen z. B. beim alljährlichen Derblecken bei der Starkbierprobe am Nockherberg ganz offen der Spiegel vergehalten wird.
Genervt: Nur über Kleinigkeiten.
Gelitten: Von Samstag auf Sonntag an Schlaflosigkeit – allerlei Gedanken sind mal wieder mit mir Karrussell gefahren.
Gewesen: Beim Einkaufen, in der Stadtbib., beim Spazieren, und auf einer leider nur kurzen Runde durch den Nymphenburger Schlosspark und den Botanischen Garten.
Getroffen: Einen netten jungen Gutachter vom Medizinischen Dienst, weil ich mich mal kundig machen wollte, ob mir Pflegegrad 1 zustehen würde. Bei der langen und ausführlichen Befragung stellte sich allerdings heraus, dass ich die erforderlichen 12,5 Punkte bei weitem nicht erreichte – was natürlich definitiv auch sein Gutes hat. Es tut schon wohl, bestätigt zu bekommen, dass man sich noch weitgehend selber behelfen kann – auch wenn ich die ca. 4.000 Euronen, die mir im Falle einer Pflegestufe für den Umbau der alten Badewanne zur barrierefreien Dusche zustünden, sehr gerne in Anspruch genommen hätte.
Gesucht: Nach meinem Dosenöffner. Die beiden netten Jungs, die unter mir wohnen, hätten am Mittwoch Abend dringend einen benötigt.
Gefunden: Nein. Beim Suchen fiel mir ein, dass ich das sehr alte Teil vor einer geraumen Weile schon entsorgt hatte. Tags darauf erstand ich zwei neue Dosenöffner, für die beiden Jungs gleich einen mit. 😉
Gelacht: Ja, freilich! Am ausgiebigsten bei der TV-Übertragung des Politiker-Derbleckens auf dem Nockherberg.
Geweint: Nein.
Gegessen: Spaghetti mit Tomatensoß, die übliche fangfrische Forelle vom Bauernmarkt, dort hatte ich am Dienstag auch eine kleine Ziegensalami zum Probieren erstanden – war nicht schlecht, allerdings für meinen Gaumen etwas zu stark gewürzt. Milchreis mit Zimtzucker und Apfelmus, Pfannenkuchen mit Zimtzucker und dem Rest vom Apfelmus, Dosenfisch mit Salzkartoffeln. Müsli, und den üblichen Berg an frischem Obst und Gemüse.
Genascht: Nur sehr wenig, ich habe leider wieder mal gut ein Pfund Gewicht zugelegt.
Getrunken: Wasser, Tee, Orangensaft.
Gehört: Mal wieder einen meiner Lieblings-Ohrwürmer – in Zeiten wie diesen braucht es immer wieder mal ein wenig schwungvolle und unbeschwerte Mucke:
Gesehen: Natürlich das traditionelle Politiker:innen-Derblecken auf dem Nockherberg. Die Fastenpredigt hielt zum ersten Mal der in Bayern sehr beliebte und sympathische Schauspieler, Kabarettist und Musiker Stefan Zinner, der viele Jahre lang beim Singspiel den Söder verkörpert hatte. Mir war die Rede trotz vieler guter Ansätze lange Zeit etwas zu zaghaft und die Spitzen zu fein pointiert für das doch eher bierselige Publikum, erst gegen Ende nahm sie richtig schön Fahrt auf. Im Singspiel wurde gar herrlich gegen Merz, Söder, das DopeRindt, Spahn, Michaela Kaniber und Katharina Schulze von den bayrischen Grünen, den Oiwonger Hubsi, „Gas-Kathi“ Reiche und Co. ausgeteilt.
Einige Folgen „The Pitt – Staffel 2“, „Dark Winds – Staffel 2“ sowie „Death in Paradise“.
Natürlich auch wieder einige Road Trips. Ganz besonders schön fand ich eine dreistündige Tour rund um Oahu/Hawaii. Da wurde so viele gute Erinnerungen an meinen dortigen Urlaub vor mittlerweile fast dreißig Jahren wieder wach.
Und seit Mitte der Woche sind die Storchennester-Life-Cams von Kolbermoor und Freilassing wieder aktuell.
Gelesen: „Wie ein Leuchten in dunkler Nacht“ von Jojo Moyes. Es geht darin um einige Frauen, die sich trotz aller Gegensätze Mitte der dreißiger Jahre des vorigen Jahrhunderts zusammen fanden, um die Bewohner:innen der abgelegenen Bergregionen Kentuckys mit Lese- und Lernstoff zu versorgen. Der Roman ist interessant und schön zu lesen und basiert auf einem sehr interessanten historischen Hintergrund.
Gegoogelt: Unter vielem anderem nach dem vom amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt ins Leben gerufenen sogenannten Pack Horse Library Project.
Gelernt: Dieses Projekt war Teil der WPA – Works Progress Administration -, einer groß angelegten Wirtschafts- und Bildungsinitiative, um die USA aus der Wirtschaftskrise nach dem Schwarzen Freitag im Jahr 1927 zu holen. Von 1935 bis 1943 wurden Bibliothekarinnen auf Pferden oder Mulis in die nur schwer zugänglichen Gebiete Kentuckys geschickt. Sie versorgten die Menschen in den Bergregionen mit Büchern, Zeitschriften und Zeitungen, um die Bildung dort während der Großen Depression zu fördern. Das Projekt war sehr erfolgreich und erreichte zehntausende Familien. Zudem bot es Arbeitsplätze für Frauen in dieser wirtschaftlich so schweren Zeit. – Heutzutage erscheint mir solch ein groß angelegtes Projekt ziemlich undenkbar, da kürzen unsere Damen und Herren Volks(ver)treter:innen ja lieber angsichts von Krisen die Aufwendungen für Bildung, Kunst und Kultur.
Gekauft: Was Frau so zum Leben braucht. Und zwei Dosenöffner.
Geschenkt/bekommen: Wieder eine unaufgeregte, ziemlich beschwerdefreie und friedliche Woche.
Geschlafen: Durchwachsen, von Samstag auf Sonntag so gut wie gar nicht.
Geträumt: Man hat eine dieser riesigen vollverglasten Gondeln der Zugspitzseilbahn zu einem Restaurant umgebaut, und als Attraktion in einem Bergsee versenkt. Und ich war als Bedienung für die Gäste zuständig. Nach dem Servieren des Hauptgangs fiel mir auf, dass man ein Dessert zu liefern vergessen hatte und ich wurde nervös. Musste ich jetzt wirklich durch den See nach oben tauchen, um die fehlende Nachspeise zu holen? Bevor ich mich auf den nassen Weg machte, wurde ich zum Glück wach. 😉
Gebastelt/Geschrieben/Gespielt: Geht so. Mir mangelt es zur Zeit ein wenig an Kreativität.
Geplant: Leben und leben lassen.
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Habt noch einen schönen und entspannten Abend, ihr Lieben! Und am Montag einen guten Start in die neue Woche!







