… Wie stets vielen Dank an @Rina für diese schöne und inspirierende Blogaktion…
Gefreut: Natürlich über die ganz wunderbare Artemis-II-Mission, und ganz besonders über die Mondumrundung und die geglückte Landung am 10.04.2026. Ich hatte ungemein viel Freude beim Beobachten der Mission, Forschen, Recherchieren und Schreiben der vielen Blogposts während der langen Stunden, in denen sich an Bord oft nichts tat. Dass es so viele Artikel werden würden – damit hatte ich nie gerechnet. Aber die alte und jahrzehntelange Leidenschaft für das Thema Raumfahrt hat mich halt nach einer etwas längeren Flaute wieder voll gepackt, ich bin sozusagen zur Höchstform aufgelaufen. 😉 Ich habe mir während dieser Woche manche Nächte um die Ohren geschlagen – und meistens gar nicht registriert, wie die Zeit verging. Aber das war’s mir wert. – Und nun werde ich beginnen, die Tage bis zur Mondlandung 2028 zu zählen. 😉
Über den tollen Sound meines neuen Kopfhörers.
Und dass dank des neuen Handmixers die Sauce Hollandais zum Spargel sensationell gut geworden ist.
Geärgert: In etlichen Medien stand am Samstag zu lesen, dass aufgrund starker Meeresströmungen die Artemis-II-Astronaut:innen ganz spontan per Helikopter zur USS John P. Murtha gebracht werden mussten, und nicht wie geplant an Bord ihrer Raumkapsel. Das ist definitiv falsch. Schon lange vor der Landung war in jedem Informationsblock während der Live-Übertragung der NASA über den geplanten Ablauf des Splashdowns glasklar zu vernehmen, dass nach Anbringen des großen Floßes, der „Front Porch“, an die Orion /Integrity die Raumfahrenden an Bord zweier Hubschrauber gehievt werden würden. – Nach der Wasserung gab es zunächst Probleme mit der Kommunikation zwischen Orion/Integrity und dem Bergungsschiff. Diese konnten aber bald behoben werden. Aufgrund der Strömung hatten es die Navy-Taucher:innen nicht leicht beim Anlegen des stabilisierenden „Schwimmgürtels“ der Raumkapsel sowie der „Front Porch“. Dennoch verlief die Bergung genau so wie von langer Hand geplant. Genau so war es und nicht anders.
Die Meldung über die glückliche Rückkehr der Artemis-II-Astronaut:innen landete beim Bayrischen Staatsrundfunk am Samstag unter ferner liefen, und war auch nach nur wenigen Stunden wieder aus dem Newsfeed verschwunden. So als wäre es mittlerweile verpönt, dass gute und schöne Nachrichten im Newsfeed ganz oben stehen.
Die PDC – Professional Darts Corporation will zukünftig keine Transgender-Personen mehr an Turnieren teilnehmen lassen. Das bedeutet unter anderem das Aus für die vielversprechende Karriere der niederländischen Darts-Spieler:in Noah Lynn Van Leuven und ist in höchstem Maße diskriminierend. Damit ist dieser Verein für mich nun entgültig gestorben.
Wie WordPress seit einer Weile schon mit meinem Like-Button verfährt. Nach dem Verfassen meiner Posts setze ich im Classic Editor jedesmal das Häkchen beim Kästchen „Likes erlauben“. Oft wird allerdings nach dem Online-gehen des Artikels im Reader kein Like-Button angezeigt. Also muss ich den Post wieder aufrufen und das Häkchen erneut setzen… Ich habe mir jetzt fest vorgenommen, mich nicht mehr darüber aufzuregen.
Gedacht: Ja, hui, da laufen die ganzen Verschwörungsschwurbler:innen, Flacherdler:innen und christlichen Fundamentalisten zur Höchstform auf!, als ich einmal am letzten Tag der Artemis-II-Mission versehentlich auf einen NASA-Kanal bei YouTube geriet, auf dem Kommentare erlaubt sind. Mir sind die Augen schier aus dem Schädel gefallen, als ich da eine kleine Weile mitlas – das war so grenzenlos dumm, realitätsfern, irre und völlig abgefahren, was da herumgeschwurbelt, gehetzt und gelogen wurde!
Gefragt: Ob sich das Trumpel jetzt eines Besseren besinnen und die NASA wieder mehr fördern wird. (Im WWW habe ich ein paar Mal ein Gerücht aufgeschnappt: Die vier Astronaut:innen an Bord der Orion/Integrity sollen sich ja nach ihrer Mondumrundung zunächst geweigert haben, mit dem Trumpel zu sprechen. Bestätigung habe ich noch keine gefunden – aber vorstellen kann ich mir das sehr gut.)
Gewundert: Gestaunt habe ich während der letzten Woche voller Ehrfurcht und sehr bewegt viel über die zarte Schönheit unseres Planeten umgeben vom unermesslichen, schwarzen Weltall.
Genervt: Von Fake News deutscher Schmierfinken über die Artemis-II-Mission – siehe oben.
Gelitten: Einige Male an großem Schlafmangel.
Gewesen: Im Lieblings-Discounter, auf dem Bauernmarkt, und Spazieren.
Getroffen: Einen sehr sympathischen Paketboten von der DHL.
Gesucht: Ganz oft und ganz viel im WWW nach Informationen über die zivile Raumfahrt.
Gefunden: Hell, yeah! Über das, was ich alles während der letzten Woche darüber gelesen habe, könnte ich noch mindestens wenn nicht sogar mehr Posts verfassen. 😉
Gelacht: Aber natürlich! 😀 Viel über die Karikatur vom Tee-ziehen – der ist jetzt mein Lieblings-Cartoon.
Geweint: Ja. Als bei „Dahoam is Dahoam“ die Uroma gestorben ist, habe ich geheult wie ein Schloßhund.
Gegessen: Auch wenn ich mir ein oder zweimal aus Unlust oder mangelnder Energie zum Kochen Dosenfisch mit Brot einverleibt habe, gab es doch auch einige Schmankerln: Fangfrische Bachforelle, Spargel mit Sc. Hollandaise, Putenschnitzel mit Kartoffeln und Salat und Blumenkohlauflauf. Und natürlich den üblichen Berg an frischen Obst und Gemüse.
Getrunken: Tee, Wasser, Orangensaft und diverse Glaserln Grau- bzw. Weißburgunder.
Genascht: Kekse, ein paar Mozartkugeln und von Marzipan und Bitterschokolade umhüllte und in Brandy getränkte Pflaumen.
Gehört: Den Wecksong der Orion/Integrity-Crew am letzten Tag ihrer Mission:
Und aus Gründen 😉 :
Aufgenommen wurde diese Interpretation von David Bowies Klassiker auf der International Space Station. Der kanadische Astronaut Chris Hadfield hat gesungen und Gitarre gespielt, die musikalische Begleitung, das Abmischen und der Schnitt hat zuhause einer seiner Söhne gemacht.
Gesehen: Einen Großteil der Artemis-II-Mission. Da lief bei mir das TV-Gerät letzte Woche fast ununterbrochen. 😉 – Ein paar Folgen „Nash Bridges“ und zu Ehren von Ursula Erber zwei Folgen „Dahoam is Dahoam“ – wobei ich das eher selten anschau.
Gelesen: Immer noch „Alles Blau vom Himmel“. Es ist schön und eindringlich geschrieben, ohne rührselig zu wirken und ohne falschen Pathos. Die Beschreibungen der Autorin der kleinen Dörfer in den Pyrenäen gefallen mir sehr und auch wie die beiden so gegensätzlichen Hauptfiguren – Joanne und Emilé – ganz langsam zusammenfinden.
Gegoogelt: Bis die Finger und die Tastatur rauchten! 😀
Gelernt: Sehr viel über die Raumfahrt.
Gekauft: Was Frau so zum Leben braucht. Und ein Buch, das mir in einem Raumfahrt-Forum empfohlen wurde: „Houston, wir haben ein Problem“ von Ulrike Schmitzer und Martin Thomas Pesl über Anekdoten, Scherze und Kuriositäten in der bemannten Raumfahrt.
Geschenkt/bekommen: Was für eine Woche! Ich war den überwiegenden Teil völlig losgelöst von der Erde! 😀
Geschlafen: Nicht viel.
Geträumt: Alle haben mich ziemlich doof angeguckt, weil ich im tiefsten Winter mit einem silbernen, palettenbesetzten, hoch geschlitzten und tief ausgeschnittenen ärmellosen Abendkleid auf der Straße herumflanierte.
Geplant: Am Montag wird wieder mit der Haushaltshilfe fleißig geputzt und gestöbert – ich mag die Frau, die ist auch so ne Marke, wir passen da gut zusammen. Dienstag geht’s wie gehabt auf den Bauernmarkt, und irgendwann muss ich einen kurzen Einkehrschwung bei der Hausärztin machen, Medikamente abholen. Ansonsten wie üblich leben und leben lassen.
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Ich wünsche euch einen geruhsamen und unbeschwerten Sonntag. Habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben und bleibt bzw. werdet gesund.



















