… Ein Dankeschön an @Rina für diese stets inspirierende und interessante Blogaktion…
Gefreut: Dass ich immer noch im Moon Joy Modus bin. All die schönen Kleinigkeiten und Freuden des Lebens ringsum springen mich mit einer noch nie erlebten Fülle und Intensität an. Ich fühle das Leben so intensiv wie kaum jemals zuvor, eine neu erwachte Energie, den Willen, noch vor meinem Ableben wenigstens ein ganz kleines bisschen dazu beizutragen, unseren Nachkommen die Erde lebenswert, sauber und schön zu hinterlassen.
Über eine Pressekonferenz mit den vier Artemis-II-Astronaut:innen vor einigen Tagen. Ich könnte ihnen ewig zuhören. Sie strahlen eine solche Freude aus, so etwas wie ein inneres Leuchten, sie vermitteln so viel Kraft, Begeisterung, Empathie, Humor und kindliches Staunen über das, was sie während ihrer Reise ins All gesehen und erlebt haben.
Über einen ausgedehnten Flohmarkt-Bummel auf der Theresienwiese, bei dem ich viel Originelles und Kurioses entdeckt habe.
Geärgert: Mal wieder über etliche Schwurbeleien und falsche Behauptungen im WWW.
Gedacht: Manche wünschen sich, dass bei uns wieder Atomkraftwerke gebaut werden. Dazu müsste allerdings zuerst das Gesetz zur friedlichen Nutzung der Atomenergie geändert werden, und das ist nicht vorgesehen. Sogar unser „Lieblingskanzler“ hat sich dagegen ausgesprochen. – Die Genehmigung und die erforderlichen Lizenzen zum Bau eines neuen Meilers oder zur Reaktivierung eines stillgelegten AKWs einzuholen, dauert ca. zwei Jahre. Bis das Ding betriebsbereit wäre, würden noch einmal zwischen sieben und zehn Jahre verstreichen – wenn alles glatt läuft. Die Kosten würden je nach Größe und Typ pro Meiler zwischen ca. 11 und 56 Milliarden Euro betragen. Das wäre auch für die großen Energieversorger Deutschlands nur mithilfe staatlicher Subventionen zu stemmen – was uns Steuerzahler:innen belasten würde. Bislang haben sich die Energieversorger gegen neue Atomkraftwerke oder eine Wiederinbetriebnahme von abgeschalteten bzw. rückgebauten AKWs positioniert. Was die Umweltfreundlichkeit von Atomstrom anbelangt: Es stimmt, dass die CO2-Bilanz niedrig ist, wenn das Atomkraftwerk läuft. Allerdings sind der Abbau des benötigten Urans sowie die Errichtung eines AKWs sehr CO2-intensiv. Zudem wird viel Kühlwasser benötigt – zunehmend schwierig, da aufgrund des Klimawandels die Pegelstände vieler Flüsse und Seen am Sinken sind. Die Gefahren, die von radioaktivem Material ausgehen, sind nicht von der Hand zu weisen. Und Atomkraftwerke sind störanfällig. – Atomstrom ist mit bis zu 49 Cent/KW/h die teuerste Form der Stromgewinnung. Kommt noch dazu, dass die Entsorgung radioaktiver Abfälle horrende Kosten verursacht, und es lt. neuesten Berechnungen bis ins 22. Jahrhundert dauern wird, bis wir hier in Deutschland ein sicheres Endlager für die atomaren Abfälle haben werden.
Gefragt: Ihr wollt wirklich, dass wieder Atomkraftwerke gebaut werden? Würdet ihr das immer noch wollen, wenn man dann eines der Atommüll-Zwischenlager mit dem ganzen verstrahlten Zeugs direkt in eurer Nähe errichten würde?
Wo bleibt er denn, der 2022 von Bayerns Wirtschaftsminister Hubsi Oiwonger so vollmundig angekündigte „Windrad-Turbo“? 1.000 neue Windräder hat er uns nach der Reform der 10H-Regel versprochen – gebaut wurden bislang DREI!
Gewundert: Gestaunt – immer wieder über die überschäumende Kraft des Frühlings. Heuer nehme ich das ganz besonders intensiv wahr.
Gelitten: Am Dienstag hat man mir bei der Hausärztin zwei Impfungen verpasst, eine gegen das RSI-Virus und eine Auffrischung gegen Pneumokokken. Danach war ich zwei Tage lang ein wenig matschig, sehr müde und lustlos. Und die Einstiche haben geschmerzt – ungut für mich als Seitenschläferin. Mittlerweile bin ich aber wieder topfit.
Genervt: Von der Sturheit und Uneinsichtigkeit mancher Zeitgenoss:innen und der Gedankenlosigkeit und Skrupellosigkeit, mit der Lügen und Falschinformationen weiter verbreitet werden.
Gewesen: Im Lieblings-Discounter, auf dem Bauernmarkt, bei der Hausärztin, ein paar Runden spazieren, und am Samstag auf Deutschlands größtem Flohmarkt auf der Münchner Theresienhöhe.
Getroffen: Den hübschen und sympathischen Sohn einer Nachbarin – hach, wenn ich noch jung wäre, würde ich den aber so was von anschmachten! 😀 Meine Haushaltshilfe, einige Nachbar:innen und viele nette Mitmenschen.
Gesucht: Noise Cancelling Kopfhörer – der Lärm vor der Radaukneipe nebenan war am Wochenende mal wieder exorbitant. Und eine Garnitur Salz- und Pfefferstreuer.
Gefunden: Solche den Lärm ausblendende Kopfhörer gibt es sehr viele – da habe ich nun die Qual der Wahl. – Bei der Suche nach Salz- und Pfefferstreuern hatte ich auf dem Flohmarkt keinen Erfolg. Na ja, in ein paar Tagen ist wieder Auer Dult, da werde ich bestimmt fündig.
Gelacht: Na, klar! 😀
Geweint: Yepp. Ein bisschen am Ende der letzten Folge der zweiten Staffel von „The Pitt“.
Gegessen: Bachforelle, frischen Spargel mit Sc. Hollandaise, Blumenkohlauflauf, Putenschnitzel mit Gemüse, Rahmschwammerl mit Gnocchi, geschnetzeltes Schweinefilet mit Gnocchi, Müsli, bergeweise frisches Obst und Gemüse.
Getrunken: Wasser, Tee, Orangensaft, und einen interessanten Weißburgunder.
Genascht: Pflaumen in Madeira, umhüllt mit Marzipan und Bitterschokolade – aber nur ein Stück pro Tag, am Abend als Dessert. 😉
Gehört: Vielstimmigen Vogelgesang – so bezaubernd!
Gesehen: Die letzte Folge der zweiten Staffel von The Pitt. Einige Folgen Nash Bridges. Auf 3sat eine sehr gute Doku über Edward Hopper – ich liebe seine Bilder!
Natürlich auch wieder einige RoadTrips: Eine Fahrt durch den Nordosten Islands, da ist man anscheinend ernsthaft darum bemüht, aufzuforsten, es gibt sogar einige kleine Wälder. Und die Landschaft ist natürlich faszinierend wild und schön. – Eine Führerstandsfahrt mit dem Bernina-Express. – Einen Trip durch den Yellowstone Park – hat mich nicht begeistert. – Richtig interessant und faszinierend fand ich allerdings eine Tour in China nahe der Grenze zu Vietnam durch die bizarre Berg- und Felslandschaft von Chongzuo.
Gelesen: Die letzten Kapitel von „Das Blaue vom Himmel“. Was ist das für ein wundervolles Buch – traurig, und doch voller Hoffnung, Schönheit, Poesie und Liebe!
Gegoogelt: Aber so was von!
Gelernt: Man wird alt wie eine Kuh, und lernt immer noch dazu! 🙂 Hoffe ich zumindest!
Gekauft: Was Frau so zum Leben braucht.
Geschenkt/bekommen: Viele schöne und wohltuende Momente.
Geschlafen: Überwiegend gut – nur am Wochenende ziemlich unruhig wegen des Kneipenlärms.
Geträumt: Kann mich leider diesmal an keinen Traum erinnern.
Geplant: Nächstes Wochenende kommt mal wieder die G. aus Schweinfurt zu Besuch. Da werde ich die Bude etwas aufhübschen, Leckeres zum Essen und Trinken kaufen und mir überlegen, was wir unternehmen könnten. Ein Besuch der neuen Ausstellung in der Hypo-Kunsthalle – HAAR. MACHT. LUST – steht auf meiner Liste ganz weit oben.
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Ich wünsche euch einen geruhsamen und harmonischen Sonntag. Habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben und bleibt bzw. werdet gesund.
