… Inspiriert von @Rinas Blogaktion. Vielen Dank dafür!…
Gefreut: Über ein sehr schönes und harmonisches Wochenende mit meinem Besuch aus Schweinfurt. Wir waren in Dachau, auf der Auer Maidult, im Münchner Stadtviertel Haidhausen und im Englischen Garten fleißig unterwegs, haben viel gesehen, nette Menschen getroffen, das prachtvolle Wetter genossen, und es uns so richtig gut gehen lassen.
Über die fünf entzückenden Storchenküken im Freilassinger Horst hoch über dem Bahnhof. So wie’s aussieht, sind alle kleinen „Speedys“ gesund und munter, auch Nummer Fünf, der winzige Nachzügler, der sich erst am Donnerstag frühmorgens aus dem Ei pellte.
Über die spontane Hilfe eines jungen Nachbarn. Beim Aufhängen der tropfnassen Vorhänge in der Küche ist mir auf der Klappleiter ziemlich schummerig geworden. Also kletterte ich vorsichtig wieder runter und klingelte nebenan. Der sympathische junge Mann ließ auf mein Bitte hin alles stehen und liegen und hängte ruckzuck die Vorhänge auf.
Geärgert: Ein wenig darüber, dass ich mir ausgerechnet zum 1. Mai ein grippales Infekterl eingefangen hab und seit Donnerstag überwiegend das Bett hüten muss.
Gedacht: Dass ich die Selbstbeherrschung der vier Artemis-II-Astronaut:innen über die Maßen bewundere. Sie waren ins Weiße Haus eingeladen worden, und mussten sich vom Trumpel erklären lassen, dass der Job eines Astronauten eigentlich ganz einfach und nichts Besonderes sei, und er das auch könne. Die Gesichter der Vier, die eine halbe Stunde stehend hinter dem POTUS verharren mussten und kein einziges Wort äußern durften, während das Trumpel von den anwesenden Presseleuten gebauchpinselt wurde und seine Ehrengäste geflissentlich ignorierte, sprechen Bände.
Mein lieber Schwan, ist das Leben aber verdammt teuer geworden! Mittlerweile muss ich für meinen Wocheneinkauf gut ein Viertel Geld mehr hinblättern als in 2025, und ich kaufe genau das Gleiche ein wie sonst auch!
Der ältere Sohn unseres Hausverwalters, der sich mit seinem jüngeren Bruder und einem Kommilitonen eine Wohnung im ersten Stock teilt, ist ein großer Dampfplauderer vor dem Herrn. Wenn er sich einen zu viel hinter die Rüstung gekippt hat, dann schwadroniert er mit überlauter Stimme auf dem Balkon sitzend stundenlang und mit wachsender Begeisterung viel Schmarrn. – Na ja, der ist halt noch jung, der Bursche. Vielleicht bremst er sich noch ein.
Die Neuverfilmung von John Galsworthys The Forsyte Saga als Serie werde ich mir ganz bestimmt nicht anschauen. Ich habe neulich die Kurzbeschreibungen der einzelnen Folgen durchgelesen – das hat mit den Originalromanen, die seit ca. 55 Jahren zu meinen Lieblingsbüchern gehören, und aus denen ich dank oftmaligem Lesen etliche Passagen auswendig zitieren kann, nicht viel zu tun.
Gefragt: Wann wird es endlich mal wieder regnen? Das derzeitige Wetter ist zwar für Ausflüge, Urlaube und zum Chillen wunderbar – aber es ist leider viel zu trocken. Ein paar Regentage wären bitter nötig!
Gewundert: Zum ungezählten Male über die vielen Zaubereien der Natur. Z. B. wie aus einem Ei binnen ca. vier Wochen ein atmendes, hinreissend niedliches Lebewesen entstehen kann.
Gelitten: An einem grippalen Infekterl mit viel röhrendem Husten – ich höre mich manchmal an wie ein balzender Hirsch 😀 -, leichtem Fieber, Übelkeit und Schädelbrummen. Ich hoffe auf baldige Besserung.
Genervt: Nur von unwichtigem Kleinkram.
Gewesen: In Dachau, im Dachauer Schloss und dem prachtvoll blühenden Schlossgarten, endlich mal wieder im großen Buchladen Hugendubel am Stachus, auf der Auer Maidult, kreuz und quer durch Münchens französisch anmutendes, schmuckes Viertel Haidhausen, im Englischen Garten, auf dem Bauernmarkt, im Lieblings-Discounter.
Getroffen: Einen hilfsbereiten und sympathischen, jungen Nachbarn, meine langjährige Bekannte aus Schweinfurt, sowie eine bezaubernde alte Dame in Haidhausen. – Und auf dem Bauernmarkt den Stephan Zinner, ein hier in Bayern hoch geschätzter Schauspieler, Kabarettist, Autor und Musiker. Er ist mir dort schon öfters über den Weg gelaufen, er wohnt in meiner Nachbarschaft. Diesmal konnte ich nicht umhin, diesen sympathischen und freundlichen Künstler anzusprechen und ihm – reichlich verspätet – zu seiner gelungenen Nockherberg-Fastenpredigt zu gratulieren.
Gesucht: Diverse Hausmittelchen gegen grippale Infekte.
Gefunden: Yepp.
Gelacht: Aber ja, sehr ausgiebig.
Geweint: Nein.
Gegessen: Heimische Erdbeeren – die ersten dieses Jahres – was war das für ein Höchstgenuss – zwar sauteuer, aber diese Schmankerln werde ich mir nebst der wöchentlichen Forelle und der Portion frisch gestochenen Spargel auch weiterhin vergönnen. – Ansonsten standen Rahmschwammerl mit CousCous, in Butterschmalz gebratenes Kabeljaufilet mit Kartoffeln und Chicoree-Orangensalat, Rührei mit Champignons und Putenschnitzel mit Gnocchi und Erbsen auf dem Speisezettel. Nebst dem üblichen Berg an Obst und Gemüse und dem morgendlichen Müsli.
Getrunken: Einen zarten, duftigen Rivaner, passender Begleiter zu Fisch und Spargel. Sowie Tee, Wasser und Orangensaft.
Genascht: Himmlisch tiefrote, fruchtige und süße Erdbeeren! Und ein paar Jaffa-Kekse.
Gehört: Ein instrumentales Country&Western-Stück, das sich während eines Roadtrips, den ich mir ansah, sehr harmonisch in meine Lauscher schmeichelte.
Gesehen: Die zweite Staffel von „Himmel, Herrgott, Sakrament!“ mit Stephan Zinner in der Hauptrolle als rebellischer Pfarrer. Ein paar Folgen „Nash Bridges“. Die TV-Magazine „Markt“, „Visite“ und „Doc Fischer“.
Einen richtig feinen Roadtrip des YouTubers RVerTV. Es ging zweieinhalb Stunden lang durch das Grenzgebiet von Montana und Wyoming, vom Earthquake-Lake über den spektakulären Beartooth Scenic Byway bis nach Red Lodge, einer pittoresken Kleinstadt, die wie die perfekte Kulisse für Westernfilme wirkt. Dieser YouTuber ist ein bulliger, älterer Mann mit schneeweißem, üppigem Schnauzer und Baseball-Cap auf dem wuchtigen Schädel – er sieht dem Grandpa der Waltons ähnlich -, und er beschreibt während der Tour in einem sehr breiten, die Vokale dehnenden Akzent ausgesprochen interessant die geologischen und geschichtlichen Besonderheiten der malerischen, beeindruckenden Berglandschaften.
Gelesen: „Apfeltage“, der zweite Roman von Mélissa da Costa. Die Autorin erzählt ohne Pathos und übertriebene Rührseligkeit von der jungen Amande, die sich nach zwei furchtbaren Schicksalsschlägen völlig verzweifelt in ein einsames Haus auf dem Lande zurückzieht und in Trauer und Depressionen gefangen dahin vegetiert. Bis sie von den Kalendereintragungen der verstorbenen früheren Hausbesitzerin ganz allmählich wieder ins Leben zurückgeholt wird. Das ist genauso schön, warmherzig und klug geschrieben wie „All das Blaue vom Himmel“.
Gegoogelt: Natürlich! Ohne geht’s einfach nicht. 😉
Gelernt: Manch Interessantes über einen Landstrich in den USA, der eher selten in den Medien Beachtung findet.
Gekauft: Was Frau so zum Leben braucht. Und „All das Blaue vom Himmel“, weil ich dieses Buch unbedingt für meine eigene kleine Bibliothek haben wollte.
Geschenkt/bekommen: Viele schöne Momente. Und ein richtig gutes Wochenende in angenehmer Gesellschaft.
Geschlafen: An sich tief, fest und lang, nur in den letzten Nächten des lästigen Hustens wegen ziemlich unruhig.
Geträumt: Wieder mal ordentlich bunt und wild – leider ist mir kein Traum in Erinnerung geblieben.
Geplant: Außer leben und leben lassen und gesund werden nichts Spezielles.
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Ich wünsche euch einen geruhsamen und harmonischen Sonntag. Habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben, und bleibt bzw. werdet gesund.