… Was für ein üppiges Grünen und Blühen! Geradezu andächtig wanderten G. und ich lange Zeit durch die weitläufige Anlage. Zu unseren Füßen erstreckten sich Blumenteppiche, mannigfaltiges Vogelgezwitscher umfing uns und über den knorrigen, mit Blüten übersäten Obstbäumen spannte sich ein makellos blauer Frühlingshimmel. Nachdem wir uns zumindest halbwegs satt gesehen hatten, kehrten wir frohgemut im Schloss-Café ein und ließen uns mit Rhabarberschorle und wohl schmeckendem Kuchen verwöhnen…
… Doch die Kreisstadt an der Amper, ca. 18 km nördlich von München gelegen, und derzeit gut 47.000 Einwohner:innen zählend bietet auch Schönes und Unbeschwertes…
… Ein kleines Schloss zum Beispiel, das auf dem Burgfelsen über der auf einigen Hügeln liegenden gemütlichen Altstadt thront. Der Bau hat seinen Ursprung in einer spätmittelalterlichen Burg. Im 16. Jahrhundert wurde er zu einem mächtigen, aus vier Flügeln bestehenden Komplex ausgebaut, und in Folge zur beliebten Sommerresidenz des Münchner Hofes. Kurfürst Max Emanuel, der so gerne deutscher Kaiser geworden wäre, und deshalb oft nach der Devise handelte „Klotzen, nicht kleckern!“, ließ den Trakt zum weitläufigen Schlossgarten im frühen 18. Jahrhundert im Barockstil umgestalten, die höchst beeindruckende Renaissance-Kassettendecke des Festsaals verblieb zum Glück im ursprünglichen Zustand…
… Anfang des 19. Jahrhunderts wurden auf Befehl des ersten bayrischen Königs Max I. Joseph drei Viertel der Anlage abgerissen. Die dort jahrelang einquartierten Napoleonischen Truppen hatten sehr schwere Schäden hinterlassen, und im Staatssäckel des Königreichs fehlte das Geld für eine aufwändige Instandsetzung. Lediglich der Hofgartentrakt mit dem Festsaal blieb erhalten..
… Die Idee, mit meinem Besuch nach Dachau zu fahren, um das Schlösserl samt Garten zu besichtigen, kam mir eigentlich eher spontan. Und so machten G. und ich uns Freitag Mittag auf den Weg. Eine kurze Strecke mit der S-Bahn, einige Stationen mit dem Bus in die Ortsmitte, und dann noch ein wenig eine ziemlich steile Straße bergan, dann waren wir am Ziel…
… Schloss Dachau von der Gartenseite aus fotografiert…
… Von der Terrasse hat man einen weiten Ausblick auf das nahe München und die Berge der Nordalpen. Leider ist es am Freitag ziemlich diesig gewesen, so dass ich die beiden Fotos mit Lightroom ordentlich bearbeiten musste – das obere Bild zeigt München, das untere die Zugspitze… 😉
… Der Festsaal mit der beeindruckenden Kassettendecke. Ich werde immer ganz andächtig, wenn ich mir beim Anschauen solcher hinreissenden, oft viele Jahrhunderte alter Baudenkmäler vor Augen führe, mit welch heutzutage primitiv anmutenden Mitteln diese dereinst erschaffen wurden, welch Können, Genie, Hingabe und Perfektion Baumeister und Handwerker hatten…
… Das lichtdurchflutete barocke Treppenhaus. Das Deckengemälde von Tiepolo hat man bis dato leider noch nicht rekonstruiert…
… Wir ließen den Festsaal eine lange Weile auf uns wirken, und begaben uns dann in den zauberhaften Schlossgarten, in welchem die vielen Obstbäume grade in voller Blüte standen. Ein paar Impressionen davon werde ich euch demnächst zeigen… 😉
… Ich wünsche euch Lieben eine gute und möglichst stressfreie neue Woche!…
Ein Ort, an dem der Duft von frischem Basilikum auf das Lächeln unserer Gäste trifft.
Mit Amore gekocht, mit Freude serviert für Momente, die nach Italien schmecken.
Grazie für Ihren Besuch.“
… Das kleine Ristorante ist unweit der Theresienwiese zu finden – und ein Besuch dort an einem lauen Abend ist bereits in Planung… 😉
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… P.S.: Da ich mehrere Tage lang lieben Besuch hatte, sehr viel unterwegs war, und mich jetzt erst einmal ein bisserl regenerieren muss, gibt es ausnahmsweise keinen Wochenrückblick…
… ist schon vor drei Wochen in die nächste Runde gegangen. Es ist also schon an der Zeit, endlich meinen aktuellen Beitrag zu diesem interessanten und schönen Blogprojekt online zu stellen…
… Mein gewähltes Wort des Jahres 2026 lautet…
HABICHTSKAUZ
… Meine klitzekleine Zockerei mit einem Würfel ergab vier Augen. So ist also der Buchstabe „I“ mit einem Foto umzusetzen – und das fällt mir diesmal gar nicht schwer…
… Zweimal im Jahr findet auf der Ludwig- und der Leopoldstraße ein riesiges Straßenfest mit einer Vielzahl schöner und interessanter Darbietungen statt. Und eine davon war vor einigen Jahren ein Tanz hübscher und graziler indischer Tempeltänzerinnen. Gebannt sah ich zu und lauschte den für unsere Ohren so fremd anmutenden Klängen der traditionellen Lieder und Gesänge, und meine Kamera kam natürlich auch zum Einsatz… 😉
… Zu Beginn des Frühlingsfestes in München findet alljährlich auf der Theresienwiese der größte Flohmarkt Bayerns statt. Das macht stets große Freude, stundenlang zu bummeln, zu stöbern und sich an manch Skurrilem zu erheitern…
… Hochgeladen habe ich dieses und etliche weitere Bilder am 22.04.2023…
… Auch als Drabble bekannt. Keine Blogaktion, nur Spaß an der Freud und Lust am Fabulieren. Die drei Begriffe Park, bemalen, Kuchen, die mir irgendwo im WWW zugeflogen sind, sollten in einen möglichst sinnvollen Text von nur einhundert Worten eingefügt werden… 😉
Zwei alte Damen saßen im Stadtpark unter einer Kastanie, deren frischgrüne Blätter sich grade zu entfalten begannen. Sie prosteten sich augenzwinkernd mit zierlichen Kaffeetassen zu, nachdem sie diese aus einer Thermoskanne neu befüllt hatten.
„Stößchen, Dora!“
„Auf unser Wohl, Louisa!“
„Geht doch nix über Kaffee mit Sahne.“
„Und einem wönzigen Schlöckchen Rum.“
Laut tschilpende Spatzen erfreuten sich an den Schokokuchen-Krümeln, die den Beiden durch die schon etwas zittrigen Fingern gerieselt waren.
Dora wies auf die den Park begrenzende Hausmauer, welche mit einem riesigen Bild der blau, grün und weiß strahlenden Weltkugel bemalt war.
„Zauberhaft, unsere gute Mutter Erde, nicht wahr?“
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… Habt einen guten und möglichst stressfreien Tag, ihr Lieben!…
… die hier in Deutschland alljährlich an Steuern hinterzogen werden, an guten und nützlichen Dingen umsetzen könnte, und wie man diese exorbitante Summe, die uns Bürger:innen Jahr für Jahr durch die Lappen geht, durch gezielte Steuerfahndung zumindest vermindern könnte, erklärt in dieser Folge von Fun Facts sehr anschaulich eine absolute Expertin: Anne Brorhilker, ehemalige Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Köln, die durch ihre Ermittlungen zum Cum-Ex-Steuerbetrug internationale Bekanntheit erlangte. Vor zwei Jahren beantragte sie wegen ihrer Zweifel am politischen Willen zur Aufklärung des Steuerskandals ihre Entlassung. Seit Juni 2024 ist sie Vorständin der Bürgerbewegung Finanzwende:…
… von Gas-Käthe Reiche, um die Energiewende in schlechtem Licht erscheinen zu lassen und zu verzögern, sind in einem interessanten Spiegel-Kommentar von Autor Christian Stöcker unter die Lupe genommen und enttarnt worden:
Kurzes Zitat:
Es gibt zwei scheinbar harmlose Begriffe in deutschen Energiedebatten, die oft auf eine unlautere Motivation hindeuten. Sie klingen neutral, verzerren aber in Wahrheit die Debatte. Man hört sie ständig.
Woran denken Sie, wenn Sie »Primärenergie« hören? Klingt nach einem technischen Fachbegriff, geradezu wissenschaftlich, nicht wahr? Ein Begriff, der irgendwie auszudrücken scheint, wie viel Energie man in eine bestimmte Aufgabe hineinstecken muss, um den gewünschten Effekt zu erzielen.
„Primärenergie“ ist heute aber ein propagandistisch missbrauchter Kampfbegriff. Klingt übertrieben? Ist es aber nicht…