… als ich diese Zielanzeige über der Front eines auf dem Mittenwalder Bahnhof abgestellten Regionalzuges sah, musste ich zuerst schallend lachen, dann ein Foto machen, und anschließend den jungen, molligen „Rollwagerl-Admiral“ unbedingt fragen, ob er denn nun Jim Knopf oder Lukas der Lokomotivführer sei…
… Eine Weile sah er recht verdattert drein, dann ging ihm ein Licht auf und er schmunzelte. „Sie sind die erste, die mich das gefragt hat. Wir haben viele coole Feierabend-Zielanzeigen auf Lager, aber Lummerland ist unser absoluter Favorit.“ Ich hätte mich so gerne noch nach diesen anderen Anzeigen erkundigt, doch mein Zug Richtung München fuhr ein…
… Zur Zuganzeige darf jetzt natürlich auf gar keinem Fall das Lummerlandlied fehlen:… 😉
… Habt einen möglichst unbeschwerten Tag, ihr Lieben!…
Gefreut: Über den zauberhaften Vollmond am Samstag Abend, der mir in der Phantasie so vorkam wie eine perfekt gerundete und mit schimmerndem Fondant überzogene Geburtstagstorte auf einem schwarzsamtenen Tuch (kommt davon, wenn man „Das große Backen“ schaut). 😉
Über einen lieben Besuch zum Kaffeeklatsch.
Über die schönen, teils liebevoll handgearbeiteten Geschenke.
Über eine Menge guter Wünsche zu meinem Siebzigsten am Samstag. Da ich sehr zurückgezogen und kontaktarm lebe, freue ich mich über jeden einzelnen Gruß und Glückwunsch ganz besonders.
Darüber, dass – so kommt es mir zumindest vor – meine gesteigerte Protein- und Kreatinzufuhr, die mir von der Ärztin im Friedrich Baur Institut sehr empfohlen worden war, erste kleine Erfolge zeigt. Ich fühle mich standfester, und vor allem meine Denkbirne, für die das Kreatin ja auch enorm wichtig ist, funktioniert zunehmend besser, die Vergesslichkeit, die mich lange Zeit immer wieder beunruhigt hat, lässt zusehends nach, und die Konzentration wird besser.
Geärgert: Nicht, dass ich wüsste.
Gedacht: Das lief aber wider Erwarten so was von geschmiert diese Woche! Meine Vorhaben gingen mir leicht und zügig von der Hand, und was ich nach dem Termin im „FBI“ als mich überfordernd und auch verwirrend wahrgenommen hatte, hatte ich innerhalb weniger Tage durchdacht, völlig problemlos weggearbeitet und in die Wege geleitet.
Wie schnell die erschreckenden Erdrutsch-Wahlergebnisse für die Blaunen in Sachsen-Anhalt und Meck-Pomm doch vergessen sind! Nur eine Woche danach scheint es für „cdu“/“csu“ und deren Parteiorgane von der Springer-Presse nichts Wichtigeres zu geben, als auf die Linken in Berlin einzudreschen.
Wenn man ein/e normalbürgerliche/r Arbeitnehmer:in dabei erwischen würde, wie er/sie sich im Job krankmelden, aber mit dem Kind und Partner:in ein paar Tage Urlaub auf Sardinien machen würde, dann würde er/sie die Kündigung schneller präsentiert bekommen, als man „Piep!“ sagen könnte. Für den Spahn wird so etwas allerdings vermutlich keine Folgen haben, der darf das. Dieser … ist unser Angestellter, er wird von unseren Steuergeldern bezahlt! Eine Schande ist das, was sich dieses Gesindel, das gewissenhaft und getreu dem Amtseid für unser Wohl im Bundestag arbeiten soll, für Frechheiten herausnimmt, ohne negative Konsequenzen befürchten zu müssen!
Gefragt: Wäre es denn nicht besser und weitaus nutzbringender für uns Bürger:innen, man würde dieses viele Geld, das jetzt dafür aufgewendet wird, München als Heimstatt Olympischer Sommerspiele fit zu machen, in Projekte stecken, die eigentlich viel, viel wichtiger wären wie z. B. sozialer Wohnungsbau, Straßenreparaturen, Sanierungen von Schulen, in Bildung und den Öffentlichen Nahverkehr etc.?
Gewundert: Dass ich trotz meines manchmal doch recht unsoliden Lebenswandels in früheren Zeiten schon so lang überlebt habe.
Gelitten: Beim Experimentieren mit dem Proteinpulver, um die für mich geeignete Dosis zu finden, habe ich es die ersten Tage schon übertrieben. Meine Plautze fühlte sich aufgrund des Zuviel an Eiweiß an, als hätte ich einen Mühlstein verschluckt und als wäre sie furchtbar aufgetrieben. Und dazu kamen noch Flatulenzen, die ziemlich übel rochen.
Genervt: Nein, und wenn, dann nur von völlig unwichtigen Kleinigkeiten.
Gewesen: Beim Physiotherapeuten, mein großes Rezept für Neurologische Krankengymnastik einreichen und die Termine absprechen. Viel spazieren. In einem riesigen Supermarkt, an dem ich bislang immer nur vorbei gefahren bin. Und beim Zahnarzt zur Zahnreinigung, die erfreulich harmlos und entspannt verlaufen ist.
Getroffen: Einen langjährigen Spezl, der auf seiner Reise gen Süden zu einem fröhlichen Kaffeeklatsch bei mir angehalten hat. Meinen Zahnarzt und viele freundliche und hilfsbereite Menschen. Und den Vertreter eines Sanitätshauses, der zuerst meine Wohnung und dann mich vermessen hat, damit der bestellte, leichte und wendige Aktiv-Rollstuhl dann auch gut passt.
Gesucht: Meinen dicken Textmarker.
Gefunden: Yepp. Allerdings nicht dort, wo er hätte sein sollen. Ich frage mich, wie ich auf die Idee kommen konnte, das Teil in ein Kistchen mit Küchenwerkzeugen zu legen.
Gegessen: Spinat mit Spiegeleiern und Kartoffeln. Rigattoni mit Wildlachs, Garnelen, Gemüse in Sahnesauce. Dosenfisch mit Kartoffeln. Reiberdatschi mit Apfelmus. Nudeln mit selbstgebauter Tomatensauce und viiiiieeeel Reibekäse, Mozzarrella mit Tomaten und Basilikum, Müsli mit Joghurt, und den üblichen Berg an Obst und Gemüse.
Getrunken: Wasser, Tee, Orangensaft, am „Ehrentag“ nachmittags ein Gläschen Portwein beim Kaffeeklatsch und abends a Glaserl Prosecco beim Mondaufgang.
Genascht: Einen feinen, leichten Wolkenkuchen. Allerdings habe ich diesen in der kleinen Bäckerei gegenüber erstanden, weil ich zu faul zum Backen war. 😉
Gelacht: Immer gerne! 😀 Zur Zeit mal wieder sehr über den „Opfesoft-Hubsi“ Aiwanger. Da hat er sich neulich ganz furchterbarlich über die Linken echauffiert und posaunt, dass es jetzt „nimmer lange dauern wird, bis jeder kleine Häuserlbesitzer, der vierzig Jahre lang schwer für sein Eigentum geschuftet hat, zittern muss, dass die Linken ihm sein Häuserl unterm Hintern wegenteignen werden!“ Oliver Welke zeigte diesen Redeausschnitt in der Heute Show und meinte dann: „Na, dem hammse wohl schon das Gehirn enteignet.“ Worauf mir sofort die Frage in den Sinn kam: „Welches Gehirn?“ 🤣
Geweint: Nö.
Gehört: Vieles von Barock bis Rock.
Gesehen: Wieder ein paar sehr interessante RoadTrips. Und ein paar Folgen Chicago Med. Die neueste Ausgabe der TV-Magazine „Visite“ und „Markt“.
Gelesen: Immer noch „Raumschiff Rettungswagen“.
Gelernt: So manches über Proteine und Kreatin.
Gekauft: Was frau so zum Leben braucht. Und auch – wegen des besonderen Anlasses – ein bisschen Luxus zum Essen und Trinken. 😉
Gewerkelt: Ein bisschen im Haushalt herumgefuhrwerkt. Und die Dokumente und Unterlagen, die auf meinem Laptop gespeichert sind, piccobello in Ordner sortiert.
Geschlafen: Großenteils gut.
Geträumt: Wie immer bunt und lebhaft.
Geplant: Am Dienstag werde ich einen schönen kleinen Ausflug in die Berge machen. Und ansonsten leben und leben lassen.
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Ich wünsche euch eine gute und möglichst entspannte neue Woche. Habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben und bleibt bzw. werdet gesund.
… Die letzten Meter zum Gipfel des Herzogstands!… … Wir hatten allerdings nach einem Weilchen schauen und staunen beschlossen, noch ein wenig höher zum Pavillon Ludwigs II. zu marschieren. Und von dort war die Aussicht dann richtig phänomenal… … Zwei Seen auf einem Bild – dank Weitwinkelobjektiv – links der Kochel-, rechts der Walchensee mit […]
… Anfang September hatte ich ja zwei schöne Tage nahe des Herzogstands verbracht, eines ca. 1730 Meter hohen Berges nordwestlich des Walchensees, der zum Estergebirge gehört, einer der Lieblingsgipfel König Ludwigs II., mit einer herrlichen Sicht ins Alpenvorland und auf die prachtvolle, imposante Gipfelkette der Nordalpen . Eigentlich hatte ich vorgehabt, dort hoch zu stiefeln, […]
Gib mir die Flöte und sing, denn der Gesang ist das ewige Geheimnis. Der Klang der Flöte bleibt, wenn die Ewigkeit zu Ende ist. Hast du in den Wäldern wie ich dein Haus gefunden weit von den Palästen? Bist du den Bächen in ihrem Lauf gefolgt und geklettert auf Felsen? Hast du im Duft gebadet […]
… Diesmal fiel mir die Umsetzung mit einem passenden Begriff sehr leicht, aus aktuellen gesundheitlichen Gründen:… 😉
… Ein Strumpf- und Sockenanzieher ist ein höchst probates, Kraft sparendes und den Alltag erleichterndes Gerät. Die Fußbekleidung wird über das halbrunde, mittige Gestell gestreift, dann fährt man mit dem Fuß hinein und zieht das Gerät an den beiden Griffen Richtung Körpermitte. Danach muss man vielleicht noch ein paar klitzekleine Korrekturen am Sitz durchführen – fertig. Es sind Erfindungen wie diese, die mich dann doch immer wieder davon überzeugen, dass wir Menschlein eine intelligente Spezies sind… 😉
… Habt ein schönes und entspanntes Wochenende, ihr Lieben!… 😀
… Die einzelnen Disziplinen:… … Stier schieben und ziehen… … Mit Kühen tanzen… … Mit Schafen und Ziegen flüstern… … Mit listigen Ferkelchen Fangen spielen… … Mit dem Lieblingspferd im Gleichschritt paradieren… … Über Baumstämme springen… … Und riesige wilde Pferde hüten…
… Am frühen Nachmittag fand auf einer Wiese im Schlosspark eine kleine Raubvogel-Flugschau statt. Der erfahrene Falkner, der schon des Öfteren in Schleißheim aufgetreten war, wusste viel Interessantes über die fliegenden Beutegreifer zu erzählen. Sein Federvieh allerdings hatte ausgerechnet an diesem Sonntag so gar keine Lust, sich in die Lüfte zu erheben, Falken, Habichte und Adler gingen viel lieber gemächlich zwischen den Zuschauer:innen spazieren, was nicht nur bei mir für gutmütige Heiterkeit sorgte…
… Ein Sakerfalke, einer der größten Falkenarten weltweit, seine Spannweite kann bis zu 1,30 Metern betragen. Er bewohnt offene Landschaften wie Steppen, Halbwüsten und Agrarflächen in Osteuropa und Zentralasien…
… Der in Amerika verbreitet vorkommende Buntfalke hingegen gehört zu den Winzlingen, er wird nicht viel größer als eine Amsel…
… Der größte heimische Greifvogel ist der majestätische Steinadler. Er kann eine Spannweite bis zu 2,30 Metern erreichen. Er ist in Deutschland fast ausschließlich in den Alpen zu finden. Er kann Tiere schlagen, die weitaus größer sind als er – Gemsen z. B., oder junge Steinböcke…
… Anmut, Grazie, Eleganz und Kraft hoch zu Ross…
… Gut beschirmt geht’s zur Kutschen-Präsentation vor der großen Freitreppe des Schlosses…
… Was für ein bezauberndes Menschenkind!…
… Meine Lieben, das war der letzte Teil meiner Impressionen von der Historischen Reiter- und Kutschengala im Park von Schloss Schleißheim. Mal schauen, wohin es meine Kamera und mich demnächst hinverschlagen wird… 😉
Gefreut: Darüber, dass unser junger, fescher, grüner Oberbürgermeister das Anzapfen des ersten Faßes Wiesnbier auf dem Oktoberfest so fein hinbekommen hat – zwei Schläge hat er nur gebraucht. Und auch wenn der Söder sich ganz anständig benommen hat und sich seit einer Weile schon mit seinen verbalen Tiefschlägen und Hetzereien gegen die Grünen etwas zurückhält, war es für mich doch eine Augenweide zu sehen, wie er vom OB die erste Maß entgegen nehmen musste.
So wie’s aussieht ist die „cdu“ in Meck-Pomm wohl unter die 5 %-Grenze gerutscht. Da kann ich mir nun ein gerüttelt Maß an Schadenfreude nicht verkneifen. Wer eine solch desaströse Politik gegen die Mehrheit des eigenen Volkes betreibt, und einen Kanzler ungeschoren im Amt lässt, der seit fast eineinhalb Jahren immer wieder die Bundesbürger:innen auf arrogante und empathielose Weise beschimpft, belügt und verunglimpft, dem gehört das nicht anders.
Geärgert: Über die saudumme und völlig unpassende Frage des BR-Reporters während der Live-Sendung unmittelbar vor dem Oktoberfestbier-Anstich an die Gemahlin des Ministerpräsidenten, wer länger im Bad brauchen würde, er oder sie.
Gedacht: Als ich am Sonntag Vormittag im Münchner Merkur las, dass am Ratstisch nach dem Anzapfen der Hubsi Oiwonger immer wieder gegen den Münchner Oberbürgermeiste gestichelt habe: „Ach, hätten’s dem Hubsi doch bloß statt dem Wiesnbier a Maß Opfesoft gegeben!“ 🤣
Als kurz vor Schließung der Wahllokale in Berlin und Meck-Pomm der Fritze verkündete, er wolle gleich nach den ersten Hochrechnungen eine Rede halten, war ich voller Hoffnung: Erklärt er jetzt endlich seinen Rücktritt? Aber dem war leider nicht so. Im Prinzip gab er das gleiche Geschwafel von sich wie vor zwei Wochen nach der Wahl in Sachsen-Anhalt. Und die Blaunen müssten ihm eigentlich eine Auszeichnung als eifrigster Wahlkampfhelfer überreichen.
Von irgendwoher kenne ich den Verlobten unseres Oberbürgermeisters, aber ich kann noch so viel in meinen Erinnerungen forschen, ich komm partout nicht drauf, wo und wann ich dem sympathischen jungen Mann begegnet bin.
Gefragt: Warum zwickt mich denn niemand und raunt mir zu: Du kannst jetzt wach werden, das mit der AfD war nur ein riesiges, mehrjähriges, psychologisch-soziales Experiment?
Gewundert: Ein bisschen darüber, dass ich im Friedrich Baur Institut nun von einer Professorin Dr. untersucht und betreut wurde und nicht wie üblich von einer Assistenzärztin.
Gelitten: Nach der Überfülle an Informationen, die mir während meines Termins beim Friedrich Baur Institut zuteil wurden, schwirrte mir der Kopf, und ich verspürte auch ein wenig Panik und Hilflosigkeit. Ich verordnete mir zwei Tage Ruhe und ein Verwöhnprogramm, um alles Gehörte und Gesagte richtig einzuordnen und zu verarbeiten.
Genervt: Davon dass das Tempo während der VdK-Demonstration am Donnerstag gegen den Abbau des Sozialstaates zu schnell für mich war. Ich hätte gerne die ganze Strecke bis zur Schlusskundgebung am Siegestor durchgehalten und nicht nach der Hälfte des Wegs aufgeben müssen.
Gewesen: Spazieren und Einkaufen, und am Donnerstag bin ich ein Stück weit bei der VdK-Demo gegen den Abbau von Sozialleistungen mitmarschiert.
Am Mittwoch hatte ich in aller Frühe nach sieben langen Jahren einen Kontrolltermin im Friedrich Baur Institut für Muskelerkrankungen. Eine Frau Professor Dr., ein ganz hohes Tier im „FBI“, nahm sich meiner an. Sie untersuchte mich und bestätigte dann, was mir schon lange klar war: Der Muskelschwund hat sich um einiges verschlimmert, aber sie war sichtlich erstaunt darüber, dass ich überhaupt noch etwas gehen kann. Sie legte mir nahe, ab sofort täglich Proteinpulver und Keratinmonohydrat zu mir zu nehmen, es gäbe viele Patient:innen, die damit gute Erfahrungen gemacht hätten. Es würde die Titinbasierte Myopathie nicht stoppen, aber verlangsamen. Zudem verschrieb sie mir 36 Einheiten Krankengymnastik, meine tägliche Stunde Gehen wäre zwar vorbildlich, aber eine zusätzliche Therapie dennoch enorm wichtig. Sie empfahl mir einen Antrag auf Erhöhung des GdB von 70 GB (gehbehindert, mit Begleitperson) auf 100 aG (außergewöhnliche Gehbehinderung) zu stellen, in der Psychosozialen Sprechstunde würde man mir anschließend dabei behilflich sein. Zudem verschrieb sie mir einen Rollstuhl. „Ich weiß, das gefällt Ihnen gar nicht, aber Sie haben ein Anrecht darauf. Und wenn Sie ihn vorerst nicht nutzen wollen, dann klappen Sie ihn halt zusammen und stellen ihn ins Eck.“ Insgesamt, mit langen Gesprächen beim Psychosozialen Dienst und der Abteilung für Hilfsmittelberatung, sowie einem Lungenfunktionstest, verbrachte ich fast drei Stunden in dem modernen, ochsenblutrot gestrichenen Anbau des LMU Klinikum Innenstadt. Positiv ist, dass ich in den Armen und Händen noch sehr viel Kraft habe, dass die Lungenfunktion im Normalbereich ist und mein Herz fit und pumperlg’sund.
Getroffen: Eine ehemalige Kollegin vom Schutz- und Sicherheitsdienst. Das letzte Mal hatten wir uns vor etwa zwei Monaten gesehen, und da hatte sie mir erzählte, man habe bei ihr nach einem bösen Sturz eine kleine Gehirnblutung festgestellt. Ich hatte mittlerweile schon das Schlimmste befürchtet und war sehr erleichtert, als ich sie vor ein paar Tagen munter dahin spazieren sah.
Gesucht: Eine Rechnung für ein Paar orthopädische Maßschuhe und einen Arztbrief.
Gefunden: Leider nein. Aber ich habe schon Kopien angefragt. Und danach das Chaos in der Kiste ausgemistet und ordentlich sortiert, in der ich meine Unterlagen und Rechnungen aufbewahre.
Gegessen: Ein Geschnetzeltes aus Tomaten und Rinder-Minutensteaks mit Couscous. Noch einmal einen gar köstlichen Pflaumenauflauf. Rahmchampignons mit Nudeln. Ein pikantes Gemüseragout mit Nudeln. Bratwürst mit Kartoffeln und Rote-Bete-Salat. Müsli, und den üblichen Berg an frischem Obst und Gemüse.
Getrunken: Wasser, Tee und Orangensaft.
Genascht: Ein paar Stückchen Bitterschokolade mit Mousse au Chocolate gefüllt.
Gelacht: Ja, freilich! 😀 Unter anderem, als am gestrigen Abend in Berlin eine ARD-Reporterin den fast leeren Raum zeigte, in dem die „cdu“-Wahlparty hätte stattfinden sollen. Sie meinte, dass bis 18:00 Uhr sich sehr viele Leute dort versammelt hätten, die allerdings nach den ersten Hochrechnungen recht schnell wieder gegangen seien.
Geweint: Ja, neulich, als ich zufällig auf das Lied „Lass‘ nun ruhig los das Ruder“ von Reinhard Mey stieß.
Gehört: 2014 verstarb Reinhard Meys zweitältester Sohn Max nach fünfjährigem Wachkoma, in das er während einer furchtbaren Lungenentzündung gefallen war. Der berühmte Liedermacher hat ihm unter einigen anderen diesen Song gewidmet:
Gesehen: Aus oben beschriebenen Gründen nach vielen Jahren Abstinenz mal wieder das O’zapfn vom Oktoberfest. 😉
Und natürlich wieder mehrere RoadTrips – unter anderem einen wundervollen durch die Schottischen Highlands bis zur Spitze der Halbinsel Skye. Und eine interessante und beeindruckende Wanderung durch den Bryce Canyon im US-Bundesstaat Utah.
Gelesen: „Raumschiff Rettungswagen“ von Nicolas Prehsler. Der Autor ist Rettungssanitäter und erzählt in 26 Kurzgeschichten Skurriles, Spannendes, Groteskes und Trauriges aus seinem Berufsleben. Das Buch ist keine große Literatur, aber es bringt mich zum Lachen, zum Nachdenken, ist spannend und bewegend.
Gelernt: Ich fürchte, mal wieder nix Gscheits.
Gekauft: Was Frau so zum Leben braucht.
Gewerkelt: Meine Kiste mit Unterlagen, Dokumenten und Rechnungen ausgemistet, sortiert und ordentlich abgeheftet.
Geschlafen: Teils gut teils schlecht. In der Nacht vor dem Termin im Friedrich Baur Institut bekam ich kaum ein Auge zu.
Geträumt: Bunt und lebhaft, aber leider ist mir kein Traum in Erinnerung geblieben.
Geplant: Ich werde viel unterwegs und beschäftigt sein, all das in die Tat umzusetzen, was man mir im Friedrich Baur Institut verschrieben und nahe gelegt hat. Und am Samstag werde ich dann mit einem Spezl a bisserl meinen Siebzigsten feiern. 😉
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Ich wünsche euch eine gute und möglichst stressfreie neue Woche. Habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben und bleibt bzw. werdet gesund. 🙂