… Ich gebe zu, das ist ein höchst banales und unwichtiges Thema. Trotzdem hat es mir am Samstag Abend keine Ruhe gelassen, ich musste unbedingt im WWW darüber nachforschen. Und bin sogar fündig geworden: Aufgrund der fehlenden Schwerkraft verhält sich Honig im Weltraum völlig anders als hier auf der Erde. Er fließt nicht mehr aus dem Glas, da es ja kein Oben und Unten gibt. Er bildet aufgrund der Oberflächenspannung teils ulkige Formen wie Kugeln, gewundene Figuren und Türme und lässt sich nur sehr schwer auf ein Brot bzw. einen Tortilla streichen. Oder aber er verhält sich wie ein zähes Seil bzw. bildet mikroskopisch kleine Kaskaden, wenn er aus dem Glas gezogen wird und kringelt sich dann wieder zurück…
… Ich habe sogar zwei kurze Videos über Honig im Weltraum entdeckt… 😉
… Und nun kurz eine Klarstellung: Meine Faszination für die Raumfahrt gilt ausschließlich der wissenschaftlichen, die zur Erforschung und Entdeckung des unendlichen Bereichs außerhalb der Atmosphäre dient, sowie dem besseren Verständnis dessen, was auf unserem Planeten vor sich geht, der Raumfahrt, die von Behörden wie der NASA in den USA, der ESA in Europa, der indischen ISRO, der chinesischen CNSA sowie der russischen Roskosmos betrieben wird…
… Ich verabscheue zutiefst jenen „Weltraum-Tourismus“ einiger „Tech Bros“ wie Elon Murks und Jeff Pesos, der seit ein paar Jahren ausschließlich einer höchst zahlungskräftigen Klientel zugute kommt. Das ist ein Schmierentheater sondergleichen und hat mit seriöser Raumfahrt gar nichts zu tun…
… Ich bin mir völlig im Klaren darüber, dass auch die wissenschaftliche Raumfahrt nicht unumstritten ist, und stehe ihr trotz aller Begeisterung auch kritisch gegenüber. Ich weiß, dass große Raketenstarts sehr materialaufwändig sind und die Umwelt zumindest vorübergehend stark belasten – ich werde in einem anderen Post ausführlicher darüber schreiben. Mir ist auch bewusst, dass der Aufenthalt in der Schwerelosigkeit, vor allem, wenn er länger als ein paar Tage dauert, gesundheitliche Risiken birgt – auch darüber werde ich in den nächsten Tagen noch berichten…
… Eines weiß ich: Ich werde meine Faszination für die Raumfahrt höchstwahrscheinlich bis zum Ende meiner Tage nicht verlieren. Womit auch niemandem geholfen wäre, außer vielleicht dem Ego der Person, die mich „erfolgreich bekehrt“ hätte. Wäre ich kein Raumfahrt-Fan mehr, würde garantiert keine Rakete weniger starten, kein Satellit weniger in die Umlaufbahn gelangen, kein Mensch weniger die Strapazen einer Raumfahrt-Mission auf sich nehmen. Also werde ich so bleiben wie ich bin und mich jetzt ganz ungezwungen auf jenen Moment freuen, in dem die Besatzung der Orion die dunkle Seite des Mondes zu Gesicht bekommen wird…
… So kommentierte der Orion-Astronaut Victor Glover das Bildnis der Erde, welches sein Kollege Reid Wiseman nach mehr als der Hälfte der Strecke zum Mond fotografiert hatte…
… Riesig, und doch so filigran und verwundbar wirkend, blau, weiß und rötlich schimmernd in der unfassbaren, schier endlosen Schwärze des Weltalls. Keine Grenzen sind zu sehen, keine Kriege, kein Hass, keine Gier oder Neid, keine Bosheit, keine Vorurteile, kein Hetzen, keine Fake News, keine Machtgeilheit – nur Schönheit, die ehrfürchtig macht, fasziniert und bezaubert. An den beiden Polkappen sieht man Polarlichter grünlich schimmern. Es ist Nacht, und am Horizont zeigt sich das erste Sonnenlicht…
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… Es ist 10:45 am Ostersonntag hier in Mitteleuropa, und die Orion ist noch ca. 79.000 Meilen vom Mond entfernt…
… Wie immer vielen Dank an @Rina für diese interessante und inspirierende Blogaktion…
Gefreut: Darüber, dass es allüberall zur Zeit gar herrlich sprießt und blüht und zu grünen beginnt. – Dass die Artemis II in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag so einen fulminanten Bilderbuchstart hatte. – Dass zur Zeit mal wieder alles, was ich plane und mir vorgenommen habe, so gut läuft. – Dass ich am Karfreitag mal wieder mit meiner großen Kamera erfolgreich auf der Pirsch war. – Dass wir bei unserer Lesereise „In 80 Tagen um die Welt“ in der nahen Filiale der Münchner Stadtbibliothek seit einer Weile schon auf der zweiten Runde um unseren Planeten sind. Bei meinem Kurzbesuch vor einigen Tagen befand sich unser Lese-Ballon knapp vor Suez. – Dass mir meine Lieblings-Haarkünstlerin wieder so herrliche Locken verpasst hat. 🙂
Geärgert: Über eine Frau mittleren Alters, die sich am Montag an der Kasse im Lieblings-Discounter ausführlich und sehr lautstark daran aufgegeilt hat, dass ein Plastikbecher mit Sahne leider undicht war – was mir zuvor wirklich nicht aufgefallen war – und es daraus etwas auf das Transportband sowie auf den Boden getropft hat. Auf die wenigen Flecken am Boden deutend schrillte sie, dass da jemand ausrutschen und sich das Genick brechen könne und dass ich das gefälligst wegwischen soll. Zum Glück war ganz schnell eine hilfreiche Person zur Stelle, die das kleine Malheur beseitigte.
Gedacht: Hilfe, ich bin im Stress! Ich muss zur Zeit nicht nur zwei Storchennester beobachten – in Freilassing brüten Korbi und Lina mittlerweile auf fünf Eiern, in Kolbermoor lassen sich Kaira und Felix mit dem Nachwuchs immer noch Zeit -, sondern auch die Mondmission Artemis II auf ihrem Weg zum und rund um den Mond virtuell begleiten. 🙂
Kurz nachdem bekannt wurde, dass der (mutmaßliche) Täter, der am Donnerstag Abend in einem ICE einen pyrotechnischen Anschlag verübt hatte, bei dem viele Passagiere geschockt und einige verletzt wurden, ein deutscher Rechtsextremer ist, wurde im Nachrichtenticker des BR24 zuerst die Kommentarfunktion gesperrt, und nur wenig später der Beitrag ganz gelöscht. Das ist nicht bei weitem nicht die erste Meldung, mit der so verfahren wurde, nachdem sich herausgestellt hat, dass der/die Täter:in „biodeutsch“ ist und keinen Migrationshintergrund hat.
Gefragt: Ach, ich hätte so unendlich viele Fragen – und je älter ich werde, umso mehr werden es…
Gewundert: Was da bei Menschen schief gelaufen sein könnte, oder immer noch schief läuft, die sich mit Wonne an den kleinsten Fehlern anderer aufgeilen.
Genervt: Haben mich seit langem schon die Zehennähte von Strümpfen, Socken und Strumpfhosen. Weil sie beim Gehen oft schmerzhaft an den Zehenkuppen scheuern. Neulich bin ich auf die glorreiche Idee gekommen, mir Diabetikersocken zu bestellen, deren Vorderteil per Hand verkettelt und somit nahtlos ist. – Ooooh, was für eine Wohltat! Nach und nach – denn diese Kurzwaren sind recht teuer – werde ich nun meinen gesamten Socken- und Strümpfevorrat austauschen.
Gelitten: Siehe oben. Ansonsten fühle ich mich grade pudelwohl.
Gewesen: Im Lieblings-Discounter, auf dem Bauernmarkt, in der Stadtbib., beim orthopädischen Schuhmacher. Und im Friseursalon meines Vertrauens.
Getroffen: Nach langer Zeit endlich mal wieder meine Lieblingsnachbarin. Das ist eine schöne und stets modisch frisierte und gekleidete Person, etliche Jährchen älter als ich. Sie kümmert sich rührend um ihren pflegebedürftigen Lebensgefährten, ist sanftmütig und ausgeglichen, und immer zu einem kleinen Schwätzchen aufgelegt. – Und meine Lieblings-Haarkünstlerin samt ihren beiden Kollegitäten. Was haben wir uns wieder gut unterhalten und gelacht!
Gesucht: Im WWW nach Diabetikerstrümpfen.
Gefunden: Yepp. – Mein lieber Schwan, die sind schon teuer!
Gelacht: Natürlich! 😀
Geweint: Nein.
Gegessen: Fangfrische Bachforelle, in der Folie gegart, mit Kartoffeln und Chicoree-Orangen-Salat, Rahmschwammerl mit Couscous, gekochte Eier mit Dillsoß‘ und Kartoffeln, gebratenes Pangasiusfilet mit Kartoffeln und Romanasalat, Minutensteaks vom Schwein mit gebratenen Champignos und Couscous, Putenschnitzel mit großem Salat, wie immer viel Obst und frisches Gemüse, und Müsli mit Joghurt, Nüssen und Früchten.
Getrunken: Tee, Wasser, Orangensaft. Und zum Essen trinke ich mich zur Zeit durch eine kleine Sammlung von Grauburgunderweinen diverser Weingüter.
Genascht: Natürlich Jaffakekse!
Gehört:
Gesehen: Selbstredend in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag live den Start der Artemis-II-Mondmission. – Fertig gesehen habe ich die dritte Staffel von „Dark Winds“ und fiebere jetzt der vierten Staffel entgegen. – Auch die 13. Folge der zweiten Staffel von „The Pitt“ habe ich mir zu Gemüte geführt. – Und ein paar Folgen der 14. Staffel von „Death in Paradise“, allmählich werde ich mit dem neuen Detective Inspector warm.
RoadTrips: Von Monaco nach Paris – die erste halbe Stunde war schön, der Rest eintöniges Dahinrauschen auf diversen Autobahnen und in Lyon ein meiner Meinung nach recht sinnbefreites Rangieren durch irgendwelche engen und wenig ansehnliche Gassen, danach noch fast vier Stunden Dahinrauschen auf der Autobahn in finsterer Nacht – da habe ich dann den Schnelldurchlauf aktiviert. – Bei Bilderbuchwetter von Trier durch das Moseltal bis Koblenz – das hat mir sehr gut gefallen.
Gelesen: „Alles Blaue vom Himmel“ von Mélissa da Costa (Übersetzerin: Susanne van Volxem). Der 26-jährige Emile leidet an einer sehr seltenen Form von Alzheimer und hat nur mehr höchstens zwei Jahre zu leben. Seine Familie hat ihn für eine medizinische Langzeitstudie angemeldet, bei der er die meiste Zeit ausschließlich im Krankenhaus verbringen würde. Emile entschließt sich, auszubrechen. Er kauft heimlich ein Wohnmobil, sucht per Anzeige nach einer Reisebegleitung (m/w/d) und will in die Natur und in die Freiheit fliehen. Auf seine Annonce meldet sich die schweigsame und sehr distanzierte Joanne. Zusammen begeben sie sich auf eine verblüffend schöne Reise durch die Pyrenäen. – Das ist sehr gut, intelligent und warmherzig geschrieben, ohne falschen Pathos, ohne Rührseligkeit.
Gegoogelt: Jede Menge, wie immer!
Gelernt: Wieder einmal viel über die Raumfahrt – ein Thema, das mich schon seit Kindertagen fasziniert.
Gekauft: Diabetikersocken, sowie einen neuen Handmixer – der alte hat nach gut zwanzig Jahren den Geist aufgegeben. Auch mein schöner Sennheiser-Kopfhörer hat nun nach sehr langer Zeit das Zeitliche gesegnet. – Ansonsten das, was Frau so zum Leben braucht.
Geschenkt/bekommen: Eine schöne, erfolgreiche, unbeschwerte und auch spannende Woche.
Geschlafen: Überwiegend gut.
Geträumt: Ich musste die praktische Meisterprüfung noch einmal ablegen. Meine Einwände, dass das nun in meinem doch schon hohen Alter keinen Sinn mehr machen würde, außerdem sei ich schon seit etlichen Jahren in Rente, ließ man nicht gelten. Und natürlich ging von Anfang an alles schief – Arbeitsmaterialien fehlten, die Tafeldecke für den einzudeckenden Tisch war ausgefranst, die drei Gäste, die ich zu umsorgen hatte, beschwerten sich pausenlos. Als dann auch noch der Gaskocher, auf dem ich die Crepes Suzette für den Nachtisch flambieren sollte, in Flammen aufging, wurde ich schweißgebadet wach.
Geplant: In der Nacht von Sonntag auf Montag möchte ich mir in jedem Fall die Mondumrundung der Raumkapsel Orion ansehen, ein paar Tage später dann die Wasserung im Pazifik. Ansonsten leben und leben lassen…
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Ich wünsche euch ein frohes und harmonisches Osterfest. Habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben, und bleibt bzw. werdet gesund.
… Es ist Samstag, kurz nach elf Uhr vormittags, und die Raumkapsel Orion befindet sich noch ca. 202.000 Kilometer vom Mond entfernt. Die Flugstrecke der Artemis-II-Mission ist ein gutes Stück länger als die direkte Distanz zwischen Mond und Erde, da sie bogenförmig verläuft und ein Punkt der Umlaufbahn unseres Trabanten anvisiert wird, an dem sich dieser erst in der Nacht von Sonntag auf Montag befinden wird…
… Nicht mehr lange, und dann wird die Mission Control in Houston/Texas mit einem Weckruf, bestehend aus einem der Musiktitel, die von den vier Raumfahrenden ausgewählt wurden, aus dem achteinhalbstündigen Schlaf holen – der Arbeitstag an Bord der Raumkapsel Orion beginnt…
… Doch zuerst wird gefrühstückt. Und das trotz der besonderen Umstände nicht schlecht. 189 Hauptgerichte wurden vor dem Start der Artemis-II-Mission an Bord der Orion verstaut. Darunter befinden sich sowohl gefriergetrocknete Speisen als auch eine Menge Tortillas. Diese ersetzen klassische Brotsorten, die in der Schwerelosigkeit zu viel krümeln und daher gefährlich für die zahlreichen sensiblen Instrumente werden könnten…
… Auf dem Speiseplan stehen unter vielen anderem Gemüse-Quiche, Brokkoli-Gratin, Couscous mit Nüssen und Barbecue-Rinderbrust. Auch Mango-Salat, getrocknete Früchte, Kekse, Schokolade, Marmeladen, Honig (mich würde brennend interessieren, wie Honig sich in der Schwerelosigkeit verhält! 🙂 ) Erdnussbutter und Kuchen sorgen für eine erstaunliche kulinarische Vielfalt. Zu trinken gibt es Kaffee, Tee, Smothies und Limonade. Keine alkoholischen Getränke, denn aufgrund der Schwerelosigkeit verlagert sich das Blut in den Kopf und verursacht eine viel schnellere und stärkere Wirkung von z. B. Wein, Bier oder Spirituosen als hier auf Erden. Fünf verschieden scharfe Saucen hat man ebenfalls mit auf die Reise genommen. Denn im All verändert sich der menschliche Geschmackssinn, Aromen werden weitaus weniger intensiv wahrgenommen…
… So etwas wie eine Küche gibt es natürlich auf der Orion nicht – die Raumkapsel bietet den vier Reisenden grade mal so viel Platz wie ein klassischer VW-Campervan. Die Besatzung nutzt den Trinkwasserspeicher, um die gefriergetrockneten Mahlzeiten zu rehydrieren. Zudem gibt es einen kompakten, einem Koffer ähnelnden Speisenwärmer…
… Bei der Auswahl der Speisen wurde laut NASA großer Wert auf Haltbarkeit, Lebensmittelsicherheit, Nährwerte, Vorlieben der Besatzung sowie Kompatibilität mit den Anforderungen bezüglich Masse, Volumen und Energie gelegt…
… Anbei ein etwa achtminütiges Video, das quasi den Reise-Alltag der Besatzung der Orion zeigt:…
… Das war am Karfreitag Nachmittag lediglich als kleine Runde durch diese nahe, zauberhafte, stille Oase geplant – und daraus wurde dann ein fast zweistündiger Aufenthalt mit viel Schauen, Staunen und Freuen…
… Eine bezaubernde Samtpfote lief mir schon nach kurzem über den Weg. Der gutmütige, gemächliche vierbeinige Grandseigneur wurde von seinem „Hausdiener“ spazieren geführt, delektierte sich am frisch sprießenden Grün – „Oh, weh, hoffentlich kotzt er nicht wieder auf meine Lieblingsbettwäsche!“ – bummelte mal hierhin, mal dahin, schaute mit eher dezentem Interesse den flink umher flitzenden Vögeln nach, fesselte mich mit seinen klaren blauen Augen, und ließ sich von mir auch gerne über den seidig weichen Pelz streichen…
… Als würden sie von innen strahlen…
… Ein Buntspechtweibchen versteckte sich in einem Gebüsch vor einem wohl recht aufdringlichen Freier und kam mir dabei so nahe, dass ich es mit ausgestreckter Hand hätte berühren können…
… Eine Mönchsgrasmücke bediente sich unter einem Mauervorsprung an uralten, dichten Spinnennetzen – ich kann mir gut vorstellen, dass sich damit ein Nest schön weich und kuschelig auspolstern lässt…
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… Habt einen friedvollen und entspannten Tag, ihr Lieben!…
… Der kleine helle Punkt etwas rechts der Bildmitte dieses Screenshots der Live-Übertragung von der Raumkapsel Orion, das ist der Mond, das Ziel der Artemis-II-Mission. Das runde Teil im Bild links ist das von der ESA entwickelte und von Airbus Defence and Space in Bremen gebaute Servicemodul. Die Kamera befindet sich auf einem der mittlerweile ausgefahrenen vier Solar-Paneelen…
… Freitag Nacht hat die Artemis-II-Mission um 1:49 MESZ nach einer fast sechs Minuten dauernden Zündung der Bordtriebwerke den hohen Erdorbit verlassen. Nun ist sie wirklich und wahrhaftig auf dem Weg zum Mond. Den vier Astronaut:innen geht es gut, der Austausch mit der Mission Control in Houston ist sachlich, aber hörbar entspannt und locker…
… Wer den Flug der Orion rund um den Mond und wieder zurück in Echtzeit verfolgen möchte – auf diesem NASA-Kanal bei YouTube gibt es rund um die Uhr Live-Aufnahmen…
… Kurz nach 18:30 Ortszeit hob am Mittwoch, 01. April 2026, mit mächtigem Getöse die riesige Artemis-II-Rakete von der Startrampe 39 B im Kennedy Space Center ab und brauste von einem schier endlos langen, grellen Feuerschweif vorwärts getrieben gen Himmel…
… Als olle „Weltraum-Tante“ konnte ich mir dieses Spektakel keinesfalls entgehen lassen. Obwohl ich am Donnerstag Morgen einen Termin hatte, harrte ich viele Stunden lang die Life-Übertragung des Kanals NASA+ verfolgend geduldig aus, bis der Countdown beendet war und sich die vierköpfige Besatzung der Raumkapsel „Orion“ gegen 0:40 Uhr MEZ an der Spitze der wie ein schreckliches Untier dröhnenden und brüllenden Artemis-Rakete auf den langen Weg zu unserem hell erstrahlenden Trabanten machte – zur ersten bemannten Mondmission nach ziemlich genau fünfzig Jahren…
… Da wurden in dieser Nacht so viele Erinnerungen wach. Schon als Kind hatte mich die Begeisterung für die dramatischen Exkursionen ins Weltall bzw. an den äußersten Rand unserer Erdatmosphäre gepackt. Zuhause sahen wir uns sämtliche Raumflüge an, von den ersten „Mercury“-Starts über die „Gemini“-Missionen, bis natürlich zu den „Apollo“-Mondexkursionen und den Flügen der Space-Shuttles – einen Start der „Atlantis“ habe ich im Jahr 2009 im Kennedy Space Center life ansehen dürfen – ein unvergessliches Erlebnis, da wurde ein jahrzehntelanger Wunschtraum für mich wahr. In den letzten Jahren ist meine Begeisterung für die Raumfahrt ziemlich abgeflaut, doch dieses Abenteuer hat sie wieder neu entfacht…
… Unvergessen ist für mich nebst dem furiosen Launch der „Atlantis“ am 16. November 2009 sowie der ersten Mondlandung am 21. Juli 1969 der Flug von „Apollo 8“ mit den Astronauten Borman, Lovell und Anders vom 21. bis 27. Dezember 1968. Die Drei waren die ersten Menschen, welche die Rückseite des Mondes mit ihren eigenen Augen sahen. Während am Weinachtstag 1968 unser schöner blauer Heimatplanet hinter dem zerklüfteten grauen Horizont des Erdtrabanten aufging, zitierten die drei Astronauten aus der Schöpfungsgeschichte. Ich bin nicht gläubig – aber das jagt mir immer noch einen Schauder über den Rücken. Das dabei entstandene Earthrise-Foto gehört zu den berühmtesten Fotografien der Menschheitsgeschichte…
… Godspeed, Reid Wiseman, Victor Glover, Christina Koch und Jeremy Hansen! Habt eine unbeschwerte Reise mit vielen hinreissenden Eindrücken (was wünsche ich, mit euch an Bord der „Orion“ sein zu können!)…
… „Hallo, Zweibeinerin! Ich werde dich jetzt hüppnotizieren, oder wie das heisst. Also – schau mir gaaaaaaanz tiiiiieeeef in die Augen – du gibst mir jetzt soooofort mindestens ein Schleckerli.“… 😉
… Dieses entzückende Kätzchen mit den ausdrucksvollen grünen Kulleraugen habe ich am 31.03.2016 während eines Spaziergangs zu Väterchen Timofeis Klause nahe des Münchner Olympiaparks getroffen…
… Das Herzstück dieses idyllischen Kleinods war das aus den Trümmern von Kriegsruinen errichtete und innen mit von amerikanischen Soldaten spendiertem Stanniolpapier ausgekleidete Kircherl. Mitte Juni 2023 ist das kleine Gotteshaus völlig abgebrannt. Nun soll, initiiert vom Alt-Oberbürgermeister Christian Ude, in diesem Jahr mit einem originalgetreuen Neubau begonnen werden. Den Grundstock der Finanzierung legte der legendäre Eremit Timofei übrigens selbst, unter dem Holzboden der Kirche fand man beim Beseitigen der verkohlten Trümmer eine verbeulte, uralte Blechdose, die mit ein paar tausend D-Mark gefüllt war…
…Höchste Zeit für mich, mir mal vor Ort anzusehen, ob sich da bautechnisch schon etwas getan hat. Und im Frühling ist die grünende und blühende Oase vom Väterchen Timofei selig ohnehin stets am schönsten. Und wer weiß, vielleicht läuft mir ja auch wieder so eine entzückende kleine Samtpfote über den Weg…
… Wie stets vielen Dank an @Rina für diese schöne und interessante Blogaktion…
Gefreut: Dass die Hauttests, die vergangene Woche von der Dermatologin gemacht wurden, völlig unauffällig sind.
Und über das schlechte Wetter zur Zeit. Im Vorfrühling ist es viel zu lang viel zu warm und zudem viel zu trocken gewesen. Dass die jetzigen Niederschläge der Natur gut tun und bitter nötig sind, konnte ich am Donnerstag beobachten, als sich quasi über Nacht an den meisten Bäumen die Blätterknospen gebildet hatten und teilweise schon aufgesprungen sind.
Freude bereiten mir auch die beiden Storchenpaare in Freilassing und Kolbermoor. Auf letzterem Horst wird noch fleißig geturtelt und sich gepaart, in ersterem sind mittlerweile drei Eier gelegt worden, und vermutlich kommt am Sonntag Abend das vierte zur Welt.
Geärgert: Über einen Blogpost, in dem sehr abfällig über alte Menschen geschrieben wurde. Und über WordPress, dessen mit Fehlern behaftetes Herumgezicke mir zur Zeit gewaltig auf die Nerven geht.
Über das bayrische Staatsfernsehen. Im Magazin „Kontraste“ wurde Anfang der Woche der neue Münchner Oberbürgermeister, Dominik Krause von den Grünen, interviewt. Im Nachrichtenticker hieß es anschließend, dass Herr Krause noch kein Konzept hätte, wie er ca. 13.000 leerstehende Büroräume in Wohnungen umzuwandeln gedenkt. – Leute, das ist kein guter Journalismus, das ist nur schlecht verhehltes Grünen-Bashing! Herr Krause wurde vor einer Woche erst gewählt. Jetzt müssen zuerst die Koalitionsverhandlungen im Stadtrat geführt werden. Anschließend – Anfang Mai – wird dieser konstitutioniert, und der neue OB im Amt bestätigt. Und dann werden konkrete Konzepte erarbeitet, um Herrn Krauses Pläne umzusetzen. Das wisst ihr Schmierfinken vom BR doch ganz genau – warum berichtet ihr dann so unsachlich?
Gedacht: Warte nur, Bürscherl, du wirst auch älter. Das geht von ganz alleine. Und dann ist deine Visage auch nicht mehr faltenfrei und entspannt, sondern gezeichnet von einem langen Leben, von Leiden, Schmerzen und auch einigen persönlichen Tiefschlägen. Und dann sind deine Finger auch zittrig und ungelenk, wenn du an der Supermarktkasse stehend in deiner Brieftasche nach deiner hochgelobten Kreditkarte suchst, weil mit Bargeld zahlen ja mittlerweile aber so was von pfui! ist!
Wir brauchen nicht auf die nächsten Wahlen zu warten, die AfD regiert doch jetzt schon durch ihre „Erfüllungsgehilfen“ von „cd“U/“cs“U und „SPD“ unser Land.
Wer sich immer noch an fossile Energien klammert ohne auch nur einen Gedanken darauf zu verschwenden, auf erneuerbare umzusteigen, sollte sich eigentlich das Jammern über die hohen Sprit- und Dieselpreise tunlichst verkneifen.
Gewundert: Erschreckt hat mich, dass die „Happyness Engineers“ bei WordPress ganz einfach ohne Erlaubnis von den Blog-Admins Einstellungen und Beiträge verändern können. Ich möchte gerne gefragt werden, bevor dergleichen gemacht wird. Angesichts dessen, was sich seit gut einem Jahr in den USA (und auch bei uns) so abspielt, habe ich mittlerweile bei WP ein mulmiges Gefühl, was solche Gepflogenheiten anbelangt. Was ist, wenn jemandem, der Zugriff auf den Account hat, meine Art des Schreibens, die politischen Einstellungen, der persönliche Hintergrund nicht gefällt? Das wäre dann doch ein Leichtes, Inhalte und persönliche Angaben zu verfälschen! – Ich hätte auch sehr gerne, dass wir Blogger:innen vor Änderungen z. B. des Readers, des Dashboards etc. vorab kurz informiert werden, und nicht jedesmal von jetzt auf gleich vor vollendete Tatsachen gestellt werden a la „Schwimm oder stirb!“. Und nur allzu gerne hätte ich wieder mehr menschlichen Kontakt, wenn mal irgendwas schief läuft, und keine inkompetente KI. Zur Zeit muss man wirklich Stunden warten, bis sich jemand vom Support meldet. – Die Datensicherheit wird bei WordPress übrigens sehr kritisch gesehen. Die vielen Plug-Ins von diversen Anbietern sind geradezu weit offen stehende Einfallstore für Hacker und andere Internet-Kriminelle. Allein im Jahr 2025 mussten ca. 1.770 Angriffe auf die Sicherheit unserer Blogs abgewehrt werden.
Erschreckt hat mich auch, dass mich etwas, das ich Anfang der Woche gesehen habe, so sehr getriggert und so viele ungute Erinnerungen wachgerufen hat, die ich längst verarbeitet glaubte.
Genervt: Dieses Boomer-Bashing k***t mich so was von an!
Gelitten: Das Fußbett im linken neuen Schuh musste etwas angepasst werden, weil ich da einen ausgeprägten Senk-, Spreiz- und Plattfuß habe. Und nun habe ich mir die Fußsohle an diesem neuen Fußbett aufgescheuert. Da werde ich nächste Woche mal beim Schuhmacher vorbei schauen, ob man das irgendwie korrigieren kann.
Gewesen: Bei der Hautärztin, in einem neu entdeckten Discounter, auf dem Bauernmarkt, und wieder viel spazieren.
Getroffen: Die Hautärztin, einen nicht netten Nachbarn, und etliche durchaus nette Leute.
Gesucht: Nach einem mit niedlichen Miezekatzen bedruckten Seidenschal.
Gefunden: Yepp. 🙂
Gelacht: Aber ja doch! 😀
Geweint: Nein.
Gegessen: Eine ziemlich proppere Bachforelle, Forellenmatjes, Putengeschnetzeltes mit Kräutersaitling und Couscous, den ersten grünen Spargel des Jahres mit Sc. Hollandaise und Kartoffeln, den obligatorischen Berg Obst und Gemüse.
Getrunken: Tee, Orangensaft, Wasser – und zum Spargel ein Glaserl Rivaner.
Genascht: Eine Handvoll Kekse und zwei Mozartkugeln. 😉
Gehört:
Gesehen: Die neueste Folge von „The Pitt“. Ein paar Folgen der dritten Staffel von „Dark Winds“. Die TV-Magazine „Visite“, „Markt“ und „quer“. Und schöne Roadtrips – durch Snaefellsnes, der zerklüfteten Halbinsel im Westen Islands, dort gibt es sogar ein paar kleine Wälder, malerische Fjorde, zerklüftete Landschaften und einen großartigen Wasserfall -, durch die Badlands in South Dakota -, und von Monaco aus über Nizza in die südlichen französischen Alpen.
Gelesen: Gerne wiedergelesen habe ich den 8. Band der kanadischen Krimiserie über den Chief Inspector Armand Gamache von Louise Penny.
Gegoogelt: Wie stets sehr viel.
Gelernt: Wie oft nix Gscheits.
Gekauft: Wie immer – was Frau so zum Leben braucht.
Geschenkt/bekommen: Eine beruhigende Diagnose von der Hautärztin.
Geschlafen: Zur Zeit schlafe ich sehr viel und so tief wie ein Stein.
Geträumt: Viel, bunt, lebhaft – leider habe ich keinen Traum im Gedächtnis behalten können.
Geplant: Am Montag kommt die Haushaltshilfe, da wird wieder geputzt und gestöbert. Dienstag möchte ich einige Schmankerln auf dem Bauernmarkt einkaufen. Und ansonsten werde ich leben und leben lassen. 😉
………………………
Ich wünsche euch einen schönen und entspannten Sonntag. Habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben und bleibt bzw. werdet gesund.