Marthas Momente-Sammlung

Glück ist die Summe schöner Momente

Rückblick auf die Woche…

… Wie stets Danke schön an @Rina für diese interessante Blogaktion…

Geärgert: Über die Aussagen der „cs“U und Freien Wähler, sie hätten in den letzten Jahren ausreichende Maßnahmen für den Hochwasserschutz ergriffen.

Gefreut: Dass die Freilassinger Storchenküken in dieser Woche so gut gediehen sind.

… „Cheeeeeese!“…  😉

Copyright Michael Rack

Gedacht: Zwei Wochen noch, dann ist die Spargelzeit vorüber. Und: Am liebsten würde ich während der Fußball-EM irgendwohin die Flucht ergreifen. Und: Unsere Mannschaft wird ohnehin bereits in der Vorrunde ausscheiden.

Gefragt: Wie wohl am Abend die Ergebnisse der Europawahl ausfallen werden.

Genervt: Die Schwüle der letzten Tage.

Gelitten: An den Nachwirkungen eines nächtlichen Sturzes. Als ich Donnerstag gegen drei Uhr morgens nach dem Aufsuchen der Befreiungshalle wieder zurück in mein Bettchen wollte, verfing ich mich im Schlafzimmerteppich und schlug lang hin. Zum Glück konnte ich mit den Armen den Sturz etwas abbremsen. So hatte ich mir nur ein wenig das rechte Knie geprellt und mich erschrocken.

Genossen: Meine Kochkünste. Obwohl ich ja eigentlich immer nur ganz einfache Gerichte zubereite.

Gewesen: Futter jagen auf dem Wochenmarkt und im Lieblingsdiscounter. Im Drogeriemarkt. In einem winzigen Goldschmiede- und Juwelierladen in Schwabing.

Getroffen: Niemanden Besonderen. Und der junge Nachbar, der abends immer ein verführerisch duftendes Tütchen raucht, scheint seit Wochen schon nicht da zu sein.

Gesucht: Nach dem Verursacher eines leicht schimmeligen Geruchs in meinem Kühlschrank neulich.

Gefunden: Yepp. War eine alte, halbe Zitrone, die ich zu verarbeiten vergessen hatte.

Gelacht: Ziemlich viel.

Geweint: Nein.

Gewundert: Über die Vielfalt an Geräuschen, welche die Storchenküken von sich geben – Gurren, Zirpen, Fauchen, Grunzen, Piepsen, Gackern, Kreischen. Manche Laute hören sich zudem an wie eine rostige Türangel, andere wie Wiehern. Der kleinen Rasselbande zuzuhören und zuzusehen entzückt mich immer wieder aufs Neue.

Genascht: Nix! 🙂 Obwohl es mir schon oft arg schwer gefallen ist, an den diversen Eisdielen während meiner Spaziergänge vorbei zu gehen.

Gegessen: Bachforelle, Spargel weiß und grün, viel frisches Obst und Gemüse, Joghurt, Haferflocken, geschmorte Champignons mit Rinderfiletstreifen auf Couscous – das hat mir sehr fein gemundet!

Getrunken: Tee, Orangensaft, Wasser, zum Abendessen meist ein Gläschen Weißwein.

Gehört: Neulich einen Song von Supertramp, der neu gecovert wurde, und der mir überraschend gut gefallen hat, leider fällt mir der Titel nicht mehr ein.

Gegoogelt: Nach Vielem. Ich liebe goo.geln, ich kann da ganz herrlich vom Hundertste ins Tausendste kommen. 😉

Gelesen: „Niemalsland“ von Neil Gaiman – überaus phantasievoll, schräg, skurril, spannend – sehr empfehlenswert.

Gesehen: „Montenegro – der Eselsretter“, eine richtig schöne und berührende Tierdoku. Einige Folgen „Burn Notice“. Das Sommernachtskonzert im Schönbrunner Schlosspark. Und auch diese Woche habe ich viel Zeit mit der Beobachtung des Storchennests nahe meiner Heimat per Lifestream verbracht.

Gespielt/Gebastelt/Geschrieben: Zählt das Freipumpen eines verstopften Ausgusses mit dem Pömpel auch zum Basteln? 😉 Ein Drabble und einige Blogposts geschrieben. Und die Fotos von den indischen Tempeltänzerinnen bearbeitet.

Getan: Wie meistens nix Gscheits. 😉

Gekauft: Einen Stabmixer, mein alter hat nach ca. zwanzig Jahren neulich den Geist aufgegeben.

Gelernt: Wieder so manches über Störche, was ich zuvor noch nicht wusste.

Geschenkt/bekommen: Eine gute und fast unbeschwerte Woche, sieht man vom Tod eines Storchenkükens Montag in aller Frühe ab.

Geschlafen: Wegen der Schwüle nicht ganz so gut.

Geträumt: Yepp. Kann mich aber leider nicht mehr erinnern.

Geplant: Einen Abstecher zu einem winzig kleinen Goldschmiedegeschäft in Schwabing, einen reparierten Ohrring abholen. Wieder viel spazierengehen. Sonst lasse ich die nächste Woche geruhsam auf mich zukommen.

Fazit: Wieder einmal eine überwiegend gute Woche, mit einem kleinen Wermutstropfen.

…………

… Habt einen schönen und geruhsamen Sonntag, habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben, und geht bitte wählen!…


21 Kommentare zu “Rückblick auf die Woche…”

  1. Mal sehen ob ich noch einmal zum Spargelessen komme,die Zeit rennt.

    20 Jahre ist eine gute Zeit, da darf er auch den Geist aufgeben.

    Bei dir ist schon schwül?

    Einen schönen Sonntag wünsche ich dir Martha.

  2. Bin froh, dass wenigstens anderswo die Storchenjungen wachsen und gedeihen, in den umliegenden Landkreisen war der Regen zu viel. Und wenn das noch nicht gereicht hat ist der Mensch eingeschritten. Leider nicht gut ausgegangen 😮‍💨

    • Für den Storchennachwuchs sieht es in diesem Jahr ziemlich schlecht aus. Neben dem schlimmen Dauerregen gibt es dafür leider auch noch andere Gründe: Dadurch dass immer mehr Störche hier überwintern und nicht mehr gen Süden ziehen, brüten sie zu früh. Wenn dann im Mai/Juni solch heftige Unwetter kommen, sind die Küken bereits zu groß, die Altvögel können sie nicht mehr hudern (unter ihre Fittiche nehmen). Aber sie haben noch kein komplett schützendes Federkleid, der Flaum saugt sich voller Wasser, die Kleinen werden krank und gehen zugrunde.

    • Sie wachsen und gedeihen, und machen den anderen Beobachter:innen und mir viel Freude. 🙂 Und die vorhergesagten Niederschläge sind zum Glück bis jetzt zum Großteil wesentlich harmloser ausgefallen als angekündigt.
      Danke schön, liebe Christa! Ich grüße dich herzlich zurück!

  3. gefreut – das ist schön, dass sie so gedeihen – wo sie ein Geschwisterchen einbüssen mussten.

    gedacht – ja, die Fussball EM..

    gefragt – da bin ich auch gespannt.

    genervt – bei euch war es schwül? Oha – bei uns eher nur kühl

    gelitten – ohhhh – Teppiche sind wirkliche Fallen. Meine Mutter ist letztes Jahr auch an so einer Teppichbrücke hängen geblieben. Zum Glück ist nichts passiert. Wir haben wegen der Tiere schon keine Teppiche.

    genossen – mein Mann kocht bei uns – bin schlecht im Würzen. Aber wir machen auch nie gross was. Keine Lust

    genascht – hab heute mal TV Werbung gesehen – Eis Eis Eis…hmmmm

    gegoogelt – vor allem wenn in den Texten dann noch Sachen verlinkt sind zum nächsten Beitrag

    gelesen – ohh – das hab ich auch mal vor unendlichen Jahren gelesen. Das fand ich ziemlich gut. Kann mich zwar an nichts mehr erinnern, aber ich mochte es

    gesehen – Burn Notice – die mag ich auch. Muss ich mal weiter gucken.

    gespielt – ja, basteln kann man sagen.

    gekauft – na da hat er aber seinen Dienst erfüllt und kann in Rente gehen.

    Schönen Sonntag noch.

    • Gefreut – Tiere sehen das wohl fatalistischer als wir. Ich denke nicht, dass sich die Küken noch an das vierte Geschwisterchen erinnern.
      Gedacht – Ich hab’s grad Awapi geschrieben – jedesmal, wenn ich frühere Spiele sehe, dann denke ich mir „Hach, was konnte unsere Mannschaft früher gut Fußball spielen.“ 😉 Ist vielleicht auch nostalgisch verbrämt.
      Gelitten – Der Teppich liegt da jetzt seit dreieinhalb Jahren, und hat mir noch nie Probleme bereitet! Und jetzt hat er mir doch glatt ein Bein gestellt!
      Genossen – Ein Mann, der für mich kocht – aber nein, besser nicht. 😉 Trotz der Schlichtheit meiner Gerichte macht mir das viel zu viel Spaß.
      Genascht – Auf meinem „Standard-Spaziergang“ komme ich an vier Eisdielen vorbei…
      Gegoogelt – Ja, genau! Da führt dann eins zum anderen! 🙂
      Gelesen – Das ist jetzt wohl eine überarbeitete Fassung von „Niemalsland“, das ja ursprünglich als Vorlage für eine Fernsehserie gedacht gewesen ist.
      Gesehen – Ich guck das eigentlich nur bruchstückhaft als Pausenfüller bis zum Abendprogramm. 😉
      Gespielt – Danke! 🙂 Musste übrigens nicht lange basteln, dann war der Abfluss wieder frei.
      Gekauft – Yepp. Und der Neue funktioniert schon weitaus besser als das alte Teil.
      Danke schön!

      • #Tiere – ja, es gibt zwar welche die trauern, wie Elefante – aber trotzdem ist es für sie anders als für uns. Das ist halt das Leben.

        gelitten – Böser Teppich. Ich stolpere dann eher über sowas, weil ich eine Schlapperin bin. Füsse heben….Jaaa. Ich glaube das kommt, weil ich immer die schweren Arbeitsschuhe tragen musste. Da fängt man an zu schlappen. Selbst wenn sie jetzt leichter sind.

        gespielt – oh ja – Abfluss, da kann ich ein Lied von singen. Bei unserer Badewanne musste ich schon 2 mal seit wir dort wohnen unter die Wanne. Und es ist verdammt eng in dem Bad.

        • Ich denke mal, die meisten Tiere empfinden Trauer, nur drücken viele sie halt anders aus, oder zeigen sie nicht… Nachdem der männliche Altstorch das tote Küken aus dem Nest geworfen hatte, ist noch Stunden später das Weibchen immer wieder an genau jene Stelle gegangen und hat wie suchend nach unten geblickt.
          Ich habe ja beiderseits wegen dem chronischen Muskelschwund eine Fußheberschwäche. Meistens habe ich diese gut im Griff, aber hin und wieder bin ich halt doch unkonzentriert bzw. schlaftrunken, und dann passiert es. Das ist aber der erste Sturz seit mindestens zwei, drei Jahren gewesen.

  4. Die Spargelzeit liebe ich auch und jedes Jahr freue ich mich, wenn sie wieder startet. Bei unserer Fussballmannschaft sehe ich nicht so schwarz und ich finde, sie haben Potenzial weiter zu kommen
    Einen schönen Sonntag wünsche ich dir
    LG Andrea

    • Ich überlege mir schon ernsthaft, was ich denn so kochen soll, wenn es demnächst keinen Spargel mehr geben wird. 😉
      Na ja, bislang hat mich unsere Mannschaft nicht überzeugt. Und wenn ich Ausschnitte von alten Länderspielen und Meisterschaften sehe, denke ich mir immer: „Man, was konnten unsere Jungs früher gut Fußball spielen.“ 😉
      Danke schön, und liebe Grüße!

  5. Mit Googeln geht es mir genau wie Dir, liebe Martha. Ich „komme vom Hoelsken auf et Stoecksken“, wie der Rheinlaender sagt.
    Ich hoffe, Du hast die Folgen des Sturzes mittlerweile ganz ueberwunden.
    Liebe Gruesse,
    Pit

Ich freue mich über eure Kommentare! Also haut in die Tasten, ihr Lieben!

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