28 Kommentare zu “Verona – die Arena…

  1. Ich kann mich noch sehr gut n eine Aufführung von Turandot in der Arena erinnern. Natürlich habfnwir uns unters italienische Volk auf der Seconda Gradinata gemischt – nach vier Stunden auf den glühend heißen Stufen hat mir der Hintern so weh getan, dass mich nach der Pause keine 10 Pferde mehr hineinbringen könnten. Die atemberaubende Arie „Nessum Dorma“ hab ich dadurch leider versäumt 😩

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    • Ich habe mir mal vor fast 25 Jahren zusammen mit meinem Vater „Nabucco“ angesehen. Während des ersten Aktes drohten Gewitterwolken, doch die haben sich zum Glück dann verzogen. Die Arie des Gefangenenchors musste sage und schreibe fünfmal (!!!) wiederholt werden, wenn ich daran zurück denke, rieselt mir immer noch ein Wonneschauer den Rücken hinunter… Ich habe schon mehrmals das Programm der diesjährigen Festspiele studiert, „Aida“ in der Originalinszenierung von 1913 würde mich sehr interessieren… 😉

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  2. Die Arena darf bei einem Verona-Besuch auf keinen Fall fehlen. Auch hier verstehst du es wieder, interessante Aufnahmen zu zeigen, die man sonst so nicht sieht. Toll, die Kulissenarbeit.

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    • Die Arena ist in der Tat überaus beeindruckend. Und sie steht seit beinahe 2.000 Jahren – wenn man sich dagegen so manch neumodischen Architektur-Schwachfug ansieht, der nach zehn Jahren schon vom Einsturz bedroht ist. 😉
      Sehr gerne! Ich wünsche dir einen schönen Sonntag!

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      • Ja, die heutigen Architekte müssten sich in Grund und Boden schämen.
        Alles ist auf Verfall ausgelegt 😦
        Es wird nichts geben, was noch Zeugnis ablegt über die heutige Zeit, wenn einige hundert Jahre rum sind.

        Ich habe gestern eine schöne Doku gesehen, ging um ein Forschungsprojekt im Kloster Lorsch. Dort leben und forschen Leute wie man im Mittelalter gelebt, gebaut, Ackerbau etc. betrieben hat.
        Ich musste ja ein bissel grinsen….auf den Mond fliegen können sie, aber wissen wie man früher gebaut hat, das ist nicht bekannt.

        Dabei geht es tatsächlich darum, was man von damals für heute anwenden kann…..*kopfschüttel*

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        • Ich denke, es geht weniger darum, dass heutige Bauwerke von vornherein auf Zerfall ausgelegt werden, sondern um einen höchst abstrakten „Schönheits“begriff, der von der Mehrheit der „normalen“ Bevölkerung jedoch keineswegs geteilt wird.
          Oh, es gibt Etliche, die sehr genau wissen, wie vor Jahrhunderten gebaut worden ist. Sonst hätte man Bauwerke wie z. B. die Münchner Residenz nie und nimmer zu großen Teilen dermaßen detailgetreu rekonstruieren können. Und man würde auch nicht wissen, wie man z. B. die Arena in Verona oder das Pantheon in Rom (mit immer noch der größten freitragenden Kuppel der Welt) der Nachwelt erhalten kann. Würde man keinerlei Kenntnisse über die einstmalige Baukunst, Verwendung der Materialien etc. haben, dann wäre es doch schlichtweg unmöglich, historische Bauwerke zu restaurieren, wieder aufzubauen und zu pflegen. 😉

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          • Ja, das stimmt.
            Aber es geht bei den Forschungen um banale Alltagsgebäude, für die wäre es zu aufwendig und viel zu teuer, deshalb schauen die, wie man früher Wohnhäuser günstig und gut gebaut hat.
            Obwohl ich auch dachte, dass das bekannt ist, schließlich gibt es ja genug Fachwerkhäuser, wo man das sehen kann.
            Es geht um die Zeit vor 1800 Jahren. Der Forscher lebt mit seiner Familie in der Nähe vom Kloster in einer Forschungsanlage mit einer Kuh, einem Schwein und Hühnern….schon kurios irgendwie…
            Er erzählte auch was von Lehm, auch das ist eigentlich bekannt und wird auch heute wieder verwendet.
            So ganz verstanden habe ich das Ganze nicht, aber es wird schon seinen Sinn haben. Am Pfingstwochenende und das Wochenende danach gibt es auch Veranstaltungen dort zu dem Thema.

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            • Wenn man keine Ahnung davon haben würde, wie früher die einfachen Leute gebaut und gewohnt haben – wieso gibt es dann z. B. das rekonstruierte Pfahlbaudorf aus der Steinzeit bei Unteruhldingen am Bodensee? Oder das Mittelalterdorf bei den Kaltenberger Ritterfestspielen? Wieso gibt es dann Freilicht-Museen wie z. B. Glentleiten am Kochelsee, wo von der primitiven Lehmhütte aus längst vergangenen Tagen über einen sogenannten fensterlosen Rundumkaser bis zum herrschaftlichen Vierseitenhof aus dem 17. Jahrhundert sämtliche Bauarten des „einfachen“ Volkes im Original bzw. hervorragend rekonstruiert zu bestaunen sind? Wieso weiß man dann bis ins letzte Detail, wie ägyptische Fellachen zur Zeit Ramses des Großen gelebt haben? Oder griechische Bauernfamilien zu Sokrates‘ Zeiten?
              Wenn du einen Beitrag nicht verstehst, wieso vertrittst du dann so eifrig dessen angebliche Thesen?

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              • Mißverständlich ausgedrückt meinerseits.
                Ich fand diesen jungen Forscher total sympathisch, ich mag es, wenn Leute für etwas brennen und er brachte das gut rüber.
                Leider klingelte hier einige Male das Telefon und ich habe nicht durchgehend den Bericht mitbekommen. Meine persönlichen Gedanken dazu waren ähnlich wie deinen, eben dass man ja weiß, wie früher gebaut wurde und es auch schon zu Restaurierungszwecken angewendet hat.
                Ich grübelte, was man denn noch erfahren könnte, was man heute noch nicht weiß.
                Naja, es wird schon einen Grund haben, warum dafür Forschungsgelder gegeben werden.
                http://www.kloster-lorsch.de/lauresham0/konzept-und-anspruch/

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