… Wie stets vielen Dank an @Rina für diese immer schöne und interessante Blogaktion…
Gefreut: Über den ersten Schneefall Freitag Mittag. Wenn die weiße Pracht dann auf den Straßen und Gehwegen liegt, finde ich das nicht mehr so erfreulich, aber der allererste Schnee bezaubert mich stets aufs Neue.
Über eine schöne Nachbarschaftshilfe: Neben dem Waschsalon, in dem es vor gut zwei Wochen gebrannt hatte, befindet sich ein kleines Speiselokal. Und dort dürfen die beiden Jungs von der Wäscherei die unversehrten und gereinigten Textilien aufbewahren, bis sie von den Besitzer:innen abgeholt werden.
Geärgert: Eine ältere Radfahrerin verlor auf ihrem Drahtesel das Gleichgewicht, kippte um, prallte gegen ein nicht sehr gepflegtes Auto älteren Baujahrs und verletzte sich dabei leicht am Daumen. Der Besitzer der Rostlaube, der grad in der Nähe war, machte ein unfassbar großes Gezeter, weil die Radlerin an der Beifahrertür einen winzigen Kratzer hinterlassen hatte. Er wandte sich wohl Sympathie heischend empört an mich, worauf ich ihm barsch entgegnete: „Das Wichtigste ist, dass der Dame nix Schlimmes passiert ist.“, und ihn stehen ließ.
Gedacht: Merzens Fritze ist ja nur noch mehr zum Fremdschämen…
„Ich weiß nicht, wer mehr Lust am Herziehen über die Leute hat: Die Hauptperson oder die Erzählerin.“, hat jemand, der höchstwahrscheinlich noch nie zuvor auf meinem Blog gewesen ist, den ersten Teil meiner Geschichte „Der Altglascontainer“ kommentiert. – Ich muss selbst keine giftige Dorftratsche sein, um über so eine Person eine Erzählung schreiben zu können. Genauso wenig wie man eine Mörderin sein muss, um einen Krimi zu verfassen. Oder eine Astronautin, um einen Roman über ein Weltraumabenteuer in die Tasten zu hauen.
Gefragt: Wie das sein kann, dass ich nun binnen sechs Wochen fast eineinhalb Kilo zugenommen habe?
Gewundert: Ich staune immer wieder darüber, dass ich in der Serie The Good Doctor häufig Gemeinsamkeiten mit dem Verhalten des jungen Chirurgen Shaun Murphy entdecke, obwohl der natürlich viel mehr im autistischen Spektrum steckt als ich. Die medizinischen Fälle sind oft weit hergeholt, und meistens auch nicht sehr realistisch, aber die Darstellung eines Autisten mit Inselbegabung ist schon sehr fundiert und gut umgesetzt.
Genervt: Vom Inneren Schweinehund, der mir jetzt, wo es so kalt und bewölkt ist und schnell finster wird, gar arg zusetzt, doch lieber zuhause in der warmen Bude zu bleiben anstatt nach draußen zu gehen. 😉
Gelitten: An nix, man stelle sich vor!
Gewesen: Viel spazieren, im Lieblings-Discounter, auf dem Bauernmarkt – das Übliche halt.
Getroffen: Die „üblichen Verdächtigen“ – Nachbarn, Bekannte, meine Haushaltshilfe.
Gesucht: Im WWW nach einer schönen neuen Pfeffermühle.
Gefunden: Noch nicht wirklich. Ich werde mal beim Suckfüll vorbei schauen, einem kleinen und fast schon legendären Bau- und Haushaltswarenmarkt in der Türkenstraße.
Gelacht: Oh, ja! 😀 Im vierten Band des Donnerstagsmordclub würzt der Autor Richard Osman mal wieder höchst großzügig die Handlung mit seinem britischen, skurrilen Humor.
Geweint: Ja. In der achten Folge der fünften Staffel von The Good Doctor stirbt ein zu früh geborenes Baby, nachdem es mit einem abgelaufenen Medikament versorgt wurde. Die Verzweiflung des autistischen Chirurgen Shaun Murphy wurde von dem Schauspieler Freddy Highmore so intensiv und überzeugend dargestellt, dass mir das sehr unter die Haut ging.
Gegessen: Gebratene Kalbsleber, fangfrische Forelle, Gnocchi mit Schwammerlsoß, Gnocchi mit geschnetzelter Hühnerbrust, Rosenkohl gedünstet mit Kartoffeln und Spiegelei, Fischeintopf.
Getrunken: Tee, Wasser, Orangensaft.
Genascht: Gewürzspekulatius.
Gehört: Seit gut vierzig Jahren liebe ich diesen Song – und die Pat Metheney Group und David Bowie sowieso! 🙂
Gesehen: Darts Players Championship Finals, einige Folgen The Good Doctor, einige virtuelle Busfahrten durch London, ein paar Naturdokus.
Eine Doku über das mir sehr vertraute Salzburg, mit Besuchen unter anderem bei einem Schirmmacher und im Marionettentheater – schööööön! 🙂
Gelesen: Den vierten Teil des Donnerstagsmordclubs, wieder mal ganz schön schräg, zwerchfellerschütternd, aber teilweise auch traurig.
Und den dreizehnten Band der Chief-Inspector-Gamache-Krimis der kanadischen Autorin Louise Penny.
Gelernt: Wie so oft nix Gscheits. 😉
Gebastelt/Gespielt/Geschrieben: Viel geschrieben, das Wohnzimmer abgestaubt und geputzt.
Gekauft: Was Frau so zum Leben braucht.
Geschenkt/bekommen: Eine gute und unbeschwerte Woche.
Geschlafen: Recht gut.
Geträumt: Ich war auf einer Busreise. Wir machten Halt in einem bezaubernden Städtchen – es könnte Mantua gewesen sein. Der Busfahrer bat mich, einen großen Kupferkessel mit zwei Stückchen Butter einzureiben, er wolle nun seine Cannabis-Bowle brauen. Als ich ihn fragte, ob er das Gras vorher auch geröstet hätte, wies er mich zurecht, ich solle mir meine Besserwisserei abgewöhnen, er mache das nicht zum ersten Mal. Er schüttete mehrere Flaschen einer trüben dunklen Flüssigkeit in den Kessel, rührte um und hieß mich dann probieren. Die Brühe schmeckte wie eine Mischung aus Spezi und Kräutertee, und die Wirkung trat binnen weniger Augenblicke ein. Wie losgelöst tanzte, nein, schwebte ich selig über den großen Stadtplatz und schüttete mich schier aus vor Lachen. – Und dann wurde ich wach.
Geplant: Außer leben und leben lassen nichts Besonderes. 😉
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Ich wünsche euch einen schönen Sonntag! Habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben, und bleibt bzw. werdet gesund.

12 Kommentare zu “Mein Wochenrückblick…”
gefreut – ohhh – der erste Schnee – am liebsten am Wochenende, wenn man nicht raus muss. Bei uns hat es noch nicht geschneit
Ach – das ist ja nett von dem Speiselokal. Geht ja doch miteinander
geärgert – oh – doofe Situation. Aber da das Auto eh nicht gepflegt ist, wäre natürlich Menschlichkeit netter gewesen. Wenn mir das passiert wäre, hätte mich auch mehr die Frau, als der kleine Kratzer interessiert. Aber naja – Menschlichkeit ist eh nicht mehr.
gefragt – ich glaube, man lagert bei der Kälte mehr Wasser ein, so kommt mir das jedenfalls vor
genervt – absolut nachvollziehbar. Gestern wo es bei uns so kalt war, war auch die Welt wie ausgestorben, erst wie es wärmer wurde, wurden die Leute aktiv
Dir auch einen schönen Sonntag
Gefreut – Bei uns liegt dank der Kälte noch ein hauchdünner Rest Schnee auf den Dächern ringsum.
Geärgert – Das war schon seltsam, wie übertrieben dieser Kerl wegen des winzigen Kratzers rumgeheult hat.
Gefragt – Ja, weil man deftiger isst und mehr würzt und salzt.
Genervt – Ich war am Donnerstag Nachmittag im Viertel unterwegs, da war es kalt und bewölkt, und die Gehwege fast menschenleer.
Danke schön! 🙂
Bei uns gar kein Schnee – aber als wir auf die Arbeit fuhren – etwa 35 Km entfernt – da lag auch so Puderschnee
Ah – stimmt – man isst natürlich anders jetzt.
Jetzt ist er hier schon wieder weg, der erste Schnee. Dafür regnet es seit der Nacht in Strömen.
In Strömen bei uns nicht – es ist zwar ständig feucht aber kein Regen – nur Grau in Grau
Genascht – Gewürzspekulatius sind schon was feines
LG
Oh, ja! 🙂
Liebe Grüße!
Jetzt habe ich dich beim good doctor doch schon glatt überholt. Natürlich schweige ich darüber wie´s weitergeht 😉 Die medizinischen Fälle sind wirklich überaus unrealistisch: als gäbe es Chirurgen, die sowohl Hirn als auch Herz und auch noch den ganzen Rest operieren … Aber ich finde es interessant über einige Aspekte der US-Gesellschaft einiges zu erfahren. Schönen Einstieg in eine weitere angenehme Woche !
Ja, es gibt zur Zeit etliche große Darts Turniere, deshalb hinke ich beim Good Doctor hinterher. 😉 Aber jetzt ist dann Pause bis zur WM, die am 11. Dezember startet , und da werde ich garantiert aufholen. 😉
Na dann an den Start 😄🙃
Am meisten gefällt mir, daß du an nix gelitten hast! Das ist ja super und das alleine schon macht es eine gute Woche!
LG Christa
Danke, liebe Christa! 🙂
Ich fühle mich grad den Umständen entsprechend sehr fit, und hoffe, das bleibt so.
Liebe Grüße!