21 Kommentare zu “#ausspekuliert!…

  1. Das ist krass bei euch in München. Aber auch bei uns gibt kaum mehr bezahlbare Wohnungen, besonders kleine für Alleinlebende Leute.
    Ich bin seit 12 Jahren in meiner Wohnung und habe seit Jahresanfang den 5ten❗️Vermieter, sprich die 5te Wohnungsbaugesellschaft.

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    • Wir haben hier seit einigen Jahren einen Hausverwalter, bei dessen Anblick es uns jedesmal eiskalt den Buckel runterläuft. Denn bei uns im Haus werden seit einer Weile auch leer gewordene Wohnungen luxussaniert und dann für das Doppelte der Miete, die wir Alteingesessenen bislang zahlen, neu vermietet…

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  2. Es ist schon verrückt, in dem Wohnungsunternehmen. In dem ich über 20 Jahre arbeitete, hatten wir mit Leerstand zu kämpfen, da es viel zu wenig Arbeit gab. Einige Häuser wurden zurück gebaut, wie es auf neudeutsch hieß. Der eine oder andere, der der Arbeit wegen weggezogen war, ist inzwischen zurück gekommen, aber aber es fehlt immer noch an ausreichend Arbeit. Das wäre doch auch mal ein Ansatz für die Politik.

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  3. Ja, das Leben in München ist sehr teuer. Das Gefühl hatte ich auch schon vor 10 Jahren, als ich dort selber gelebt habe. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass es in Deutschland oder auch anderen europäischen Ländern immer mehr Demonstrationen gibt. Hoffentlich endet das nicht schlimmer…lg

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    • Solche Demonstrationen und Kundgebungen wie z. b. #ausgehetzt und #ausspekuliert kann es nicht oft genug geben. Das ist gelebte Demokratie! Die Interessen und wahren Probleme der WählerInnen wie zu niedrige Löhne, Abbau des Sozialstaates, Mietwucher, Aushöhlung der Arbeitnehmerrechte, extremer Notstand bei den Pflegeberufen etc. sind gefühlt – und auch tatsächlich! – während der vergangenen zwanzig Jahre von den gewählten VolksvertreternInnen nicht mehr ernst genommen worden. Es ist höchste Zeit, dass wir mit friedvollen, gut organisierten, sachlich fundierten Protesten darauf aufmerksam machen, und „die da oben“ wieder zur Besinnung bringen, und ihnen zeigen, was ihre Aufgaben sind: Sie sind StaatsdienerInnen, von uns gewählt, von uns bezahlt, und danach haben sie sich gefälligst zu richten.

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  4. Toll dokumentiert Martha! Archiviere ich – mittlerweile nur noch kritisch – unter „Zeigen, dass die Bevölkerung biologisch, äh demokratisch korrekt gehalten wird“. LoL

    Unter den Prämissen, dass:

    a. die arbeitende Bevölkerung die grds. Verfügbarkeit von Wohnort nahen Arbeitsplätzen mit
    entsprechendem Wohnraum bereits mit deren Steuern bezahlt hat, und

    b. PolitikerInnen sich gefälligst um diese Bevölkerung – den Souverän – zu kümmern und nicht für
    sich und die Deren Aktienbeteiligungen an notwendigen neuen Projekten zu erwerben haben,

    finde ich solche Veranstaltungen durchaus toll. Diese ermöglichen es der zuvor tausende Wohnungen verkaufenden „Politik“ Abermilliarden Steuergelder in den Wohnungsneubau zu stecken. Natürlich gut vorher angekündigt, damit die Preise der wenig verbliebenen, hier leistungsfähigen Bauunternehmen (oder waren es Konzerne? 😉 um das Xfach in die Höhe schnellen. KleinvermieterInnen können dann nicht mehr adäquat sanieren, weil die sich die Preise nicht leisten können, und NeumieterInnen wissen letzten Endes wohl auch nicht bei wem die schlußendlich mieten werden. Nach ca. 20 Jahren – die Politik hat sich wieder mal zu Ungunsten der Leute geändert – gehen solche Bauwerke dann in das Eigentum irgendwelcher unerkennbarer Dritter über, und es bedarf erneut Mrd. an Steuergeldern um die Leute – dann im fortgeschrittenen Alter – nicht obdachlos werden zu lassen.
    Zwischenzeitlich verdienen sich sehr viele Leute „dumm und dämlich“ daran, dass Leute eben nahe deren Arbeitsstätte eine Wohnstatt benötigen. Noch nicht mal sicher, ob es sich dort dann auch adäquat leben lässt, bzw. deren Kinder später dort leben wollen.

    Einige PolitikerInnen scheinen – wie hier vor Ort immer deutlicher erkennbar – mehrfach an politischen Entscheidungen mit zu verdienen. So etwas dürfte diesen Staat bald zerstört haben. ;-(

    LG Michael

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