… Wie stets vielen Dank an @Rina für diese interessante und inspirierende Blogaktion…
Gefreut: Von Mittwoch bis Freitag bin ich wieder einmal zu Gast in Wien, und seit einer Weile schon wächst meine Vorfreude stetig. 😉 Vor allem auf das Wiedersehen mit @Myriade und die gemeinsame Unternehmung freue ich mich sehr! – Die Storchenfamilie in Freilassing wächst und gedeiht – auch wenn die Jungvögel immer wieder die Kamera bei ihren Entleerungen aufs Korn nehmen, und ich deshalb leider nach wie vor kein Bild von ihnen zeigen kann. 🙂
Geärgert: Ach, wieder mal über die Mädels gegenüber, die erneut den Lift zum Stillstand gebracht haben. Ich musste wieder einmal trotz neuem Aufzug meine Einkäufe drei Stockwerk hochschleppen. Ich habe diesmal den Hausverwalter angerufen und ihn darum gebeten, mal mit den Beiden zu reden.
Gedacht: Dass ich ein gewisses Vorhaben sehr gut planen und vorsichtig umsetzen muss.
Gefragt: Wie dieses spezielle Vorhaben wohl verlaufen wird.
Genervt: Von der großen Hitze Freitag und Samstag. Ich vertrag das gar nicht mehr gut.
Gelitten: Siehe genervt.
Genossen: Meine regelmäßigen Spaziergänge.
Gewesen: Auf dem Wochenmarkt, beim Lieblings-Discounter, mal hier mal da.
Getroffen: Meinen netten jungen Nachbarn. Und endlich hatte ich die Traute, ihn zu fragen, woher er sein Gras bezieht und ob er mir mal welches besorgen könnte. Konnte er, gleich am nächsten Morgen überreichte er mir ein Fünf-Gramm-Tütchen. 😉
Gesucht: Einige Paar hautfarbene Kniestrümpfe in meiner Sockenkiste.
Gefunden: Yepp.
Gelacht: Immer wieder gerne.
Geweint: Auch wenn ich „Die Forsyte Saga“ von John Galsworthy schon zigmal gelesen habe, muss ich am Ende, wenn einer der Hauptprotagonistin stirbt, immer noch heulen wie ein Schlosshund.
Gewundert: Warum sich Söder & Co. so ungemein und fast schon hysterisch über die Freigabe von Cannabis echauffieren, der übermäßige und weitaus häufigere Konsum von Alkohol und neuerdings auch Lachgas – vor allem bei jungen Menschen – aber unsere Oberwichtel und Bierzeltschreihälse im Bayrischen Landtag so gut wie gar nicht tangiert.
Gegessen: Die obligatorische frische Bachforelle, noch einmal eine Art Boeuf Stroganoff, weil’s vorletzte Woche gar so gut geschmeckt hat, wie stets sehr viel Obst, Joghurt und Gemüse.
Getrunken: Zum Essen bisweilen ein Gläschen Weißwein, ansonsten Tee, Wasser und Orangensaft.
Gehört: Diesen alten Quatsch-Song hier:
Gegoogelt: Unter vielen anderem nach einem brauchbaren Perlator Schlüssel.
Gelesen: Immer noch „Das Verbrechen“ von David Crann, Vorlage für Martin Scorceses „Killers of the Flower Moon“.
Gesehen: Einige Spiele der Fußball-EM. Portugal gegen Georgien hat mich am meisten begeistert.
Gespielt/Gebastelt/Geschrieben: Ein Drabble, die letzten Posts über meine Londonreise, die Bilder für die CSD-Politparade-Posts ausgewählt und Texte dazu überlegt.
Getan: Nicht viel und nix Gscheits.
Gelernt: Über die Decarboxylation von Cannabis. D. h., dass man das zerkleinerte Kraut erst einmal für gut eine halbe Stunde bei ca. 105° Grad erhitzen muss, wenn man C.-Tee bzw. -Kekse zubereiten möchte. Denn nur so wird, anders als beim Kiffen, das THC im Gras wirksam.
Geschenkt/bekommen: Eine im Großen und Ganzen problemlose, leichte Woche.
Geschlafen: Wegen der Hitze während der letzten Tage nicht gut.
Geträumt: Vieles, aber ich kann mich leider an nichts mehr erinnern.
Fazit: Vom Malheur mit dem Lift und meinem Ärger und der Hitze Freitag und Samstag mal abgesehen, war das eine ziemlich unbeschwerte Woche.
Geplant: Die Reise nach Wien nächste Woche steht natürlich nun ganz besonders im Fokus.
… Habt einen schönen und entspannten Sonntag, ihr Lieben! Und morgen einen guten und möglichst stressfreien Start in die neue Woche!…

31 Kommentare zu “Rückblick auf die vergangene Woche…”
Gefreut: Viel Spaß!
Geärgert: Was machen die, dass er nicht mehr funktioniert?
Getroffen: What?? Hilft es dir?
Danke schön! 🙂
Die halten die Lifttüren auf. Da setzt nach einer Weile jedesmal die empfindliche Elektronik aus, und der Aufzug funktioniert für eine Weile nicht mehr.
Ich bin noch am experimentieren. Gestern Nacht habe ich mir einen Cannabis-Tee zubereitet, aber leider eine wichtige Zutat vergessen. Trotzdem hatte ich eine Weile sehr schöne Bilder im Kopf – ich wollte, ich könnte die ineinander verschlungenen langsamen und entspannenden Strömungen verschiedenster Farben vor meinem inneren Auge malen… Die einfachste Zubereitung für Nichtraucher:innen scheint das Vermengen mit Joghurt zu sein. Das werde ich demnächst mal ausprobieren. 😉
Gibt es kein medizinisches Cannabis, dass nur schmerzstillend wirkt, aber keinen Rausch verursacht?
Nein, auch beim medizinischen Cannabis gibt es Nebenwirkungen. Es kommt halt auf die Dosierung und die Art der Einnahme an. Wenn man kifft, was man bei den medizinischen Hanfblüten ohnehin nicht tun soll, setzen die Rauschzustände unmittelbar ein. Wenn man es als Tee trinkt, oder in Keksen bzw. Joghurt isst, dauert es bis zu einer Stunde, bis das THC aktiv wird. Und die Wirkung ist dann häufig eine etwas andere. Getrunkenes oder gegessenes THC bewirkt eher eine tief gehende körperliche Entspannung und Schmerzlinderung, es beruhigt und ist stimmungsaufhellend.
Außerdem ist das Procedere ziemlich kompliziert, an medizinisches Cannabis zu kommen. Das muss vom Arzt bzw. der Ärztin verschrieben werden – und das Rezept bekommt man nur dann, wenn alle anderen Behandlungsmethoden eindeutig nicht mehr weiterhelfen. Trotz Rezept muss man dann in der Apotheke das Cannabis bezahlen – und die Preise liegen im Schnitt weitaus höher als wenn man Gras von einem zertifizierten Händler bzw. privat bezieht. Da kostet ein Gramm zwischen 7 und 10 Euro, in der Apotheke ab ca. 12 Euro aufwärts. Und dann muss man sich auch noch mit der Krankenkasse auseinandersetzen, damit wenigstens ein Teil der Kosten übernommen werden.
Ach, du je … Ich meine, ich hätte aber gelesen, dass die Zusammensetzung von medizinischem und „normalem“ Cannabis unterschiedlich sei. Gibt es n nicht auch in Deutschland Shops, in denen man offiziell Gras kaufen kann?
Die Inhaltsstoffe von medizinischem und normalem Cannabis sind die gleichen, allerdings ist beim medizinischen C. der Anbau weitaus strenger kontrolliert. – Aber vielleicht meinst du ja auch das CBD, einen weiteren Wirkstoff von Gras. Diesem wird auch eine schmerzlindernde und beruhigende Wirkung nachgesagt, ohne Rauschzustände zu verursachen. Allerdings ist sich beim CBD, das meist als Öl angeboten wird, die Forschung noch nicht eins, ob es wirklich medizinisch wirksam ist oder doch nicht.
Geschäfte, die Cannabis vertreiben, gibt es in Deutschland noch nicht. Allerdings starten ab morgen, 1. Juli, bundesweit die sogenannten Cannabis Social Clubs. Man muss einem solchen Verein beitreten und erhält dann dort pro Monat auf legale Weise als Gegenleistung zu den Mitgliedsbeiträgen 50 Gramm Gras. Es gibt noch eine unkompliziertere Methode: Der Eigenanbau. Ab Montag darf man als Privatperson drei weibliche Cannabis-Pflanzen anbauen und kultivieren. Diese kann man auch ohne Mitgliedschaft in einem Cannabis Social Club erwerben.
CBD: Das wird es sicher sein.
Das mit den drei Pflanzen hatte ich auch gehört. Da werden wir in Zukunft eine Menge Pflanzen in den Wohnungen sehen. 😄 Aber wehe, die fahren nach der Einnahme Auto.
Ich hätte noch einen Blumenkasten auf meinem Balkon frei. 😉
Cannabis-Konsument:innen sind in der Regel besonnener als jene von Alkohol und anderen harten Drogen. Ich denke nicht, dass die Zahl kiffender Autofahrer:innen signifikant zunehmen wird.
Solange es da entsprechende Regeln gibt …
Keine Sorge, das Gesetz zur Freigabe von Cannabis ist ein dermaßen umfangreiches Regelwerk, dass man im Grunde genommen von einer Erlaubnis des Besitzes und Genusses von Gras gar nicht richtig sprechen kann. 😉 Ich wollte, es würde einen solchen Wust an Eingrenzungen, Verboten und Verhaltensregeln auch für das Zusichnehmen von alkoholischen Substanzen und Lachgas geben, die ich persönlich als weitaus gefährlicher empfinde als Cannabis. In der Nähe von Kinderspielplätzen z. B. darf man nicht kiffen, sturzbesoffen kleine Kinder und deren Mütter blöde anmachen und belästigen aber schon… Der Söder hat ja auch auf dem Oktoberfest das Kiffen untersagt (allerdings nicht das Trinken von Cannabis-Tee oder das Essen von Cannabis-Joghurt und -Keksen. Dass man das Zeugs nicht nur rauchen kann, hat in der Bayrischen Landesregierung anscheinend niemand auf dem Schirm 😀 ) – Der erlaubte Grenzwert von THC im Straßenverkehr ist sehr gering – messen kann man ihn allerdings nur dann, wenn der/die Fahrer:in mit einer Blutprobe einverstanden ist, ins Röhrchen pusten wie bei alkoholisierten Fahrer:innen geht leider nicht.
Gibt es für Drogen (ohne Alkohol) nicht irgendwelche Teststäbchen, die sich verfärben, wenn man etwas geraucht etc. hat? Ich meine, das hätte ich irgendwo mal gesehen.
Mit einem Speichel- bzw. Urintest mittels Streifen oder Stäbchen kann man feststellen, dass Drogen konsumiert wurden. Ob der Grenzwert an THC etc. überschritten wurde, lässt sich aber nur mit einem Bluttest genau bestimmen.
Man lernt nie aus. 🙂
Das sage ich mir auch jeden Tag. 😉
Auch dir liebe Martha, einen schönen Sonntag und stressfreien Start in die kommende Woche, Roland
Danke schön! 🙂
Ein Besuch in Wien klingt gut.
Hoffentlich ist das Wetter dann angenehmer. 🍀
Manche lernen es wohl nicht, beim Thema Aufzug.
Das schwüle Wetter war wirklich übel.
Einen schönen Rest Sonntag dir.
Die Temperaturen sollen in der Tat recht angenehm sein, 22° bis 26° Grad, Mittwoch bewölkt, Donnerstag und Freitag heiter.
Bei so einer schwülen Hitze kann ich stets nur eines tun: In der Wohnung bleiben, so wenig als möglich bewegen, viel ruhen und viel trinken. Und versuchen zu schlafen, was mir allerdings meist nicht gelingt.
Danke schön!
Das klingt doch positiv.
Mir geht es da ähnlich. Gut, dass es schnell vorbei war.
Du hast ganz großes Glück: nächste Woche soll es – zwischen zwei heftigen Hitzewellen – recht angenehm werden.
Ja, die Wettervorhersage sieht erfreulich aus. 🙂
Absolut. Heute hatten wir die Hölle, aber ab morgen soll es 10 Grad weniger haben
Gottlob ist es nun in München auch wieder etwas kühler. Wie schaffen es die beiden Nachtbärinnen, den Fahrstuhl außer Betrieb zu kriegen? Sind die zusammen so dick? So hoffe ich, daß der Lift bald wieder funzt.
Ich höre hier nebebei den schönen Lied vom Kiffen😁 Komm gut in und durch die Woche! Lieben Gruß vom ollen grauen Wolf aus dem Pommerschen PlattLand.
Der Samstag war die Hölle! Da konnte ich wirklich nur möglichst bewegungslos im Bett liegen und den Tag über mich ergehen lassen – und ich bin ansonsten eigentlich ziemlich hart im Nehmen!
Die Mädels halten gerne mit den Händen die Lifttüren auf. Da setzt nach einer Weile die Elektronik aus, und der fast noch nagelneue, wunderbare Aufzug funktioniert dann eine Zeitlang nicht mehr – ich vermute, dass er sich dann erst wieder neustarten muss.
Ja, der Song vom Kiffen – wie heisst es doch so schön: „Oldie but Goodie“. 😉
Danke schön, und liebe Grüße zurück!
Ich wünsche dir eine richtig schöne Reise nach Wien, liebe Martha. Es ist nicht mehr so heiß. Also wird es sehr angenehm. (Grüß Myriade, bitte)
Gelacht habe ich jetzt gerade auch, über deine Bezeichnung „Bierzeltschreihälse“.
Wie passend!
Schön, dass du, bis auf den Fahrstuhlärger, eine gute Woche hattest und auch das Lachen nicht zu kurz kam. Ich hatte meinen Sohn zu Besuch. So oft ist das nicht mehr, aber gelacht haben wir auch viel. Das ist eine gute Grundlage für die nächste Zeit.
Liebe Grüße und eine gute Reise.
Vielen Dank, liebe Gudrun. Deinen Gruß werde ich sehr gerne ausrichten.
Manche Politiker hier bei uns kann man leider nicht mehr anders bezeichnen. In Bierzelten verbreiten sie schreiend und hetzend viel heiße Luft – und wenn sie nach den Wahlen ihren Job machen sollen, ist nicht mehr viel von ihnen zu hören und zu sehen.
Lachen ist etwas Wunderbares, wie eine Medizin, und noch viel schöner, wenn man es mit einem lieben Menschen tun kann.
Ich grüße dich herzlich zurück!
gefreut – ohhh – das ist ja schön – ein Kurztrip.
Die Störche werden Teenies und wollen ihre Ruhe…hahaha
geärgert – oh ne – ja, wenn die nicht einsichtig sind, dann muss man halt die nächste Instanz einschalten. Kann ja nicht sein, dass und andere das Nachsehen haben. Geht nicht.
gedacht – ich bin sehr schlecht im Planen
genervt – das war wirklich sehr heftig mit dieser Hitze. Ich mag es gerne warm, aber das war unerträglich drückend.
getroffen – uhh – das ist ja super nett von dem Nachbarn.
gesucht – ohh – ich muss auch mal gucken nach Strumpfhosen. Sowas vergesse ich ständig, da ich kein Fan von bin.
geweint – oh – da hab ich die Serie gesehen – auch gut
Viel Spass in Wien
Gefreut – Der kleine Reiserucksack ist schon fast fertig gepackt. 😉 – Mittlerweile hat es geregnet, und das Kamera-Objektiv am Freilassinger Storchennest ist wieder einigermaßen sauber. Die Nestlinge sind in den letzten Tagen wieder ganz schön gewachsen.
Geärgert – Vielleicht kapieren die zwei Mädels ja dann endlich, dass sie die Lifttüren nicht aufhalten sollen.
Gedacht – Oh, das mache ich leidenschaftlich gerne! Ich bin ständig irgendwie am Pläne schmieden. 😉
Genervt – Ich bin eigentlich hart im Nehmen, aber diese drückende Backofenhitze am Samstag war mir echt zu viel, ich habe mich regelrecht krank gefühlt.
Getroffen – Und er war auch noch so fürsorglich, mich darauf hinzuweisen, dass ich sparsam dosieren solle, da der THC-Gehalt im Gras mittlerweile um Einiges höher ist als vor zwanzig, dreißig Jahren.
Gesucht – Wegen der orthopädischen Schuhe muss ich Strumpfhosen oder Kniestrümpfe bzw. Socken tragen. Denn ganz ohne fühlt sich das nicht gut an.
Geweint – Der Roman „Die Forsyte Saga“ mit all seinen neun Bänden zählt seit nunmehr gut fünfzig Jahren schon zu meinen Lieblingsbüchern. 😉
Vielen Dank! 🙂
Dann wünsche ich dir morgen eine entspannte Fahrt.
Ich verstehe nicht, dass die das aufhalten – sie können den Fahrstuhl dann doch auch nicht nutzen. *Kopfschüttel*
Die sind noch jung, die zucken dann halt die Schultern – „Na gut, dann läuft das dumme Ding halt nicht!“ – und marschieren zu Fuß die Treppen runter.
Ach, auch noch junge Tussen….grrrr. Hoffentlich denken sie mal im Alter dran…