46 Kommentare zu “Bayerns geheimnisvolles Urviech…

  1. Wolperdinger (und deren Geschichte) kenne ich aus meiner Bayern Zeit sehr gut. Manchmal verfolgen sie mich noch hierher. Besonders schlimm ist es nach heftigen Partys. Dann sehe ich morgens einen in meinem Badezimmer. Der schaut mich dann grinsend aus dem Spiegel an.

          • Schon wieder Kopfschmerzen. Diesmal vor Neid. Ihr habt schon Schnee. Am Wochenende kommt es richtig. Wie gierig !!! So´n „Meterchen“ könntes Du doch nach Hamm schicken.

            • Ich freue mich sehr über die angekündigten Schneemassen. Vor allem in den Bergen wären diese bitterst nötig, um die wegen dem Hitzesommer strapazierten Wasserreservoirs wieder etwas aufzufüllen. Und das Gletschersterben würde durch eine ordentliche Packung Schnee vielleicht auch ein wenig abgemildert werden…
              Ich schau mal, ob ich einen LKW ergattern kann, dann schick ich dir eine Fuhre Schnee. 😉

  2. Oh wie schön! Endlich erfahre ich ausführlich vom Wolpertinger! Danke! Ich muss dazu auch eine Geschichte erzählen: In den letzten Jahren vor meinem Abitur (1974) hatte ich eine BiologieLehrerin, die fest von der Existenz des Wolpertinger überzeugt war. Sie gab sich sehr viel Mühe und reiste Jahr für Jahr in die Alpen, um sich dort auf die Lauer zu legen. Sie erzählte ihren staunenden und grinsenden Schülern von ihren Erlebnissen und Misserfolgen dabei. In dem Sommer vor dem Abi hatte sie eine teure Fotoausrüstung mitgenommen und mit einem Bewegungsmelder an einer Stelle aufgestellt, wo das geheimnisvolle Tier regelmäßig vorbeikommen sollte. Sie ließ die Kamera über Nacht dort stehen und war sehr erstaunt, dass sie am nächsten Morgen verschwunden war. Sie war sehr empört über den dreisten Diebstahl. Das gab aber eine gute Entschuldigung dafür, dass sie den Wolpertinger nicht erwischt hatte. Kein Ruhm und Ehre für sie! Ein paar Jahre später habe ich erfahren, dass sie in der Psychiatrie gelandet war. Ich fand sie immer sympatisch, schließlich verdanke ich ihr eine Zwei im Bio-Abi. 🙂

    • Sehr gerne! 😀 Ich habe eine kleine Weile im WWW recherchiert, liebe Ulrike. Leider, leider waren gestern im Jagd- und Fischereimuseum sämtliche Zugangskarten zu den virtuellen Info-Säulen vergriffen, was mich ein kleines bisserl geärgert hatte, denn ich bin ja nur wegen der Wolpertinger dorthin. 😉
      In der bayerischen Wirtschaft mit Pensionszimmern, in der ich vor fast vierzig Jahren einige Jährchen gearbeitet hatte, war mal ein etwas naives, aber ungemein liebenswürdiges Pärchen aus dem Ruhrpott zu Gast. Unser Ober, ein schlitzohriger Tiroler, hat gar nicht lange gebraucht, bis er die Zwei von der Existenz des Wolpertinger überzeugt hatte. In einer Vollmondnacht sind sie mit einem Vogelkäfig und einem großen Stück Käse auf unseren Hauberg, den Grünstein, losgezogen, um einen Wolpertinger zu fangen. Was natürlich nicht der Fall gewesen ist, aber unsere Gäste hatten eine wunderschöne Vollmondnacht im Bergwald verbracht, und allerlei andere Tiere beobachten dürfen – Rehe, Füchse, Hasen und sogar eine Gemse mit Kitz. 😉
      Das ist schon bös, dass man deiner Biologielehrerin die Kamera gestohlen hatte! Und dass sie in der Psychiatrie gelandet ist, tut mir sehr leid.

  3. Pingback: Living Lore Reblog: Bavaria’s mysterious Urviech | Sue Vincent's Daily Echo

  4. 😂… wie ich anhand deiner Fotos sehe, ist dir das Urviech wirklich begegnet, Ich sehe es so, du bist privilegiert … 🤣🤣

    • Danke schön, lieber Michael! 🙂 Eigentlich wollte ich etwas über Laufen und Oberndorf erzählen, aber dann hat es mich schreibenderweise irgendwie doch mehr in Richtung Wolpertinger gezogen. 😉

      • Hallo Margot! Doch, Wolpertinger denke ich ist sehr passend, für die Challenge. Müssen Ortsfremde ja wissen, wenn die mal unsere PolitikerInnen am Schirm erblicken. ***lol****

        • Das kam mir sofort in den Sinn, als ich bei Sue Vincent von der Challenge gelesen habe. 😉
          Die Wolpertinger mit unseren PolitikerInnen zu vergleichen ist für erstere allerdings nicht eben schmeichelhaft. 😉

          • Womit du Recht hast. 😉 Schon mitbekommen? Gestern war der Passau Bischof neben dem irischen Ministerpräsidenten in Seeon. O-Ton „um über „Künstliche Intelligenz und Bundeswehr“ zu sprechen. Mußte mir das echt dreimal anhören, um es wirklich glauben zu können. ***lol***

            • Das habe ich noch gar nicht gewusst, lieber Michael. Und ich musste das jetzt auch mehrmals lesen. 😉 Ganz schön schräg…

              • Wenn zukünftig also KI StudienkandidatInnen auswählt, könnten theoretisch die „christlich-abendländischen Grundwerte“ ebenfalls berücksichtigt werden. Heißt „KI“ dann vielleicht „Kirchliche Intelligenz“? Dann aber bald „VR“ auch „Verdummte Republik“?? 🙂

                • Da möchte ich jetzt fast ein bisschen böse fragen, ob sich Kirche und Intelligenz denn nicht recht häufig widersprechen. 😉 Beim Streifzug durch die sogenannten „Sozialen“ Netzwerken kann man durchaus ungezählte Beweise für eine VR finden…

                  • Du liegst richtig! :-)Mittlerweile denke ich ja, dass Oster als Adlatus eines anderen hingeschickt wurde, bzw. keine deren anderen Exzellenzen und Eminenzen hingehen wollte.

  5. Wir haben hier ein weibliches Wolpertinger zu Hause. Wir sagen Mama zu ihr und schlafen gerne in ihrem Bettchen 😹
    Wir freuen uns schon auf Fotos aus dem Wolpertingermuseum.
    Amira, Luna, Lakritze und Tobias (ohne Mama, sie weiß nicht, dass wir dir hier schreiben… kicher)

    • 😆
      Ihr seid aber ganz schön frech, Amira, Luna, Lakritze und Tobias. 😉 Da hoffe ich jetzt sehr, dass eure Mama das nicht liest, sonst würde sie euch vielleicht die Schleckerlis und Streicheleinheiten kürzen. 😉

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