37 Kommentare zu “Gedanken über die Liebe…

      • Danke. Ich dich auch. Denn du hast noch deine Krankheit, die dich schwer belastet. Also ist die Lage deutlich schwieriger. Das jedenfalls kann ich mir vorstellen.

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        • Das kommt darauf an. Wenn ich so vor mich hinträume und romantisiere, dann kann ich die Krankheit völlig vergessen. Und der Gedanke daran, dass dieser Mensch, ein hervorragender Arzt, nur einige Gehminuten von meinem Arbeitsplatz entfernt seine Praxis hat, hilft auch. Denn ich weiß, dass ich, falls mich die Kraft verlassen sollte, binnen weniger Minuten bei ihm sein könnte, und dass er mir ohne Zweifel helfen würde. Das ist während eines Arbeitstages oft wie eine Stütze, so etwas wie eine „Gehhilfe“…

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  1. Mich macht Dein Artikel sehr nachdenklich. Ich stelle für mich fest, dass ich so eine (unerfüllte) Liebe nicht möchte, denn sie würde meinen inneren Frieden zerstören. Trotzdem wünsche ich Dir, dass dieses Glücksgefühl für Dich anhält und Dich vor allem auch durch schwierige Zeiten tragen wird.
    Alles Gute
    Ulrike

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    • Man wird doch gar nicht danach gefragt, ob man will, dass es einen hoffnungslos „erwischt“ oder nicht!… Wenn man sich frei macht von allen Erwartungen und keinerlei Bedingungen stellt, dann fühlt sich sogar eine solche Liebe wirklich gut an. Wäre ich der pessimistischen Meinung, dass sich im Weinglas der Liebe nur ein paar Tropfen befinden, dann, ja, dann hätte ich Kummer und keinen inneren Frieden mehr. Aber so freue ich mich sehr darüber, dass in diesem Glas völlig unerwartet der Boden von einem wahren Zaubertrank bedeckt ist. 😉 Schon allein deshalb, weil mir jemand nach Jahren einer Beziehung, die einer zerstörenden Achterbahnfahrt glich, das Herz gebrochen hat. Dachte ich zumindest. Wenn man dann herausfinden darf, dass dem nicht so ist, dass das alte Herz bis in die letzte Faser noch lebt, und Feuer fangen kann, dann ist das schlicht und ergreifend herrlich! 🙂
      Herzliche Grüße!

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  2. Hier sitzt ein altes zerrupftes Huhn und liest unter Tränen deine Zeilen. Leider kann ich mich nicht so gut ausdrücken, aber ich kann viele deiner Gedanken nachvollziehen.
    Nach 49,5 Jahren Zusammensein mit meinem behinderten Ehemann habe ich viele entsetzte Blicke gesehen und unverschämte Worte gehört, das kannst du mir glauben.
    Aber ich habe keinen größeren Wunsch, als ihn in einem anderen Leben wiederzusehen und ein neues gemeinsames Leben mit ihm zu führen. Denn er war immer für mich da.Das hält mich aufrecht, und gibt mir die Kraft für meine drei Miezen dazusein.
    Danke für deine Worte
    Ingrid

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    • Ich freue mich sehr über deinen Kommentar, liebe Ingrid, auch wenn es mich schmerzt, dass du so viel Leid und Weh hast erdulden müssen…
      Ich danke dir. Streichel deine Miezen lieb von mir. ♥

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  3. Liebe IST!!!
    Und wer liebt, der tut viel für sich, für sein Umfeld, denke ich.
    Wie du schreibst, es beflügelt und besänftigt dich….was soll daran „dumm“ ein, nur weil die Gefühle nicht erwiedert werden?

    An so manchem Teenie kann man genau sehen was die Liebe zu einem „Star“ ausrichten kann, in gutem wie auch manchmal in weniger gutem Sinne.

    Ich finde es klasse, dass dich die Gefühle nicht verbittern/resignieren lassen, sondern das Gegenteil bewirken.

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  4. Ich kann dich ebenfalls gut verstehen, denn ich habe Ähnliches erlebt oder erlebe es sogar noch, wobei ich nicht von Liebe sondern eher von tiefer Zuneigung oder Seelenverwandschaft sprechen würde.
    Genieße dieses Gefühl, denn es scheint dir gehörigen Auftrieb zu geben und einige Wunden von früher wollen dadurch scheinbar verheilen.

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    • Ich habe, seitdem ich mich verliebt habe, so gut wie gar nicht mehr an die Vergangenheit gedacht, liebe Anna-Lena. Mir scheint, als wäre sie diesmal wirklich für den Rest meines Lebens vergeben und vergessen, für mein weiteres Sein unwichtig…
      Seelenverwandtschaft ist der Liebe ungemein ähnlich, liebe Anna-Lena.
      Sei herzlich gegrüßt!

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  5. Das, was du beschreibst, ist das reinste und beste an der Liebe, das man haben kann: Das ist Minne. Im allernächsten Sinn an das, was die mittelalterlichen Sänger darunter verstanden: Eine unerfüllbare Liebe, die denjenigen, den sie erfüllt, dazu anspornt, über sich hinaus zu wachsen. Ein besserer Mensch zu werden. Und das ist das demütigste, was sich ein Mensch antun kann, denn er weiß, dass trotz seines Strebens sein eigentliches Ziel auf immer unerreichbar bleibt. Darüber nicht zu verzweifeln, sondern Kraft daraus zu ziehen, ist ein unendlich großartiger, selbstloser Zug. Und vielleicht auch heute noch die höchste Art der Liebe. Ich danke dir für deinen Beitrag, denn du schaffst es, diese Minne in Worte zu fassen, die ich zum letzten Mal vor langen Jahren in meiner Seele schwingen hörte. Alles Gute auf deinem Weg!

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  6. so ziemlich jeder hier hat auch meine Gedanken mit beschrieben. Ich freu mich fuer dich, dass du diese Liebe hast, wenn auch nur „aus der Ferne“. Liebe ist immer etwas sehr schoenes, egal, ob es geteilt wird oder auch nicht. Dein Gefuehl, das ist hier das wichtigste. Und das du so ein schoenes Gefuehl haben kannst, auch wenn du dich als „äußerlich alternder Mensch“ beschreibst, finde ich wunderbar.

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