… durch die Lindauer Altstadt…
… Ihr wisst ja, wenn ihr euch ein Bild genauer ansehen wollt, braucht ihr nur darauf zu klicken… 😉
… Ich wünsche euch einen guten und möglichst stressfreien Wochenteiler!…

Glück ist die Summe schöner Momente
… Ich bin nicht wirklich das, was man als gläubigen Christenmenschen bezeichnen würde, im Gegenteil. Religionen und Glaubensgemeinschaften sind mir seit langem schon suspekt. Dennoch zählte eine winzig kleine, von einem russischen Exil-Mönch und seiner Lebensgefährtin aus Bauschutt kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs gefertigte Basilika, die Ost-West-Friedenskirche am südlichen Rand des Münchner Olympiaparks, viele lange Jahre zu meinen Lieblingsplätzen…
… Was es mit diesem Ort auf sich hat, habe ich vor einigen Jahren bereits in einem Blogpost genauer beschrieben…
… Am frühen Sonntagabend wurde mir das Herz schwer, als ich in den Nachrichten erfuhr, dass in der Nacht trotz beherztem und mehrere Stunden dauerndem Feuerwehreinsatz die legendäre Ost-West-Friedenskirche bis auf die Grundmauern abgebrannt ist. Ich habe viele schöne Stunden in der kleinen, paradiesisch anmutenden Einsiedelei verbringen dürfen, die Blumenpracht bewundert, die verspielten Kleinigkeiten, welche so viel zum besonderen Charme dieses Ortes beitrugen. Oft, wenn mich Kummer und Sorgen plagten, habe ich in dieser Oase Ort Ruhe und Frieden gefunden, ganz ohne Gebet, nur die Schönheit, das vielstimmige Vogelkonzert, das Klimpern der Windspiele, das Summen der Bienen auf mich wirken lassend…
… Es heisst, unser Alt-Oberbürgermeister Christian Ude habe bereits eine Initiative zum Wiederaufbau gegründet. Ich hoffe so sehr, dass die Einsiedelei von Väterchen Timofei auch weiterhin unter dem besonderen Schutz der Münchner Stadtverwaltung stehen und nicht an den meistbietenden Investor verscherbelt wird…
… Unweit von Raisting befindet sich ein Islandpferde-Gestüt. Zwei Junghengste und ein älteres, erfahreneres Pferd hatte man auf eine große Weide nahe des Wanderwegs gelassen. Die beiden Jungspunde gerieten immer wieder aneinander, und waren im Handumdrehen in eine temperamentvolle Rangelei verwickelt. Aus der Ferne wirkte das sehr wild und auch gefährlich. Doch bei genauerem Hinsehen stellte sich schnell heraus, dass die Beiden lediglich ein Scheingefecht austrugen, sie übten das Verhalten erwachsener Hengste in freier Wildbahn. Wo im Ernstfall heftige Bisse nach dem Hals, in die Flanken und den Fesseln drohen, um den Gegner durch Blutverlust zu schwächen und ihm die Knochen zu brechen, wurde lediglich ein wenig gezwickt und gerempelt, und auch die schmerzhaften Hiebe mit den Vorder- und Hinterhufen wurden nur spielerisch angedeutet. Dennoch wirkte die Szenerie ausgesprochen dramatisch, hin- und mitreißend, fesselnd, irgendwie urtümlich. Atemlos knipste ich Bild um Bild…
… Nach langem Kampf gab der schwächere der beiden Junghengste schließlich eiligst Fersengeld, verfolgt von seinem Kontrahenten…
… Überschäumend vor Lebenskraft und Temperament rasten sie kreuz und quer über die große Koppel, bis sie schließlich in einiger Entfernung voneinander mit heftig pumpenden Flanken stehenblieben und ihre großen Zähne gierig in das dichte Frühsommergras schlugen…
… Dieser hübsche Rotfuchs war wohl als eine Art Kindermädchen den beiden Jungspunden dazu gesellt worden. Immer wenn die Auseinandersetzung drohte, zu heftig zu werden, schritt er dazwischen und trennte die Kampfhähne zumindest für ein Weilchen…
… schließt sich an saftig grüne Weiden, auf denen schottische Hochlandrinder, Pferde und Esel eifrig grasen, ein unter Naturschutz stehendes Moorgebiet an, das sich bis zum etwa vier Kilometer entfernten Ammersee beiderseits des Flusses Alte Ammer erstreckt. In dieser ruhigen, von zwei Hügelketten gesäumten Gegend gibt es eine etwa sechseinhalb Kilometer lange Wanderung, die schon seit langem auf meiner To-do-Liste stand. Ich bin zwar schon mehrmals dort unterwegs gewesen, habe aber immer die etwa zwei Kilometer kürzere Variante zurückgelegt, was mich lange Zeit an die Grenzen meiner Belastbarkeit gebracht hatte. Nun also sollte es am Freitag Nachmittag die längere Runde sein, nachdem ich im letzten Jahr ordentlich Gewicht ab- und überraschenderweise gut Kondition aufgebaut hatte…
… Ich nehme es gleich vorweg – ich bin mit der Strecke sehr gut zurecht gekommen, und fühlte mich, als ich wieder am kleinen Bahnhof Raisting angelangt war, eigentlich überhaupt nicht erschöpft. Am Samstag war ich schon etwas ausgepowert und ruhebedürftig, doch bei weitem nicht so arg wie früher. Im Gegenteil, nachmittags fühlte ich mich bereits wieder fit genug für eine knapp zwei Kilometer lange Runde um den Block… 😉
… Es war ein abwechslungsreicher Nachmittag. Wenn man langsam geht und aufmerksam beobachtet, dann kann man Vieles entdecken, das einem beim raschen Dahinschreiten oder -fahren verborgen bleibt. Als ganz besonders wohltuend empfand ich die Vielfalt an Blumen und Kräutern, die in den von Wassergräben durchzogenen Wiesen beiderseits des Wegs in voller Blüte standen…
… Hier mein frühsommerlicher Blumengruß an euch!…
… Ich wünsche euch einen sonnenreichen und wunderbaren Pfingstsonntag!…
… mit ihren Fohlen ließ sich hingebungsvoll grasend über die weite, saftig grüne Wiese treiben, die mit großen Inseln von leuchtend gelben Butterblumen und filigranen Löwenzahnkugeln durchsetzt war…
… Am späten Nachmittag ging ein Stallknecht daran, die Stuten und Fohlen von der Weide zu holen. Er musste seine Schützlinge schon sehr lange und energisch rufen, bis sie sich in Trab setzten, und auf den Weg Richtung Stall zusteuerten…
… Ich bin jedes Jahr aufs Neue verzaubert vom Pferdenachwuchs. Die flauschigen Ohren, dazwischen die kecke „Punkerfrisur“, die unschuldig blickenden Augen, beschattet von langen Wimpern. Scheuheit und grenzenlose Wissbegierde zugleich. Schmale Körper auf ewig langen Beinen – und doch so eine Anmut…
… Ich wünsche euch einen schönen und möglichst stressfreien Wochenteiler!…
… Ich konnte es in der Stadt kaum noch mehr aushalten. Regen, Regen, Regen – über Wochen hinweg. Auch wenn ich darüber glücklich bin, denn inzwischen befinden sich Südbayerns Grundwasserpegel wieder im normalen Bereich – ich entwickelte im Laufe der Zeit eine stetig wachsende Sehnsucht nach Sonne, Wärme und unverstellter Landschaft. Und nach Pferden. Ich leide zu meinem großen Bedauern an einer heftigen Allergie gegen die Ausdünstungen dieser schönen Tiere, bin aber dennoch seit meinen Jugendtagen eine Roßnarrische. Auch wenn ich vor jedem Kontakt mit den prachtvollen Vierbeinern eine starke Dosis Antihistamin-Tabletten einwerfen muss… 😉
… Kommt man von der Bushaltestelle an der St2062, passiert man auf dem Weg Richtung Stallungen, Koppeln und Weiden zunächst einmal eine Reihe hübscher Arbeiterhäuschen. In einem der Vorgärten breitete sich zu meiner Freude ein schönes kleines Margeritenfeld aus…
… Der beste und schönste Brotzeitplatz, den ich kenne. Er liegt etwas oberhalb des sandigen Dressurvierecks. Auf der schon recht verwitterten Bank, die eine große, altehrwürdige Eiche umspannt, kann man, beschirmt vom dicht belaubten, ausladenden Geäst, Fünfe grade sein lassen, Hunger und Durst stillen, und den Reiter:innen und Trainingspferden bei ihrer Arbeit zusehen…
… Mein Weg führt mich nach dem Ausruhen auf der schönen alten Bank stets an den Paddocks entlang, auf denen abwechselnd die wertvollen Beschäler Schwaigangers ein wenig Auslauf genießen dürfen. Der rassige, leichtfüßige Rappe IronmanBlack bummelte grade recht entspannt herum und zeigte mir dabei des Öfteren seine „Schokoladenseite“ für ein paar Fotos. Schokoladenseite deshalb, weil er sich kurz zuvor ausgiebig und voll Behagen im Sand gewälzt hatte, und seine rechte Flanke sternhagelvolldreck gewesen ist… 😉
… Auf einer kleinen, abgetrennten Weide zeigte mir ein freundlicher und neugieriger Haflinger, wie fein er „headbangen“ kann… 😉
… Ich schäkerte ein wenig mit dem blond geschopften Pferdejüngling, und wandte mich dann der weitläufigen Weide zu, auf der ein Teil der Mutterstuten mit ihren Fohlen grasten. Davon zeige und erzähle ich euch demnächst mehr… 🙂
… Das Kunstmuseum Albertina, eigentlich das Palais Erzherzog Albrecht, liegt vom Ring aus gesehen quasi „hinter“ der Wiener Oper. Unter anderem ist in diesem Bau eine der bedeutendsten grafischen Sammlungen der Welt mit rund einer Million Zeichnungen und druckgrafischen Blätter von der Renaissance bis zur Moderne untergebracht…
… 2003 integrierte der Architekt Hans Hollein den sogenannten Soravia Wing, ein Flugdach, an die Front des 1744 erbauten Palais, was damals zu vielen kontroversen Diskussionen geführt hatte. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob mir dieser ca. 60 Meter lange Flügel gefällt oder eher nicht… 😉
… Erheitert hat mich in jedem Fall der eine große Champagnerflasche bewachende grüne Hase, der den berühmten und viel gerühmten Würstlstand Bitzinger an der Nordseite des großen Platzes krönt…
… Blick am Erzherzog-Albrecht-Denkmal vorbei auf die Rückseite der Wiener Staatsoper…
… Westlich der Albertina schließt sich der langgestreckte Bau des Palmenhauses an. Es ist ein Jugendstil-Bauwerk, das mich aufgrund seiner Eisen- und Glaskonstruktion sehr beeindruckt hat. Ich falle immer wieder aus allen Wolken, wenn ich feststellen muss, wie wenig ich trotz meiner nun insgesamt vier Aufenthalten in Wien im Grunde genommen von der Stadt gesehen habe. Ich denke, ich muss doch noch umsiedeln… 😉
… Und weil Lightroom mir mit dem neuesten Update viele zusätzliche sogenannte Presets beschert hat, das gleiche Bild noch einmal, jetzt etwas anders bearbeitet… 😉
… Im angrenzenden Hofgarten standen vor gut einer Woche die Päonien schon in üppiger Blüte…
… Seitlicher Blick auf das Mozartdenkmal nahe der Nationalbibliothek…
… Viele Türen hat sie, die Österreichische Nationalbibliothek. Diese hier hat mir besonders gut gefallen…
… Himmlisch duftende, violett blühende Fliederbüsche säumten unseren Weg, als wir an der Hofburg vorbei in Richtung Volksgarten schlenderten…
… Ich wünsche euch Lieben ein trotz nicht grade berauschender Wettervorhersagen zauberhaftes Wochenende. Bleibt bzw. werdet gesund, habt es fein, seid gut zu euch und euren Lieben…
… Eigentlich wollte ich gestern gar nicht so recht in die Puschen kommen. Doch dann zog es mich samt Knipse und zweier „Tüten“ (Teleobjektive) doch Richtung Nymphenburger Schlosspark. Ich fuhr bis zur Endhaltestelle der Tramlinie 17 nahe des Hartmannshofer Tors im Nordosten des riesigen Parks. Denn in diesem Bereich fern vom Schloss ist es auch an den Wochenenden und Feiertagen meistens angenehm ruhig, die Touri-Ströme dringen in der Regel nicht bis hierher vor…
… Nach wenigen Schritten schon entdeckte ich ein Rotkehlchen in einer Astgabelung, keine fünf Meter von mir entfernt, und dann, als ich fotografieren wollte, ging mir auf, dass ich blöderweise vergessen hatte, die Speicherkarte einzusetzen. Das größte Manko der ansonsten von mir hoch geschätzten Nikon-Spiegelreflexkameras ist, dass sie leider, leider keinen internen Bildspeicher haben. Ich fluchte wie ein Fuhrknecht. Mein gesträubtes Gefieder glättete sich allerdings schon bald, als ich in der Nähe eine Mönchgrasmücke entdeckte, die ihr hinreissend schönes Liedchen flötete…
… Ziemlich keck sind die aparten Buchfinken im Park, sie lassen sich von den großen Zweibeinern überhaupt nicht stören und kommen bei der Futtersuche bisweilen sogar fast in Greifweite nahe…
… Kleine Meisen flatterten verspielt im Geäst am Wegesrand…
… Die Lieblingsbrücke im Frühlingsgrün…
… Herr Kleiber fixierte mich mit seinen glänzenden, schwarzen Perlaugen…
… Die Struktur eines sehr betagten Baumes nahe des Badenburger Sees fasziniert mich immer wieder. Bis vor einigen Jahren war weit oben in einer kleinen Höhle des schon recht morschen Stammes das Domizil des legendären Waldkauzes Kasimir. Nach einem langen und erfüllten Leben, in dem er eine Vielzahl Parkbesucher:Innen entzückte, ist er leider vor etwa zwei Jahren verstorben…
… Nachdem ich geraume Weile die Reiherkolonie auf einer der kleinen Inseln im See erfolglos beobachtet hatte – man pflegte dort offenbar eine ausgedehnte Siesta im milden Frühlingssonnenschein -, entdeckte ich in Ufernähe einen aparten Haubentaucher bei der Jagd. Wir Beide hatten wieder einmal Glück, der Wasservogel erwischte einen kapitalen Fisch, und ich ein vorzeigbares Foto des Federviehs mit der Beute im Schnabel… 😉
… Habt noch einen schönen Sonntag, ihr Lieben!…
… Wonnig sind sie schon jedesmal, die kleinen Gänsekinder. Manchmal juckt es mich in den Fingern, so ein flauschiges Federbällchen aufzunehmen und ganz sanft zu knuddeln. Aber da würde ich mir höchstwahrscheinlich ganz schlimmen Ärger mit Mama und Papa Gans einhandeln. Also knuddel‘ ich die Winzlinge nur in meiner Vorstellung… 😉
„Da solln wir jetzt rauf?“ – Yepp. Gib acht, Bro, das ist schon ordentlich steil.“…
… Heil oben auf der grünen, verführerisch duftenden Wiese angekommen…
… Fütterung der „Raubtiere“… 😉
… Einen jungen Reiher habe ich am Donnerstag bei meinem Spaziergang rund um den Badenburger See im Nymphenburger Schlosspark auch entdecken dürfen. Er hockt mit seiner wilden Punkerfrisur zu Füßen der Altvögel. Die Bilder, die ich gemacht habe, während er gefüttert wurde, sind leider nichts geworden, da war zu viel Geäst im Weg. Aber ich werde demnächst sicher noch einmal bei der großen Reiherkolonie auf einer der Inseln im See vorbei schauen…
… Ich wünsche euch Lieben ein schönes und geruhsames langes Wochenende. Bleibt bzw. werdet gesund, habt es fein, seid gut zu euch und zu den Euren. Und tanzt schön hinein in den Wonnemonat Mai… 😉
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