… Habt einen schönen Sonntagabend, und kommt morgen gut in die neue Woche!…
Schlagwort: Kreislauf des Lebens
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… Sage und schreibe neun Küken hat eine stolze Gänsemama im Englischen Garten neulich ausgebrütet! Da ist der obige Bibelspruch wahrlich passend. Und es nimmt bei so einem Kindersegen auch nicht weiters wunder, dass Mama Gans permanent wachsam sein muss, um ihre quirlige Gösselschar vor Unheil zu bewahren. Vor allem die großen Zweibeiner:Innen mit ihren seltsamen viereckigen Scheiben, die sie unter entzückten Ausrufen vor ihre Gesichter halten, können ganz schön lästig werden… 😉
… Von ferne grüßt der Monopteros unterm temperamentvoll wolkigem Himmelszelt…
… Und das immer üppiger werdende frische Frühlingsgrün ist ein so wohltuender Balsam für die Seele und sämtliche Sinne…
… Ein herrlich schillernder Käfer kreuzte betulich einher krabbelnd meinen Weg…
… Ich wünsche euch einen möglichst unbeschwerten und guten Wochenteiler!…
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… Normalerweise gehe ich ja stets so um den 7. oder 8. des jeweiligen Monats in den Hofgarten, um den Pavillon für Rolands interessantes Fotoprojekt zu fotografieren. Doch am Ostermontag zog es mich gen Bad Ischl, und danach ließ sich die Sonne nicht mehr blicken. Beim Kochen neulich habe ich mit halbem Ohr im Radio gehört, dass das Frühjahr heuer das regenreichste seit 2003 sein soll. So bitter nötig der Niederschlag für den Grundwasserspiegel auch ist, allmählich habe ich doch arge Sehnsucht nach ein paar Tagen milden Sonnenscheins…
… Heute ließ sich unser Stern wenigstens einige Male am wolkigen Himmel blicken. So schnappte ich mir die Kamera, tastete mich vorsichtig die Treppe hinab, weil der Lift mal wieder den Geist aufgegeben hat, und spazierte selig ein Stünderl durch den Englischen Garten…
… Als ich mein Ziel erreicht hatte, fand am Himmel grad wieder ein dramatischer Kampf zwischen Sonne und wuchtigen Wolken statt. Inzwischen hat man im Hofgarten die Verschalungen der Brunnen entfernt – allerdings sprudelt noch kein Wasser – und die Blumenbeete bepflanzt. Allmählich werden auch die Hecken und der Rasen schön grün, und an den Kastanienbäumen öffnen sich die Knospen und das frische Blattwerk entfaltet sich…
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… ein hüpfendes Wasser – das ist im Bayrischen eigentlich die Bezeichnung für Mineralwasser. 😉 Aber als ich neulich in Bad Ischl nahe eines Springbrunnens Rast machte, ist mir dieser Ausdruck sofort in den Sinn gekommen. Denn der kleine sprudelnde Quell tanzte so munter, als sei ihm ein eigenes Leben inne. Überhaupt kann man mit ein klein wenig Phantasie bei so einem hupfatem Wasser die erstaunlichsten und seltsamsten Wesen entdecken… 😉
… Ich wünsche euch Lieben ein schönes und entspanntes Wochenende! Bleibt bzw. werdet gesund, habt es fein, und lasst es euch wohl ergehen, seid gut zu euch und euren Lieben…
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… entdeckte ich auf meiner Wanderung durch den Nymphenburger Schlosspark letzte Woche einen kleinen Vogel, der immer wieder aufflog, um dann erneut zwischen dem üppig wuchernden, knospenden Geäst zu verschwinden. Es war ein Zilpzalp, was er mir schon nach kurzem durch lautes Rufen zu Verstehen gegeben hatte…
… Während ich ihm geduldig mit der Kamera samt der großen 100-400er „Tüte“ folgte, entdeckte ich im Hintergrund etwas Helles schimmern. Ich richtete meine Aufmerksamkeit darauf und entdeckte ein Reh, das mir nahe des Ufers einer kleinen Halbinsel im Badenburger See stehend, seinen Spiegel – Hinterteil 😉 – zuwandte. Vorsichtig witternd äugte es zu mir herüber…
… Und machte sich dann voller Wohlbehagen an den frischen, grünen Blättern des Buschwerks ringsum zu schaffen…
… Auf dem kleinen Hartmannshofer See nahe des nördlichen Ausgangs des riesigen Schlossparks vergaßen zwei farbenprächtige Mandarinenten-Erpel völlig erschöpft vom ausgiebigen Balzen um ein hübsches Weibchen ihre Rivalitäten, und gönnten sich, nebeneinander auf dem stillen Wasser treibend, ein kleines, erholsames Nickerchen…
… Ich wünsche euch Lieben einen guten und unbeschwerten Tag!…
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Nach kurzer steiler Wanderung über einige steinerne Treppen hatte ich die Kirche Maria Himmelfahrt erreicht…
… Das Innere des Gotteshauses ist mit seinen zwei Altaren, dem warm getäfelten Chorgestühl und den hohen, schönen Buntglasfenstern angenehm schlicht gehalten…
… Der Platz am Steilhang des Salzbergs ist seit jeher sehr begrenzt. So nimmt es nicht weiters wunder, dass man rund um die Kirche nur einen kleinen Friedhof anlegen konnte. Etwas weiter südlich einen neuen Gottesacker im Tal des Waldbachs errichten war in früheren Zeiten aufgrund der Unberechenbarkeit des kleinen Flusses nicht möglich. So baute man oberhalb des Friedhofs eine Kapelle, dem Heiligen Michael geweiht, deren Untergeschoss seit dem 12. Jahrhundert als Beinhaus, auch Karner genannt, genutzt wurde…
… Nach etwa zehn Jahren wurden die Gräber geleert und für weitere Nutzungen vorbereitet. Die ausgegrabenen Schädel und Röhrenknochen vor allem von Wohlhabenden ließ man etwa ein halbes Jahr von der Sonne bleichen. Danach wurden sie mit den Namen der Verstorbenen versehen, auf Wunsch der Hinterbliebenen kunstvoll mit Blumen- und Blätterkränzen oder Kruzifixen bemalt und im Beinhaus gestapelt. Ursprünglich befanden sich ca. 2.100 Schädel und Gebeine in dem kleinen Tonnengewölbe, mittlerweile sind es ungefähr 600. Der letzte Totenkopf wurde im Jahr 1995 der Sammlung hinzugefügt…
… Dem Beinhaus wohnt nichts Gruseliges oder Befremdliches, gar Abstoßendes inne. Es ist von einer tiefen, friedvollen Ruhe erfüllt. Jeder Schädel ist ein bewundernswertes und liebevoll gestaltetes Kunstwerk, ein ganz besonderes Gedenken an jene Menschen, die früher einmal das schönste Dorf Österreichs mit ihrem Leben und Wirken erfüllt haben…
… Bevor ich die folgenden Aufnahmen machte, habe ich nachgefragt, ob das Fotografieren erlaubt sei, was mir mit einem „Selbstverständlich!“ beantwortet wurde…
… Ich verharrte lange an diesem kühlen und so eigentümlichen Ort, bevor ich wieder nach draußen trat und meine kleine Wanderung durch Hallstatt fortsetzte. Der nadelspitze Turm der evangelischen Kirche unten am Marktplatz ragte ins Himmelsblau und vom südlichen Seeufer grüßten die Ausläufer des Dachstein-Massivs…
… Ich wünsche euch einen guten und möglichst unbeschwerten Start in die neue Woche!…
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… im Nymphenburger Schlosspark kann ich nie vorbei gehen, ohne ein Foto zu machen… 😉
… Wenn ein Schwan die Flügel „aufbläht“, und er so schnell schwimmt, dass eine ordentliche Bugwelle zu sehen ist, dann gibt’s Ärger. Zwei Gänse waren ins Visier des großen schönen Wasservogels geraten, dessen Hormone sich zur Zeit wohl sehr in Wallung befinden. Er jagte die Beiden kreuz und quer über den kleinen See, bis sie die Flucht ergriffen und laut zeternd davon flogen…
… Ungeachtet des Lärms der streitenden Wasservögel hielt ein Reh auf einer frisch ergrünten Lichtung ein kleines Nickerchen. Die milde Frühlingssonne hatten dem schönen Tier wohl die Lider schwer werden lassen…
… Keine Zeit zum Ausruhen hatte ein Graureiher. Doch obwohl er den Uferbereich des schmalen Kanals an der Pagodenburg mit stechenden Augen fixierte, zeigte sich weit und breit nichts Fressbares…
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… dann sollte man sich vorher ordentlich zurecht machen…
… Das dachte sich wohl auch der farbenprächtige Mandarinenten-Erpel im Nymphenburger Schlosspark und widmete sich so vertieft der Körper- und Gefiederpflege, dass er gar nicht mitbekam, wie ich mich auf nicht grade leisen Sohlen näher pirschte…
… Blitzblank von der Schnabelspitze bis zum Bürzel, und bereit, sich auf Freiersfüße zu begeben. Die Tropfen der ausgiebigen „Wasserschlacht“ hängen noch in der frühlingsmilden Luft… 😉
… Nicht weit entfernt hatte ein Mandarinenten-Weibchen das Gleiche im Sinn: Sich mit ordentlich viel Wasser so richtig aufhübschen… 😉
… Sind sie nicht ein Traumpaar, die Beiden?…






























