32 Kommentare zu “Foto der Woche…

    • Sehr gerne! Ich bin eigens dafür noch einmal nach Hause und wieder zurück gedüst, weil ich ausnahmsweise mal die kleine Kamera nicht dabei hatte. 😉

  1. ich denke mir dass das was wirklich dafür sorgt bei vielen KMUs eine kurz- und mittelfristige Reduktion der Mieten ist, denn was nützt es den Vermietern wenn es viele Leerstände gibt ….

    • Dann geschieht das, was sich derzeit bei Karstadt am Nordbad abspielt. Dort konnte man sich mit dem Vermieter nicht einigen. Das Gebäude wird nun umfunktioniert zu einer Tiefgarage, Büroflächen und Eigentumswohnungen, anscheinend bringt das mehr Reibach.

  2. Da kann man sich eigentlich nur an den Kopf fassen… erst räumst leer, dann darfst wieder einräumen.

          • Erstmal…
            Ich trau solchen Aktionen nicht über den Weg – besonders, wenn in 2 Jahren die miete wieder erheblich nach oben geht.

            • Na ja, wer weiß, was in diesen zwei Jahren alles passieren wird. Jetzt sind erst einmal die Jobs sicher. Und es kann ja auch sein, dass man sich in zwei Jahren erneut einigen wird… Der Bau des 1951 eröffneten Kaufhauses ist übrigens denkmalgeschützt.

              • Ich denke einfach nur, der Vermieter war jetzt nicht wirklich sozial, da wird er es in zwei Jahren auch nicht sein…

                Das wäre auch eine Schandtat, das Gebäude abzureissen und dafür nen hässchen Glasbau oder ähnliches hinzuklatschen.

  3. Hier hat Kaufhof gerade dicht gemacht. Jetzt überlegt man, was mit dem denkmalgeschützten Gebäude passieren soll. Ich gebe zu, ich gehe höchst ungerne in Kaufhäuser, allerdings war Kaufhof tatsächlich mein favorisierter Strumpfhosendealer. Da ich fast nur Röcke und Kleider trage, habe ich ein ganz ordentliche Sammlung

    • Ich war auch nicht grade oft im Kaufhof am Stachus, meistens in der sehr gut sortierten Lebensmittelabteilung, und um Schnürsenkel zu kaufen, denn nur dort habe ich bislang die richtige Länge und Stärke für meine orthopädischen Schuhe gefunden.

    • Die große neue Wirecard-Zentrale bei Aschheim/München steht übrigens wegen der Firmenpleite leer, man sucht dringend Neumieter, was sich aufgrund von Corona allerdings als sehr schwierig erweisen könnte. Den Vorschlag einiger Münchner NGOs, unter anderem der Münchner Tafel, während der kalten Jahreszeiten dort Obdachlosen ein warmes Dach über dem Kopf zu bieten, ist bislang auf höchst wenig Resonanz gestoßen. Anscheinend lässt man lieber mit großem finanziellem Verlust diese „Heiligen Hallen“ leer stehen, anstatt sie für einen menschlichen und sozialen Zweck zur Verfügung zu stellen.

      • Sowas verstehe ich immer nicht – zumal hier in Hamburg ja das gleiche gilt.
        Diese verschwendeten Ressourcen, die an gut einer temporären – und einem guten Zweck dienenden Zwischennutzung zuführen könnte. Das würde nicht nur Verluste minimieren, sondern womöglich ach gleich noch ein positive Image schaffen….

        —-
        Das Bild finde ich übrigens Klasse, vor allem wegen der Geschichte, die dahinter steckt 🙂

        • Dafür könnten sich ja die Blaunen mal stark machen, deren AnhängerInnen doch stets so groß tönend die armen Obdachlosen ins Felde führen, wenn die Sprache auf den Zuzug von Flüchtlingen kommt. *Ironiemodus*
          Danke schön! Als ich die einsame Kuh in dem großen Regal sah, ist mir diese Geschichte schlagartig Wort für Wort in den Sinn gekommen. Ich bin dann extra noch einmal nach Hause gefahren, um die kleine Digicam zu holen, die ich ausnahmsweise mal nicht dabei hatte.

  4. Witzig auch das Alpenpanorama, vor der die Kuh besonders dekorativ erscheint.
    Ich wüßte nur zu gern, ob denn die Glocke um ihren Hals auch läuten kann.
    🙂
    Liebe Grüße von Rosie

  5. Pingback: Foto der Woche: Gestern im Michel – Der Wilhelm bloggt

  6. Beim Betrachten des Fotos hat man irgendwie das Gefühl, die Kuh gehört in dieses Foto dahinter und marschiert gleich los … aber irgendwie bringt das Warten nichts – sie bewegt sich einfach nicht…

  7. Schönes Foto. Zum Leerstand: den gibt es bei uns in der schwäbischen Kleinstadt auch und immer mehr und jetzt wird ein Citymanager eingestellt, der das wunder wie richten soll. Und ich denk immer, ich würd Wohnungen draus machen. In Holland lebt man auch ebenerdig in Einkaufs – und Flanierstraßen. Ließe sich doch schön gestalten, kostengünstig, cool, abwechslungsreich. Ich versteh dieses Leerstehenlassen und zeitgleich Wohnungsnot beklagen nicht.

    • Ich verstehe das auch nicht, wie man solch große Gebäude leer stehen lassen kann, obwohl händeringend so lange schon und überall nach bezahlbarem Wohnraum gesucht wird…

  8. Toll, dass es weiter geht. Manchmal, denke ich, sind die Mieten auch einfach unbezahlbar.
    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.

    Viele liebe grüße
    Wolfgang

    • Karstadt/Kaufhof ist ja schon seit etlichen Jahren in Schieflage. Anscheinend ist die Zeit der großen Kaufhäuser aufgrund des Internethandels und anderen Änderungen des Kaufverhaltens inzwischen passé. Und dazu kam auch noch die erste Corona-Welle mit dem Lockdown… Die mittlerweile kaum mehr bezahlbaren Mieten werdem in Zukunft noch ein gewaltiges Problem darstellen. Neulich sah ich einen kurzen TV-Bericht über eine bayerische Kleinstadt, aus der aufgrund von nicht mehr finanzierbarem Wohnraum die Fachkräfte fast aller Sparten in Scharen abwandern…
      Liebe Grüße zurück!

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