35 Kommentare zu “Schon recht bald…

  1. diese Warterei zerrt an den Nerven, ist aber wohl fast überall so. Was es in so manchem Wartenden anrichtet, das interessiert wohl keinen.

    Schon kurios, dass es wegen der lächerlichen 20 Meter solche Kosten verursacht…. *kopfschüttel*

    Furchtbar, dass es doch so schmerzhaft war, wenigstens hätten sie dich darüber informieren können. Wenn man weiß, was kommt, dann ist es ein kleines bißchen leichter, es auszuhalten, oder man lehnt ab und besteht auf eine Kurznarkose, das wäre bestimmt eine Alternative gewesen.
    ‚Ist doch normal, dass man dann das heulende Elend kriegt 😦
    Wenn bei unseren Kindern Muskelbiopsien gemacht wurden, dann nur in Kurznarkose.

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    • Dass man meine Zimmernachbarin auf eine simple Blutentnahme an ihrem Entlassungstag zehn Stunden lang hat warten lassen, fand ich schon höchst extrem, wenn nicht sogar boshaft…
      Da schmeisst man das Geld der Versicherten mit beiden Händen zum Fenster raus, und anderswo verweigert man Operationen, die nicht nur heilen, sondern auch zukünftige Kosten verhindern könnten…
      Man bekommt ja ein Info-Blatt über die Gewebeprobe-Entnahme ausgehändigt, das man dann lesen, unterschreiben und zurückgeben muss, liebe Lilly. Allerdings finde ich schon, dass in dem Schreiben das Procedere etwas verharmlost dargestellt wird. Sehr wahrscheinlich deshalb, weil sich wohl Viele weigern würden, wenn man die Schmerzen wahrheitsgemäß schildern würde. 😉 Sollte eine Biopsie jemals wieder gemacht werden müssen – was ich ganz gewiss nicht hoffe! – dann werde ich auf eine Kurznarkose bestehen…

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      • Das stimmt. Auch wenn Leute so lang nüchtern bleiben müssen, wenn sie auf eine OP warten. Meinen Vater ließen sie mal über 48 Std. hungern, weil sich der OP-Terin ständig verschob, dann wunderten sie sich, dass er ziemlich weggetreten war, denn trinken durfte er auch nicht, und keiner hat an eine Infusion gedacht.

        ‚Ja, aber du schriebst ja, dass die Schmerzen nicht erwähnt werden in dem Info-Blatt, wobei Schmerzen natürlich subjektiv sind, da kann man schlecht etwas darüber schreiben.

        Ich schätze dich auch so ein, dass du nicht so dolle wehleidig bist, und da will es schon was heißen, wenn du im Fall eines Falles eine Kurznarkose bevorzugen würdest.

        Ich bin zwar auch nicht wehleidig, aber unnötig Schmerzen will ich auch nicht. Ich sage dann immer, ich hatte in meinem Leben genug Schmerzen auszuhalten, ich mag nicht mehr, entweder sie geben mir eine Kurznarkose oder ich gehe nachhause. Ich kenn da nix.

        Ich denke aber auch, dass es bei dir wohl bei der einen Biopsie bleiben wird, es wird ja auf alles mögliche getestet und die Probe ist ja wohl nicht im Papierkorb gelandet wie die Blutprobe deiner Bettnachbarin.

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        • Grundgütiger, das ist aber schon höchst heftig! 😯
          In dem Info-Blatt steht, dass man während des Eingriffs ein etwas unangenehmes Ziehen verspüren würde – eine sehr dezente Umschreibung. 😆
          Ich denke auch, dass man es bei der einen Biopsie belassen wird. Der Chirurg hatte eigens ein zusätzliches Muskelstück entnommen, um ja auf Nummer sicher zu gehen…
          Oh, was hatten die G. und ich gehofft, Unseren kleinen Liebling wegen der Blutprobe im Mülleimer beim Oberarzt verpfeifen zu können, um diesem unhöflichen Weib mal einen ordentlichen Dämpfer zu verpassen! Aber der Professor Sch. hatte sich leider nicht mehr bei uns blicken lassen. 😉

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  2. Sie waren im FBI (Pardon, mit Punkten dazwischen). 😉 Da gehts nicht so schnell. Aber eine Biopsie ist wirklich keine Lapalie. Hatte ich zwar noch nie, aber bei juristischen Falllösungen kam mir der Begriff so oft unter, dass ich mich näher kundig machte und seitdem echt Bammel habe so etwas durchziehen zu müssen.
    Na ja, wie man Ihren Schreiben entnehmen kann, sind Sie ja unverändert geblieben. Man wird die Gewebestückchen höchstens dazu verwenden, Sie zu klonen. LOL Schönes WE. 😉 Michael

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  3. Ich mag das garnicht verinnerlichen. Mir graut davor selber in eine solche Situation zu kommen. Außerdem bin ich insofern vorgeschädigt, weil meine EX Krankenschwester ist. Da bekommt man in 20 Jahren einiges mit.

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  4. Das sollte viel öfter angesprochen werden. Für mich ist das reine Geldverschwendung, die überflüssig ausgegebenen Kosten werden dann wieder an den Patienten eingespart. Das Krankenhaus selbst kann nicht einmal etwas dafür, da wäre mal wieder die hohe Politik gefragt.

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    • Da bin ich ganz und gar deiner Meinung, liebe Ute!… Siebenhundert Euro für eine Wegstrecke von vierzig Metern in einem Krankenwagen! Ich dachte, mich tritt ein Pferd, als ich das hörte… Man sollte den ganzen Behörden-, Vorschriften- und Gesetzeswust der Versicherungen ganz schlicht und ergreifend mal ernsthaft ausdünnen. Das würde Zig-Milliarden Geld einsparen, das man weitaus sinnvoller einsetzen könnte.

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    • So schlimm war es nun auch wieder nicht, Anna-Lena. Fakt ist, dass ich, um eine genaue Diagnose meiner Myopathie zu erhalten, jederzeit wieder in dieses Krankenhaus gehen würde. Trotz allem…
      Ich hatte dort ja auch viel Spaß und habe sympathische und interessante Menschen kennen gelernt. Und das Gefühl, nicht alleine mit dieser seltenen Krankheit zu sein, hat mir viel geholfen.
      Wenn es mal ganz schlimm wurde, dann haben wir uns Ärztewitze vorgelesen. Unser Favorit war dieser hier:

      Fünf kurze Sätze, die man einem Arzt NIEMALS glauben soll:

      „Tut nicht weh.“
      „Dauert nicht lange.“
      „Komme gleich wieder.“
      „Das wird schon.“
      „Ich mach das schließlich nicht zum ersten Mal!“ 😉

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  5. Liebe Margot, Klinikchaos ist wohl allen wohl bekannt. Leider. Als ich meinen Mann wegen einer schlimmen Herzattacke in das örtliche Krankenhaus bringen musste, waren wir sehr angetan von der netten menschlichen Atmosphäre. Einige Wochen später musste er dann in die berühmte Herzklinik in der Region. Hier ging es nur noch ums Geld. Von Menschlichkeit keine Spur. Zum Glück 🍀 musste er nur drei Tage dort bleiben. Hoffentlich muss er dort nicht noch mal hin.

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    • Ich hoffe auch sehr, dass dein Mann nie wieder in diese herzlose Herzklinik muss…
      In der Medizinischen Klinik waren die meisten Menschen auch richtig nett, kompetent und freundlich. Das hat die negativen Eindrücke doch immer wieder erträglicher und sogar wett gemacht.

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