25 Kommentare zu “Dumm und dümmer…

  1. Jeder ist (selbst) seines Glückes Schmied. Ganz richtig und es ist höchste Zeit, dass das Volk dies begreift. Wer lernen will, tut dies auch unter widrigen Bedingungen. Genau das kann man in den Ländern anschauen, aus denen die Flüchtlinge kommen. Unsere Schulen dort, das wäre für paradiesisch.
    Liebe Grüße
    Ute

    Gefällt mir

    • Ja, aber um zu begreifen, muss das Volk erst einmal selbstkritisch in sich gehen. Und das erfordert halt auch wieder Anstrengung. Und auch das Rückgrat, Fehler und Schwachstellen einzugestehen – da zeigt man doch lieber weiterhin zeternd, schimpfend, drohend mit dem Finger auf andere…
      Ich bewundere seit jeher den Bildungshunger der kleinen und großen Menschen der sogenannten Entwicklungs- oder Dritte-Welt-Länder – davon könnten wir uns hierzulande eine ganz, ganz dicke Scheibe abschneiden…
      Schön, dich mal wieder zu lesen, liebe Ute. ♥

      Gefällt 1 Person

  2. Die moderne Welt ist gerade nicht sehr hilfreich für diejenigen, die sich eventuell für die Weiterentwicklung, wie das Lesen & Co., entscheiden würden. Es reicht, sich die heutige Jugend anzuschauen. Handys und Spiele sind in ihren Köpfen und nicht das Lesen. Wer liest denn heute noch ein Buch? Alles ist elektronisch vorhanden, man braucht nicht mehr aus dem Haus zu gehen, weil alles online verfügbar ist. Das ist auch nicht gerade sehr fördernd. Ich finde, du hast das Thema nicht treffender beschreiben können! Es ist aber meiner Meinung nach ein globales Problem. LG & schönen Tag noch! bilere

    Gefällt mir

    • Obwohl man in dieser elektronischen Welt ja durchaus auch die freie Wahl hat – man kann sich ohne jeglichen Zwang entweder für Spiele und oberflächliche Apps entscheiden, oder aber dafür, mithilfe des Handys, Tablets, Laptops etc. dazu zu lernen, sich zu informieren und sein Wissen zu erweitern. 😉
      Es ist ein Erste-Welt-Problem, und zwar eines, das uns noch sehr teuer zu stehen kommen wird…
      Ich wünsche dir eine gute und unbeschwerte neue Woche!

      Gefällt 1 Person

    • Nicht jeder, der mit seinem Handy da sitzt, spielt oder macht anderen Kokolores. Mein Sohn liest auf der stündlichen Fahrt zur Arbeit. Er brachte mich dazu, die Onleihe meiner Bibliothek zu nutzen, was mir das Bücherschleppen erspart.

      Gefällt 1 Person

  3. Treffend beobachtet und auch geschrieben. Dieser Mangel an Interesse für die Welt um einen herum finde ich auch immer wieder aufs neue erschreckend. Vor allem, wenn man ihn im eigenen Umfeld bemerkt und feststellt, dass eigentlich ganz helle menschen plötzlich die übelsten Stammtischparolen nachplappern, und man dann beim Nachfragen feststellt, dass sie sich einfach zu aktuellen Themen null(!) eigene Gedanken machen. Das hat nichts mit Schulbildung zu tun, sondern mit einem sich mir nicht erschließenden Desinteresse an der Welt.

    Gefällt mir

    • Sehr viele Mitmenschen sind vielleicht auch überfrachtet von der permanent auf uns niederprasselnden Flut an schlimmen und verstörenden Nachrichten. Da scheint vielen Deutschen ein Verhalten, wie es die drei berühmten Affen zeigen, am naheliegendsten und sinnvollsten zu sein. Und um überhaupt etwas zu Themen wie z. B. der Flüchtlings-Problematik zu sagen, bedient man sich dann halt ohne Nachzudenken der dumpfen, braun eingefärbten Sprüche und Parolen, welche ganz gezielt tief verwurzelte Ängste wach rufen und steuern…

      Gefällt mir

      • Da ist wahrscheinlich ne Menge dran. Ist natürlich auch nicht ganz unverständlich, wenn man bedenkt, wie viele Nachrichten heutzutage ungefiltert auf die Leute einprasseln. Früher gab es Filterfunktionen von Medien/Pressehäusern, die eben auch mal Dinge erst mal abwarteten und dann die ersten Entwicklungen gleich gesammelt am nächsten Morgen in die Nachrichten brachten, statt jeden Ausschlag auf der news-Skala sofort ungefiltert ins Netz zu stellen.

        Gefällt mir

        • So ist es. Heutzutage wird wirklich fast ein jeder „Fliegensch…“ völlig unreflektiert und ungefiltert ins Netz gestellt bzw. in den Nachrichten veröffentlicht.

          Gefällt mir

  4. Georg Schramm fällt also jetzt auch schon unter die Verschwörungstheoretiker. Immerhin einer der Ersten, die öffentlich gesagt haben, dass der Bildungsverfall gewollt ist.
    Meiner Meinung nach ist jede Verschwörungstheorie dichter an der Realität, als das was uns offiziell verkauft wird.
    Bildung hat nichts mit Herzensbildung zu tun. Auch ungebildete Menschen, können mitfühlen, Zusammenhänge erkennen und sind in der Lage „nein“ zu sagen, wenn etwas nicht richtig erscheint.

    Gefällt mir

    • Nenn mir doch mal nur eine einzige Verschwörungstheorie, die sich im Nachhinein als wahr heraus gestellt hat, bitte. Die gibt es, seitdem wir Menschen von den Bäumen gekrochen sind und das aufrechte Gehen gelernt haben. Und so gut wie alle entpuppen sich bei genauerem Hinsehen bzw. nach einer Weile als ausgemachter Schmarrn… Bei Werbung kann ich weg sehen bzw. wegzappen oder -hören. Ich muss mich von ihr nicht dazu verführen lassen, der Oberflächlichkeit anheim zu fallen. Und diese Freiheit hat nach wie vor ein/e jede/r von uns… Natürlich gibt es Menschen, die als ungebildet gelten können, und dennoch das Herz auf dem rechten Fleck haben. In Anbetracht dessen, was sich da mittels Kommentare und Posts so im WWW zu Wort meldet, und aufgrund aufgeschnappter Unterhaltungen ringsum sowie geführter Gespräche, bin ich allerdings der Ansicht, dass solche „Gutmenschen“ eher die Ausnahme als die Regel sind.

      Gefällt mir

  5. Ich habe lange überlegt, ob ich etwas schreiben soll … es gäbe so viel, denn du sprichst allerlei kritische Punkte an.
    Inzwischen sehe ich den Zustand unserer Gesellschaft sehr kritisch und ich glaube nicht, dass man von den meisten erwarten kann, sich selber fortzubilden. Woher soll dieser Wunsch kommen? Es läuft so vieles falsch und es erscheint mir als ein undurchdringliches Knäuel. Da resignieren manche … Letztendlich geht natürlich immer alles auf den Einzelnen zurück.

    Gefällt mir

    • Ich bin sehr froh, dass du dich äußerst, liebe Ingrid…
      Resignation, ja, aber auch Trägheit, Faulheit, die Verantwortung auf andere schieben, anstatt selber tätig zu werden. Das ist meiner Meinung nach eine der schlimmsten „Zivilisations“-Krankheiten hier in unserem Lande. Die Mehrheit nimmt hin, ohne auch nur im Geringsten aufzubegehren – es sei denn, es geht gegen Schwächere und Wehrlose – und macht dann wieder schön brav ihre Kreuzchen bei jenen, die sie doch nachgewiesenermaßen nach Strich und Faden vera…en…
      Wir haben immer noch nicht verinnerlicht, dass wir Individuen sind und selbst für unser Tun und Handel und Streben verantwortlich – das gilt auch für Bildung, Information, Weiterbildung.

      Gefällt mir

      • Das gilt für alles, auch für Friedlichkeit und Umweltschutz. Aber ich fühle mich inzwischen ziemlich rat- und hoffnungslos, wie das in dieser Spaß- und Eventgesellschaft gehen soll. Wenn wenigstens etwas mehr Mitmenschlichkeit und Rücksichtnahme vorhanden wären!

        Gefällt mir

        • Die sogenannte „Ellenbogen-Gesellschaft“ – Platz da, jetzt komm ich! – hat sich bedauerlicherweise in den vergangenen Jahren, Jahrzehnten durchgesetzt…
          Da sind so Viele wie die kleinen Kinder, sie gucken’s von den „Großen“, von „Denen da oben“ ab – siehe Griechenland, das Verhalten der EU, aber vor allem der deutschen Regierung, sprich, Schäuble, ist doch an Rücksichtslosigkeit und Empathielosigkeit nicht zu überbieten…

          Gefällt mir

                • Er mag ja ein guter Wirtschaftswissenschaftler sein, und auch eine facettenreiche Persönlichkeit, aber auf der politischen Bühne hat er meiner Meinung nach Griechenland leider mehr geschadet als genutzt. Vielleicht hätten sich die jüngsten Ereignisse für Tsipras und sein Team anders, besser entwickelt, wenn von Anfang an jemand mit mehr Diplomatie, Besonnenheit und Fingerspitzengefühl an Varoufakis‘ Stelle gewesen wäre.

                  Gefällt mir

                  • Genau das habe ich auch gesagt. Diese ganzen Beleidigungen haben sehr geschadet, nicht nur dem deutsch-griechischen Verhältnis, sondern ganz Europa und letztlich Griechenland selbst.

                    Gefällt mir

                    • Varoufakis beweist ganz eindeutig, dass selbst intelligente Menschen mitunter nicht davor gefeit sind, Macht zu missbrauchen, wenn sie ihnen zuteil wird, und auf unangenehme Weise „abzuheben“.

                      Gefällt mir

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.