20 Kommentare zu “Gedanken über Familien in Zeiten von Corona…

  1. Liebe Martha du hast unter den extrem Liebenden, eine Gruppe völlig vergessen . Wie konntest du nur??? Unsere TV Sender räumen ihn wegen ihrer völlig angespannten Lage spezielle Sendezeiten ein. Unsere Fussball Bundesligaspieler . Diese armen Männer zeigen sich trotz allen solidarisch und verzichten teilweise auf 15 % ihres ansonsten schon so mickrigen Monatsgehälter. Nun können diese armen Kerle ihren Porsche , Daimler , BMW, Ferrari und Co vielleicht nicht mehr täglich einer Handwäsche unterziehen und müssen auf die kostengünstige Waschanlage zurückgreifen .
    Noch viel schlimmer, sie müssen auf ihr Goldsteak verzichten , da ihre bevorzugten Lokale geschlossen haben. Unser aller Mitgefühl sollte diesen armem Fussballprofis gelten, die im Augenblick um ihre Existenz bangen und ins bodenlose fallen könnten .Wir alles sollten dabei bedenken, dass es nichts wichtigeres auf dieser Welt gibt, als einen Bundesligaspieltag am Samstag.

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    • Hm… Ich wollte mit diesem Post eigentlich mehr Verständnis für Eltern und Kinder zu Zeiten Coronas wecken. Und aufzeigen, dass es bei weitem nicht nur „Luxus-Gejammere“ ist, wenn Eltern sich mal Luft machen wollen… Es gibt übrigens einige Profispieler des FC Hollywood, die nicht nur regelmäßig größere Beträge an die Münchner Tafel spenden, sondern sich auch aktiv bei der Gabenverteilung betätigen. Jerome Boateng z. B., aber auch Manuel Neuer, Kimmich und noch ein paar andere. Und der legendäre Paul Breitner verbringt viel Zeit als Ehrenamtlicher mit der Beschaffung von Geld- und Lebensmittelspenden und der Organisation von Veranstaltungen, deren Erlöse der Tafel zugute kommen.

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      • Das habe ich auch so verstanden . Im meinem ironischen Kommentar, geht es mir ja auch mehr um dieses Gejammer, wann denn nun die BL beginnen kann. Im übrigen gibt es einige und darunter auch sehr prominente Spieler die nicht mal auf diese 15 % verzichten wollen.

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    • Es ist natürlich immer einfach, auf gut bezahlte Fußballer zu schimpfen, die sich diesbezüglich augenscheinlich in einer klassischen lose-lose-situation befinden: Verzichten sie nicht auf Gehalt, werden sie kritisiert. Verzichten Sie auf Gehalt, werden sie auch kritisiert, weil das natürlich zu wenig ist. Viel zu wenig. Ja, was sollen sie denn machen!?

      Abgesehen davon gibt es im Fußball nicht nur die paar hundert gut bezahlten Spieler. Etwa 56.000 Arbeitsplätze hängen direkt mit dem Profifußball zusammen. 56.000 Arbeitsplätze, deren Existenz möglicherweise etwas länger gesichert ist, eben weil die Profis auf 15 % ihrer Gehaltes verzichten.

      Darüber hinaus gibt es viele Fußballer, die neben ihrem Gehaltsverzicht auch andere sinnvolle Dinge tun. Die Nationalmannschaft hat 2,5 Millionen Euro gespendet. Die Herren Kimmich und Goretzka spendeten eine Million. Julian Draxler spendet eine ausreichend große Summe an alle (!) Fußballvereine seiner Heimatstadt. um damit die Kosten für die gesamte Saison zu decken. Jonathan Tah arbeitet mit der DFB-Stiftung zusammen. Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

      Aber, wie gesagt, auf die gutbezahlten Millionäre schimpfen, ist natürlich einfacher. Dass diese Herren durch ihren Gehaltsverzicht jetzt nicht in Existenznot geraten, das ist ihnen auch klar. Das hat aber auch niemand behauptet.

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      • Nicht von der Hand zu weisen ist allerdings, dass der DFB angesichts Corona viel zu spät, und meiner Meinung nach auch ziemlich verantwortungslos, reagiert hat. Da war bereits klar, dass es sich bei Covid19 um ein sehr gefährliches Virus handeln würde, dass eine Pandemie unmittelbar bevorstand, und man hatte schon die ersten Beschränkungen und Veranstaltungsverbote in Kraft gesetzt – und da fanden nach wie vor die Spiele sämtlicher Ligen statt, mit teilweise vielen zigtausenden ZuschauernInnen in den Stadien.

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    • Dafür verzichten unsere Bundespolitiker:innen auf die jährliche 3,6 % Diätenerhöhung, während die im Ausland rundum „nur“ auf bis zur Hälfte deren monatlichen Salärs verzichten sollen. Das ist echtes Mitgefühl, vor allem eben mit den kinderreichen Familien.

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  2. Gestern hörte ich, wie sich ein Frau aufregte, dass man derzeit nicht einmal den Sommerurlaub planen könne. HALLO!? Jetzt ist Urlaubszeit, hoffentlich können wir im Sommer wieder normal arbeiten

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  3. Weißt du, liebe Margot, ich hatte schon immer etwas dagegen, Ereignisse gegeneinander aufzurechnen oder zu vergleichen. Das geht nicht. Es ist gerade weltweit schlimm, was passiert und die Schwächsten der Gesellschaft leiden am meisten.
    Ich finde den Beschluss gut, dass kein Kind in diesem Jahr sitzen bleiben wird. Und wenn der ganze Mist vorbei ist und ich nicht mehr zur Risikogruppe gehören werde, dann möchte ich mich engagieren, dass kein Kind auf der Strecke bleibt. Es war ja schon mal meine Arbeit. Mit meiner Bibliothek war schon vor Corona einiges geplant. Nun wird es halt nochmal etwas anders.
    Die Welt retten kann ich leider nicht, aber etwas tun schon.
    Gut ist er, dein Beitrag. Vielen Dank.

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    • Mir geht dieses Aufrechnen auch seit jeher schon ungemein gegen den Strich…
      Du hast ja selber drei Kinder groß gezogen in Zeiten, die auch alles andere als rosig waren.
      Ich finde das wunderbar, dass du dich nach Corona so sehr für die Kinder engagieren möchtest. Du tust etwas, du bringst dich aktiv mit ein, das ist bewundernswert…
      Ich danke dir, liebe Gudrun! ❤

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