7 Kommentare zu “0,5 % …

  1. Laut dem o. g. Artikel schlägt Sittler vor, einmalig 1/2 Prozent des Jahreseinkommens zu spenden. Das ist wirklich nicht viel. Ich wäre damit einverstanden, wenn mir dies direkt vom Gehalt abgezogen wird. Legt man dieses 1/2 Prozent auf 12 Monate um, wäre es wirklich eine kleine Summe, bei einmaliger Zahlung ist es ein Betrag, den ich ohne mit der Wimper zu zucken mal schnell in irgendeinem Laden für irgendetwas nicht Lebensnotwendiges ausgebe. Also, ich wäre dafür! Wir können auf dieser problembehafteten Erde nicht mehr nationalistisch denken. Auch wir Deutschen sind vor vielen, vielen Jahren zur Zeit der Völkerwanderungen aus vielen verschiedenen „Stämmen“ entstanden, beginnend mit der Flucht germanischer Stämme vor den Hunnen 375 n. Chr. Weitere Völker folgten….
    Es ist ein normaler geschichtlicher Prozess, den wir hier miterleben, nur dass wir alle dank Medien diesen mitverfolgen können. Gäbe es keine Berichterstattung würde ich in meinem kleinen Nest im Norden gar nichts von diesem „Problem“ mitbekommen. Hier gibt es seit einigen Wochen nur eine Familie mit zwei kleinen Kindern, die sich äußerlich durch sehr dunkles Haar und braune Haut von den meisten hier unterscheiden.
    Ich wünsche mir auch, dass die Menschen sich von dem Bild des ungebildeten „primitiven“ Flüchtling freimachen würde. Viele Menschen, die zu uns kommen, sind gut ausgebildet oder haben einen Hochschulabschluss. Sie kommen nicht, um sich ein schönes Leben auf unsere Kosten zu machen, sondern die Chance auf Arbeit und ein menschenwürdiges, angstfreies Leben zu erhalten. Ich denke, die meisten würden lieber in ihrem eigenen Land in Frieden leben und arbeiten, denn unsere Kultur ist ihnen ebenso fremd wie uns die ihre. Mit etwas Geduld und Toleranz auf beiden Seiten besteht jedoch die Chance, übereinander und voneinander zu lernen und dann könnte etwas Neues entstehen, von dem alle profitieren. Mein Mann nennt mich übrigens Sozialromantikerin, das fasse ich mittlerweile fast schon als Kompliment auf. 🙂

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  2. Nana, so schlimm ist es ja wirklich nicht. Es gehen immer noch mehr Leute für als gegen Flüchtlinge auf die Straße. und spenden tun die meisten Menschen schon ne Menge für alle möglichen guten Zwecke. Da muss jeder selbst sehen, wo er seine Prioritäten setzt.

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  3. … man müsste diese Dramatik der Flüchtlinge wirklich an der Wurzel beseitigen und das wäre meiner Meinung nach dass Kriege verhindert und nicht gefoerdert werden sollen.
    Solange Menschen (in welcher form auch immer) am Krieg verdienen wird es Kriege und massenhaft Menschen geben, die ihr Land fluchtartig verlassen müssen.
    Die Ursache gehoert beseitigt, dann kommt die Wirkung von ganz alleine.
    So sehe ich das.

    Außerdem würde ich Kloester (die ohnehin alle halbleer stehen) verpflichten, dass sie Menschen die an Leib und Leben bedroht sind aufnehmen müssen.
    Die Menschen koennten dort auch mitarbeiten, zu tun gäbe es ja genug…
    Ich denke dass die vor Krieg flüchtenden Menschen gerne mithelfen würden, das gäbe ihnen glaube ich ein gutes Gefühl aktiv mit-wirken zu dürfen an ihrem Leben….
    Geld soll dazu vom Vatikan frei gegen werden.
    Die waschen ihre Hände sowieso nicht in Unschuld …. da wäre so glaube ich viel zum Positiven zu wenden.
    Segen allen …
    M.M.

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    • Das sind wirklich sehr gute Ideen, liebe Monika-Maria!
      Dein Vorschlag, die oft fast leer stehenden Klöster zur Aufnahme von Flüchtlingen zu verpflichten, gefällt mir. Doch scheint mir, als wäre die Kirche mehr daran interessiert, mit Kloster-Touristen Reibach zu machen, anstatt gemäß den Lehren der Evangelien die Räumlichkeiten jenen zur Verfügung zu stellen, die ein Obdach bitter nötig haben…
      Herzliche Grüße!

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