46 Kommentare zu “Bloggen ist schwer!…

  1. Bloggen ist leicht, ich scher mich wenig darum, was wer lesen will. Ich schreibe über das, was mich umtreibt und das geht nun mal von unseren wunderbaren vierbeinigen Wesen hier im Haushalt bis hin zum Papst. Wem ich zu politisch, zu kritisch bin, wer meint, man könne eh nix ändern und solle sich nur mit den schönen Dingen des Lebens im Blog beschäftigen, der ist woanders besser aufgehoben.
    Ich lese auch in keinen Blogs, die nur so wimmeln von Projekten, von Friede, Freude, Eierkuchen. Die Geschmäcker und Interessen sind halt verschieden und das ist ja auch gut so. Wer bei mir nicht lesen mag, soll es einfach lassen. Die Freiheit nehme ich mir ja auch. Und ich schreibe weder für viele Klicks, noch dafür, uns in möglichst vielen Blogrolls wiederzufinden.
    Das Leben hat Ecken und Kanten, die meisten Menschen auch und gerade das sind sie interessantesten Geschichten.

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  2. Wenn an meiner ersten Arbeitstelle die Diskussion mal wieder aus dem Ruder lief, sprach unser Prof immer ein Machtwort: „Schluß jetzt! Wir diskutieren morgen weiter. Jetzt gehen wir erstmal ein Bier trinken.“ Am anderen Morgen ging es wirklich weiter, aber etwa weniger aufgebracht. Wir hatten wohl noch nicht vergessen, dass wir am Abend vorher noch zusammen gelacht haben. Geschenkt haben wir uns trotzdem nichts.
    Beim Bloggen ist das scheinbar manchmal nícht so einfach. Warum eigentlich nicht? Gegensätze gibt es doch immer. Und das ist auch gut so, denn sonst wäre es doch ein bissel langweilig.
    Ich weiß nicht, wer mit dem Anwalt droht, oder argwöhnisch bewacht und beobachtet. Ich finde es einfach schlimm, wenn irgendetwas eskaliert. Das bringt niemand weiter.
    Wenn man eine Person des öffentlichen Rechts ist, dann muss man hinnehmen, dass man in den Satiresendungen, -zeitschriften … erscheinen kann. Aber ehrlich, bei uns Bloggern finde ich das nicht so ganz angebracht.

    Einen lieben Gruß von der Gudrun, die sich durchaus nicht weichgespült vorkommt, die aber auch ganz gerne die Kirche im Dorf belassen würde.

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    • Die Satire ist aber doch auch ein ganz normaler menschlicher Zug. Freilich ist er nicht allen von uns zu eigen – aber warum soll man das denn hier im WWW unbedingt verheimlichen, dass man so ab und an eine Neigung dazu hat? Wenn wir hier damit anfangen, unsere Charakterzüge zu verbergen, egal, ob sie nun positiv oder negativ sind, dann dauert es nicht lange, und im Internet geht’s genau so zu wie im richtigen Leben – beinahe jeder trägt eine Maske…
      Die Gelegenheit, sich erst einmal zu besinnen, bevor man auf einen Kommentar oder Post antwortet, ist doch hier mehr als gegeben! Niemand muss ja sofort antworten, jeder kann sich in Ruhe Argumente und Wissen genug aus dem WWW zurecht legen, bevor er etwas kund tut!
      Ich persönlich lasse durchaus die Kirche im Dorf, ich glaube nicht, dass mir irgend jemand vorwerfen kann, andauernd exaltiert, beleidigend und nörglerisch unterwegs zu sein…

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  3. Ganz toll und so wahr. Das Foto übrigens auch super, passend und überhaupt vom Textinhalt.
    Weißt ja, ich bin auch so eine, die immer davongelaufen ist, zu 99 % wegen der anderen, die mich nicht in Ruhe und Frieden sein lassen konnten und schreiben lassen wollten, wie ich war und bin.
    Aber je mehr ich lerne, daß ich nur noch das mache, und so wie ich das will, desto glücklicher bin ich beim Bloggen.
    Und wenn ich zig mal meine Posts wieder lösche und kein Archiv führe, und wenn ich zig mal mein Design ändere, und sollte mich der Irrwisch treiben, dann reise ich auch wieder weiter.
    Und wer nicht will, soll fortbleiben. Wer sich drüber aufregt auch.
    Ich kommentiere nicht immer und überall, und ich gestehe, manches kapiere ich einfach nicht, dann bin ich auch lieber ruhig. Ja, auch manchen Witz kapiere ich nicht, hm, kann ich auch nichts dafür, dann kommentiere ich halt andersmal wieder, bei entsprechenden Leuten. 😉
    Meine Angst in Bloggerland wird immer kleiner, und mein Ich wird immer größer.
    Liebe Abendgrüße!
    Ellen

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  4. Tja meine Liebe so ist das.

    Ich war ja heute mal ziemlich direkt in meinen comments
    in meinen eigenen Blogg. Und ich steh dazu.

    Ist mir klar das da die meisten ausbleiben, so ungewohnt für die meisten das ich mal kein Blatt vor den Mund nehme.
    Aber was solls, wer nicht will der hat und ich blogge was ich will
    in meinen Blogg.

    Auch Projekte an denen ich teilnehme. Denjenigen dem
    das nicht passt, müssen ja nicht.

    Manchmal ist es mir echt zu doof diese ständige mockieren
    über Projekte…

    Der eine mag Fotos der andere lange Texte..na und, das
    ist doch das „bunte“ am bloggen..Finde ich gut..

    Ich bin nunmal nicht der grosse Textschreiber..aber lesen tue ich
    es bei anderen gerne 😉
    Auser Politik, aus dem einfachen Grund, ich bin zu wenig informiert von der deutschen Politik , da ich bekanntlich im Ausland wohne.

    Herzlichst♥

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  5. Heute las ich bei Dori etwa den Satz:
    Ich möchte mal aus dem Rahmen fallen, wenn mir danach ist 🙂
    Am besten, man bloggt so, wie man auch im wahren Leben ist, das ist authentisch und ehrlich. Und wem das nicht passt, der hat Pech gehabt 😉

    Liebe Grüße!

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  6. Dass man es nie allen Recht machen kann, ist eine ‚gesicherte Erkenntnis‘. Also macht man am besten, was man meint und geht seinen Weg, sowohl in Postings als auch in Kommentaren. Man muss nur immer aufpassen, dass dabei keiner auf der Strecke bleibt. Und da scheint mir das Medium ‚Blog‘ gar nicht so geeignet zu sein, denn – wie auch schon geschrieben wurde – es fehlen wesentlich Elemente wie z.B. ‚Komm, jetzt gehen wir ein Bier trinken‘ ebenso wie Mimik und Gestik und sofortiges Reagieren-Können.

    Ich stelle auch fest, dass ich der immer wieder aufflammenden Streitereien und Diskussionen müde bin, weshalb ich den Kommentar jetzt beende und mich dem wirklichen Leben zuwende.

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  7. Klar. Man kann alles falsch oder richtig machen. Das finden immer irgendwelche Leute. Aber wenn ich dahin komme, dass ich Beiträge nicht so schreiben kann, wie ich das für richtig halte, weil sich jemand dran stoßen könnte. Dann lass ich das bloggen und schreibt offline weiter. Solange ich keinen persönlich unangemessen angreife und dessen Rechte verletze, ist meiner Ansicht nach alles in Ordnung.

    Ich denke, es gibt keinen Blogger, der nicht irgendwann mal Gegenwind bekommt. Und wenn nicht das, dann bleiben die Leser weg. Aber hey, wer nicht will, der hat schon. 🙂

    Also machen wir einfach weiter so wie uns der Schnabel gewachsen ist. Oder?

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    • Yepp! Genau so ist es! 🙂
      Mir geht es nicht um’s Streiten oder ellenlangen Ausdiskutieren, ganz bestimmt nicht. Aber ich für meinen Teil habe akzeptiert, dass dergleichen nun mal zum Leben gehört – zum realen wie auch virtuellen. Ich mag ehrlich gesagt auch keine stete Friede-Freude-Eierkuchen-Stimmung, so was ist nur in den allerseltensten Fällen ehrlich und aufrichtig. Und so was wie eine „Zensur“, egal welcher Art – nein, nein, ganz bestimmt nicht! Die bekommen wir von „denen da oben“ schon oft genug verpasst. 😉
      Jawoll! Und ich bin fest davon überzeugt, dass unsere Schnäbel keineswegs verkehrt gewachsen sind. 😉

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  8. Guter Beitrag und schönes Bild.
    Obwohl, da ja mein Echtname leicht herauszufinden ist, achte ich schon darauf, was ich blogge. Also wenn ich etwas über andere schreibe. Ich will ja niemanden bloß stellen.

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  9. „jedem recht getan ist eine kunst die niemand kann.“ diesen spruch habe ich mir wohl gemerkt.

    ich kann es nicht jedem recht machen. diejenigen die gerne bei mir lesen und kommentieren werden meinen blog immer wieder besuchen und andere denen es bei mir nicht gefaellt aus welchem grund auch immer, sollen eben weg bleiben. ganz einfach.

    bloggen sollte in erster linie spass machen und nicht in stress oder „muss projekte“ ausarten.

    ich finde es gut, wenn man auch mal offen und ehrlich seine meinung sagen kann. leider fuehlen sich manche leute dann aber gleich auf den schlips getreten und kommen nicht mehr wieder. aber gut, so ist es eben und ich kann damit leben.

    lg
    Sammy

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    • Ich habe grade im Fernsehen ein sehr interessantes Zitat mitbekommen:

      Kannst du nicht allen gefallen durch deine Tat und dein Kunstwerk,
      mach‘ es wenigen recht; vielen gefallen ist schlimm.

      Friedrich von Schiller

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  10. „Everybody’s Darling, everybody’s Depp“ – ein wunderbares Buch über die Harmoniefalle.
    Gleichwohl mag ich es auch nicht, wenn man im Internet übereinander herfällt. Zu schnell liest man aus schnell geschriebenen Worten einen Ton heraus, den der andere so nicht gemeint hat oder sich einfach nur – aus verschiedenen Gründen- in den Worten vergriff. Hier hilft, einfach nur noch einmal nachzufragen, bevor mal lospoltert und mit Theaterdonner Drohungen ausspricht.

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  11. ich lese hier gerade wieder „neu“ mit, weil ich vor einiger zeit mit den vielen passwortgeschützten beiträgen so ein bisschen die lust verloren hatte.
    nicht dass ich das mit dem passwort nicht verstehe; denn ich habe selber einen geschlossenen blog, für zugelassene leser und das aus gutem grund. allerdings liegt dieser grund gar nicht im bloggerland selbst, sondern bei bösen, ganz wirklich und ernsthaft bösen, nachbarn. das muß ich mir ja nicht antun war meine devise, und habe daraufhin den blog dicht gemacht.
    erstaunlicher weise sind die anderen, offenen blogs, die sich mit sachthemen befassen nicht der leserhit.
    „aha“.
    ich kann insofern diesen beitrag hier komplett unterschreiben.
    bloggen ist schwer, es passt niemals allen und schon gar nicht richtig.
    und was mir an der bloggerwelt mittlerweile auf den keks geht ist dieses heile welt gedusel und „alles ist schön“. da fehlt mir oftmals der tiefgang.
    und eigentlich war das hier von anfang an ein blog der immer interessant war und es auch immer noch ist.
    ich fand vieles sehr bemerkenswert und zum nachdenken.
    nur was dann so an kommentaren kam war wirklich teilweise erschreckend.
    viele aufreger kommen mit sicherheit durch dummheit zustande, weil „der leser“ mangels wissen und erkenntnis sich angegriffen fühlt.
    das sind alles mentalitäten bei denen ich ganz ehrlich nicht mitkann.
    menschen die eine diskussion als streit oder angriff verstehen sind mir schlichtweg zu einfältig.
    diskussionen sind etwas ganz wunderbares, sofern die beteiligten das thema dabei nicht aus den augen lassen.
    nur wird einem das oftmals sehr erschwert, am thema festzuhalten, weil man dann in die ecke des rechthabens geschoben wird.
    nein, es geht doch nur ums thema.
    ja, bloggen ist schwer 😉

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  12. Das ist die richtige Einstellung. Ich halte es eben so. Ich blogge, wozu ich Lust habe und freue mich, wenn es den LeserInnen Spaß macht. Allerdings mache ich mir vorher keine Gedanken, ob es den LeserInnen gefällt. Alles Liebe Karin

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  13. Allen kannst du es sowieso nicht recht machen. Jeder soll seinen Blog so machen wie er es kann oder mag. Ob jung oder alt , Hauptsache er findet Spaß daran. Wenn man schon soviel Zeit beim Bloggen verbringt, soll er auch Spaß machen. Das heißt aber nicht, das keine ernsten und kritischen Themen angesprochen werden sollen. Im Gegenteil. Auch diese können spannend sein. Wer sie nicht mag, kann klicken und was die kleine braune Schwuchtel angeht. Das ist doch ein armer Hirni. Erst die Chemo Therapie und jetzt muß er auch noch orthopädische Schuhe tragen. Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag. L.G. Ludger

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  14. Deinen Beitrag unterschreibe ich komplett … du schreibst mir aus dem Herzen!!!!!
    … und meine Meinung zum Bloggen:
    ich bin, wie ich bin – ich schreibe, was mir in den Sinn kommt – ich lese gern bei einigen Bloggern – ich kommentiere, wenn es mir passt und wenn ich Lust habe – ich freue mich natürlich über Kommentare zu meinem Geschreibe, erwarte sie aber NICHT – mein Blog ist meiner, und das ist gut so!!!
    Herzliche Grüße … liebe Margot … weiter so, ich lese sehr gern bei dir … Rose

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    • Vielen Dank, liebe Rose! 😀 Ich werde mich bemühen, so weiter zu machen wie bisher – und möglichst unverkrampft, angstfrei, ohne Maulkorb und Zensur… 😉
      ♥liche Grüße!

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  15. Ach liebe Freidenkerin, deinen Post sollte man überall verlinken. Als Permalink. Denn genauso ist es doch, und ich hab dem nichts hinzuzufügen.

    Mach so weiter ..sei du selbst ..einzig nicht artig, authentisch – das ist klasse 🙂 Und ich mach’s auch. Wenn man anfängt, sich nach den Vorstellungen irgendwelcher anderen zu richten beim Bloggen, kann man’s gleich lassen.

    Noch ganz liebe Abendgrüße an dich,
    Ocean

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    • Natürlich liest im WWW „alle Welt“ mit, wenn man mal jemandem auf den Schlips tritt. Aber – ganz ehrlich – so viel anders ist es bisweilen im „realen Leben“ auch nicht. Man fühlt sich – zu Recht oder zu Unrecht, das sei jetzt mal dahin gestellt – falsch angefasst, man erzählt das seinen Lieben zuhause, und der besten Freundin, der zweit-, dritt-, viertbesten usw., in der Arbeit beim Essen in der Kantine… Und ich möchte denjenigen sehen, der noch nie in seinem Leben etliche Faux Pax begangen hat. Und wenn es solche Personen wirklich geben sollte, am Leben haben die bestimmt nur wenig Freude, denn nur wer nicht lebt, macht auch keine Fehler. Am liebsten sind mir diejenigen, die in solchen Situationen sagen: „Mönsch, das war jetzt nicht so prickelnd, aber das hätte mir auch passieren können.“… 😉
      Ich würde mich schämen, müsste ich mich hier oder anderswo verstellen. Das ist nicht mein Stil. Das Tragen von Masken überlasse ich anderen – ich hab’s am liebsten möglichst ohne… 😉
      Herzliche Abendgrüße zurück!

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  16. Da kann man eigentlich kaum etwas hinzu fügen. Das hast du sehr gut gesagt.
    Zusammengefaßt: Ich bin ich und bleibe es auch. Wem etwas nicht passt, der muss eben weg bleiben. Mein Reden seit mehr als 30 Jahren 😀

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