Marthas Momente-Sammlung

Glück ist die Summe schöner Momente

Rundgang durch die Meersburg (2)…

… Nicht nur die Gestaltung der Stühle ist im Alten Schloß teilweise ausgesprochen originell, auch die der Leuchter. Ich werde später noch einmal darauf zurück kommen…

… Einblicke in die alte Schlossküche. In Zeiten von Umluftöfen, Ceran-Kochfeldern, Mikrowelle, Kühlschrank etc. stellt sich da schon die neugierige Frage: Wie hat man damals wohl gekocht – und wie haben die Gerichte dann geschmeckt?…

… Der Ziehbrunnen mit einem sehr, sehr, sehr tiefen Schacht befindet sich in einem überdachten Innenhof – für damalige Zeiten wohl ein großer Luxus…

… Ein Schlafgemach aus jenen längst vergangenen Tagen. So ein Bett mit Baldachin hätte ich auch sehr gerne, aber schon mit einer modernen Sieben-Zonen-Doppetaschenlfederkern-Matratze ausgestattet…

… Ich hoffe doch sehr, dass einen die schauerliche Grimasse dieser Stuhllehne beim Sitzen nicht in den Rücken oder gar Allerwertesten beisst…

… Im Waffensaal – eine gar ansehnliche Sammlung von „Blechbüchsen“…

… Fortsetzung folgt –  übermorgen. Da ich morgen eine Doppelschicht habe, von morgens halb Zehn bis gegen Mitternacht, und am Morgen darauf dann gleich wieder Frühdienst, werde ich höchstwahrscheinlich vor Freitag Abend nicht online sein…


61 Antworten zu “Rundgang durch die Meersburg (2)…”

  1. Das ist alles so identisch eingerichtet, würde mich gerne mal in das Bett legen 😀 Tolle Fotos…da würde ich mir auch mal gerne eine Burg anschauen 😉

    Herzlichst ♥

  2. Du hast die Atmosphäre sehr gut eingefangen, liebe Margot. Besonders die Küche habe ich mir genau angeschaut. Mit welch einfachen Gerätschaften man damals kochte! Und ohne zu Hilfenahme von Fertiggerichten! Tja, wenn man eine heutige, moderne Küche daneben stellen würde….
    Liebe Grüsse von Rosie

    • @Rosie: Danke schön! 🙂
      Oh, das wäre ein gewaltiger Unterschied! Und ich glaube auch, dass etliche unserer Zeitgenossen/innnen mit diesen alten, einfachen Gerätschaften überhaupt nicht zurecht kommen würden…
      Liebe Grüße!

  3. Solche Küchen sind schon beeindruckend.
    Der Brunnen, so tief mag ich gar nicht schauen…
    Ein Bett mit Baldachin, neee möchte ich nicht haben.
    Aber ganz nett eingerichtet waren sie schon, damals.

    Sooo viele Rüstungen, auf in den Kampf!

  4. Sehr interessant. Die „Blechbüchsen“ gefallen mir 🙂
    Wenn du deine Matratzenwünsche zur damaligen Zeit geäußert hättest, dann hätten sie den „Bader“ geholt. 🙂

  5. Die Stühle gefallen mir auch. Da könnte man sich für bestimmte Leute die entsprechenden Stühle vorstellen *gg*. – Und was sie schon für moderne Vorhangstangen in den Burgen hatten 😉

    Liebe Grüße (Mail kommt noch),
    Ingrid

  6. Schöne Fotos…Danke für den Rundgang.
    Ich finde solche alten Dinge und die
    History dazu immer so interessant.

    Oh weh das ist ja heavy diese beiden Schichten.

    Herzlichst

    Elke

  7. So, da bin ich – wie angekündigt. Heute aber mal nicht im Korsett, sondern im Nachtgewand. Ich wollte nur noch aus meiner weißen Rüstung raus und ab in die Dusche…
    Tja, meine Gute – du hast mit der Ankündigung der Fortsetzung nicht zuviel versprochen. Tolle Bilder, wenn gleich ich mir jetzt auch Gedanken über die Nachtlager von damals mache. Haben da zwei Leute im Bett geschlafen oder sind die Ritter immer durch die Tür im Schrank wieder in ihr Gemach geschickt worden? Zu schade, dass ich kein Burgfräulein war. Die Zeit war nicht immer leicht, aber auch nicht langweilig.

    Freu mich auf deine Fortsetzung und wünsche dir morgen ein gutes Durchhaltevermögen. Lieber Gruß, Mandy

    • @Giftspritze: Vielleicht haben die aufeinander geschlafen, um Platz zu sparen… 😉
      Ich weiß nicht, ob die Zeit damals nicht doch langweiliger gewesen ist als unsere heutige. An sich gab es doch eigentlich recht wenig Zerstreuung. Buchdruck war ja noch nicht erfunden, das wenige an Literatur, was bereits vorhanden war, ist den Adligen und den Kirchenmenschen vorbehalten gewesen. Die wenigsten konnten lesen und schreiben. Ritterturniere und Feste fanden ja auch nur zu bestimmten Tagen statt…
      Hab Arbeit gut überstanden! 🙂
      Liebe Grüße!

  8. Oh, wie schön, die Meersburg – da sind wir früher immer hingegangen, wenn wir Besuch hatten (alternativ im Sommer auf die Insel Mainau) – ich bin nämlich am Bodensee aufgewachsen 🙂

  9. Naja, manche Sachen sind ja auch noch zu gebrauchen. War ja nicht alles für den **** im Mittelalter 😉 Das mit dem „von rechts bedienen“ hatte auch etwas mit den getragenen Waffen der Gäste zu tun – wenn ich mich noch recht erinnere.

    Eine Viertel Ente – da werde ich ja nie satt von 🙂 Steffi hat schon Angst, dass Nikolaj ähnliche Essgewohnheiten wie sein Papa an den Tag legt 😆

    • @Worti: Stimmt, das von rechts Einsetzen und Ausheben hat in der Tat was mit den getragenen Waffen zu tun! Dass in jeder Wirtschaft ein Schild zu finden ist, dass der Gastwirt nicht für die Garderobe seiner Gäste haftbar ist, stammt auch noch aus dem Mittelalter, auch einige Paragraphen aus dem Beherbergungsrecht… 😉
      Uhuuuu! Wenn der Nikolaj den Appetit seines Papas erbt, dann Prost Mahlzeit! 😆

    • Das mit der Garderobe und dem Bewirtungsrecht – da habe ich ja mal wieder was neues gelernt 🙂

      *hihi* Noch schlimmer wird es für Steffi, wenn ich es schaffe, dem Kleinen Sachen wie Reiberdatschi oder Spinat schmackhaft zu machen 🙂

  10. Liebe Margot,
    gern würde ich eine Zeit in so einem Ambiente mal verbringen. Nicht im Winter 😉
    Aber, was mein Rücken zu dem Bett sagen würde?!
    Vielleicht ist es auch einfach schön anzusehen und dann doch lieber in der Gegenwart zu bleiben!

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