Marthas Momente-Sammlung

Glück ist die Summe schöner Momente

… Die Mitteilung meiner Ex-Arbeitgeberin, unerschütterlich und felsenfest am Sonntag, 23. August während eines Telefongesprächs vertreten, ich hätte durch das Verlassen meines Arbeitsplatzes am Sonntag, 16. August fristlos gekündigt, schreckte mich beinahe noch mehr als das unkontrollierte, fürchterliche, markerschütternde Gebrüll ihres Mannes, das ja der Grund für meinen flotten Abgang gewesen war. Wieder einmal brach die Welt über mir zusammen. Wie soll’s jetzt weiter gehen, vor allem in finanzieller Hinsicht? Ich werde vom Arbeitsamt gesperrt, und sicherlich auch von der ARGE. Am besten, ich pack gleich meine Siebensachen und zieh unter eine Isarbrücke.

Halt und Trost fand ich in den ungezählten Kommentaren und E-Mails, die ihr mir in jenen „schwarzen“ Tagen geschickt habt, liebe Mitblogger/innen. So lange so viele gutherzige Menschen an mich denken, mit mir fühlen, Hilfe und Unterstützung anbieten, mich mit so einem Quantum guter Wünsche, guter Energien versorgen, kann mir nichts Schlimmes widerfahren!

Eine sehr freundliche Dame der ARGE tröstete mich tags darauf wenigstens ein bißchen:Das ALG II, welches ich ja zusätzlich beantragen müsste, da das mir zustehende ALG I lediglich ca. 400 € betragen würde, würde man mir auf keinem Fall sperren, es könnte für den Zeitraum von sechs Wochen um zwanzig Prozent reduziert werden, aber nach der Schilderung meiner problematischen Situation glaube sie das eher nicht. Meine Stimmung hob sich ein klein wenig. Nun, das würde dann wenigstens die Miete zahlen. Und der Rest… Während meiner länger währenden Arbeitslosigkeit vor einigen Jahren hatte ich es gelernt, mit fälligen Zahlungen zu jonglieren – ein bisschen schieben da, ein wenig stunden dort, einen Monat unter den Tisch fallen lassen hier…

Ich beschloß, diese Lage nicht kampflos hinzunehmen. Wozu zahlte ich seit vielen Jahren die monatlichen Beiträge an die Gewerkschaft? So setzte ich mich auf den Hosenboden und schilderte in einem ausführlichen Brief, was sich Mitte August in dieser Wirtschaft abgespielt hatte. Die E-Mail einer Bloggerfreundin, Anwältin von Beruf, die mir ihre Unterstützung zusicherte, falls es hart auf hart kommen sollte, war wie eine frische Brise in meinen Segeln. Ich schwang mich aufs Fahrrad und beschloß, den herrlichen Spätnachmittag zu nutzen und aufs Geratewohl ein paar Lokale abzuklappern, ob dort Personal gesucht würde. Leider erfolglos.

Halt, nein, nicht ganz! Während ich gemütlich dahin strampelte, kam mir eine Idee: Wie wär’s, wenn ich versuchen würde, meine sehr, sehr schmalen Brötchen ein bisschen aufzubessern? Indem ich mich als Vorleserin anbiete? In Seniorenheimen, Krankenhäusern, bei Familien- oder Weihnachtsfeiern, im privaten Kreise? So machte ich mich daran, diese Idee genau zu durchdenken, plazierte zwei Anzeigen bei „meinestadt.de“ und „kijiji“ und entwarf einen simplen Flyer.

Einem Tipp einer lieben Mitbloggerin (Soni) folgend hatte ich mich kurz zuvor bei textbroker.de angemeldet und nach dem Überwinden einer ordentlichen Hemmschwelle meine ersten Texte verfasst, die auch prompt gekauft und mir gut geschrieben worden waren. Wieder ein kleines, aber wertvolles Erfolgserlebnis. – Mittlerweile habe ich bereits eine ganz ordentliche Anzahl Aufträge bearbeitet. Man kann sicherlich keinerlei Reichtümer damit ansammeln, so viel steht fest. Aber wenn das Honorar wenigstens die monatliche Telefonrechnung aufwiegen würde, wäre das schon was! Kleinvieh pflegt ja schließlich auch Mist zu machen!

Bereits zwei Tage nach meinem Schreiben an die Gewerkschaft kam die schriftliche Antwort: Laut § 623 Bürgerliches Gesetzbuch bedarf eine Kündigung, ob fristgerecht oder nicht, in jedem Falle der schriftlichen Form. Während eines Termins beim Arbeitsamt, wobei ich der mit stark südländischem Akzent sprechenden Sachbearbeiterin nur durch unzählige Wiederholungen und mit viel Mühe den Vorfall in der Wirtschaft und meine jetzige Situation begreiflich machen konnte, erfuhr ich, daß man mich in jedem Falle sperren würde, bis eine Verhandlung vor dem Arbeitsgericht erfolgt sei und ein Urteil vorliege. Na bravo, dachte ich, das kann ja Monate dauern! Und ich soll mich vors Gericht schleifen lassen, um beweisen zu müssen, daß ich im Recht bin?

Zuhause hatte ich im Badezimmer eine weitere „Geschäftsidee“: Ein mobiles Schreibbüro. Es gibt ja sehr viele Mitmenschen, die sich hart damit tun, ein behördliches oder privates Schreiben zu verfassen. Und das könnte ich für einen gewissen Obolus, ich dachte da an drei Cent pro Wort, gerne übernehmen. Ein kleines Netbook, mit Words oder OpenOffice ausgestattet, und ein tragbarer Drucker wären die nötige Ausrüstung. Dann könnte ich die Aufträge direkt vor Ort bearbeiten… Am Abend rief Timo an: Ein Bekannter, der nahe des Viktualienmarktes einen Kräuterladen betreibe, würde eine Verkäuferin suchen, ich solle doch dort mal vorbei schauen. Dann erfuhr ich noch, daß mein ehedem innig geliebtes Opernrestaurant für die neue Spielsaison Aushilfen einstellen würde. Und die Sandra, Dritte im Bunde bei unserer Florida-Reise, versprach, mal nachzuforschen, ob man mich während der Wiesnzeit nicht im Cafe R… arbeiten lassen könne…. Aufwind!!!

Ich beschloß tags darauf, den Stier bei den Hörnern zu packen. Und verfasste ein Brieflein an meine Ex-Arbeitgeber, in dem ich sie auf den schönen § 623 BGB hinwies. Und auch darauf, daß die Gewerkschaft im Bilde wäre und eine befreundete Anwältin, Spezialistin auf dem Gebiet Arbeitsrecht, mich jederzeit unterstützen würde, ich mir aber sehr ein anderes Ende unserer gemeinsamen zwei Jahre wünschte. Dann ersuchte ich die Beiden höflich darum, eine beigefügte und auf den 16. August zurück datierte Arbeitgeber-Kündigung meines Arbeitsverhältnisses zum 1. September – also fristgerecht – zu unterzeichnen und zurück zu senden.

Timo lieh mir sein Auto und ich fuhr am Samstag Abend in die Wirtschaft, um den Spind auszuräumen und den Hausschlüssel, und das Brieflein an die Ex-Chefitäten, abzugeben. Es entspann sich ein freundliches, warmherziges und sehr sachliches Gespräch mit Gudrun, der Vertrauten der Ex-Chefitäten, bei dem es mir sogar gelang, Verständnis für meine Sicht der Geschehnisse vom 16. August zu erwecken. Bis sich der „schöne“ Ex-Kollege Konrad einmischte, ein alkoholkrankes, von seiner wohlhabenden, neureichen Mutter gnadenlos verzogenes und verwöhntes fünfundvierzigjähriges „Bürscherl“, und mit seinen arroganten und besserwisserischen Einwürfen der guten Stimmung ein jähes Ende bereitete.

Gestern früh klingelte das Telefon. Meine Ex-Chefin war am Apparat und eröffnete mir Folgendes: „Margot, wir kündigen Ihnen nicht, wir bezahlen Sie noch bis zum Vertragsende am 30. September, Sie brauchen aber nicht mehr für uns zu arbeiten…“ Ich war baff. Damit hatte ich nicht im Geringsten gerechnet! Dieses Arrangement – Schmerzensgeld? Schweigegeld? Wiedergutmachung? – würde einige Probleme lösen. Miete und etliche Unkosten für Oktober bezahlt. Keine bevorstehende Sperre vom Arbeitsamt oder Kürzung von Hartz IV. Aufatmen! Ich bedankte mich erleichtert und wünschte den Beiden ganz ehrlich gemeint alles Gute…

Nun, das ist jetzt der neueste Stand der Dinge. Jetzt werd ich noch eine Handvoll Flyer ausdrucken und in den Praxen meiner Hausärztin und meines Zahnarztes verteilen. Und dann zum KVR radeln, einen neuen Reisepass beantragen. Und dann einen Abstecher zu diesem Kräuterladen machen. Eine Festanstellung geht ja nun vor Anfang Oktober nicht, aber vielleicht kann ich da ja als Aushilfe arbeiten? Drei Tage die Woche? Dann hätte ich Zeit genug, mich um das Vorlese- und Schreibbüro-Projekt zu kümmern. Und für textbroker.de zu schreiben. Und zu träumen. Und Pläne zu schmieden…


103 Antworten zu “Wendungen”

  1. Ja mei! Da tun sich ja schöne kleine Sachen für dich auf. 🙂 Ich freu mich so für dich! Manchmal muss es eben erst rumpeln und donnern, bevor ein paar kleine Sonnenstrahlen durch die Wolken brechen und man getrost auf schöneres Wetter hoffen darf. 😉
    Meine Gedanken sind bei dir und deinen Projekten. 🙂 Falls du Hilfe brauchst – egal was – sag einfach Bescheid. 🙂

    LG

  2. Ach ist das schön!! Da freue ich mich ehrlich!!!
    🙂

    Ich schließe mich mal Gunni an, falls du noch irgendeine Form der Hilfe benötigst, sag es bitte, ja?!!

    Ganz lieben Gruß
    Heike

  3. @Gunny: Meine Liebe, vielen Dank! Auch für dein Hilfsangebot. 🙂
    Du hast doch ohnehin schon so viel zu tun. Genieße dein Leben und die Beziehung mit Peter, ich komme derzeit gut zurecht. 😉
    Liebe Grüße! Wünsche euch eine schöne Woche! 🙂

  4. @paradalis: Die Finanzen bereiten mir noch a bisserl Kopfzerbrechen. Aber insgesamt sieht’s net schlecht aus. Für die eine Tür, die im Isartal so schmerzlich zugeschlagen wurde, haben sich etliche andere aufgetan. 😉
    Ich wollte hauptberuflich ja ohnehin raus aus der Gastro. Da wirkt die Gesamtsituation derzeit wie eine glückliche Fügung. 🙂
    Vielen Dank für dein Hilfsangebot, meine Liebe!
    Herzliche Grüße zurück! 🙂

  5. das ist wirklich schön zu lesen, daß es aufwärts geht bei dir. deine ex-chefs setzen mich aber ganz schön in erstaunen. ob wohl die erwähnung eines anwalts diese kehrtwende hervorgerufen hat?
    und wenn das in dem kräuterlädele klappen würde, wär’s ja auch nicht schlecht, oder? da riecht es bestimmt gut ;o)

    ich drück‘ dir mal weiterhin die daumen für erfolge rundum.
    lg, claudi

  6. @claudia: Ja, ich denke, daß die Erwähnung der Gewerkschaft und einer Anwältin den Beiden zu denken gegeben hat. Aber ich habe gestern morgen auch ordentlich gestaunt, das darfst du mir glauben. Mit so was hätte ich nie und nimmer gerechnet. Ich wäre ja mit einer völlig normalen Kündigung zum 1. September schon vollauf zufrieden gewesen.
    Im Kräuterlädle habe ich heute vorgesprochen und werde übermorgen meine Bewerbungsunterlagen vorbei bringen. Es würde sich um einen Teilzeitjob handeln (drei Tage die Woche). Das würde mir die gute Gelegenheit verschaffen, ohne große finanzielle Nöte meine Projekte voran zu treiben.
    Vielen Dank fürs Daumendrücken! 🙂
    Liebe Grüße!

  7. Wenn ich Deinen Bericht lese, sehe ich hundert zarte Pflänzchen, die sich mal hier und da ihren Weg bahnen. Das ein oder andere wird vielleicht vertrocknen, aber ich glaube, das ist besser, als mühsam einen alten, kranken Baum zu düngen.
    Viel Erfolg weiterhin!! Das wird was!!

  8. @Donkys Freund: Das Gleichnis mit dem mühsamen Pflegen des alten, kranken Baumes ist Klasse! 🙂
    Ich bin mit dem Düngen und Hegen meiner kleinen zarten Pflänzchen so sehr beschäftigt, daß ich nachts kaum mehr schlafen kann. Das ist aber der einzige Nachteil. Ich habe mich seit langem nicht mehr so vital und voller Energie und Schaffensfreude gefühlt. Und wohl in meiner Haut!
    Danke dir! 🙂
    Ich bin guten Mutes!
    Liebe Grüße!

  9. Ja, da schau her. (Sagt man doch in Bayern, oder?) Das sind doch tolle Neuigkeiten! Freut mich ehrlich für dich. Und ich wünsche dir, dass deine Projekte Gesalt annehmen und du damit wenigstens ein solides Auskommen erwirtschaftest. Ganz liebe Grüße Takinu

  10. @takinu: Danke dir! 🙂
    Ja, meine Ausgangsbasis für die nächste Zukunft ist jetzt bei weitem nimmer so schlecht, wie noch vor ein paar Tagen angenommen. Was dieses Vorleserin-Projekt betrifft, bin ich grad am Flyer-Verteilen. Bin gespannt, wann ich die erste Lesung halten darf. 😉
    Der Job im Kräuterhäusl wäre optimal – eine Drei-Tage-Woche. Das würde die Unkosten decken und ich hätte Freiraum und Zeit genug für meine anderen Projekte.
    Herzliche Grüße!

  11. Juhuuuuuuuuuuu!!!
    Na das freut mich ganz dolle für dich :))) *drück*
    Das hört sich alles gut an und ichbin sicher das du es schaffst!!!
    *daumen drück*

  12. @Sterntau: Danke dir fürs Mitfreuen. 🙂
    Ich habe jetzt eine weitaus bessere Ausgangsposition als noch vor ein paar Tagen, jawohl. Mal sehen, was sich daraus jetzt alles so entwickelt. Es sind gute Ansätze, aber aus dem Schneider bin ich noch nicht. 😉
    Aber des werd scho!
    Liebe Grüße!

  13. oh fein *freu* das sind wundervollefeine Nachrichten, dem Moritz habe ich gesagt, dass er nun seine Pfoten etwas entspannen kann, aber da meinte er: „Nein, nein … die drücke ich weiter für die Freidenkerin, dann klappt das alles ganz bestimmt was sie und die Smokey sich wünschen!“ … er drückt sogar im schlaf und murmelt vor sich hin *drückdich* 😉

  14. @Renee: Oh ja, es ist Grund zum vorsichtigen Optimismus vorhanden. 😉 Obwohl ich jetzt innerlich etwas unruhig werde. Es wird noch ein Haufen Einsatz und Geduld vonnöten sein, bis sich tatsächlich etwas bewegt, vor allem, was mein Projekt Vorleserin betrifft. Ich habe heut nachmittag in einer Kinderklinik und einem Supermarkt Flyer ausgelegt. Und das kommt mir jetzt so vor, als hätte ich einen Tropfen Wasser in einen Ozean gekippt. Aber ich werde so besonnen und stetig als möglich weiter machen. 😉
    Die Smokey ist ja so was von gerührt, wie tapfer und beständig der liebste Moritz seine Pfötchen drückt. Sie schickt ihm tausend Katzenbussis und ungezählte Fellkraulerlis. 😉
    Liebe Grüße!

    • @theomix: Vielen lieben Dank. 🙂
      Jetzt muß ich allerdings dran bleiben, nicht daß meine Ideen sich eines nicht allzu fernen Tages als Luftschlösser entpuppen. 😉
      Liebe Grüße!

  15. Ich denke das das sehr gute Geschäftsideen sind! Das muss doch was werden 🙂 Ich reihe mich ein bei den „Daumendrückern“ 🙂
    Liebe Grüße
    Peti

  16. @Peti: Danke dir! 🙂
    Ich bin jetzt wahrscheinlich ein bisserl ungeduldig und nervös, weil ich mich ja noch nie zuvor quasi selbständig gemacht hatte und auch keinerlei Erfahrungen aufweisen kann, wie lange es dauert, bis so was anläuft. Und dann habe ich natürlich auch schon etwas „Lampenfieber“ vor der ersten Lesung. 😉
    Aber trotz aller Bedenken und Spannungen und Erwartungen fühle ich mich irgendwie neugeboren und so jung und dynamisch wie seit langem nicht mehr!
    Liebe Grüße!

  17. die Metapher Tropfen in einen Ozean fallen lassen ist eine durchweg und sehr gute positive Denkweise, denn selbst ein Schmetterlingsflügelschlag vermag einen Orkan zu entfachen 😉

  18. Super, das hört sich doch alles recht gut!
    Genial für dich, dass die EX-Chefs nun doch einlenken!

    Wie so oft im Leben, wendet sich vieles zum Guten!
    Ich drück dir ganz doll die Daumen, dass du weiterhin soviel Erfolg hast!

    Herzliche Grüße aus dem Ostsee-Urlaub
    Lucie 🙂

  19. Schön zu lesen, es sieht ja gar nicht mehr so düster bei Dir aus. Da wird sich jetzt auch alles andere für Dich zum Guten wenden….
    LG, und ich drücke weiterhin die Daumen, Petra

  20. @Lucie: Ja, wer hätte das gedacht. Also, ich hatte ja bis zum Montag morgen noch ganz stark die Befürchtung, daß die Beiden sich stur stellen und diese Geschichte eskalieren lassen. Jetzt muß ich nur noch mehr zusehen, daß ich diesen Monat noch a bisserl was dazu verdiene.
    Ein ganz herzliches Dankeschön, daß du sogar im Urlaub an mich denkst und die Daumen drückst. 🙂
    Herzliche Grüße, wünsche dir noch eine schöne und erholsame Zeit.

  21. @Follygirl: Ja, das ist jetzt eine gute Ausgangsposition. Jetzt muß ich nur mehr bei den Bewerbungen a bisserl Glück haben. Und dafür sorgen, daß möglichst viele Leutchen von meinem Vorleserin-Projekt erfahren, damit das mal anläuft.
    Danke dir fürs Daumen drücken. 🙂
    Liebe Grüße!

  22. Liebe Freidenkerin,

    es freut mich von Herzen für Dich!

    Du klingst viel positiver als die letzten Tage und es ist einfach so schön, dass lesen zu dürfen.

    Ein Mensch, wie du es einer bist, hat es auch nicht anders verdient, als dass es gut ausgeht.

    Ich schick dir viele liebe Grüße und drücke dir weiterhin die Daumen, dass es jetzt nur noch aufwärts geht.

    Und bei jedem Luftballon der platzt, denk ich jetzt an dich. Ich fand das so schön, was du geschrieben hast.

    Alles Liebe
    Sandy

  23. @Sandy: Ich danke dir von Herzen! 🙂
    Ja, jetzt schaut’s gar nimmer so schlecht aus, es ist viel Anlass zum Optimismus vorhanden. Ich guck zwar nie „Marienhof“, aber die Anfangszeile des Titelsongs – „Es wird viel passieren!“ – geht mir in diesen Tagen oft durch den Kopf. 😉
    Ich wünsche dir und deiner Familie herzlichst eine wundervolle Zeit im Lande der Palmen. Kommt wohlbehalten wieder!
    Liebe Grüße!

  24. Siehst du, nach Regen folgt immer Sonne, auch wenn sie manchmal nicht grade kräftig wärmt – aber sie ist da 🙂
    Wünsch dir alles Gute und vielleicht lässt sich auf dem Viktualienmarkt ja irgendwas anleihern, dass dir gut in deine Überlegungen passt.

  25. @Worti: Der Job am Viktualienmarkt wäre perfekt: Den Herbst, Winter und Frühling über Arbeiten an drei Wochentagen, im Juni, Juli und August, wenn mit dem Vorlesen wahrscheinlich auch Sendepause ist, Vollzeit-Urlaubsvertretung für die anderen drei Angestellten. Schön würde ich es auch finden, wenn ich im Rischart über die Wiesn aushelfen könnte, das würde mir für die Florida-Reise ein schönes Pölsterchen verschaffen.

  26. Liebe Freidenkerin,
    hat der Schrecken doch noch ein gutes Ende gehabt. Schön das Du Dich nicht hast kleinkriegen lassen!!!
    Liebe Grüße und knutsch den Fusselmops,
    Jule

  27. Ach, das freut mich riesig für dich, dass alles doch noch zu einem guten Ende kommt!

    Und bei deinem Elan kriegst du schneller als du denkst wieder einen ordentlichen Job!

    Ich wünsch dir alles Liebe – und wir sehen uns bestimmt bald mal am Viktus, wenn ich dort mal wieder meine Probiertour mache!

    Liebe Grüße
    Quizzy

  28. @Jule: Ja, mit diesem guten Ende hatte ich nie und nimmer gerechnet. 🙂
    Jetzt werd ich meinem bepelzten Hausdrachen mal deine Knutschgrüße ausrichten. 😉
    Liebe Grüße!

  29. @Quizzy: Schaun ma mal. Ich muß morgen im „Almkräuter-Häusl“ meine Bewerbungsunterlagen abgeben. Meine Hoffnungen sind gebremst. Wahrscheinlich erwartet man – wie heutzutage so sehr oft – eine 25-jährige Schönheitskönigin mit 20-jähriger Berufserfahrung, die fließend sieben Sprachen spricht, ohne Zeichen von Ermüdung 24 Stunden durcharbeiten kann und kein Geld dafür verlangt. 😉
    Aber es würde mich sehr freuen, dir auf dem Viktualienmarkt zu begegnen. In mein Lieblingscafe kehrst du ja recht gerne ein, wie ich bemerkt habe. 😉
    Liebe Grüße!

  30. Wenn man so tatkräftig anpackt und nicht die Flügel hängen läßt, kann es nur gut gehen, ich drücke die Daumen, dass einige der tollen Ideen Wirklichkeit werden
    Alles Gute
    Gisela
    Viktualienmarkt: vielleicht komm ich mal auf einen Besuch ins Kräuterlädchen…

  31. Ich hab das ja jetzt erst gelesen, und damit auch das gute Ende der bösen Geschichte. Ich freu mich sosososososooooooooooooooo für dich! Wirst sehen, alles wird gut. Und du hast so viele tolle Ideen, am Ende hast du die Trümpfe in der Hand! Und mein Angebot gilt immer noch, sollte irgendwas sein. Z.B. ein Vertrag zu unterzeichnen 😉

    Ganz ganz liebe Grüße,
    Sunny

    P.S.: Bin zur Wiesn auf jeden Fall in MUC, vielleicht sehn wir uns ja mal?!

  32. Lieber Wortman, auch dich treff ich natürlich gerne. Da ich wohl mit dem Zug fahren werde, könnte ich auch gut Zwischenstation in Freising einlegen. Ich meld mich auf alle Fälle 🙂

  33. @Sunny: Meine Liebe, ein Treffen mit dir würde mich wirklich sehr freuen! 😀 Was meine Ideen anbelangt, ich habe zur Zeit irgendwie die obere Schicht meines Verstandes ausgeschaltet und verlasse mich voll und ganz auf den inneren Autopiloten. 😉 Und habe ein richtig gutes Gefühl dabei.
    Nochmals herzlichen Dank für dein Hilfsangebot. Vielleicht werde ich in punkto Telekom auch darauf zurück kommen. Jetzt werd ich mal die nächste Rechnung abwarten, die müßte in den kommenden Tagen erstellt werden. Und wenn die Brüder mir dann wieder überhöhte Gebühren berechnet und auf meine Einschreiben nicht reagiert haben, werde ich da größere Geschütze auffahren müssen.
    @Worti + Sunny: Die Idee, daß wir Drei uns in Freising treffen und Sunny und ich dann mit dem Zug weiter nach MUC fahren, ist richtig gut. Das behalten wir in jedem Falle im Auge! 😉
    Liebe Grüße!

  34. @Freidenkerin:
    Du machst das schon richtig! Das Bauchgehirn ist viel besser als sein Ruf 😉
    Auf unser Treffen freue ich mich schon! Wahrscheinlich werde ich am 30.9. nach MUC fahren, vielleicht kriegen wirs ja da hin 🙂
    Ganz lieben Gruß,
    Sunny

  35. @Sunny: Oh, wenn das klappen würde, das wäre natürlich großartig! Und wenn während deines Aufenthalts eine Lesung stattfinden würde, wäre das der Oberhit! 😀
    Ich hab auch schon viel Vorfreude! 😀
    Liebe Grüße!

  36. In Regensburg. Also nicht aus der Welt 🙂 Und ich hab auch öfter mal in München zu tun, vielleicht lassen sich ja Termine kombinieren. Ich bin mir sicher, du wirst nicht nur eine einzige Lesung haben 🙂

  37. Wir kommen dann auch mit.
    Übrigens: Der Bürgerturm hat nur Samstagnachmittags auf. Muss ich mal schauen, ob ich da mal hinkomme während der Öffnungszeit.

  38. @Sunny: *Lach* Nein, Regensburg ist wirklich nicht aus der Welt. Und eine wirklich schöne Stadt. 🙂
    Nein, der gute Francesco vom „Bagels-and-Muffins-Cafe“ meinte auch, daß er sich regelmässige Lesungen vorstellt. Das wäre der Hit! 😀

  39. @Sunny + Worti: Eine gemeinsame Ausstellung „Blog-Kunst“ vielleicht? Worti’s Cam-Underfoot-Fotos, deine Gedichte und meine G’schichten… Sollten wir mal gemeinsam durchdenken und besprechen. 😉

  40. Na dann haben wir ja schon TOP 1 für unsere Eisdielenversammlung 😉
    Fotos zum Ausstellen könnt ich auch noch beisteuern. War letztens in einer Fotoausstellung, da hing einiges, das dem, was ich so auf der Festplatte hab, nicht unähnlich war…

  41. @Sunny: *Hihi!* Energie und Phantasie hab ich wie eine Zwanzigjährige – Lebenserfahrung, hoffentlich Verstand und Reife wie eine Mitfünfzigerin. 😉 So was sollte eigentlich eine gute Kombination sein, nicht wahr? 😉

  42. @Sunny: An Fotos mangelt uns allen Dreien nicht, denke ich mal. Der Worti hat in seinem auch recht bewegten Leben mal Musik produziert. Ich denke, da hätten wir doch mehr als genug Stoff für eine Multikreative Ausstellung. 😉 Einen Multikulturellen Event sozusagen. 😉

  43. Na sowas… Da hab ich mir grad noch gedacht, wenn wir jetzt noch jemanden zum Vertonen hätten… Aber stimmt, das wollt ich mir ja bei Worti auch mal anhören, bin nur noch nicht dazu gekommen… Du, ich sags dir, wir kommen noch gaaaaaaaaanz groß raus!

  44. @Sunny: Im Moment ist dort im Turm (glaube ich) eine Kunstausstellung. Fotoausstellung wäre auch mal eine tolle Idee. An eine Fotoausstellung hatte ich auch mal gedacht – so mit einer Auswahl aus meiner Kategorie „Kunst: Am Bild“.

    Speziell für die Underfoot-Bilder wäre das auch eine tolle Idee in Zusammenhang mit den Gedichten und Geschichten. Da ließe sich bestimmt etwas machen. Da sollte man dann mal Aug in Aug alles durchsprechen.

    Sollte eine von euch Beiden mal abheben, ziehe ich sie an den Ohren wieder runter 🙂

    Wie gesagt, Möglichkeiten würden genügend zur Verfügung stehen. Da müsste mal eben erstmal eine Art Masterplan erstellen. Was Musik angeht, da habe ich noch einen produzierenden DJ an der Hand. Der würde bestimmt auch Untermalungsmusik zusteuern, wenn ich ihn frage.

  45. @Sunny + Worti: Na, da steht uns ja einiges an künstlerischer Arbeit bevor. 😉 Sunny singt ihre vertonten Gedichte, Worti präsentiert Cam-Underfoot-Fotos mit passender Hintergundmusik und ich streu meine G’schichten und Erzählungen ein. 😉

  46. Oder aber Worti singt deine Geschichten, ich spiele dazu Blockflöte und im Hintergrund läuft eine Fotodiashow 😉

    Ich wünsch dir nen wunderschönen Abend!
    Sunny

  47. *äääh* auf meine Singstimme verzichten wir da lieber – es soll ja niemand nach 5 Minuten nach Hause gehen 🙂

    Alles in allem klingt das alles sehr interessant. Das müsste man jetzt erstmal in Ruhe ausarbeiten, überdenken und dann schauen, wie ist was machbar…
    Irgendwie könnte ich gleich loslegen *g*

  48. @Sunny + Worti: Nix für ungut, ihr Zwei, ich glaube, so schlecht singt der Worti jetzt a net, aber als Nordlicht kann er meine G’schichten musikalisch net vortragen, weil die teilweise im bayerischen Dialekt verfasst sind. 😉
    Das klingt alles überaus verführerisch. Irgendwie scharre ich auch schon mit den Hufen. 😉

  49. @Worti: Ich seh schon vor meinem inneren Auge, wie man uns als das Trio feiert, das durch seine halbverrückten „Happenings“ frischen Wind in die sogenannte Kulturszene bringt. 😉

  50. Da ich dem Worti keine gute Nacht mehr wünschen kann, schick ich ihm mal noch ganz tolle Träume.
    Wenn ich mir das so durchlese, kommt mir das Stichwort Impro-Theater in den Sinn 😉 Jau, wir werden ein absolut skurriles Dreamteam 😉
    Und mit den Hufen scharr ich auch schon…
    Mir geistert grad auch noch was im Kopf rum, mal sehn, ob ich noch was in die Tasten hauen kann…
    Ganz lieben Gruß in die stille Nacht,
    Sunny

  51. @Sunny: Hoffe, du hattest eine stille Nacht voll gutem Schlaf und schöner Träume. Ich freue mich schon auf das, was du hoffentlich gestern noch in die Tasten gehauen hast. 🙂
    Liebe Grüße in den verregneten Vormittag!

  52. Liebe Margot, leider gar nicht. Und ich bin immer noch völlig durch den Wind. Das Büro muss heut ohne mich auskommen. Geradeaus denken ist grad noch schwierig.

    Ganz lieben Gruß in einen hoffentlich viel besseren Tag,
    Sunny

  53. @Sunny: Oh, ich hoffe doch sehr, daß du nicht wieder so schlimme Kopfschmerzen hast! 🙁
    Wenn sich das in nächster Zeit öfters einstellt, solltest du unbedingt einmal einen Neurologen und Orthopäden aufsuchen!
    Ach, ich bin ein wenig zappelig und ungeduldig heute.
    Ich wünsche dir alles erdenklich Gute!

  54. Nein, zum Glück nicht die Kopfschmerzen, obwohl es mich nicht gewundert hätte, wenn ich sie nach dieser Nacht wieder bekommen hätte. Aber langsam gehts wieder. Hab mich musikalisch eingelullt:
    http://gedankentheater.wordpress.com/2009/09/04/lullaby-for-kamila/
    und ein Bad mit tetesept Melissen Badesalz genossen (kann ich wirklich empfehlen bei Stress und Nervosität!). Und jetzt gibts mal was zu essen, langsam könnts mein Magen wieder packen…
    Ganz lieben Gruß,
    Sunny

  55. Oh bin ich froh das es eine Wende giebt..
    es hört sich nicht mehr ganz so hoffnungslos an.

    Gut so das Du dich auf deinen auf den inneren Autopiloten
    voll und ganz zur Zeit verlässt. Weiter so..

    Leider bin ich ja zu weit weg um Dir eine Hilfe zu sein.
    Kann Dir nur ganz fest die Daumen drücken das das Licht
    im Tunnel noch stärker wird.

    Ganz liebe Grüsse, Elke

  56. @Elke: Oh, das Licht im Tunnel und der innere Autopilot führen mich ganz gut. 🙂 Und weißt du was, die Gewissheit, daß mich in meinem Alter in diesem kräfte- und nervenzehrenden Gewerbe Gastronomie sicherlich niemand mehr anstellen wird, ist eine ganz große Erleichterung und Erlösung für mich! Jetzt, nachdem der Schmerz, und der Frust, und der Schock überwunden sind, bin ich so was von heilfroh, daß dieses Kapitel meines Lebens vorüber ist. Jetzt kann ich endlich das tun, was ich meinem Herzen nach schon immer tun wollte. Und bin niemandem eine Rechenschaft darüber schuldig.
    Wünsche dir herzlichst einen schönen und erholsamen Sonntag! 🙂

  57. Liebe Margot
    das hört sich ganz wunderbar an.
    ich freu mich für Dich !

    Dir auch einen erholsamen Sonntag..
    morgen werde ich mal wieder raus gehen..

  58. Denen ging die Düse. Die Gefahr, dass du sie wegen ihrer Machenschaften irgendwo „anzählen“ könntest war ja immerhin da. Ob du es gemacht hättest ist mal ne andere Sache.

    Gut ist auf alle Fälle, wie es dann ausgegangen ist. So eine Anstellung auf lange Zeit macht krank. Davon bin ich überzeugt.

    Und nun geht bald die Schule los und das ist sicher auch eine Wende in deiner beruflichen „Karriere“.

    Ich freu mich sehr für dich und mit dir.

    • @chinomso: Ganz ohne Frage, denen ist in der Tat die Düse gegangen. Ich bin fast auf den Tag genau zwei Jahre dort in Anstellung gewesen. Bereits wenige Monate, nachdem ich dort angeheuert hatte, habe ich mich sehr oft gefragt: Wo bin ich hier nur hin geraten? Aber derartige Verhältnisse sind – zumindest hierzulande – in der Gastronomie ja eher die Regel als die Ausnahme.
      Vielleicht kann ich ja nach der Schule etwas für die Menschen tun, die beruflich auch mit derartigen Zuständen zu tun haben. Ich denke da in die Richtung Betreuung von Mobbing-Opfern, die es in der Gastro zuhauf gibt, die Vermittlung von Kenntnissen und Wissen an Ungelernte, um ihnen mehr Sicherheit und Mut zu geben, das Vermitteln zwischen Arbeitgebern und -nehmern, vielleicht kann ich bei der Gewerkschaft mit einsteigen.
      Danke dir für’s Mitfreuen. Derzeit bin ich ein klein wenig mürbe, weil zwei Mitbloggerinnen gestern abend nach Kräften versucht haben, aus welchen Gründen auch immer, dieses Ziel und auch die ausgewählte Schule schlecht da stehen zu lassen. Neid? Konkurrenzdruck? Hm! Vielleicht liegt es auch daran, dass die Beiden recht esoterisch angehaucht sind? 😉
      Liebe Grüße! Wünsche dir und deinem Wildhüter einen schönen Sonntag Abend!

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