Marthas Momente-Sammlung

Glück ist die Summe schöner Momente

Mein Wochenrückblick…

… Wie stets vielen Dank an @Rina für diese interessante und schöne Blogaktion…

Gefreut: Über das neue Paar orthopädischer Maßschuhe, das ich am Freitag abholen durfte. Dieses sehr sorgfältig gearbeitete Schuhwerk passt wie immer wie angegossen und hat mich dermaßen beflügelt, dass ich die fünf Kilometer von der Schuhmacherwerkstatt bis nach Hause zu Fuß gegangen bin.

Und über die schönen Vogelkonzerte, die mich auf meinen Spaziergängen begleiten – das habe ich so vermisst, und das tut immer so gut.

Bei unserer Leseweltreise „In 80 Tagen um die Welt“ in der Stadtbib.-Filiale sind wir inzwischen mitten auf dem Pazifik mit Kurs auf Amerika. Es geht also wacker voran. 🙂

Geärgert: Nicht dass ich wüsste.

Gedacht: Bin schon sehr gespannt, wie die OB-Stichwahl ausgehen wird. Es würde mich ehrlich gesagt freuen, wenn der Kandidat der Grünen, Dominik Krause, gewinnen würde. Der Noch-OB Dieter Reiter hat sich die Wahlschlappe am 08. März durch sein Verhalten selber eingebrockt. Man fordert halt nicht von den Mitarbeiter:innen im Rathaus, sämtliche Nebenjobs und -einkünfte offen zu legen, hält sich dann aber selber nicht daran und verschweigt sowohl ein Jahr lang einen Posten als Vorstandsmitglied beim FC Hollywood als auch Hinzuverdienste in Höhe von insgesamt 90.000 Euro. Da hat wohl die des Öfteren enge Zusammenarbeit mit „cs“U-Obermufti und Ministerpräsidenten Söder leider etwas zu sehr auf den Herrn Reiter abgefärbt. Bei den „christlich-sozialen“ ist solch ein Gebaren ja schließlich usus.

Gefragt: Ist unsere „Wirtschaftsministerin“, die Gas-Kathi, denn jetzt von allen guten Geistern verlassen? Sie plant massive Einschnitte bei der Förderung privater Solaranlagen. Ausgerechnet in der jetzigen Krisenzeit, in der jedes Quentchen erneuerbarer Energien uns unabhängiger von Gas- und Ölimporten machen würde! Was ich von dieser Person halte, darf ich hier leider nicht zum Ausdruck bringen – die Gedanken sind zum Glück noch frei…

Gewundert: Das es bei so Vielen immer noch nicht angekommen ist, dass man Umwelt- und Klimaschutz sehr ernst nehmen sollte. @Christa Hartwig hat mir zu meinem Post „Zwischengedanken“ einen richtig guten Gedankenanstoß hinterlassen, den ich hier etwas abgewandelt wiedergebe: Die Umwelt und das Klima nicht zu schützen ist doch irgendwie genauso, als würde man den eigenen Körper, in dem man sein ganzes Leben verbringt, vernachlässigen, nicht pflegen, nicht für ihn sorgen und nicht versuchen, Schaden von ihm abzuwenden.

Genervt: Immer noch und immer wieder von den rücksichtslos mit den Türen knallenden jungen Mitbewohner:innen hier im Haus.

Gelitten: Meine Kopf- und Gesichtshaut ist wieder völlig normal – dem Universum und den guten Salben sei Dank. Allerdings ist mir in der Nacht von Freitag auf Samstag im wahrsten Sinne des Wortes speiübel geworden. Ich vermute, die Leberkässemmel, die ich mir als Belohnung für meine schöne 5-km-Tour vom Schuhmacher im Glockenbachviertel bis nach Hause vergönnte, ist nicht mehr die allerfrischeste gewesen ist.

Gewesen: Auf meinen üblichen Runden – Discounter und Bauernmarkt -, sowie fleißig spazieren, und beim orthopädischen Schuhmacher.

Getroffen: Den orthopädischen Schumacher und seine sympathische Gesellin, die mich seit vielen Jahren schon betreut, und erfreulich viele freundliche Menschen.

Gesucht: Den Textilerfrischer, den ich vor langer Zeit mal erstanden hatte.

Gefunden: Nein. Dafür habe ich aber eine richtig gute Alternative zum Selbermachen entdeckt.

Gelacht: Na klar! 🙂

Geweint: Nein.

Gegessen: Bachforelle, Spinat mit Spiegeleiern und Kartoffeln, kaltgeräuchertes Lachsforellenfilet, einen Blumenkohlauflauf – das könnte mein neues Lieblingsessen werden!, gebratene Hähnchenschenkel mit Salat, ein „Handwerkerknoppers“ (Leberkässemmel), Müsli mit vielen Früchten und den üblichen Berg an frischem Obst und Gemüse.

Getrunken: Wasser, Tee, Orangensaft. Und ein Glaserl sehr feinen Grauburgunders.

Genascht: Ein paar Kekse und zwei Mozartkugeln.

Gehört: Bei @Herba entdeckt und für verdammt gut befunden!

Gesehen: Die neue Folge von „The Pitt“ – wieder sehr mitreissend, spannend, auch aufwühlend – aber ich hasse Cliffhanger, und da mein zweiter Vorname bisweilen „Ungeduld“ ist, wird mir das Warten bis zum nächsten Teil am Donnerstag schon schwer fallen.

Ein paar Folgen der dritten Staffel von „Dark Wings“. Im ersten Teil gibt es anfangs eine kleine aber sehr feine Szene: Die beiden Produzenten Robert Redford und George R. R. Martin sitzen eingesperrt in einer Zelle des Hauptquartiers der Navajo State Police und spielen Schach. Wenn ich mich nicht irre, war dies der letzte Auftritt vor Kameras von Robert Redford vor seinem Tod.

 

Die TV-Magazine „Markt“, „Visite“ und „Doc Fischer“. Und natürlich ein paar RoadTrips, zur Zeit sehe ich mir eine Zugfahrt (Führerstandsmitfahrt) durch Norwegen an.

Gelesen: „Das Haus der Wiederkehr“ von Jojo Moyes (Übersetzerin: Karolina Fell). Etliche Bücher dieser Autorin habe ich schier verschlungen, mit diesem werde ich einfach nicht warm. Ich bin nun beim zweiten Teil des Romans, der auch nach ziemlich vielen Seiten noch irgendwie so gar nichts mit dem ersten zu tun hat. Na ja, zu Ende schmökern werde ich es, das sind immerhin fast 500 Kilometer für unsere Leseweltreise in der Stadtbib.

Gegoogelt: Na, klar!

Gelernt: Wie man mit wenigen günstigen Zutaten im Nu einen Textilerfrischer selber herstellen kann. Und dass Wien schon seit den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts als europäische Hauptstadt der Geheimagenten und Spione gilt. 😉

Gekauft: Was Frau so zum leben braucht.

Geschenkt/bekommen: Eine recht schöne und unbeschwerte Woche.

Geschlafen: Ziemlich gut.

Geträumt: Ein langhaariger und ungepflegter Typ wollte bei mir einbrechen. Er hatte schon die Wohnungstür aufgestemmt und machte sich daran, die Sperrkette zu lösen, da schnappte ich mir mein scharfes Fleischermesser und drohte ihm damit. Er flüchtete sich ins Büro des Hausverwalters, dem er die Ohren vollheulte, dass ich versucht hätte, ihn umzubringen. Der bei uns sehr unbeliebte Hausverwalter nahm den dreisten Gesellen in Schutz und machte Anstalten, die Polizei zu rufen, und das fand ich dermaßen ungerecht, dass ich wach wurde. 😉

Gebastelt/Gespielt/Geschrieben: Aus einem halben Liter abgekochtem Wasser, 50 ml Wodka und einem Esslöffel Natron habe ich mir einen sehr gut wirkenden Textilerfrischer gebaut.

Geplant: Nächste Woche habe ich drei Termine bei der Hautärztin, und zur Friseuse meines Vertrauens werde ich auch gehen – ein gepflegter Nachschnitt ist längst überfällig. Die geplante neue Dauerwelle haben wir allerdings verschoben, bis die genaue Diagnose meiner Hautprobleme vorliegt.

…………………………

Ich wünsche euch einen schönen und entspannten Sonntag! Habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben, und bleibt bzw. werdet gesund.

 


14 Kommentare zu “Mein Wochenrückblick…”

    • Tun sie auch nicht. Ich habe diesen Textilerfrischer bereits einige Male angewendet, und die Kleidungsstücke sind danach völlig geruchsneutral.
      Wodka hat ohnehin nur einen höchst dezenten Geruch. Und wenn man dem Rezept folgend geringfügig mehr als zwei Stamperl Wodka mit einem halben Liter Wasser mischt, dann bleibt davon garantiert nichts mehr übrig.

  1. Da ich sowohl Wodka als auch Natron erst mal kaufen müsste, bleibe ich bei dem Textilerfrischer aus dem Drogeriemarkt. Ich fürchte, meine Vielwäscherei ist meine größte Öko-Sünde, und brauche Textilerfrischer nur gelegentlich nach Restaurantbesuchen. – Und danke natürlich für die Gedankenweiterleitung.

    • Natron habe ich immer zuhause, weil es so vielseitig verwendbar ist. Man kann es sowohl innerlich gegen Sodbrennen verwenden als auch zum Putzen und samt Zitronensaft bzw. Essig zum Säubern stark verschmutzter Stellen. Und wenn man es zum Waschmittel gibt, ins Weichspülfach Essig füllt und ein paar Lorbeerblätter zur Wäsche tut, dann ersetzt das ganz wunderbar den Weichspüler. 😉 Und der Wodka ist ein Überbleibsel vom Sommer, als ich Besuch auf dem Balkönchen erfrischende Drinks kredenzte. 😉
      Gerne! Ich finde diese Metapher so anschaulich, da müsste an sich jeder Depp kapieren, warum Umwelt- und Klimaschutz so wichtig ist.

      • Meine Liebe, du musst den Wodka wirklich nicht rechtfertigen. Bei mir gibt es immer Campari, Sekt, sowie manches, was ich hauptsächlich für Desserts verwende. Nur Wodka eben nicht. Von dem bekommen ich seltsamerweise Kopfschmerzen, noch bevor ich einen Schwips habe. Von Gin übrigens Depressionen. Muss am „Durchblick“ liegen.

  2. gefreut – oi – ach, gutes Schuhwerk ist Gold wert.

    genervt – das kenne ich noch aus der Vergangenheit. Wobei unsere Nachbarn zwar nicht die Türen schmeissen, aber zig mal am Tag ihr Gartentor öffenen..Auch nervig

    gebastelt – ich nehme Wodka mit Wasser verdünnt als Desinfektion für meine Küchenflächen. Und auch in meinem Bodensprüher.

    • Gefreut: Oh ja! 🙂 Und zwischen maßgeschusterten Schuhen und solchen „von der Stange“ ist ein himmelweiter Unterschied.
      Genervt: Am Tag geht das ja noch. Und es kann auch immer mal passieren, dass einem die Tür aus der Hand rutscht und ins Schloss knallt. Aber die machen das ja permanent, auch nachts! Ich glaube, die hatten alle Personal zuhause, das ihnen die Türen auf und zu gemacht hat.

Ich freue mich über eure Kommentare! Also haut in die Tasten, ihr Lieben!

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