… Wie immer ein herzliches Dankeschön an @Rina für diese stets interessante und inspirierende Blogaktion…
Gefreut: Über die zahlreichen kleinen Frühlingswunder ringsum. Und darüber, dass im Münchner Nahverkehr immer häufiger Busse eingesetzt werden, die sich beim Öffnen der Türen automatisch absenken. So ist man als Schwerbehinderte nicht mehr vom guten Willen und Mitdenken der Busfahrer:innen abhängig.
Und natürlich auch darüber, dass die beiden Störche Heidi und Korbi wohlauf sind.
Geärgert: Darüber, dass der „Riverboat“-Moderator Matze Knop dem Talkshow-Gast Andreas Kieling permanent ins Wort fiel, als dieser über seine Erlebnisse mit Indiens letzten heimischen Löwen erzählen wollte. Moderator:in bedeutet nicht, dass man einen Freibrief hat, seine Gäste respektlos zu behandeln. Wenn man keinen Bock hat, einem berühmten Dokumentarfilmer zuzuhören, dann sollte man diesen erst gar nicht einladen.
Gedacht: Dass ich mein Amazon Prime Abo kündigen sollte. Mir nützt das nur wenig, weil ich mittlerweile lieber vor Ort einkaufe und Bücher fast ausschließlich bei Medimops bestelle, und ich ohnehin nicht so der große Film- und Serien-Junkie bin. Und es widerstrebt mir, dem Mr. Bezos mein Geld weiterhin in den Rachen zu stopfen.
Gefragt: Wo denn nach den eindeutig rechtsextremistischen Drohungen, aufgrund deren in Duisburg Schulen geschlossen wurden und ca. 18.000 Schüler:innen zuhause bleiben mussten, die Sondersendungen und „Brennpunkte“ bei ARD und ZDF und anderen TV-Sendern abgeblieben sind?
Gewundert: Hat der Söder wirklich geglaubt, wir durchschauen seine Wahlkrampflügen nicht? Jetzt rudert er auf einmal heftig zurück und behauptet bezüglich der Wiederinbetriebnahme der Atomkraftwerke genau das Gegenteil von dem, was er vor der Wahl verkündet hatte! Und so was soll ein Spitzenpolitiker sein! Zählt bei denen da oben das Lügen mittlerweile schon mehr als eine gewisse Kompetenz in menschlichen und fachlichen Dingen?
Genervt: Kaum sind die Mischbatterien in Küche und Bad repariert bzw. erneuert, fängt die am Waschbecken an zu tropfen. Jetzt werde ich wohl bis nach Ostern warten müssen, bis ein Handwerker kommt und eine neue Dichtung einsetzt.
Gelitten: Das Ziehen eines Backenzahns am Montag Nachmittag verlief komplizierter als geplant. Das hat mir schon zugesetzt.
Gewesen: Beim Einkaufen, beim Zahnarzt, im Alten Nördlichen Friedhof.
Getroffen: Meinen Zahnarzt und dessen nette Frau und die sympathische, aus Ungarn stammende Sprechstundenhilfe. Und eine Nachbarin, der ich grade so entwischt bin, bevor sie mir wieder mal mit den gleichen Stories wie schon seit fünfunddreißig Jahren das Ohr abkauen konnte. 😁
Gesucht: Nach Muskatnüssen in meiner Gewürzeschachtel.
Gefunden: Nein, musste Nachschub kaufen.
Gelacht: Yepp. Unter anderem über Heidi, die unabsichtlich ihrem Storchenmann Korbi Samstag vormittag einen solchen Stüber versetzte, dass dieser aus dem Nest purzelte. Er hat sich zum Glück sofort wieder gefangen und ist zurück geflattert. Und dabei hat er Heidi angerempelt – bestimmt auch ganz ohne Absicht. 😀
Geweint: Nein.
Gegessen: Hühnerfrikasse mit Reis, Fleischpflanzerln mit Kartoffeln und Erbsen, grünen Spargel auf thailändische Art mit Reis, mit Zimt, Kardamon und Honig gewürzten Couscous mit frischen Früchten statt Müsli mit Joghurt, weil man ja nach dem Zahnziehen ein paar Tage lang keine Milchprodukte zu sich nehmen soll.
Getrunken: Tee, Orangensaft, Wasser.
Genascht: Noch ein paar Loacker-Waffelschnittchen.
Gehört: Am Samstag Vormittag fuhr ein offenes Cabrio vorbei, aus dessen Stereoanlage dieser schöne und beschwingte Oldie klang:
Gesehen: Darts Premier League, einige Folgen „Bull“, „The Mentalist“, „New Amsterdam“ und „Chicago Med“.
Gegoogelt: Wieder mal sehr viel.
Gelernt: „Das Zuhören ist die stille Seele des Erzählens.“ Ein Zitat von Diane Foley, Mutter des im August 2014 vom IS hingerichteten Kriegsreporters Jim Foley. Diesen Satz sollte man all jene Menschen, die immer wieder gerne respektlos anderen ins Wort fallen, mindestens einhundert Mal auf eine Tafel schreiben lassen.
Ich lese grade: „Die Papierverschwörung“ von David Liss – allmählich nimmt die Geschichte Fahrt und Spannung auf.
„Der Weißstorch“ von Lorenz Heer – ganz viele Informationen über die schönen Schreitvögel in knappen, leicht verständlichen Texten und Diagrammen, und so hinreissende, teils doppelseitige Bilder!
„American Mother“ – Diane Foley, die Mutter des 2014 vom IS ermordeten US-Journalisten Jim Foley begegnet sieben Jahre nach dessen Tod einem seiner Entführer und mutmaßlichen Mörder, hält Rückschau auf das Leben ihres Sohnes und findet schließlich einen Weg zur Vergebung. Das Buch geht sehr unter die Haut!
Gespielt/Gebastelt/Geschrieben: Einige Blogposts, ein paar Fotos bearbeitet. Und wieder mal unter meinem großen Bücherregal im Wohnzimmer herumgepfriemelt. Zwei Wochen nachdem mir ein Zwei-Euro-Stück darunter gekullert ist, hat es einen Esslöffel dorthin verschlagen. Diesmal baue ich aber ganz sicher kein Regalbrett aus, um das Teil zu bergen!
Gekauft: Was Frau so zum Leben braucht.
Getan: Fleißig spazieren gegangen, und auch sehr fleißig gelesen, ansonsten nicht sonderlich viel. Mein Amazon Prime Abo gekündigt.
Geschenkt/bekommen: Wieder eine Woche voller kleiner Freuden und viel Futter für meine immer noch schier unermüdliche Wissbegierde.
Geschlafen: Recht gut!
Geträumt: Ich saß im Zug nach London. Eine Schaffnerin kam und ich hatte mein Ticket nicht bei mir. So musste ich mitsamt meines schweren Koffers aussteigen und fand mich inmitten einer schier gottverlassenen Berggegend wieder. Ein Bauer las mich mit seinem schweren Traktor auf und nahm mich mit in sein kleines Heimatdorf. Man feierte dort ein großes Fest, und ich wurde mit Speis und Trank sehr verwöhnt. Mitten in der Nacht fiel mir ein, dass ich ja nach London müsse. Man bestellte mir ein Taxi – weiß der Geier, wo das herkam! -, der Fahrer verlangte einen solch horrend hohen Preis, dass ich vor Entsetzen wach wurde. 😉
Geplant: Gar nichts. Vielleicht einen Einkehrschwung beim Discounter meines Vertrauens Samstag spätnachmittags, wenn die Osterschmankerln im Preis herabgesetzt werden und man schöne Schnäppchen machen kann.
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Habt einen schönen Sonntag, und am Montag einen guten und möglichst stressfreien Start in die neue Woche!

14 Kommentare zu “Mein Wochenrückblick…”
Les Hamphrey Singers! Was habe ich die in meiner Kindheit geliebt!!
Ich bin auch ein großer Fan von ihnen gewesen. 🙂
Ich glaube, ich könnte es jetzt noch mitsingen!
Ich hab das auch gemacht, ganz laut und ordentlich falsch. 😉
Das sind die besten Singalongs!
Auch dir liebe Martha, einen schönen Sonntag und guten Start in die neue Woche.
Liebe Grüße, Roland
Vielen Dank, und liebe Grüße zurück!
gefreut – die beiden haben aber auch einen wunderschönen Platz ausgesucht .So einen schönen Sonnenuntergang
gedacht – Musst beim Kündigen nur gucken, dass deine Bücher und Co, nicht damit verschwinden.
genervt – ohh – da will das Wasser aber bei dir wirklich ständig neben raus.
gelitten – autsch….das klingt wirklich unschön
getroffen ;-);-)
gelacht – hahaha – das klingt wirklich witzig
Gefreut – Die haben den schönsten und besten Nistplatz weit und breit. Auch wenn die Lärmkulisse vom nahen Bahnhof manchmal schon recht arg laut ist.
Gedacht – Das ging ganz problemlos mit der Kündigung. Ich hatte bei Amazon ohnehin keine Listen, Wünsche, Vormerkungen etc.
Genervt – Na ja, die Dichtung von der Mischbatterie am Waschbecken ist jetzt an die dreißig Jahre alt. Kein Wunder, dass die nun leck ist.
Gelitten – Zuerst musste der Doc eine Brücke durchsägen, damit er den Zahn überhaupt ziehen konnte. Und dann brach ein Teil der Wurzel ab, und er musste eine Weile herumstochern, bis er das Stück entfernt hatte. Und zusätzlich war auch noch unter den Zahnwurzeln eitriges Gewebe, das er ausräumen musste… Als er endlich fertig war, zitterten mir beim Aufstehen ganz schön die Knie.
Gelacht – Es macht immer so viel Freude, Spaß und auch Spannung, die Zwei zu beobachten.
Da haben sie echt Glück so einen hübschen Platz ergattert zu haben.
Nach 30 Jahren darf sie auch mal….
Ohweh, ja das war natürlich kein toller Zahnziehtag.
Stimmt, das mit den überraschenden Schulschließungen hat mich auch gewundert. Normalerweise wird man mit Sondersendungen überschüttet 🙂
Ja, aber nur, wenn es sich bei den Tätern um Menschen mit Migrationshintergrund handelt. Bei deutschen und rechtsextremen Tätern ist man seit längerem schon darum bemüht, den Medien-Konsumenten eine ausführliche Berichterstattung vorzuenthalten.
Jetzt dachte ich zunächst, der Söder (oder Kollegen) sei Ärger genug. Aber der eigene Zahn sitzt einem dann doch noch näher… Zum Glück scheint es einigermaßen glatt gegangen zu sein, sonst wäre ja wohl kaum viel über kleine Freuden dagestanden.
Ja, auch wenn die Zahn-OP etwas kompliziert war, hat sie dann doch ein gutes Ende genommen. Die Wunde ist mittlerweile gut verheilt, und ich stelle nun fest, dass ich ohne diesen Unruhestifter in meinen Kauleisten besser dran bin.