16 Kommentare zu “Lieben Mitmenschen,…

  1. Meine Liebe, Danke fürs in Worte fassen – es ist wertvoll, das hervorzuheben, was hält. Was Sicherheit gibt … und ironischerweise teilen Menschen mit den kursierenden Sinnsprüchen vor allem die eigene Unfähigkeit mit, Zusammenhänge zu begreifen. Ganz liebe Grüße und bleib gesund ❤️

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    • Ich danke dir, liebe Doris. ❤
      Man sollte eigentlich stets zunächst ein Weilchen über das Geschriebene reflektieren, bevor man Memes und Postings teilt. 😉
      Dito! ❤

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  2. Liebe Martha, Du sprichst mir vollkommen aus dem Herzen. Wollen wir alle hoffen, dass der „Spuk“ bald vorüber ist und dass es danach in vielen Dingen ein Umdenken bei vielen Menschen passiert. Komm gut in die Woche und pass auf Dich auf!

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    • Ich danke dir, liebe Hedwig!… Wir werden wohl noch eine gute Weile mit den Beschränkungen leben müssen, obwohl es derzeit ja durchaus Hoffnung gibt, dass wir hierzulande mit dem sogenannten Blauen Auge davon kommen werden.

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  3. Ich stimme Dir zu. Ich finde es übrigens auch richtig, das wir Erntehelfer ins Land lassen, finde es trotzdem schon bemerkenswert, wie da gerödelt wird, damit das möglich ist. Ich will das nicht gegeneinander stellen, aber es wäre schon mehr als wünschenswert, man würde solche Bemühungen auch mal anstrengen, um die Menschen aus den überfüllten Lagern in Griechenland zu holen.

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    • Das kann man auch nicht gegeneinander stellen, liebe Frau Momo. Und wie gesagt, wenn wir uns jetzt nicht darum kümmern, dass geerntet, gesät und gepflanzt wird, dann wird unser Land vielleicht in absehbarer Zeit überhaupt niemandem mehr helfen können. Es ist doch so, dass man zuerst selbst stark und gesund sein muss, um anderen Unterstützung geben zu können. Und ich finde nicht, dass da übertrieben gerödelt wird, um den Einsatz ausländischer ErntehelferInnen zu ermöglichen. Es werden Entscheidungen getroffen. Punkt. Zerredet und zerrödelt wird das dann großenteils in den Medien und in den „Sozialen“ Netzwerken. 😉
      Und ich denke, es ist gut möglich, dass wir die Flüchtlinge aus den griechischen Lagern schon längst zu uns geholt hätten, wenn es die Corona-Pandemie nicht geben würde. Ich denke, dass wir zur Zeit aus vielerlei und sehr vielschichtigen Gründen nicht mehr tun können, als vor Ort zu helfen, und die am schlimmsten betroffenen Kinder und Jugendlichen da raus zu holen.

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      • Das sehe ich anders. Wir haben Kapazitäten, wir haben etliche Zusagen von Städten und Gemeinden und Luxemburg handelt ja nun auch endlich und nimmt Flüchtlinge auf. Es ist bei uns politisch nicht gewollt und ein Armutszeugnis der gesamten EU, wie die Menschen da sehenden Auges in eine humanitäre Katastrophe getrieben werden, ohne das es jemanden ernsthaft juckt.

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        • Ich verstehe dich vollkommen. Und teile deine Meinung bezüglich der humanitären Katastrophe. Aber wenn wir jetzt eine größere Menge Flüchtlinge zu uns holen würden, gerade jetzt in dieser auch emotional sehr aufgeladenen Zeit, die ja doch voller Unwägbarkeiten und Unsicherheiten ist, dann könnte das zu einer sprunghaften Erstarkung der Braunen und der rechten Gewalttäter führen. Die politische Lage ist fragil, trotz der derzeitigen großen Zustimmung für die Arbeit der Regierung. Da bräuchten nur einige Dutzend der Ankommenden Covid19 haben, der „richtige“ Redner der Nazis mit den „richtigen“ Worten die Lunte am Pulverfass entflammen – und schon wäre hier der Teufel los! Das wäre das Letzte, was wir zur Zeit gebrauchen könnten!

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          • Die Sorge teile ich zwar, nur können die Menschen dort nicht warten, sie krepieren schlicht und ergreifend bei den Umständen dort. Warum kann Luxemburg etwas, was wir nicht hinkriegen? Und wenn es gemeinsame europäische Anstrengung gäbe, könnten wir Menschenleben retten.

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            • Und ein neues Erstarken der Rechten, die sich grade so prachtvoll im Sinkflug befinden, ein Befeuern der Ideologien rechtsextremer Gewalttäter und Untergrundorganisationen könnte hier zu weiteren vielen Toten führen. Es ist eine Sch…situation, und ich bin in Gedanken und im Herzen ganz fest bei den Menschen in den Flüchtlingslagern, bei all jenen, die aufgrund von Terror, Krieg, Folter, Unterdrückung, Diktaturen entwurzelt worden sind. Aber dennoch bin ich der Überzeugung, dass wir zuallererst Corona geordnet und zivilisiert überstehen sollten. Und dann helfen – und zwar nicht nur, indem wir die Menschen zu uns holen, sondern auch, indem wir alles daran setzen, die Verhältnisse in deren Heimatländern zu normalisieren…

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              • Er Sinkflug dieser ewig-gestrigen Egoisten kann ruhig noch ein wenig anhalten.

                Allerdings glaube ich , dass die Angst vor dem Pack nicht der einzige Grund ist, warum man jetzt nicht wenigstens mal schon die 1600 Menschen holen kann, von denen vor Corona die Rede war.
                Nein, ich denke, dass ist eher ein generelles Problem in der Einstellung einiger ach so christlicher Politiker mit einem Epi-Zentrum u.a. im Innenministerium.

                Denn mit gutem Willen wäre beides möglich.
                Die Flüchtlinge holen und die rechten Dumpfbacken in Schach halten. Ein wenig mehr klare Kante würde das möglich machen.

                Und wer dann noch aufmuckt, bekommt halt kein Klopapier mehr 😎

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                • Stimmt. Obwohl der Bundesinnenhorst seit Beginn der Corona-Krise bisweilen überraschend gemäßigt vorgeht, fehlt es ihm in mancherlei Hinsicht doch sehr an Flexibilität.
                  „Wenn du nicht spurst, dann nehmen wir dir sämtliches Klopapier weg!“ – das hat was. Ich glaube, damit könnte man derzeit viel bewegen. 😉

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  4. herzlichen dank dass du dir die mühe gemacht hast, das alles aufzuschreiben.
    so fühle ich auch und freue mich, deine gedanken lesen zu dürfen und zu denken: ja so ist es- genauso!
    von herzen liebe grüße aus den österr. bergen, christine

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