21 Kommentare zu “Blackout…

  1. Mach dir nicht soviel Gedanken. Es ist nur ein Buch. In der realen Welt gibt es für solche Fälle Notstrom Aggregate und die Hilfsbereitschaft der Menschen steigt wieder. Dir einen schönen Tag. L.G.L.

    • Notstrom-Aggregate funktionieren auch in der realen Welt nur so lange, wie sie mit Treibstoff versorgt werden können. Auch in der realen Welt würde bei einem europaweiten Stromausfall von mehr als drei Tagen die Versorgung mit Diesel etc. nicht mehr gewährleistet sein. Zudem fallen bei einem Stromausfall ja auch sämtliche Treibstoffpumpen aus! Und was die Hilfsbereitschaft der Menschen anlangt, so hat diese auch ihre Grenzen und Belastbarkeit nach einigen Tagen Hunger, Angst und Kälte erreicht… Das Buch ist erschreckend nahe an einer möglichen Realität dran…
      Hab du auch einen schönen Tag!

  2. So ein Buch öffnet einem (nicht allen) die Augen. Nicht, dass ich jetzt ständig an so etwas denken würde, aber es ist für mich noch mehr ein Grund, bestimmte Dinge abzulehnen, z.B. die Privatisierung von Strom- und Wasserwirtschaft und die Betreibung von Atomkraftwerken. Es gibt vieles Unkontrollierbare, was gedankenlos begonnen wird und wo nicht an die Folgen gedacht wird (wie z.B. wo Atommüll lagern). Das passt jetzt zwar nur indirekt zum Buch …
    Es war u.a. auch interessant, über die Vernetzung der Stromnetze in Europa zu lesen und die Smartmeters, die es tatsächlich schon gibt 🙁

    • „Blackout“ hat mich sehr nachdenklich gemacht. Und mich zutiefst beeindruckt. Und auch geschockt – ohne jegliche billige Horroreffekte, einfach durch die ungemein realitätsnahe und detailgetreue Darstellung… Eine Szene ziemlich am Schluß geht mir nicht mehr aus dem Kopf: Als eine der Protagonistinnen durch’s nächtliche Berlin fährt, alle Fenster sind hell erleuchtet, und auch die Leuchtreklamen blinken wieder, und auf der Straße liegt dieses blanke Riesengerippe eines Elefanten aus dem Tierpark, der von Hungernden erlegt und verspeist worden ist… 😕 Diese Smartmeters könnten sich – wie im Buch „Blackout“ – noch als Fluch erweisen – zudem kann man auf diese Weise ja überaus gut das Verhalten der Stromkunden überwachen und auswerten…

      • Ich befürchte, es wird sowieso schon einiges überwacht: Einkaufsverhalten, Klickverhalten etc. 🙁

        • Ja, das sowieso… Smart-Meter würden allerdings fast schon einen so detaillierten Einblick in die Privatsphäre gewähren wie das Überwachen des PC’s – wann wo das Licht brennt, in welchem Zimmer am meisten Strom verbraucht wird und wann, wie viel elektrische Geräte angeschlossen sind, und wann und ob regelmäßig benutzt werden etc…

          • Deshalb auch sind solche Romane so wichtig. Ohne dieses Buch hätte ich von den Smart Metern nichts gewusst und wenn man nichts weiß, kann man auch nicht dagegen sein.

  3. Hallo,
    hört sich klasse an und wird meine Entscheidung das Buch zu kaufen erleichtern.
    Der Autor wird demnächst eine Rede bei uns halten, d. h. bei einer Veranstaltung die die Firma, für die ich arbeite, organisiert. Leider kann ich nicht dabei sein – zu weit weg 🙁

  4. Danke für den Tipp! Wenn du einen Nachschlag brauchst: Das Buch erinnert mich sehr an „Ausgebrannt“ von Andreas Eschbach. Dort beschreibt er das Ende des billigen Öls – und die katastrophalen Auswirkungen.

  5. Wollt nur sagen, das Buch gibt es bei „Tauschticket“ zu ertauschen (also, wer da mitmacht…) LG von Rana

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