… Wie stets vielen Dank an @Rina für die schöne und interessante Blogaktion…
Gefreut: Am Dienstag war ich wegen meiner Rückenbeschwerden bei einem Neurologen, der mich freundlich, zuvorkommend und ausgesprochen kompetent behandelt hat, obwohl ich ja „nur“ eine Kassenpatientin bin!
Am Montag Morgen hat auch der letzte Freilassinger Jungstorch das Nest verlassen. Gen Mittag kreiste eine stattliche Horde von ca. fünfzig jungen Adebars hoch über der kleinen Stadt, die beiden Altvögel im Nest klapperten lange und intensiv und führten mit abgespreizten Flügeln eine Art Tanz auf. Es war, als würden sie ein letztes Mal ihre drei Mopsis grüßen und verabschieden. Nun sind Heidi und Korbi wieder alleine, sie scheinen ihre Zweisamkeit zu genießen. Nun heisst es auch für sie, sich viel Kraft und Ausdauer für den langen und gefährlichen Weg gen Süden anzufuttern.
Geärgert: Darüber, dass mich die starken Schmerzmittel, die der neue Doc mir verordnet hat, sehr müde machen und gewaltig ausbremsen. Ich bin fast nur mehr am Schlafen und laufe ansonsten wie ferngesteuert einher.
Gedacht: Hoffentlich kann ich diese Opioide nach dem nächsten Arzttermin in knapp zwei Wochen wieder absetzen. – Und: Hoffentlich fällt die FDP bald bundesweit auf ewig unter die 5%-Hürde!
Gefragt: Was haben sich die Herren von den Freien Demokraten eingeworfen, um eine derart rückwärts gewandte Verkehrspolitik zu propagieren?
Genervt: Vom nächtlichen Kneipenlärm ringsum.
Gelitten: An großer Mattigkeit und Schläfrigkeit, ausgelöst durch die verschriebenen Medikamente.
Genossen: Endlich wieder schmerzfrei schlafen zu können!
Gewesen: Beim Arzt, auf dem Wochenmarkt, im Lieblings-Supermarkt und meinem Lieblingsdiscounter. Ein wenig spazieren.
Getroffen: Einen freundlichen und kompetenten Neurologen. Eine nette Nachbarin.
Gesucht: Mein kleines Backblech.
Gefunden: Yepp. Aber ich sollte mir doch endlich mal angewöhnen, meine Küchenutensilien immer am gleichen Platz zu verstauen. 😉
Gelacht: Immer gerne. Und vor allem darüber: https://www.facebook.com/photo?fbid=501018112509552&set=a.168880942389939
Geweint: Nope.
Gewundert: Warum es hier oft so schwierig ist, Dinge wie z. b. ein Tempolimit oder pünktliche Bahnverbindungen durchzusetzen, die in vielen anderen europäischen Ländern seit langem schon erfolgreich existieren.
Gegessen: Obwohl die Tabletten nicht nur müde machen, sondern auch profunde Appetitzügler sind: Mit Zwergtomaten aus Eigenanbau und Mozzarella gefüllte, überbackene Zucchini (sehr fein!), selbstgemachte Zaziki und Fladenbrot, die letzte Bachforelle des Jahres (die gibt es erst im nächsten Frühjahr wieder), Rahmchampignons mit Couscous, viel selbstgemachten Fruchtjoghurt, viel Obst und Gemüse.
Getrunken: Tee, Orangensaft, Wasser – Wein ist zur Zeit leider wegen der Medis verboten.
Gehört: Eine ganz wunderbare Inszenierung der „La Boheme“ aus der Arena di Verona. Seitdem ich mal vor vielen, vielen Jahren bei einer Vorstellung in der Bayrischen Staatsoper als Statistin mitwirken durfte, ist das meine Lieblingsoper. 😉
Gesehen: Ein paar Folgen von „Watzmann ermittelt“ – gefällt mir, auch wenn mich die wüst zusammengeschnittenen Fahrten der Kommissare durchs Tal als Einheimische stets mit den Ohren schlackern lassen. 😉 Aber die Darsteller:innen sind durchweg sehr sympathisch. – Einige Folgen von „The Good Doctor“ und „Chicago Med“ – es gibt weitaus bessere Ärzteserien als „Grey’s Anatomy! Vor allem „The Good Doctor“ interessiert mich, da ich ja selber leicht im autistischen Spektrum bin.
Gegoogelt: Sehr viel Hintergrundinformationen für meinen morgigen Montagsmotz.
Gelernt: Dass man sich selber schadet, wenn man sich zu sehr auf manche Gewohnheiten versteift.
Gelesen: Immer noch „Der Mutter Tochter Mörderclub“. Hat mir gut gefallen, allerdings geht der Autorin beim Finale leider die Luft aus, das ist schon höchst langatmig konstruiert.
Gespielt/Gebastelt/Geschrieben: Ein Drabble, diesen Wochenrückblick, und einen Montagsmotz.
Gekauft: Lebensmittel und Medikamente.
Getan: Nicht viel, mich vor allem geschont.
Geschenkt/bekommen: Schmerzfreiheit.
Geschlafen: Gut, weil schmerzfrei!
Geträumt: Ich fuhr per S-Bahn zum Flughafen, war wohl einen Moment unaufmerksam, und da hat so eine rotzfreche Schnepfe mein Köfferchen und den Rucksack mit sämtlichen Papieren, Geld und Kreditkarte geklaut. Nach etlichen sehr skurrilen und höchst frustrierenden Versuchen, meine Siebensachen wieder zu erlangen, bin ich schweißgebadet aufgewacht.
Geplant: Am Dienstag möchte ich auf dem Wochenmarkt eine liebe FB-Bekannte treffen. Ansonsten habe ich mir nichts vorgenommen.
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… Ich wünsche euch Lieben einen schönen und entspannten Sonntag, bleibt bzw. werdet gesund, habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben! Und wenn ihr Urlaub habt, genießt jeden Moment, und erholt euch gut!…

13 Kommentare zu “Mein Wochenrückblick…”
Na bitte, es gibt doch auch weniger geldgierige Ärzte ! Alles Liebe!
Wobei diese noch am ehesten in großen Gemeinschaftspraxen zu finden sind, da wirkt sich die sogenannte Budgetierung der Krankenkassen nicht so arg aus.
Auch dir liebe Martha einen schönen entspannten Sonntag und liebe Grüße,
Roland
Danke schön!
Opioide, Tilidin & Co … ja, Fluch und Segen. Es ist wichtig, die Schmerzreize zu unterbrechen, aber die sedieren mächtig. Kommst du nicht auch mit Novaminsulfon zurecht? Nimmt meine Mutter, die Tropfen schalten den Schmerz zwar nicht vollständig aus, dämpfen ihn aber gut und sedieren nicht so. Sind auch für Dauermedikation geeignet.
L.G. und gute Genesung, Reiner.
Leider sackt bei Novaminsulfon mein Blutdruck in den Keller, und mir wird übel. – Ich muss das Zeug jetzt bis zum 29. August nehmen, da werden ein MRT gemacht und die weitere Behandlung besprochen, und dann kann ich hoffentlich die Medis absetzen oder zumindest reduzieren.
Danke schön, und liebe Grüße zurück!
Solch starke Medikamente. Ich hoffe du kannst dich damit wenigstens einigermaßen bewegen und die Muskeln entspannen sich.
Der Lacher ist gut.
In Gemeinschaftspraxen ist es nicht wirklich besser, habe ich vor einiger Zeit bei einem Orthopäden erlebt.
Ja, wirken tun sie richtig gut, die Medis.
Auf den bin ich vorhin im Gesichtsbuch gestoßen. 😉
Wobei sich die Ärzte in Gemeinschaftspraxen ja wohl gegenseitig aushelfen können, was die Budgetierung anbelangt. Wird’s bei dem einen eng, springt buchhalterisch der Kollege ein, der da noch finanziellen Spielraum hat.
Vielleicht sehen die Orthopäden nur die Knochen und nicht den Menschen drumherum. Lach…
Nach Meinung einer Freundin, die seit Jahrzehnten schon als Arzthelferin arbeitet, haben die meisten Dottores einen an der Klatsche – vielleicht hat sie ja recht. 😉
gefreut – es gibt sie doch noch, die netten Ärzte, die wissen was sie geschworen haben.
Puh – ich hab schon ewig kein Geklapper der Störche gehört. Jetzt wohn ich ländlich und wir haben weniger Störche als ihr….*seufz*
#geärgert – hm – das ist bestimmt, dass du dich auch schonst. Und so starke Mittelchen haben ja auch einige motorische Nachwirkungen.
genervt – bei uns sind es die ganzen Strassenfeste.
gesucht/gefunden – ja, feste Plätze – da hab ich auch so meine Probleme – aber wenn ich dann alles wegräume – ist es noch schlimmer – denn so hat ja doch alles seinen unordentlich festen Platz
geplant – viel Spass mit der Bekannten
Gefreut – Dieser Arzt gehört zu einer Gemeinschaftspraxis, die früher auch wegen ihres unfreundlichen Umgangs mit Patient:innen viel gescholten wurde. Doch das hat sich wohl im Laufe der letzten Jahre erfreulich zum Vorteil geändert.
Ich höre das Klappern der Störche ja nur, weil ich per Webcam seit Monaten schon das Treiben im Freilassinger Storchennest verfolge. Hier in München gibt es auch keine dieser wunderschönen Schreitvögel.
Geärgert – Da hast du natürlich recht.
Genervt – Ja, Straßenfeste können auch sehr laut werden.
Gesucht/Gefunden – Bis jetzt finde ich ja immer noch, was ich suche. Und wer Ordnung hält ist bekanntlich nur zu faul zum Suchen. 😉
Geplant – Danke schön! 🙂
Ah – das kenn ich von meiner Mutter. Als der Hausarzt in Rente ging war der neue eher unfreundlich. Meine Mutter hat dann bei ihrem alten Arzt gemeckert und seit dem ist er freundlich.
Genau mein Motto – ich suche auch oft…