20 Kommentare zu “Verwirrspiel – Nachtrag…

  1. Mir scheint, dass ich mich zu einer kleinen Gruppe von „Glückspilzen“ zählen darf. Bei mir ging alles glatt. Nicht anszudenken, wenn so etwas mir passiert wäre. Das hätte dann, wie man so sagt … „gerappelt im Karton“.

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  2. Naja, eine Kopie des rentenbscheides hast Du jetzt ja schon für die Beantragung der Grundsicherung. Ansonsten brauchst Du die gleichen Unterlagen wie beim Jobcenter, da könnte die Dame beim Jobcenter tatsächlich behilflich sein. Traurig, dass man sich wieder nackig machen muss. Da wäre die von der SPD angestrebte Respektrente schon hilfreich. Vielleicht hast Du ja wenigstens das Glück, dass es sie gibt, bis Du die Altersrente beantragen kannst.

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    • Ja, die Dame vom Jobcenter hat mir vor einer Woche zugesichert, mir per Brief die nötigen Kontaktdaten zu schicken, und eine Erklärung, mit der ich sie von der Schweigepflicht entbinden solle, damit sie all meine Unterlagen weiter leiten könne. Leider ist auch dieser versprochene Brief bis dato nicht bei mir eingetroffen. Aber das ist nicht weiters schlimm, denn im April bekomme ich ja noch die Schlussabrechnung meiner Firma…
      Ich befürchte, dass die großen Töne der „Sozialdemokratischen“ Partei nichts als Wahlkampfgeschwafel sind, die sich spätestens nach der Wahl in Sachsen in heisse Luft auflösen werden. Zudem ist der Widerstand der „Christlich Sozialen“ und „Christlich Demokratischen“ Parteien doch sehr heftig.

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      • Ja, ich befürchte auch, dass Du recht hast….
        Schlimm ist nur, dass viele Menschen gar nicht in der Lage sind, sich diesem Behördenkrieg auszusetzen. Ich habe da so viel erlebt während meiner beruflichen Tätigkeit. Zum Glück 🍀 saß ich auf der anderen Seite und hatte beim Jobcenter und beim Sozialamt ganz gute Beziehungen, so dass ich manch armen Menschen helfen konnte. Ich weiß nicht, wie das meine jungen Nachfolger jetzt machen…

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  3. […] fehlgesteuert und […] herumhudeln …
    … da ist Hamburg aber auf dem besten Weg, dass zu ändern, liebe Margot … ja, das wurde gerade im Radio als besondere Nachricht gesendet: die Behörden haben in den vergangenen zwei Jahren ihren Papierbedarf um die Hälfte reduzieren können, ausgehend von 220 Millionen Blatt. Toll, dass das einer Nachricht würdig ist, oder? Immerhin ein Anfang … 😜👍👏

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    • Ja, das wird landauf landab von den Ämtern und Behörden immer wieder mal versprochen, den zur Zeit über 190 km hohen jährlichen Papierberg erheblich zu reduzieren. 😉 Aber leider funktioniert das noch nicht, auch beim Jobcenter München nicht, das sich rühmt, angeblich vollständig auf digitale Kommunikation umgestellt zu haben. Das geht nur einseitig, vom Kunden zum Jobcenter, retour wird nach wie vor alles auf Papier per Post versandt. 😉

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  4. Ja mit den Ämtern kann man schon was erleben, aber viermal den gleichen Bescheid, das ist schon verwunderlich. Ich arbeite ja auch im Amt und habe früher auch mal Grundsicherung nach SGB XII bearbeitet und habe immer gern geholfen, denn für viele ist der Papierkrieg echt nicht zu schaffen.
    Kommunikation im Amt nur digital ist aber auch noch schwierig wegen Datenschutz.
    Ich hoffe, es klappt problemlos.
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    Anja

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    • Ja, nachdem zuerst gar nichts kam! Am 11. Februar wurde meine volle Erwerbsminderungsrente genehmigt, eigentlich überraschend zügig. Doch dann kam ewige Zeiten kein Rentenbescheid. Jeder hatte einen, die Krankenkasse, das Jobcenter – nur ich nicht! Ich musste mich erst mehrmals telefonisch und schriftlich bemerkbar machen, und anmahnen. – Ich hoffe, dass die Umwandlung von der Aufstockung in die Grundsicherung nicht zu kompliziert werden wird… Danke schön, und alles Liebe! ❤

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  5. Schnell und gewissenhaft sind Behörden in der Regel dann, wenn sie was von uns wollen… ich ärgere mich jedes Jahr darüber, das wir ewig unserer Steuerrückzahlung hinterherlaufen müssen, die Pensionskasse des Bundes hat sich jetzt binnen zwei Tagen das Geld vom Konto meines Vaters geholt, das ihnen zustand, weil sie nach seinem Tod überzahlt hatten. Das geht dann ganz fix. Als ich anrief um nach dem Sterbegeld zu fragen… ja, das kann dauern. Ich glaube, auch, die könnten alle stempeln gehen, wenn es die freie Wirtschaft wäre… aber ich habe tatsächlich auch mal Glück gehabt und bin an einen sehr netten und engagierten Rechtspfleger geraten, der mir den Erbschein statt in 7-8 Wochen in 2 Tagen zugeschickt hat.

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    • Oh, ja! Da sind sie schneller als der Schall!… Neulich habe ich einen sehr interessanten Artikel darüber gelesen, dass jährlich ca. 15 Mill. Euro in Kleinbeträgen unter je 50 Euro zu viel an Hartz-IV-EmpfängerInnen überwiesen werden, die Rückforderungen dieser Kleinbeiträge allerdings inklusive Verwaltungskosten ca. 60 Mill. Euronen betragen würde. Höchst effektiv das Ganze…
      Mir wird ja die Erwerbsminderungsrente rückwirkend ab 1. Januar berechnet. Rein theoretisch würde ich eine stattliche Nachzahlung erhalten. Praktisch sieht das so aus, dass die AOK und das Jobcenter natürlich Erstattungsansprüche angemeldet haben. Wer weiß, wie lange das jetzt wieder dauert, bis die drei Behörden untereinander abgerechnet haben… Vermutlich bis zum St. Nimmerleinstag…

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  6. Ich habe Probleme mit der Beihilfe. Eine Email von mir mit der Bitte um Lesebestätigung habe ich abgeschickt, damit kein Papier verschwendet wird. Ich habe bis heute keine Lesebestätigung erhalten und auch keinen berichtigten Bescheid.
    Ich habe selbst +ber 30 Jahre bei einer Behörde gearbeitet, und noch alles per Hand und Rechenmaschine erledigt. Jetzt wird ein Antrag gescannt und leere Felder vom Computer automatisch (aber falsch) ausgefüllt. Wenn dann der Sachbearbeiter nicht drauf achtet, dann erhält man auch keine Beihilfe. Pech, wer zu alt ist, um das noch zu verstehen.
    Ein Anruf dort führte dazu, dass ich 45 Minuten in der Warteschleife hing. Dann habe ich aufgelegt, weil die dort 15 Minuten später eh Feierabend hatten.
    Also doch ein Din-Brief per Einschreiben, weil sonst der Widerspruch nicht mehr rechtzeitig ankommt.

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    • Ach, du Sch…e!… Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du mit deinem Widerspruch Erfolg haben wirst, liebe Ingrid… Ja, die Behörden-„Hotlines“… In der Warteschleife von der DRV Bayern Süd hing ich auch schon mal eine gute halbe Stunde…

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