… Das ist ein ganz besonderes Kleinod am Isarufer, nur wenige Gehminuten von der Wittelsbacher Brücke entfernt. Das kleine, grünlackierte, schmiedeeiserne und recht unauffällige Tor, welches man leicht übersehen kann, bietet Einlass zu einem bezaubernden, schönen Refugium mitten in der großen Stadt…
…Der Rosengarten entstand aus der im Jahr 1901 gegründeten Baumschule Bischweiler. Er wurde 1955 zu dem Zweck angelegt, herauszufinden, welche Rosensorten am besten für Zierbeete und Grünanlagen in der Stadt geeignet wären. Zwischen 1986 und 1989 wurde er noch einmal umgestaltet. Mittlerweile gibt es dort an die 200 verschieden Arten von Rosen und vielerlei anderes Geblümtes, herrlich alte, knorrige Bäume, die an heißen Tagen großzügig Schatten spenden, eine Liegewiese, ein kleines, munter sprudelndes Bächlein, und einen sehr interesanten Schaugarten für Giftpflanzen. Auf weißen Stühlen oder einer der vielen Sitzbänke kann man es sich hier gemütlich machen, die Stille, das Treiben der Bienen und Hummeln und den Duft der geöffneten Blüten genießen und die Seele baumeln lassen…
… Als ich auf meinem Spaziergang dort einkehrte, blühte noch nicht allzu viel. Aber für eine Handvoll Impressionen reicht das Geknipste allemal:…
… Ich wünsche euch einen guten und möglichst stressfreien Tag!…
… Die Brudermühlbrücke, gut eineinhalb Kilometer vom Tierpark Hellabrunn in nördliche Richtung entfernt, ist der südliche Isarübergang des Münchner Mittleren Rings und verbindet die Brudermühlstraße in Sendling mit der Candidstraße in Untergiesing. Erbaut wurde sie im Jahr 1903, 1943 wurde sie durch die Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg beschädigt und nach provisorischen Einbauten 1948 als Fußgängersteg wieder eröffnet. 1953 erfolgte ein Neubau, der 1969 und 1988 in die Breite auf insgesamt sieben Fahrspuren erweitert wurde…
… Die Betonpfeiler werden seit Ende des 20. Jahrhunderts im Rahmen eines vom Kulturreferat Münchens geförderten Kunstprojekts ein- bis zweimal jährlich neu mit Streetart und Graffiti gestaltet, dabei geht es lt. Veranstalter um Experimente und Entwicklung, Vielfalt und Offenheit…
… Und ich hatte in all den langen Jahren keinen blassen Schimmer davon! Für war die Brudermühlbrücke bislang lediglich ein kolossales Gebilde aus Beton, auf dem sich Tag für Tag ein Teil des Münchner Verkehrschaos abzuspielen pflegt…
… Als ich die sehr beeindruckenden und farbenprächtigen Straßenkunst-Gemälde entdeckte, war ich sofort Feuer und Flamme, überquerte wagemutig den viel befahreren Radweg entlang des Isarufers und schaute, staunte und knipste ganz hingerissen eine geraume Weile lang, während über meinem Kopf die übliche riesige Blechlawine hinweg donnerte…
… Wunderschön finde ich die Gestaltung der Südseite der Brücke…
… Streetart unter der Brudermühlbrücke – ein paar Impressionen…
… Nachdem ich ausgiebig gestaunt und fotografiert hatte – immer ganz vorsichtig zwischen der linken und der rechten Seite des Fahrradwegs hin und her „hüpfend“ – setzte ich meine Wanderung in Richtung meines nächsten Ziels fort. Wohin mich mein Weg führte, erzähle und zeige ich euch demnächst… 😉
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… Ich wünsche euch einen schönen, sonnigen und geruhsamen Pfingstmontag!…
Gefreut: Über zwei sehr schöne Spaziergänge entlang der Isar. Und über meine Kondition, die doch nicht so arg unter der Bronchitis gelitten hat wie angenommen. Darüber, dass das Fotografieren mal wieder so richtig Freude gemacht hat. Und auch darüber, dass sich mein Geschmacks- und Geruchssinn mittlerweile wieder völlig regeneriert hat.
Geärgert: Über jene höchst primitive unbekannte Person, die am Sendlinger Tor einen der Personenaufzüge als Toilette missbraucht und einen großen, übel stinkenden Haufen hineingesch***en hat.
Gedacht: Dass man an sich nur solche Mitmenschen zu Moderatoren eines LiveChats machen sollte, die persönlich gefestigt sind und ein gut fundiertes Fachwissen haben.
Tiere sind ohne Zweifel intelligent, doch auf eine völlig andere Weise als wir. Es wird uns wohl auf ewig ein Rätsel bleiben, was in ihnen vorgeht, und was die Beweggründe für ihr manchmal uns brutal erscheinendes Handeln sind. Be- oder gar verurteilen sollten wir das Verhalten von Tieren auf gar keinem Fall, dazu fehlt uns die Einsicht, auch haben wir überhaupt kein Recht dazu. Was wir Menschen anderen Lebewesen oft genug für Greueltaten zufügen, überbietet an Grausamkeit so ziemlich alles, was sich in der Natur abzuspielen pflegt.
Gefragt: Ob ich am Dienstag einen Ausflug nach Schrobenhausen machen soll, eine der „Spargelhauptstädte“ Deutschlands.
Gewundert: Wie man sich nur von einer einfachen Verhaltensregel, die in einem LiveChat von der sehr kompetenten Moderatorin aufgestellt wurde, dermaßen persönlich angegriffen fühlen kann.
Gelitten: Freitag vormittag habe ich mitbekommen, wie im Freilassinger Storchennest ein Altvogel ein schon recht gut entwickeltes Küken gepackt und aus dem Nest geworfen hat. Ich wünschte, ich hätte das nicht mitangesehen, aber es ging so furchtbar schnell. Am Abend wurde dann ein zweiter Jungvogel brutal „entsorgt“ – das habe ich zum Glück nicht live mitbekommen. Warum das so geschehen ist, kann niemand sagen. Vielleicht waren die beiden Kleinen krank, und die Altvögel haben das gefühlt. Vielleicht spürten sie aber auch, dass eine Zeit großer Hitze und deshalb schrumpfendem Futterangebot bevor steht, und dass sie deshalb nicht mehr alle fünf Jungen würden versorgen können. Wer weiß…
Genervt: Von einigen chattenden Mitmenschen und deren Weltsicht.
Gewesen: Ordentlich unterwegs – Spazieren, auf dem Wochenmarkt, im Lieblings-Discounter, zweimal ausgiebig am Isarufer flanieren.
Getroffen: Niemand Spezielles.
Gesucht: Immer noch mit einem leisen Hoffnungsschimmer die vermisste Gegenlichtblende meines Lieblingsobjektivs.
Gefunden: Nope. Ich habe jetzt fast die ganze Wohnung auf den Kopf gestellt. Das Ding ist leider wirklich weg.
Gelacht: Jawoll! 😀 Die Zeit des Trübsinns ist vorbei! Ich bin wieder gesund und kann mich erneut an so vielen Dingen erheitern! 😀
Geweint: Nein. Obwohl mir der Tod der beiden Küken im Freilassinger Storchennest schon ziemlich zugesetzt hat.
Gegessen: Gnocchi und Spaghetti mit Bärlauchpesto und Knoblauchgarnelen. Natürlich auch wieder frische Forelle und Spargel mit Sc. Hollandaise. Ein „Rumfort-Gericht“ (steht rum, muss fort 😉 ) aus geschmorten Tomaten, Paprika, Zucchini, Rinderlendenstreifen, Frühlingszwiebeln und einer Handvoll übrig gebliebener Gnocchi – hat sehr fein gemundet. „Quietschkäse“ (Halloumi) mit Kartoffeln und Mischgemüse. Erdbeeren satt. Müsli. Und jede Menge frisches Obst und Gemüse.
Getrunken: Wasser, Tee, Orangensaft – und einen duftigen Grauburgunder als Speisebegleiter.
Gehört: Diesen „Oldie“ habe ich vergangenen Sonntag bei @Aequitas gehört – ein Song, das mir auch nach so vielen Jahren beim Anhören immer noch Gänsehautschauer über den Rücken jagt.
Gesehen: Wie in Freilassing ein fast vier Wochen altes Küken aus dem Storchennest geworfen wurde. So was live mitzubekommen nimmt mich immer stark mit, auch wenn das ganz sicher nicht grundlos geschehen ist.
Viel Leben und leider auch Sterben in den Storchennestern Kolbermoor und Freilassing. Letzterem werde ich jetzt nicht mehr folgen, die Kamera ist total zugesch***en, man kann so gut wie gar nichts mehr erkennen, und so manches, was ich da im LiveChat während der vergangenen Tage mitbekommen habe, hat mich ziemlich abgestoßen.
Dafür habe ich eine Live-Cam in einem Blaumeisen-Nistkasten in England entdeckt. Die sieben Küken sind schon recht groß, ich vermute mal, dass die ersten schon heute den Erstflug wagen werden.
Einige Folgen „Nash Bridges“. Und eine weitere Zehn-Stunden-Etappe des schier endlos langen RoadTrips entlang der Panamericana von Alaska nach Peru.
Ein bisschen Giro d’Italia. Weniger des Radsports wegen, sondern weil es da oft viel Schönes von Italiens Landschaften und Städten zu sehen gibt.
Gelesen: „Zwischen Ende und Anfang“ von Jojo Moyes. Durchaus lesbar, obwohl es bei weitem nicht an ihren größten Erfolg „Ein ganzes halbes Jahr“ heranreicht.
Gelernt: Ich fürchte, wieder mal nix Gscheits. 😉
Gekauft: Neue Mittel- und Dessertteller aus feinem Porzellan mit einem ganz dezenten Muster zum absoluten Schnäppchenpreis, die mir während des Stöberns im nahen Oxfam-Laden untergekommen sind.
Gewerkelt: Ich habe altes Geschirr und alte Schuhe ausgemistet und entsorgt und meinen Balkon aufgeräumt und gekehrt. Denn demnächst möchte ich endlich mit der Bepflanzung beginnen – schön bunt und bienenfreundlich soll es werden.
Geschlafen: Zur Zeit etwas unruhig. Und kurz. Ich werde seit einigen Tagen immer ziemlich früh wach und kann dann nicht mehr einschlafen.
Geträumt: Recht angenehm und schön bunt, an Details kann ich mich aber nicht erinnern.
Geplant: Am Dienstag möchte ich gerne einen Ausflug nach Schrobenhausen machen. Und in weiteren Etappen meine Wanderung der Isar entlang fortsetzen.
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Ich wünsche euch ein schönes und geruhsames Pfingstwochenende! Habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben und bleibt bzw. werdet gesund. 🙂
… München ist eine ziemlich grüne Stadt – und ich meine das jetzt nicht politisch. 😉 Ob Englischer Garten, Nymphenburger Schlosspark oder vielerorts im Stadtgebiet entlang der Isar – oft muss man nur wenige Schritte tun, und man befindet sich inmitten grüner Paradiese. All der Lärm, die Hektik, die in den warmen Jahreszeiten unbarmherzig auf den Asphalt knallende und von den Häuserwänden reflektierte Hitze sind mit einem Male fern. So auch in Nähe des Münchner Tierparks Hellabrunn. Ich kurvte mit der Buslinie 52 kreuz und quer durch die Stadt bis zur Alemannenstraße, und tauchte bereits nach kurzen Gehminuten in die üppig wuchernde Idylle eines dichten Waldgebietes ein…
… Einer der zahlreichen durch das satte und schier überbordende Grün sich schlängelnden Wege führte mich zum Flaucher, dem angesagtesten Münchner Badestrand an der Isar. Benannt wurde das sich von der Thalkirchner Brücke bis zur Braunauer Eisenbahnbrücke hinziehende Gebiet nach einer Gastwirtschaft, die um 1870 in den westlichen Isarauen vom Schankwirt Johann Flaucher in einem ehemaligen Forsthaus eröffnet worden war. Diese Wirtschaft mit Biergarten gibt es übrigens immer noch…
… Die Isar hat sich in diesem Flussabschnitt noch etwas von ihrem einstigen Charakter als Wildfluss bewahrt. Seit dem Jahr 2.000 wurde sie von hier bis zum Deutschen Museum renaturiert, was dem Naturschutz, dem Freizeitwert des Gebiets und auch dem Hochwasserschutz sehr zugute kam…
… Viele Münchner lieben den Flaucher, kein Wunder, dass die Gegend vor allem während der warmen Jahreszeiten gnadenlos überlaufen ist. Weil sich die Wasserqualität der Isar seit dem Jahrtausendwechsel sehr verbessert hat, ist ein attraktiver Badestandort entstanden, an dem auch das Nacktbaden erlaubt ist. Man darf Picknicken und Grillen – der Flaucher ist an lauen Sommerabenden einer der beliebtesten Party-Hotspots Münchens – was unter den Anwohner:innen aufgrund des Lärms und der Müllberge, die regelmäßig zurückgelassen werden, seit langem schon für Kritik sorgt…
… Im Winter ist die parkähnliche Region an der Isar ein stiller Ort der Erholung und das Refugium für eine große Anzahl verschiedenster Wasservögel – Lachmöwen, Schwäne, Enten, Gänsesäger und Blässhühner. Wenn Schnee liegt, dann wird eine ca. 5,5 km lange Loipe für Skilangläufer:innen gespurt…
… Und jetzt a paar Flaucher-Buidln… 😉
… Wird demnächst fortgesetzt!…
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… Ich wünsche euch ein schönes, entspanntes und erholsames Pfingstwochenende!…
… ist für kleine, vorwitzige Storchenkinder der Platz zwischen Mamas Flügel und ihrem Brustgefieder. Da lässt es sich so richtig schön dösen, die Gegend beobachten und sich auch mal ganz frech über das doofe Wetter während des vergangenen Tages beschweren… 😉
… Kommt gut und möglichst stressfrei durch den Tag, ihr Lieben!…
… eine neue Runde von Rolands gar feinem Würfelprojekt 3.0. Das von mir Anfang des Jahres gewählte Wort für diese stets inspirierende kleine „Zockerei“ lautet
Habichtskauz.
… Mein Würfel zeigte mir nach einem schwungvollen kurzen Tanz über den Wohnzimmertisch eine Zwei – so muss ich also diesmal den Buchstaben „A“ mit einem Bild umsetzen. Und da kam die zündende Idee ganz schnell… 🙂
Aloha!
… Dieses wohl berühmteste hawaiianische Wort hat eine mannigfaltige Bedeutung. In der wörtlichen Übersetzung bedeutet es „in Anwesenheit des Lebens“. Aloha steht für „Hallo!“, „Willkommen!“ und „Auf Wiedersehen!“, kann auch „mein Liebling“ oder „Liebhaber:in“ bedeuten, sowie Liebe, Mitgefühl, Frieden und gegenseitigen Respekt zum Ausdruck bringen. Und der Aloha Spirit steht auf den hawaiianischen Inseln für eine eigene Lebenseinstellung, den gutmütigen, gastfreundlichen, respektvollen und mitfühlenden Umgang miteinander…
… Mein Foto entstand vor nunmehr fast achtundzwanzig Jahren, während der einstigen Kodak Hula Show im Open-Air-Amphitheater bei Waikiki…
… Ich wünsche euch einen angenehmen und möglichst stressfreien Wochenteiler…
… weithin als Drabble bekannt und geschrieben aus lauter Spaß an der Freud… 😀
Dunst – lahm – Enkel
… So lauten die drei Begriffe, die heute in so einer herausfordernden kleinen Erzählungen mit genau einhundert Worten einzubringen sind…
In den TV-Spätnachrichten wurde kurz vor dem hoffnungsvoll stimmenden Wetterbericht ein kleiner Beitrag über das schrillionste Abschiedskonzert einer der legendärsten Rockbands aller Zeiten gezeigt. Als sich der die Bühne verschleiernde und in allen Regenbogenfarben schillernde Kunsteis-Dunst verzogen hatte, schleppten sich auf Gehstöcke und Rollatoren gestützt vier uralte Greise lahm ins Scheinwerferlicht und griffen mit zittrigen, knorrigen Fingern nach ihren Instrumenten.
Heidrun schüttelte fassungslos den Kopf. „Ich glaub’ das nicht! Das muss KI-generiert sein! Die Burschen waren doch schon steinalt, als vor über zwanzig Jahren unsere Enkel geboren wurden!“
Stefan nickte: „Da gebe ich dir recht, ist sicher getürkt, das Filmchen.“
Gefreut: Nachdem ich Samstag und Sonntag bis auf wenige Stunden im Genesungsschlaf verbracht habe, fühle ich mich nun endlich wieder gesund. Hurra!
Geärgert: Ich hasse es, nicht fit zu sein. Ich darf gar nicht darüber nachdenken, was ich während der vergangenen gut zwei Wochen alles ansehen und tun wollte, und nun verpasst habe.
Gedacht: Nicht viel, weil ich bis auf einige Lichtblicke zu erschöpft zum Denken war.
Gefragt: Wann hört denn diese Sch***-Husterei endlich wieder auf?
Gewundert: Wie mich trotz meines doch recht gesunden Lebensstils solch eine schlimme Bronchitis samt Erkältung erwischen konnte.
Gelitten: An einer gar argen Bronchitis mit Erkältung, manchmal auch an leichtem Fieber, Brustschmerzen durch diese endlose und qälende Husterei und ganz großer Erschöpfung.
Genervt: Von den Krankheitssymptomen und der beunruhigenden Schwäche, die damit einher gingen.
Gewesen: Überwiegend im Bett und auf der Couch, an einigen Tagen konnte ich mich dazu aufraffen, ein wenig raus zu gehen, um dringend Benötigtes einzukaufen.
Getroffen: Nur die Haushaltshilfe am Montag vor einer Woche. Ich bin der Frau sehr dankbar dafür, dass sie die Wohnung wieder mal auf Vordermann gebracht und auch meinen Wocheneinkauf im Lieblingsdiscounter alleine erledigt hat.
Gesucht: Die Gegenlichtblende für mein Lieblings-Objektiv.
Gefunden: Nein. Ich muss sie wohl beim Spaziergang mit G. durch den Englischen Garten vor fast drei Wochen irgendwie verschlampert haben.
Gelacht: Leider nicht viel.
Geweint: Ja, ein paar Mal, weil mir die Bronchitis so zugesetzt hat.
Gegessen: Das Übliche – Forelle, Spargel, Müsli, viel Obst und Gemüse. Und Pfannenkuchen mit Pistaziencreme und frischen Erdbeeren – seeeeehr delikat, das könnte mein neues Lieblingsessen werden. 😀 Zum Glück ist seit einer Weile schon mein Geruchs- und Geschmackssinn wieder zurück. Und auch der Appetit hat sich vor gut einer Woche wieder eingestellt.
Getrunken: Wasser, Orangensaft und Tee.
Genascht: Erdbeeren – von den süßen roten Früchtchen kann ich zur Zeit gar nicht genug bekommen.
Gehört: Dieser Oldie ist so brandaktuell wie nie zuvor:
Gesehen: Einige RoadTrips: Per kleiner Schmalspur-Dampfloks mit lustigen Gesichtern auf den Kesseln kreuz und quer durch Wales – das war interessant und hat mir viel Freude bereitet. Mit einem historischen Dieselzug über die Nordinsel Neuseelands – hat mir auch sehr gut gefallen. Und grade bummele ich mit dem Camper RVerTV durch Montana.
Viel Storchen-Cam, vor allem die vom Kolbermoorer Storchenhorst.
Einige Folgen „Nash Bridges“ – das ist teilweise schon recht billig heruntergekurbelt, die Stories haben oft schlimme Logikfehler und in der Realität würde man Polizisten, die sich derart aufführen, schon längst aus dem Dienst entfernt haben, aber die Charaktere sind großenteils recht originell und witzig.
Gelesen: „Zwischen Ende und Anfang“ von Jojo Moyes. Nicht berauschend, aber irgendwie genau das Richtige für einen schlappen und so gar nicht fitten Denkapparat.
Gelernt: Ein bisschen was über das weit verzweigte Schmalspur-Eisenbahnnetz in Wales, das von einigen privaten Initiativen mit viel Liebe und Hingabe erhalten und mit sorgfältig restaurierten alten und putzig kleinen Dampfloks befahren wird.
Gekauft: Während der vergangenen gut zwei Wochen habe ich fast die ganze Abteilung für Husten und Erkältungsmittel des nahen Drogeriemarktes ausgeräumt. 😉
Geschlafen: Etwa eine Woche lang so gut wie gar nicht, wegen der schlimmen Hustenanfälle. Dann etwa eine Woche lang zumindest immer ein paar Stünderln am Stück über die Tage und Nächte verteilt. Und diesen Samstag und Sonntag mit nur wenigen Unterbrechungen fast rund um die Uhr, das war wohl der lang ersehnte Genesungsschlaf.
Geträumt: Viel wirres Zeug, an das ich mich nicht mehr erinnern kann.
… hat sich in Kolbermoor das vierte Küken aus dem Ei gekämpft. Freude und Bedenken sind gleichermaßen groß, mit etwa vier Tagen Abstand zu seinen Geschwistern wird es das jüngste Storchenküken im Nest von Kaira und Felix alles andere als leicht haben, sich durchzusetzen und zu überleben…
… Es ist immer wieder beeindruckend und bereitet mir große Freude, wie liebevoll und engagiert sich Cindy K., die Initiatorin des Storchennests von Kolbermoor, um die Webcam sowie den Live-Chat und die dazu gehörende Website kümmert. Täglich werden Videos mit kurzen Zusammenschnitten des Tagesgeschehens online gestellt, auf der Website gibt es ein Tagebuch mit interessanten Informationen über die anmutigen Schreitvögel, und im Chat bekommt man auf jede Frage zum Thema Störche eine gut fundierte und sachliche Auskunft. Cindy ist Erzieherin in einem Kindergarten und hat bereits im letzten Jahr den Werdegang der Kolbermoorer Storchenfamilie in ihr Bildungsprogramm aufgenommen. Die Kids sind allesamt Feuer und Flamme und sehr am Wohl und Wehe der Altvögel samt ihren Küken interessiert…
… In Freilassing liegt die Kamera am Storchenhorst nun so tief – das riesige Nest ist im Laufe der vergangenen Jahre enorm in die Höhe gewachsen -, dass zur Zeit die Linse beinahe ständig durch die Exkremente der Jungvögel verschmutzt und ein Beobachten der Altstörche Lina und Korbi und ihrer vermutlich immer noch fünfköpfigen Kükenschar kaum mehr möglich ist. Der Live-Chat hat sich mittlerweile zu einem gemütlichen virtuellen Kaffeeklatsch älterer Damen gewandelt, in dem angeregt über alles Mögliche – Wal Timmy, ESC, Freilassinger Volksfest, Gesundheitliches, Privates, Berufliches, Kochrezepte, Urlaubspläne etc. – geplaudert wird und die Störche nur mehr gelegentlich am Rande vorkommen. Zudem hat die Person, welche hauptsächlich die Moderation des Chats inne hat, von Störchen ungefähr so viel Ahnung wie eine Kuh vom Fahrrad fahren, und erteilt auf Fragen gerne falsche und teils völlig absurde Auskünfte. Mitmenschen, die sich für Störche interessieren, sie beobachten und gerne mehr über sie erfahren würden, möchte ich daher hiermit wärmstens das Storchennest Kolbermoor empfehlen…
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… Habt einen schönen und entspannten Samstag, ihr Lieben!…
… sind’s nun im Storchennest von Kolbermoor nahe Rosenheim…
… Beim vierten Ei weiß man noch nicht so recht, ob es auch schon einen Sprung hat oder ob es lediglich schmutzig ist. Ideal wäre, wenn das vierte Küken alsbald schlüpfen würde, denn je kleiner die Abstände zwischen den Geschwisterchen sind, umso größer die Chance, dass alle durchkommen…
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… Ich befinde mich allmählich wieder auf dem Weg der Besserung, nachdem ich fast zwei Wochen lang ziemlich krank gewesen bin. Ich hatte mir gegen Ende April eine sehr schlimme Bronchitis samt Erkältung eingefangen, die mir höchst unangenehm zugesetzt hat. Ich hatte fast eine Woche lang vor furchtbaren Hustenanfällen nachts kein Auge zugetan, und war ein paar Mal nahe dran, den ärztlichen Notdienst zu rufen. Das wunderschöne Wetter Anfang Mai hatte ich völlig verpasst, ich lag die ganze Zeit vor mich hin siechend im Bett. Zwischendrin hatte ich zum Glück manchmal auch kurze Stunden, in denen ich mich mit Müh und Not waschen, anziehen und ein wenig nach draußen gehen konnte, um dringend Benötigtes einzukaufen, wobei sich das hauptsächlich auf solche Dinge wie Hustensaft, Erkältungssalbe und Taschentücher beschränkte. Mein Geruchs- und Geschmackssinn waren bis vor kurzem völlig verschwunden, alles, was ich versuchte, mir einzuverleiben, schmeckte gleich – nach nichts – wobei ich ohnehin keinen Appetit hatte und der Magen nach einigen Bisssen schon zu streiken pflegte…
… Wäre ich körperlich gesund, hätte ich Bronchitis und Erkältung vermutlich leichter weggesteckt, wegen der Muskelerkrankung kosteten mich vor allem die heftigen und lang andauernden Hustenanfälle ungemein viel Kraft. Montag hatte ich noch einmal einen richtig schlimmen Durchhänger, seitdem geht es nach und nach bergauf. Aber es wird wohl noch eine Weile dauern, bis ich wieder so richtig fit sein werde…
… Ich wünsche euch einen guten und möglichst unbeschwerten Tag!…
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