… geht nun schon in die sechste Runde. Und wie stets danke ich @Royusch für dieses schöne Blogprojekt…
… HABICHTSKAUZ…
… Dieses Schlüsselwort habe ich Anfang des Jahres gewählt. Und bei meiner kleinen Würfelei zeigte sich nach schwungvollem Wurf eine Vier. Bildhaft umzusetzen ist also diesmal der vierte Buchstabe, das „i“. War nicht ganz leicht, doch nach zwei Tagen Hin- und Herüberlegen hatte ich die rettende Idee 😉 :…
ISIS
… ist eine Göttin der ägyptischen Mythologie, die himmlische Muttergestalt der Wiedergeburt, der Geburt und der Magie, sowie die Schutzherrin und Bewacherin aller Wesen, die leiden oder in großer Sorge sind. Sie war die Frau – und Schwester – des Gottes Osiris, Herrscher über die Unterwelt, über Tod und Wiedergeburt und Vorsitzender des Totengerichts. Als er von seinem eifersüchtigen Halbbruder Seth getötet und zerstückelt worden war, setzte Isis seine in alle Winde verstreuten Teile wieder zusammen und erweckte ihn erneut zum Leben. Beider Sohn Horus wurde von Isis in den Nilsümpfen versteckt, bis er alt genug war, von Seth den Thron des Vaters zurück zu fordern. Die Kämpfe dauerten achtzig Jahre, bis Horus schließlich als Sieger hervorging…
… Im Münchner Staatlichen Museum ägyptischer Kunst gibt es eine schöne Statue der Isis, dargestellt mit der Sonnenscheibe und Kuhhörnern auf dem Kopf, auf dem Schoß sitzt ihr Sohn Horus. Man geht davon aus, dass Abbildungen dieser Art später quasi als Vorlage vieler Darstellungen der Gottesmutter Maria mit ihrem Sohn Jesus dienten…
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… Ich wünsche euch ein schönes und erholsames Wochenende!…
… Nadel – trist – prägnant – das sind die drei Begriffe, die es diesmal in eine Geschichte von grade mal einhundert Worten Länge einzubauen gilt…
Sie hatte es sich mit ihrem Nähzeug in der Wohnküche bequem gemacht. Mit rhythmischen Bewegungen glitt die lange Stopfnadel dahin und schloss allmählich das Loch in der Ferse einer dicken Socke. Handarbeiten wie Nähen, Stricken, Häkeln und Stopfen erfreuten sich nun, da immer mehr Menschen von Armut betroffen waren, einer Renaissance.
Nadja ließ kurz die Hände in den Schoß sinken und starrte durchs Fenster. Das triste, neblige Wetter spiegelte ihre niedergeschlagene Stimmung wieder. Dutzende Bewerbungen hatte sie in diesem Jahr schon geschrieben, ohne Erfolg. Ein Mann mit einem prägnanten, asketischen Raubvogelgesicht ging draußen vorüber und ihre Blicke trafen sich kurz…
… So eine kleine Halsmassage tut gut und wirkt vorbeugend gegen ein Doppelkinn… 😉
… Aufgenommen habe ich dieses herzige Foto zweier junger Kühe während einer schönen Wanderung durch das Klausbachtal im Berchtesgadener Land. Und in die Mediathek hochgeladen habe ich es am 1. Juni 2023… 😉
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… Habt einen guten Start in die neue Woche, ihr Lieben!…
Gefreut: Über eine weitere kleine Wanderung entlang des Isar-Ostufers. Daraus ist nun eine Serie von Blogposts entstanden, die ich in der nächsten Zeit gerne noch um einige Folgen erweitern würde.
Darüber, dass ich mit meinem monatlichen Budget wider Erwarten und trotz einiger nicht eingeplanter Ausgaben so gut über die Runden gekommen bin.
Und auch darüber, dass meine leichten, orthopädischen Sommerschuhe noch passen. Damit läuft es sich bei hohen Temperaturen schon wesentlich leichter als mit den rundum geschlossenen Tretern.
Und über einen schönen kleinen Ausflug in die Spargel- und Lenbachstadt Schrobenhausen.
Geärgert: Nur über Kleinigkeiten.
Gedacht: Wie ist das schön, dass man in einem Live-Chat Personen blockieren kann, mit denen man trotz bester Absichten auch nach einer geraumen Weile nicht zurecht kommt. Ich weiß, dass ich manchmal eine recht kurze Zündschnur habe, und auf diese Weise erspare ich den Anderen nun eine unschöne Auseinandersetzung.
Am liebsten würde ich ja die Idee aktiv weiterverfolgen, die ich neulich hatte: Eine Wanderung entlang der Isar von der Mündung bis zur Quelle. Aber das geht ja nun leider, leider aus körperlichen Gründen nicht.
Diese Hitze! Die tut mir mittlerweile gar nicht mehr gut. Ich hatte vergangene Woche zwei Tage, an denen ich es mir lieber in der relativ kühlen Bude gemütlich machte, und nicht nach draußen ging.
Gefragt: Wäre es denn nicht besser, die FDP würde auch weiterhin in der politischen Versenkung bleiben?
Gewundert: Da spazierte ich nun am Dienstag in der Spargelstadt Schrobenhausen kreuz und quer durch durch die Straßen und Gassen – und stieß nur auf einen einzigen Obst- und Gemüseladen, der Spargel feil bot – und der war gegen zwei Uhr nachmittags bereits ausverkauft. Aber ich vermute mal, dass das an den beiden Wochenmarkttagen Donnerstag und Samstag schon ganz anders aussieht.
Gelitten: Erfreulicherweise an nichts, außer dass ich der Hitze wegen recht unruhig geschlafen habe. – Doch – ein bisschen an Herzeleid, weil die Altstörchin im Nest von Kolbermoor am Mittwoch Abend das jüngste und kleinste Küken aus dem Nest geworfen hat. Xaverl, so haben wir ihn genannt, ist im Abstand von drei Tagen zu seinen Geschwistern geschlüpft und hätte den Rückstand an Größe und Gewicht nie und nimmer aufholen können. Dass Mama Storch ihn unversehens am Schlafittchen gepackt und quasi „entsorgt“ hat, mutet sehr hart an, aber wahrscheinlich hat sie dem Kleinen dadurch eine lange Leidenszeit erspart. Und ich war mal wieder diejenige, die das live mit angesehen hat – das ging wieder so schnell, dass ich nicht rechtzeitig wegklicken konnte.
Genervt: Von der Hitze. Und so manchen Zeitgenoss:innen, die das noch immer nicht begriffen haben bzw. begreifen wollen, dass diese unzeitig hohen Temperaturen Auswirkungen des Klimawandels sind.
Gewesen: In Schrobenhausen, an der Isar, im Lieblings-Discounter, im Viertel unterwegs.
Getroffen: Eine Nachbarin, die seit siebenunddreißig Jahren ständig darüber schimpft, wie ungern sie hier leben würde, wie teuer die Miete sei – wir zahlen als Altmieter:innen nur ungefähr die Hälfte von dem, was die Neumieter:innen mittlerweile für eine Zweizimmerwohnung hinblättern müssen! – und dass sie am liebsten sofort ausziehen würde, wenn sie sich das leisten könnte. 🙂
Gesucht: Bei der Fahrplanauskunft der DB nach der besten Verbindung nach Schrobenhausen.
Gefunden: Yepp. Hat prima geklappt, und die Fahrzeit betrug auf der einfachen Strecke nur knapp eineinhalb Stunden.
Gelacht: Aber ja.
Geweint: Ein paar Tränen habe ich für das kleine, tapfere Storchenkind verdrückt, das so früh sterben musste.
Gegessen: „Quietschkäse“ (Halloumi) mit Kartoffeln und Mischgemüse, Eiernudeln, Lachsforellenfilet mit Kartoffeln und Ruccola-Salat, gebratene Hähnchenschenkel mit gemischtem Salat, einige Schalen Erdbeeren, viel frisches Obst und Gemüse, Müsli.
Getrunken: Tee, Wasser, Orangensaft, und einen sehr aromatischen Silvaner.
Gehört: Einen gar feinen Oldie aus den Achtzigern:
Gesehen: Wieder sehr viel Live-Geschehen im Storchennest Kolbermoor, einige Tier-Dokus, einige Folgen „Nash Bridges“, hin und wieder die Nachrichten.
Gelesen: „Eine Spur von Verrat“ von Anne Perry aus der Mitte des 19. Jahrhunderts in London handelnden Serie rund um den ehemaligen Inspektor und Privatermittler William Monk. Das ist erschütternd zu lesen, wie damals mit den Themen sexueller Missbrauch von Kindern und Frauen umgegangen wurde! Die Rechte Minderjähriger und von Frauen waren im viktorianischen Zeitalter noch so gut wie gar nicht vorhanden. Und so was wie Inzucht und die mehrfache Vergewaltigung von Kindern wurde vor allem in der gehobenen Gesellschaft geflissentlich unter den Teppich gekehrt. Ein Meisterwerk ist dieser Krimi nicht, aber er ging mir beim Lesen bisweilen sehr unter die Haut.
Gelernt: Wieder einiges über Störche. In einem Artikel des Max-Planck-Instituts habe ich gelesen, dass die schönen Schreitvögel zwar nur durchschnittlich sehen und hören können, allerdings einen geradezu phänomenalen Geruchssinn haben. Sie können z. B. den Duft einer frisch gemähten Wiese noch in ca. 25 Kilometern Entfernung wahr nehmen.
Gekauft: Was Frau so zum Leben braucht.
Gewerkelt: Unter anderem habe ich Schmuck aussortiert. Vor einigen Jahren habe ich sehr viel davon geerbt, und ich trage kaum Geschmeide. Nächste Woche möchte ich deshalb den ganzen Modeschmuck als Spende zum nahen Oxfam-Laden bringen.
Geschlafen: Der Hitze wegen ziemlich unruhig und auch schlecht. Bin schon froh, dass es demnächst wieder mal für eine Weile abkühlen wird.
Geträumt: Viel und lebhaft, leider ist mir nichts in Erinnerung gebleiben.
Geplant: Am Montag kommt die Haushaltshilfe, da werde ich wieder ein bisserl herumstöbern. Dienstag möchte ich auf den Wochenmarkt. Und vielleicht auch wieder ein wenig an der Isar spazieren, falls das Wetter mitspielt.
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Ich wünsche euch einen schönen und geruhsamen Sonntag! Habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben, und bleibt bzw. werdet gesund! 🙂
… Ich war an der Wittelsbacher Brücke angelangt. Viele Jahre lang hatte sich unter den Brückenbögen ein Lager von Obdachlosen befunden, mit altem Mobiliar wie Betten, Sofas und Kommoden den Umständen entsprechend „wohnlich“ eingerichtet. Nachdem im Juni 2016 der Bereich wegen drohendem Hochwasser zum ersten Mal vorübergehend geräumt werden musste, entschied man sich im Winter 2018 aus humanitären Gründen sowie der Gefahr drohender Kälte und einiger Lagerbrände, denen wie durch ein Wunder niemand zum Opfer gefallen war, dazu, die kleine Schar der Wohnungslosen umzusiedeln…
… Nur einen Steinwurf von der Wittelsbacher Brücke entfernt, an der Südseite des Schyrenplatzes, steht seit 1847 das Standl, der älteste Kiosk Münchens, im Schatten stattlicher, alter Bäume. In jenen längst vergangenen Tagen gab es dort, wo nun ein Sportplatz und das Schyrenbad sich befinden, eine Pferderennbahn und der kleine Holzbau wurde ursprünglich als Mautstelle errichtet…
… Lange Zeit moderte das Standl vor sich hin, bis der gelernte Koch André Löwig im Jahr 2005 den Kiosk übernahm. Seitdem brummt der Laden im Sommer. Bier, Steckerleis und Currywurst mit Peperoni aus dem eigenen Garten zu günstigen Preisen sind immer noch die Renner und ziehen Spaziergänger, Touristen, Radfahrer und Einheimische aus dem nahen Viertel Giesing an. Löwig hat ein großes Herz für Obdachlose, arme, Flaschen sammelnde Rentner:innen, Arbeitslose sowie für die Senior:innen eines benachbarten Altersheim, die sich bei ihm immer gerne zum Ratschen oder Spielen treffen…
… Seit einigen Jahren steht das Standl unter Denkmalschutz. Bis heute verfügt es über keinen eigenen Wasseranschluss. Der Zahn der Zeit nagt an dem Holzhäuserl, zu reparieren gibt es immer was. Hilfe bekommt André Löwig von vielen seiner Stammgästen, von den armen Leuten, die ihre Zechen anschreiben lassen dürfen und sie dann so nach und nach gerne abarbeiten…
… Nur einen Steinwurf entfernt, auf der nördlichen Seite des Schyrenplatzes, liegt ein weiterer Münchner Kult-Kiosk. Wann er errichtet wurde, konnte ich leider nicht herausfinden, aber Fakt ist, dass die Bude zum Jahrtausendwechsel ziemlich heruntergekommen und baufällig war. Dann wurde sie von Cornelia und Gundolf Straub erworben und restauriert und bekam von den Beiden den gar herrlichen Namen „Isarwahn“ verpasst. Damals wurde noch selbstgemachter Erbseneintopf für 2,70 pro Portion serviert, und die Tasse Kaffee kostete 1,70 Euronen…
… Vor zwei Jahren fand ein Besitzerwechsel statt, zugleich stand das Fortbestehen des „Isarwahns“ aufgrund eines fehlenden Abwasserkanals eine Zeitlang sehr auf der Kippe. Letztendlich konnten sich Maximilian Heisler und Carsten Frey jedoch zum Glück mit der Stadt München einigen…
… Die Preise sind seitdem natürlich ordentlich gestiegen, Erbseneintopf wird nicht mehr angeboten, und auch das Klientel hat sich im Laufe der Jahre merklich gewandelt. Hier verkehrt ein im Vergleich zum Standl gegenüber durchschnittlich ein schon mehr gehobeneres Publikum. Viele Leut‘, die bei Film, Funk und Fernsehen beschäftigt sind, zählen nebst einigen Promis zu den Stammgästen. Überkandidelt geht es im „Isarwahn“ aber zum Glück nicht zu, auch wenn die Prosecco- und Sprizz-Genießer:innen überwiegen… 😉
… In der Nachbarschaft dieses Kult-Kiosks tritt einer der vielen großenteils unterirdisch verlaufenden Münchner Stadtbäche, der Auer Mühlbach, ans Tageslicht. Er schlängelt sich ca. sieben Kilometer weit entlang des Hochufers, bis er nahe des Karl-Müllerschen Volksbades in die Isar mündet…
… Die Sonne glühte am Himmel, die Temperatur hatte die 30°-Marke schon längst geknackt an diesem schon hochsommerlichen Maitag, doch der Fußweg verläuft großenteils durch den dicht bewaldeten Park. Obwohl ich schon eine für mich sehr respektable Strecke zurückgelegt hatte, war ich noch guten Mutes und beschwerdefrei unterwegs…
… Eine Lücke tat sich im Blattwerk auf, am gegenüber liegenden Isarufer sah ich St. Maximilian aufragen, die Pfarrei des weit über die Grenzen Münchens hinweg bekannten Rainer Maria Schießler. Auf der diesseitigen Uferbank tobte das Leben, auf dem letzten Stück des Flauchers, der sich ja vom Tierpark in Thalkirchen bis zur Reichenbachbrücke erstreckt, wuselte es nur so von Sonnenanbeter:innen…
… Blick von der Reichenbachbrücke aus die Isar entlang zurück gen Süden…
… Meine Wanderung beschl0ß ich bei einem weiteren Münchner Kultkiosk an der Isar. Der „Kiosk an der Reichenbachbrücke“ existiert seit 1904 und bietet nebst sage und schreibe 300 Biersorten ein höchst umfangreiches Sortiment feil, das kaum Wünsche offen lässt: kalte und warme Brotzeiten (die Leberkässemmel ist legendär!), Steckerleis und Kultgetränke, Kaffee und Kuchen sowie Hygieneartikel. Zudem ist er seit einigen Jahren rund um die Uhr geöffnet. Das Publikum ist bunt gemischt – von den Fahrer:innen der Tiertransporte zum Schlachthof, die eine kurze Kaffepause einlegen über feierwütige Nachtschwärmer:innen allen Alters, Früh- und Spätsportler:innen und Kirchgänger:innen der nahen St. Maximilians Kirche bis hin zu den üblichen „A-dabeis“ und Promis, und was sich dafür zu halten pflegt… 😉
… Ich wartete ein Weilchen an der nahen Trambahnhaltestelle und ließ mich dann gepflegt nach Hause schaukeln, glücklich, voller Eindrücke und sehr mit mir zufrieden…
… Weil mir dieser Isarspaziergang so gut getan und so sehr gefallen hat, habe ich mir ein paar Tage Ruhe gegönnt, und ihn dann fortgesetzt. Die nächste Etappe geht ganz bestimmt demnächst online… 😉
Gefreut: Über zwei sehr schöne Spaziergänge entlang der Isar. Und über meine Kondition, die doch nicht so arg unter der Bronchitis gelitten hat wie angenommen. Darüber, dass das Fotografieren mal wieder so richtig Freude gemacht hat. Und auch darüber, dass sich mein Geschmacks- und Geruchssinn mittlerweile wieder völlig regeneriert hat.
Geärgert: Über jene höchst primitive unbekannte Person, die am Sendlinger Tor einen der Personenaufzüge als Toilette missbraucht und einen großen, übel stinkenden Haufen hineingesch***en hat.
Gedacht: Dass man an sich nur solche Mitmenschen zu Moderatoren eines LiveChats machen sollte, die persönlich gefestigt sind und ein gut fundiertes Fachwissen haben.
Tiere sind ohne Zweifel intelligent, doch auf eine völlig andere Weise als wir. Es wird uns wohl auf ewig ein Rätsel bleiben, was in ihnen vorgeht, und was die Beweggründe für ihr manchmal uns brutal erscheinendes Handeln sind. Be- oder gar verurteilen sollten wir das Verhalten von Tieren auf gar keinem Fall, dazu fehlt uns die Einsicht, auch haben wir überhaupt kein Recht dazu. Was wir Menschen anderen Lebewesen oft genug für Greueltaten zufügen, überbietet an Grausamkeit so ziemlich alles, was sich in der Natur abzuspielen pflegt.
Gefragt: Ob ich am Dienstag einen Ausflug nach Schrobenhausen machen soll, eine der „Spargelhauptstädte“ Deutschlands.
Gewundert: Wie man sich nur von einer einfachen Verhaltensregel, die in einem LiveChat von der sehr kompetenten Moderatorin aufgestellt wurde, dermaßen persönlich angegriffen fühlen kann.
Gelitten: Freitag vormittag habe ich mitbekommen, wie im Freilassinger Storchennest ein Altvogel ein schon recht gut entwickeltes Küken gepackt und aus dem Nest geworfen hat. Ich wünschte, ich hätte das nicht mitangesehen, aber es ging so furchtbar schnell. Am Abend wurde dann ein zweiter Jungvogel brutal „entsorgt“ – das habe ich zum Glück nicht live mitbekommen. Warum das so geschehen ist, kann niemand sagen. Vielleicht waren die beiden Kleinen krank, und die Altvögel haben das gefühlt. Vielleicht spürten sie aber auch, dass eine Zeit großer Hitze und deshalb schrumpfendem Futterangebot bevor steht, und dass sie deshalb nicht mehr alle fünf Jungen würden versorgen können. Wer weiß…
Genervt: Von einigen chattenden Mitmenschen und deren Weltsicht.
Gewesen: Ordentlich unterwegs – Spazieren, auf dem Wochenmarkt, im Lieblings-Discounter, zweimal ausgiebig am Isarufer flanieren.
Getroffen: Niemand Spezielles.
Gesucht: Immer noch mit einem leisen Hoffnungsschimmer die vermisste Gegenlichtblende meines Lieblingsobjektivs.
Gefunden: Nope. Ich habe jetzt fast die ganze Wohnung auf den Kopf gestellt. Das Ding ist leider wirklich weg.
Gelacht: Jawoll! 😀 Die Zeit des Trübsinns ist vorbei! Ich bin wieder gesund und kann mich erneut an so vielen Dingen erheitern! 😀
Geweint: Nein. Obwohl mir der Tod der beiden Küken im Freilassinger Storchennest schon ziemlich zugesetzt hat.
Gegessen: Gnocchi und Spaghetti mit Bärlauchpesto und Knoblauchgarnelen. Natürlich auch wieder frische Forelle und Spargel mit Sc. Hollandaise. Ein „Rumfort-Gericht“ (steht rum, muss fort 😉 ) aus geschmorten Tomaten, Paprika, Zucchini, Rinderlendenstreifen, Frühlingszwiebeln und einer Handvoll übrig gebliebener Gnocchi – hat sehr fein gemundet. „Quietschkäse“ (Halloumi) mit Kartoffeln und Mischgemüse. Erdbeeren satt. Müsli. Und jede Menge frisches Obst und Gemüse.
Getrunken: Wasser, Tee, Orangensaft – und einen duftigen Grauburgunder als Speisebegleiter.
Gehört: Diesen „Oldie“ habe ich vergangenen Sonntag bei @Aequitas gehört – ein Song, das mir auch nach so vielen Jahren beim Anhören immer noch Gänsehautschauer über den Rücken jagt.
Gesehen: Wie in Freilassing ein fast vier Wochen altes Küken aus dem Storchennest geworfen wurde. So was live mitzubekommen nimmt mich immer stark mit, auch wenn das ganz sicher nicht grundlos geschehen ist.
Viel Leben und leider auch Sterben in den Storchennestern Kolbermoor und Freilassing. Letzterem werde ich jetzt nicht mehr folgen, die Kamera ist total zugesch***en, man kann so gut wie gar nichts mehr erkennen, und so manches, was ich da im LiveChat während der vergangenen Tage mitbekommen habe, hat mich ziemlich abgestoßen.
Dafür habe ich eine Live-Cam in einem Blaumeisen-Nistkasten in England entdeckt. Die sieben Küken sind schon recht groß, ich vermute mal, dass die ersten schon heute den Erstflug wagen werden.
Einige Folgen „Nash Bridges“. Und eine weitere Zehn-Stunden-Etappe des schier endlos langen RoadTrips entlang der Panamericana von Alaska nach Peru.
Ein bisschen Giro d’Italia. Weniger des Radsports wegen, sondern weil es da oft viel Schönes von Italiens Landschaften und Städten zu sehen gibt.
Gelesen: „Zwischen Ende und Anfang“ von Jojo Moyes. Durchaus lesbar, obwohl es bei weitem nicht an ihren größten Erfolg „Ein ganzes halbes Jahr“ heranreicht.
Gelernt: Ich fürchte, wieder mal nix Gscheits. 😉
Gekauft: Neue Mittel- und Dessertteller aus feinem Porzellan mit einem ganz dezenten Muster zum absoluten Schnäppchenpreis, die mir während des Stöberns im nahen Oxfam-Laden untergekommen sind.
Gewerkelt: Ich habe altes Geschirr und alte Schuhe ausgemistet und entsorgt und meinen Balkon aufgeräumt und gekehrt. Denn demnächst möchte ich endlich mit der Bepflanzung beginnen – schön bunt und bienenfreundlich soll es werden.
Geschlafen: Zur Zeit etwas unruhig. Und kurz. Ich werde seit einigen Tagen immer ziemlich früh wach und kann dann nicht mehr einschlafen.
Geträumt: Recht angenehm und schön bunt, an Details kann ich mich aber nicht erinnern.
Geplant: Am Dienstag möchte ich gerne einen Ausflug nach Schrobenhausen machen. Und in weiteren Etappen meine Wanderung der Isar entlang fortsetzen.
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Ich wünsche euch ein schönes und geruhsames Pfingstwochenende! Habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben und bleibt bzw. werdet gesund. 🙂
… ist für kleine, vorwitzige Storchenkinder der Platz zwischen Mamas Flügel und ihrem Brustgefieder. Da lässt es sich so richtig schön dösen, die Gegend beobachten und sich auch mal ganz frech über das doofe Wetter während des vergangenen Tages beschweren… 😉
… Kommt gut und möglichst stressfrei durch den Tag, ihr Lieben!…
… weithin als Drabble bekannt und geschrieben aus lauter Spaß an der Freud… 😀
Dunst – lahm – Enkel
… So lauten die drei Begriffe, die heute in so einer herausfordernden kleinen Erzählungen mit genau einhundert Worten einzubringen sind…
In den TV-Spätnachrichten wurde kurz vor dem hoffnungsvoll stimmenden Wetterbericht ein kleiner Beitrag über das schrillionste Abschiedskonzert einer der legendärsten Rockbands aller Zeiten gezeigt. Als sich der die Bühne verschleiernde und in allen Regenbogenfarben schillernde Kunsteis-Dunst verzogen hatte, schleppten sich auf Gehstöcke und Rollatoren gestützt vier uralte Greise lahm ins Scheinwerferlicht und griffen mit zittrigen, knorrigen Fingern nach ihren Instrumenten.
Heidrun schüttelte fassungslos den Kopf. „Ich glaub’ das nicht! Das muss KI-generiert sein! Die Burschen waren doch schon steinalt, als vor über zwanzig Jahren unsere Enkel geboren wurden!“
Stefan nickte: „Da gebe ich dir recht, ist sicher getürkt, das Filmchen.“
Gefreut: Nachdem ich Samstag und Sonntag bis auf wenige Stunden im Genesungsschlaf verbracht habe, fühle ich mich nun endlich wieder gesund. Hurra!
Geärgert: Ich hasse es, nicht fit zu sein. Ich darf gar nicht darüber nachdenken, was ich während der vergangenen gut zwei Wochen alles ansehen und tun wollte, und nun verpasst habe.
Gedacht: Nicht viel, weil ich bis auf einige Lichtblicke zu erschöpft zum Denken war.
Gefragt: Wann hört denn diese Sch***-Husterei endlich wieder auf?
Gewundert: Wie mich trotz meines doch recht gesunden Lebensstils solch eine schlimme Bronchitis samt Erkältung erwischen konnte.
Gelitten: An einer gar argen Bronchitis mit Erkältung, manchmal auch an leichtem Fieber, Brustschmerzen durch diese endlose und qälende Husterei und ganz großer Erschöpfung.
Genervt: Von den Krankheitssymptomen und der beunruhigenden Schwäche, die damit einher gingen.
Gewesen: Überwiegend im Bett und auf der Couch, an einigen Tagen konnte ich mich dazu aufraffen, ein wenig raus zu gehen, um dringend Benötigtes einzukaufen.
Getroffen: Nur die Haushaltshilfe am Montag vor einer Woche. Ich bin der Frau sehr dankbar dafür, dass sie die Wohnung wieder mal auf Vordermann gebracht und auch meinen Wocheneinkauf im Lieblingsdiscounter alleine erledigt hat.
Gesucht: Die Gegenlichtblende für mein Lieblings-Objektiv.
Gefunden: Nein. Ich muss sie wohl beim Spaziergang mit G. durch den Englischen Garten vor fast drei Wochen irgendwie verschlampert haben.
Gelacht: Leider nicht viel.
Geweint: Ja, ein paar Mal, weil mir die Bronchitis so zugesetzt hat.
Gegessen: Das Übliche – Forelle, Spargel, Müsli, viel Obst und Gemüse. Und Pfannenkuchen mit Pistaziencreme und frischen Erdbeeren – seeeeehr delikat, das könnte mein neues Lieblingsessen werden. 😀 Zum Glück ist seit einer Weile schon mein Geruchs- und Geschmackssinn wieder zurück. Und auch der Appetit hat sich vor gut einer Woche wieder eingestellt.
Getrunken: Wasser, Orangensaft und Tee.
Genascht: Erdbeeren – von den süßen roten Früchtchen kann ich zur Zeit gar nicht genug bekommen.
Gehört: Dieser Oldie ist so brandaktuell wie nie zuvor:
Gesehen: Einige RoadTrips: Per kleiner Schmalspur-Dampfloks mit lustigen Gesichtern auf den Kesseln kreuz und quer durch Wales – das war interessant und hat mir viel Freude bereitet. Mit einem historischen Dieselzug über die Nordinsel Neuseelands – hat mir auch sehr gut gefallen. Und grade bummele ich mit dem Camper RVerTV durch Montana.
Viel Storchen-Cam, vor allem die vom Kolbermoorer Storchenhorst.
Einige Folgen „Nash Bridges“ – das ist teilweise schon recht billig heruntergekurbelt, die Stories haben oft schlimme Logikfehler und in der Realität würde man Polizisten, die sich derart aufführen, schon längst aus dem Dienst entfernt haben, aber die Charaktere sind großenteils recht originell und witzig.
Gelesen: „Zwischen Ende und Anfang“ von Jojo Moyes. Nicht berauschend, aber irgendwie genau das Richtige für einen schlappen und so gar nicht fitten Denkapparat.
Gelernt: Ein bisschen was über das weit verzweigte Schmalspur-Eisenbahnnetz in Wales, das von einigen privaten Initiativen mit viel Liebe und Hingabe erhalten und mit sorgfältig restaurierten alten und putzig kleinen Dampfloks befahren wird.
Gekauft: Während der vergangenen gut zwei Wochen habe ich fast die ganze Abteilung für Husten und Erkältungsmittel des nahen Drogeriemarktes ausgeräumt. 😉
Geschlafen: Etwa eine Woche lang so gut wie gar nicht, wegen der schlimmen Hustenanfälle. Dann etwa eine Woche lang zumindest immer ein paar Stünderln am Stück über die Tage und Nächte verteilt. Und diesen Samstag und Sonntag mit nur wenigen Unterbrechungen fast rund um die Uhr, das war wohl der lang ersehnte Genesungsschlaf.
Geträumt: Viel wirres Zeug, an das ich mich nicht mehr erinnern kann.
… hat sich in Kolbermoor das vierte Küken aus dem Ei gekämpft. Freude und Bedenken sind gleichermaßen groß, mit etwa vier Tagen Abstand zu seinen Geschwistern wird es das jüngste Storchenküken im Nest von Kaira und Felix alles andere als leicht haben, sich durchzusetzen und zu überleben…
… Es ist immer wieder beeindruckend und bereitet mir große Freude, wie liebevoll und engagiert sich Cindy K., die Initiatorin des Storchennests von Kolbermoor, um die Webcam sowie den Live-Chat und die dazu gehörende Website kümmert. Täglich werden Videos mit kurzen Zusammenschnitten des Tagesgeschehens online gestellt, auf der Website gibt es ein Tagebuch mit interessanten Informationen über die anmutigen Schreitvögel, und im Chat bekommt man auf jede Frage zum Thema Störche eine gut fundierte und sachliche Auskunft. Cindy ist Erzieherin in einem Kindergarten und hat bereits im letzten Jahr den Werdegang der Kolbermoorer Storchenfamilie in ihr Bildungsprogramm aufgenommen. Die Kids sind allesamt Feuer und Flamme und sehr am Wohl und Wehe der Altvögel samt ihren Küken interessiert…
… In Freilassing liegt die Kamera am Storchenhorst nun so tief – das riesige Nest ist im Laufe der vergangenen Jahre enorm in die Höhe gewachsen -, dass zur Zeit die Linse beinahe ständig durch die Exkremente der Jungvögel verschmutzt und ein Beobachten der Altstörche Lina und Korbi und ihrer vermutlich immer noch fünfköpfigen Kükenschar kaum mehr möglich ist. Der Live-Chat hat sich mittlerweile zu einem gemütlichen virtuellen Kaffeeklatsch älterer Damen gewandelt, in dem angeregt über alles Mögliche – Wal Timmy, ESC, Freilassinger Volksfest, Gesundheitliches, Privates, Berufliches, Kochrezepte, Urlaubspläne etc. – geplaudert wird und die Störche nur mehr gelegentlich am Rande vorkommen. Zudem hat die Person, welche hauptsächlich die Moderation des Chats inne hat, von Störchen ungefähr so viel Ahnung wie eine Kuh vom Fahrrad fahren, und erteilt auf Fragen gerne falsche und teils völlig absurde Auskünfte. Mitmenschen, die sich für Störche interessieren, sie beobachten und gerne mehr über sie erfahren würden, möchte ich daher hiermit wärmstens das Storchennest Kolbermoor empfehlen…
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… Habt einen schönen und entspannten Samstag, ihr Lieben!…
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