… Vielen Dank an @puzzleblume für das Weiterführen dieser inspirierenden und interessanten Blogaktion!…
… Die aktuellen Wortspenden für ein Drabble – eine Kurz-Kurz-Kurz-Geschichte von grade mal 100 Worten – lauten diese Woche:…
Fischhändler – hätschelt – kostenlos
… Hier mein bescheidener Beitrag:… 😉
„Sag’ mal, Elise, weißt du, was mit Herrn Kerner los ist? Der schaut schon seit Wochen so drein, dass man das Fürchten bekommen könnte, und ist überhaupt nicht mehr ansprechbar.“
„Ja, weißt du das denn nicht, Kathi, dem ist die Frau mit einem jungen Fischhändler durchgebrannt!“
„Neeeeiiiiin!“
„Doch, doch! Mit dem vom Bauernmarkt.“
„Ich dachte immer, der Kerner und seine Irmi, die wären das Traumpaar überhaupt!“
„Tja… Ist wahrscheinlich doch nicht ganz so gewesen. – Der Typ muss ihr wohl des Öfteren kostenlos Fischlein zugesteckt und sie sehr gehätschelt haben – und da hat es dann plötzlich gefunkt zwischen den Beiden.“
… Wie stets vielen Dank an @Rina für die schöne und interessante Blogaktion…
Geärgert: Nur mal wieder über meinen Inneren Schweinehund. 😉
Gefreut: Darüber, dass es grad äußerst geschmeidig läuft. Das bestellte Teleobjektiv wurde vier Tage früher geliefert als angegeben, sieht aus wie neu, und funktioniert tadellos. Und die Genehmigung der Kostenübernahme von der Krankenkasse für ein Paar orthopädische Ersatz-Straßenschuhe hat diesmal nur drei Tage gedauert und nicht drei Monate wie beim letzten Mal.
Gedacht: Dass Bücher einen sehr guten Einfluss auf Menschen haben können.
Gefragt: Gehe ich Sonntag Nachmittag in den Botanischen Garten, in den Nymphenburger Schlosspark oder wieder in den Alten Nördlichen Friedhof zum Spazieren und Tiere beobachten?
Genervt: Nur von meinem Inneren Schweinehund, der erfolgreich einen Anfall von Putzwut verhindert hat. Obwohl meine Bude ein Reinemachen durchaus gut vertragen könnte.
Gelitten: Von Donnerstag auf Freitag an Schlaflosigkeit.
Genossen: Dass das Leben grade so schön und auch problemlos ist.
Gewesen: Noch einmal beim Orthopäden, weil meine Schuhmachermeisterin eine Bezeichnung auf dem Rezept moniert hatte, auf das ich vorletzte Woche eine dreiviertel Stunde lang warten musste. Diesmal habe ich binnen weniger Minuten die korrekte Neufassung erhalten. Und nachdem wir uns gegenseitig entschuldigt haben, die Sprechstundenhilfe für die unguten Umstände neulich und ich mich dafür, dass ich doch ziemlich grantig gewesen war, herrschten Harmonie und Eintracht. – Mehrmals Einkaufen, weil ich trotz Zettel schreiben mal wieder die Hälfte vergessen habe, und ein paar Mal im Alten Nördlichen Friedhof, „mein“ Spechtbaby beobachten.
Getroffen: Einen jungen, netten Nachbarn, der das Päckchen mit dem neuen Teleobjektiv entgegen genommen hat.
Gesucht: Ein freies Schrankfach für die Gewichtsdecke, die mir während der warmen Jahreszeiten stets zu schwer und zu heiß ist.
Gefunden: Yepp.
Gelacht: Oft und gerne. Zuletzt über Maxi Schafroth, der bei „Extra3“ sehr ironisch einen FDP-nahen Unternehmer gemimt hat.
Geweint: Nein.
Gewundert: Wieder einmal darüber, dass ich mich seit einer Weile so jung, fit und auch jugendlich fühle.
Genascht: Nix! Da bin ich diese Woche ganz eisern gewesen. 😉 Nicht einmal den Verführungskünsten des nahen Eisdealers bin ich erlegen!
Gegessen: Spargel weiß und grün, letzteren mal als würzig-scharfes Currygericht zubereitet, eine fangfrische Bachforelle, viele Beerenfrüchte, anderes Obst, Gemüse und Salate in rauen Mengen.
Getrunken: Tee, Orangensaft, Wasser, und einen feinen Grauburgunder aus dem Badischen.
Gehört: The Doobie Brothers Life at the Beacon Theatre – der Hammer! 😀 Ich habe gleich danach die Doppel-CD dieses Konzerts bestellt.
Gegoogelt: Wieder sehr viel über London für meine Reise-Blogposts.
Gelesen: Fertig gelesen: „Der Uhrmacher in der Filigree-Street“ von Natasha Pulley. Von der internationalen Presse hochgelobt, aber nichts für mich. Wieso dieser Roman so viele positive Kritiken eingefahren hat, ist mir rätselhaft. Und nicht nur mir. Das Buch scheint vielen Leser:innen nicht zuzusagen, wie ich im WWW gesehen habe.
Gesehen: Darts Premier League, einige Naturdokus, einige Folgen „Burn Notice“.
Gespielt/Gebastelt/Geschrieben: Einige Blogposts verfasst, ein Drabble geschrieben und Fotos sortiert und bearbeitet.
Getan: Nicht allzu viel.
Gekauft: Lebensmittel, das Buch „Kopf hoch!“ von Prof. Dr. Volker Busch, das ich beim Lesen als sehr hilfreich und wohltuend empfunden habe, und die oben erwähnte Doppel-CD von den Doobie Brothers.
Gelernt: Über Turturisierung – Turtur ist ja der Scheinriese in Michael Endes „Jim Knopf“, der immer kleiner wird, je näher man ihm kommt. Genauso verhält es sich mit vielen Problemen und Bedrohungen, je näher sie rücken und umso objektiver man sie betrachtet, umso kleiner werden sie und leichter zu bewältigen. In der Rückschau fragt man sich dann häufig, warum man sich vorher so darüber aufgeregt und geängstigt hat.
Geschenkt/bekommen: Eine sehr feine, unbeschwerte Woche.
Geschlafen: Mit Ausnahme der Nacht von Donnerstag auf Freitag sehr gut.
Geträumt: Wie immer sehr lebhaft, aber leider kann ich mich diese Woche mal wieder an keinen Traum erinnern. Ich sollte mir jetzt doch endlich einen Notizblock samt Stift auf das Nachtkasterl legen.
Geplant: An sich nichts. Ich lasse die nächste Woche mal einfach so auf mich zukommen.
……………………….
… Habt einen wunderbaren und entspannten Pfingstsonntag, ihr Lieben!…
… in der Spechthöhle nahe des Alten Nördlichen Friedhofs ist in den vergangenen Tagen ganz schön gewachsen. Unentwegt verlangt er zeternd nach Futter. Mittlerweile ist er groß und mutig genug, das rotbeschopfte Köpfchen aus der Nisthöhle zu recken. Doch ganz ins Freie wagen will er sich noch nicht, auch wenn die Spechtmama ihn immer wieder mit einem besonderen Leckerbissen dazu verlockt…
…. „Huuuuuunger! Maaaaama!“…
… „Ja, wo bleibst‘ denn! Ich bin schon ganz schwach vor lauter Kohldampf!“ – „Jetzt reg‘ dich ab, i bin ja scho da!“…
… „Magst ned a bisserl nach draußen kommen? Die scheene Gegend anschaun, a bisserl herum fliagn, die warme Sunn auf deine Federn spürn?“…
… „I soll was? Nach draußn? – Naa, i moan, des is koa guade Idee. Obwohl – intressiern tät’s mich schon, was sich da draußn ois so duat“…
… Habt ein schönes, langes und wohltuendes Pfingstwochenende! Habt es fein, seid gut zu euch und euren Lieben, bleibt bzw. werdet gesund. Und falls ihr Urlaub habt – macht euch eine ganz wundervolle Zeit… 😉
… Bis auf Weiteres hat @Puzzle die schöne Blog-Aktion des Drabbles von @Wupperpostille übernommen. Vielen Dank dafür, dass du dieses Blog-Projekt, das uns stets viel Freude macht, nun weiterführen wirst!…
… Die heuten Begriffe, die in der Kurz-Kurz-Kurz-Geschichte von nur 100 Worten untergebracht werden müssen, lauten:…
Geschmuggelt – klappern – Sonnenlicht
……………..
Klares, frühes Sonnenlicht hatte sich durch die jungen Blätter der dicht mit Weinranken überwachsenen Pergola geschmuggelt und zauberte Funken auf das silberweiße Haar, welches sie am Hinterkopf zum Knoten geschlungen hatte. Die Stricknadeln, die mit ihrem Klappern einen Kontrapunkt zum zauberhaften Gesang einer Amsel gebildet hatten, ruhten in ihrem Schoß. Ein Löwenzahn-Fallschirmchen hatte sich über ihrer Oberlippe niedergelassen und bewegte sich im Takt ihres Atems sachte auf und ab. Sie sah ihren verstorbenen Mann und den Sohn, den sie viel zu früh hatten gehen lassen müssen, vor sich. Ihr Herz weitete sich voller Freude. Der Löwenzahnsamen bewegte sich nicht mehr.
………………….,
… Ich wünsche euch einen guten und möglichst unbeschwerten Tag!…
… Südlich des Alten Nördlichen Friedhofs haben Herr und Frau Specht Nachwuchs bekommen. Und sind jetzt schier pausenlos am Füttern – das ewige Gequengele der beiden Jungvögel ist aber auch nur schwer zu ertragen… 😉
… Wenn man beim zweiten Foto genauer hinschaut, kann man schemenhaft in der Baumhöhle das Köpfchen und den weit aufgesperrten Schnabel des Spechtkükens erkennen…
… Auch Kohlmeisens sind stolze Eltern geworden, ohne Unterlass schwirren sie den Nistkasten an, aus dem ganz zartes Piepsen zu vernehmen ist…
… Guten Flug!…
… Genau, das ist eine Nuss! Und die schmeckt köstlich, wirst schon sehen!… 😉
… Der gefiederte Sänger einer besonders schönen Melodie wollte lieber unerkannt bleiben – aber ich denke, dass es sich bei dem Künstler um eine Mönchgrasmücke gehandelt hat…
… Hat dieses kleine, bepelzte Wesen nicht ein entzückendes Gesicht?…
… Ich wünsche euch eine gute und möglichst stressfreie neue Woche!…
… Und wieder ist wie im Nu eine Woche vergangen, und es ist Zeit für @Rinas schöne und interessante Blogaktion…
Geärgert: Darüber, dass man mich beim Orthopäden am Montag eine geschlagene Dreiviertelstunde auf mein Rezept für ein Paar orthopädische Schuhe hat warten lassen.
Gefreut: Darüber, dass ich zur Zeit so gut in Form bin. Und dass jetzt wieder die schöne Zeit der Münchner Hofflohmärkte ist.
Gedacht: Bei einigen Leuten hat das Universum beim Verteilen der Intelligenz den Schöpflöffel verkehrt herum gehalten.
Gefragt: Wieso eine junge Sprechstundenhilfe mich beim Orthopäden so schamlos angelogen hat. Mir sagte sie, sie müsse die Rezeptvorlage, die ich eigens vom orthopädischen Schuhmacher habe ausdrucken lassen, damit es beim Erstellen des neuen Rezepts ja keine Probleme gibt, noch genauer überprüfen – und in Wirklichkeit saß sie in dem kleinen Kabuff hinterm Praxis-Empfang und hat Kaffee getrunken.
Genervt: Vom ziemlich zynischen Gebaren und aufgesetzt freundlichem Getue jener Sprechstundenhilfe.
Gelitten: Am manchmal endlos kreisenden Gedankenkarrussell.
Genossen: Das schöne Frühlingswetter.
Gewesen: Beim Orthopäden, beim orthopädischen Schuhmacher, Einkaufen, am Samstag auf dem Hofflohmarkt im Münchner Glockenbachviertel.
Getroffen: Meinen Lieblingsbäckereiverkäufer. So ein kleiner Flirt hier und da tut auch mit fast Siebzig noch gut. 😉
Gesucht: Nach einem 18-300er Teleobjektiv von Sigma für Nikon DSR. Ich liebe diese „Tüte“, weil sie so vielseitig verwendbar ist. Die meinige hat jetzt nach fast neun Jahren die Grätsche gemacht, der Autofocus ist definitiv hinüber und eine Reparatur lohnt sich nicht mehr.
Gefunden: Yepp. Bei Back Mar.ket. Gebraucht, aber sehr gut erhalten, kaum verwendet, aus dem Sortiment eines Profifotografen.
Gelacht: Immer wieder gerne.
Geweint: Nein.
Gewundert: Eher gestaunt. Über das herrliche Frühlingsgrün ringsum, ganz besonders im Nymphenburger Schlosspark.
Genascht: Die Reste der englischen Trüffelschokolade, die ich in Greenwich gekauft hatte.
Gegessen: Spargel weiß und grün, Beerenfrüchte, Tomaten, Radieserln, Gurken, feinen Schwarzwälder Schinken, eine Pizza.
Getrunken: Tee, Orangensaft, Wasser, und eine Halbe Bier.
Gehört: Vieles.
Gegoogelt: Ich habe viel wegen meiner London-Blogposts recherchiert.
Gelesen: „Kopf hoch!“, ein mentaler Ratgeber von Prof. Dr. Volker Busch. Gut zu lesen, viele Anregungen, gibt bei der Lektüre viel Ruhe und Zuversicht.
Gesehen: Ein paar Folgen „Death in Paradise“, Darts Premier League, zum schrillionstenmale Disneys „Dschungelbuch“.
Gespielt/Gebastelt/Geschrieben: Etliche Blogposts arrangiert, ein Drabble geschrieben.
Getan: Hielt sich in Grenzen. 😉
Gekauft: Lebensmittel. Kosmetikzeugs. Und am Samstag ein Quietsche-Entchen in bayrischer Tracht, für zwei Euro bei einem der Stände des Hofflohmarkts im Glockenbachviertel. 😉
Gelernt: Wie man ewig kreisenden Gedankenkarrussells den Garaus bereitet. Und wie man mental am besten durch herausfordernde Zeiten kommt.
Geschenkt/bekommen: Wieder eine Woche schöner Lebenszeit.
Geschlafen: Überwiegend gut.
Geträumt: Es hat ein riesiges Familientreffen gegeben, bei dem ich nach fast fünfzig Jahren endlich mal wieder meine Schweizer Cousine gesehen habe. Als wir uns voller Freude in die Arme fielen, bin ich wach geworden.
Geplant: Am Montag noch einmal zum Orthopäden gehen und auf dem Rezept das Wort „Hausschuhe“ durch die Bezeichnung „Straßenschuhe Ersatz 3/22“ ersetzen lassen. Denn sonst übernimmt die Kasse die Kosten nicht. Hoffentlich kriegen das die zwei Mädels am Empfang diesmal etwas schneller gebacken. Ein weiterer Besuch beim Orthopädischen Schuhmacher. Meiner Friseuse das Trinkgeld vorbei bringen, das ich ihr beim letzten Besuch schuldig bleiben musste, weil ich nur genau die verlangte Summe für die „Haarstrukturveränderung“ samt Neuschnitt einstecken hatte. 😉
Fazit: Das ist wieder mal eine gute und fast störungsfreie Woche gewesen.
… Das Gebäude der Horse Guards am östlichen Ende des St. James’s Park ist mit Ausnahme des nahen Banqueting House das einzige Überbleibsel des riesigen Palace of Whitehall, der von 1530 bis Ende des 17. Jahrhunderts die Hauptresidenz der britischen Monarchen gewesen war. Er umfasste 1.500 Räume und galt bis zu seiner Zerstörung durch einen verheerenden Brand als eines der größten Schlösser Europas. Horse Guards ist bei formellen Anlässen der Eingang zum St. James’s Palace, der mittlere Torbogen darf ausschließlich von Mitgliedern der Königlichen Familie durchfahren werden. Es dient bis heute der berittenen Garde als Quartier. Bis 1904 war in diesem Gebäude der Generalstab der britischen Armee untergebracht…
… Zwischen Horse Guards und dem St. James’s Palace befindet sich der weitläufige Platz der Horse Guards Parade. Früher wurden dort Ritterturniere ausgetragen, heute finden beeindruckende Militärparaden statt. Vielen ist dieser Platz durch die stets im Juni stattfindenden Geburtstagsparaden für die Queen Elisabeth II. mit Schaugefechten und Aufmärschen ein Begriff…
… Vor den Horse Guards versehen schmuck uniformierte berittene Wachen ihren Dienst. Sie werden alle zwei Stunden abgelöst. Dennoch – so meine Meinung – ist das doch andauernde Stehen für die Pferde nicht unbedingt artgerecht. Auch dass sich zahllose Touris natürlich eines Selfies wegen trotz mehrsprachiger neben den Wachhäuschen angebrachter Warnungen vor Bissen und Tritten häufig überfallartig an die Tiere anwanzen, finde ich grenzwertig. Während meines Aufenthalts in London warfen fünf Pferde während einer Übung auf der Horse Guards Parade durch irgend etwas erschreckt ihre Reiter ab und galoppierten blindlings kreuz und quer geraume Weile über die Whitehall und angrenzende Straßen, bevor sie eingefangen werden konnten. Mehrere Personen kamen dabei zu Schaden, eines der Rösser kollidierte mit einem Auto und verletzte sich schwer an der Brust…
… Ich schlenderte weiter die Whitehall entlang, und frönte dabei ein wenig meinem Faible für stattliche Gebäude, schmale Gassen und Londoner Pubs (mit den Pub-Fotos, die ich während meiner fünf Tage in London geschossen habe, könnte ich locker einen stattlichen Ordner füllen 😉 )…
… Der 1820 geschaffene Trafalgar Square ist so weitläufig, dass ich beim kompletten Ablichten desselben mit meinem Lieblings-Reise-Objektiv, dem 18-300er (von mir gerne wegen seiner Vielseitigkeit als eierlegende Wollmilchsau bezeichnet 😉 ) an meine Grenzen stieß, obwohl diese kleine „Tüte“ auch eine Weitwinkel-Funktion ihr eigen nennt…
… Bei Bauarbeiten in den fünfziger Jahren kamen erstaunliche Ablagerungen aus der letzten Warmzeit vor ca. 12.500 Jahren zutage, unter anderem die Überreste von Höhlenlöwen, Waldelefanten, Nashörnern und Flusspferden. Ein Zeichen dafür, dass das Gebiet, auf dem sich seit über 2.000 Jahren London befindet, auch vor Urzeiten schon eine recht fruchtbare Gegend gewesen sein musste…
… Der Platz wird eindeutig von der hohen Säule beherrscht, die dem berühmten britischen Admiral Horatio Nelson gewidmet ist, als Anerkennung für den Sieg der Engländer über die Franzosen und Spanier bei Kap Trafalgar nahe der andalusischen Provinz Cadiz im Jahr 1805. Sie ist mit 51 Metern genauso hoch wie Nelsons Flaggschiff „Victory“ vom Kiel bis zur Mastspitze maß. Diese Seeschlacht läutete die mehr als einhundert Jahre währende Vorherrschaft der Briten auf den Weltmeeren ein, und trug indirekt zu Napoleons Niederlage auf dem Festland bei. Nelson starb während der Seeschlacht und wurde in der Westminster Abbey beigesetzt…
… An den südlichen Ecken des Platzes befinden sich vier Sockel. Drei davon werden von den Standbildern berühmter englischer Kriegsherren gekrönt. Der vierte blieb bis 2022 Statuen und Werken wechselnder Bildhauer vorbehalten. Seitdem wird sie vom Antelope genannte Werk des malawischen Künstlers Samson Kambalu geziert. Es zeigt den schwarzafrikanischen Geistlichen, Missionar und Freiheitskämpfer John Chilembwe mit dem englischen Priester John Chorley und ist vielen konservativen Engländer:innen, die nicht gewillt sind, sich kritisch mit der jahrhundertelangen Geschichte der Kolonialisierungen Großbritanniens auseinander zu setzen, seitdem ein steter Dorn im Auge…
… Und das hier kennen manche Leser:innen ja bereits: Es ist die kleinste Polizeistation der Welt, die sich am Ostende des Trafalgar Squares befindet…
… Inzwischen war es fortgeschrittener Nachmittag, ich hatte mich ordentlich müde geguckt und gewandert, und hielt nach einer Gelegenheit Ausschau, möglichst ohne viel Umstände zurück nach Kings Cross zu gelangen. Das Glück war mir hold, unweit der winzigen Polizeistation war eine Haltestelle der Linie 91. Trotz Rush Hour war ich eine gute halbe Stunde später zurück im Hotel und nahm mein Zimmer in Beschlag…
… Demnächst erzähle ich euch weiter von meinem London-Aufenthalt… 😉
… Wie stets ein herzliches Danke schön an @Rina für die interessante Blog-Aktion!…
Geärgert: Darüber, dass ich mich, während ich die Zugfahrten für meinen nächsten Wien-Aufenthalt Anfang Juli buchte, im Datum vertan hatte. Zum Glück hatte ich das Malheur sehr bald bemerkt und konnte noch ohne Weiteres stornieren und neu buchen.
Gefreut: Darüber, dass doch recht viele meiner unzähligen London-Fotos vorzeigbar sind. Und über meine runderneuerte Lockenpracht. 😉
Gedacht: Nach der Reise ist vor der Reise. 😉
Gefragt: Was ich mir in zwei Monaten in Wien wohl ansehen werde.
Genervt: Dass ich manchmal so zerstreut und unaufmerksam bin.
Gelitten: Ein bisschen an Wetterfühligkeit. Dieser ständige Wechsel zwischen ein paar Tage Hochsommer und dann wieder einigen Tagen Kälte und Sauwetter macht mir doch ein wenig zu schaffen.
Genossen: Das Leben.
Gewesen: Auf dem Wochenmarkt, beim Discounter, im Drogeriemarkt, auf der Auer Maidult, bei der Haarkünstlerin meines Vertrauens.
Getroffen: Ein paar nette und freundliche Nachbar:innen.
Gesucht: Preiswerte Reisen nach London.
Gefunden: Oh, ja! Um die Weihnachtszeit sind die Preise für Flüge und Unterkünfte zur Zeit ausgesprochen günstig.
Gelacht: Immer wieder gerne.
Geweint: Nein.
Gewundert: Über mein Desinteresse an der Politik, das jetzt schon seit einer geraumen Weile dauert.
Genascht: Herrliche Trüffelschokolade, die ich in einem kleinen Schokoladenladen im Dorf Greenwich erstanden habe.
Gegessen: Eine fangfrische Bachforelle, Quietschkäse (Halloumi 😉 ), Spargel, die ersten heimischen Erdbeeren, viel anderes Obst und Gemüse.
Getrunken: Tee, Milchkaffee, Wasser, Orangensaft – und zum Star-Wars-Day am 4. Mai meine Version eines Pangalaktischen Donnergurglers (frei nach Douglas Adams 😉 ): Latschenkiefersirup gemischt mit Gin, mit Mineralwasser aufgegossen.
Gehört: Nach langem endlich mal wieder „Luka“ von Suzanne Vega:
Gegoogelt: Nach Infos über den Buckingham Palace, St. James’s Park, The Horse Guards Whitehall etc.
Gelesen: „Der Uhrmacher in der Filigree Street“ von Natasha Pulley – eine Art Steampunk-Märchen und -Krimi.
Gesehen: Eine sehr interessante und leider viel zu kurze Doku: „Geheimes London“ neulich auf Phoenix. Und die Darts Premier League. 😉
Gespielt/Gebastelt/Geschrieben: Ca. 1.300 Fotos sortiert und bearbeitet.
Getan: Nicht recht viel.
Gekauft: Einen neuen Schneebesen und einen sehr feinen Latschenkiefersirup auf der Auer Dult.
Gelernt: Heutzutage sagt man nicht mehr Dauerwelle, sondern Haarstrukturveränderung, hat mich meine Friseuse am Samstag belehrt. 😀
Geschenkt/bekommen: Eine schöne und großenteils unbeschwerte Woche.
Geschlafen: Sehr gut, tief und fest.
Geträumt: Ich sollte als Partnerin des bayrischen TV-Moderators und Kabarettisten Christoph Süß life bei einem Kabarettprogramm auftreten. Alles lief gut, bis mir die Garderobiere ein bodenlanges, tonnenschweres Kleid aus besticktem schwarzem Samt aufs Auge drücken wollte. Ich wollte viel lieber mein leuchtend rotes, fesches Etuikleid anziehen. Ich zoffte mich mit der Trulla und grollte, weil der Herr Süß sich tunlichst aus der Debatte heraushielt – und dann wurde ich wach. 😀
Geplant: Gleich am Montag Früh meine Orthopädische Schuhmachermeisterin anrufen und einen Termin absprechen – es ist Zeit für ein neues Paar Sommerschuhe. Am Dienstag den Wochenmarkt aufsuchen, und am Mittwoch den Discounter meines Vertrauens. Meinen Balkon endlich ein bisschen bepflanzen. Und je nach Wetterlage auch einige Spaziergänge unternehmen.
……………………
… Kommt gut und möglichst stressfrei in die neue Woche, ihr Lieben!…
… habe ich kurz vor meiner Abreise nach London während eines schönen ausgedehnten Spaziergangs mit der ausgesprochen sympathischen und seit vielen Jahren schon in Kanada lebenden Mitbloggerin Christa, die sich zur Zeit sozusagen auf Heimaturlaub befindet, auf einer Bank im Nymphenburger Schlosspark entdeckt. Solch ein Kompliment trägt einen durch den Tag – auch wenn man damit eigentlich nicht gemeint ist… 😉
… Gestern Abend kämpfte ich eine geraume Weile mit der Lightroom-Bildbearbeitung, die man während meiner Abwesenheit doch deutlich verändert hat. Ich musste mich neu einloggen – und tat dies aus Versehen mit einem alten, noch nicht gelöschten Probe-Account. Bis ich diesen endlich in die Tonne treten, Lightroom deinstallieren und mit dem aktuellen Account neu hochladen und mich mit den Neuerungen vertraut machen konnte, verging viel Zeit, und ich geriet ganz ordentlich ins Schwitzen. Aber nun ist alles wieder im Lot, und so manches Neue gefällt mir gut, vor allem die größeren und exakter zu bedienenden Regler…
… Jetzt sitze ich hier vor einer geballten Bilderflut – oh, das wird dauern, bis ich mich da durchgeackert haben werde… 😉
… Der große Reiserucksack ist fertig gepackt, ebenso der kleine Lederrucksack für die Tagesausflüge. So werde ich mich jetzt frohgemut auf den Weg machen, am Nachmittag das „kleine“ (ca. 30 qm) Zimmerchen im Flughafenhotel beziehen, dort hoffentlich einen kurzweiligen und interessanten Aufenthalt haben, und mich dann morgen in aller Frühe gen London begeben…
… Die Triebwerke sind schon mal Probe gelaufen… 😉
… Und für klare Sicht hat der Pilot auch gesorgt… 😉
… Habt es fein, ihr Lieben, und gebt gut auf euch acht. Bis zum Wiederlesen in einer Woche oder so!… 😀
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