… Vorderteil – Knoten – untereinander – diese drei Begriffe gilt es in dieser Woche in ein Drabble einzubauen, eine Kurz-Kurz-Kurz-Geschichte von nur einhundert Worten…
„Ich bin der Führer! Lasst mich gefälligst in Ruhe! Ihr wollt ihn doch auch, den totalen Krieg! Ausländer raus! Deutschland den Deutschen!“, gellte der Patient auf dem Flur der Abteilung für Härtefälle in der Psychiatrischen Klinik.
„Ich muss mir jedes Mal einen Knoten in die Zunge machen,“, murmelte Bert seinem jungen Kollegen Andi zu, „wenn er mit diesem Dritte-Reich-Scheiß loslegt.“ Er zog das Vorderteil der Zwangsjacke glatt und straffte die vier untereinander liegenden Gurte auf dem Rücken.
„So, Andi, bring Herrn Hecke bitte wieder auf sein Zimmer. Aber gib acht, dass du mit ihm nicht bei Mussolini oder Franco landest.“
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… Ich wünsche euch einen schönen und möglichst unbeschwerten Tag!…
… Wie stets vielen Dank an @Rina für diese interessante und immer wieder Freude bereitende Blogaktion…
Gefreut: Vorfreude – meine Schweinfurter Freundin kommt am Sonntag wieder mal für ein paar Tage zu Besuch. Wir haben einige Ausflüge geplant. 😉 Und über die bevorstehende Nominierung von Kamala Harris, die wohl mit einer großen Mehrheit erfolgen wird.
Die Flugkünste der Freilassinger Jungstörche nehmen stetig zu. Seit Freitag früh sind alle Drei immer wieder mal unterwegs. Und obwohl sie mittlerweile bestimmt wissen, was es auf den Wiesen und Feldern ringsum für Delikatessen gibt, betteln sie nach wie vor mit lautstarkem Gekreische ihre Eltern an, sobald diese im Nest sind. 😉 Obwohl der Regen inzwischen die größten Kotspuren an der Kamera weggewaschen hat, ist die Linse stellenweise immer noch etwas getrübt.
Geärgert: Wieder mal über meine eigene Trägheit. Das scheint bei mir dieses Jahr der Sommer der Faulheit zu werden.
Gedacht: Scheint überall in den (a)sozialen Medien zur Zeit gang und gäbe zu sein: Man fährt dahin, wo viele andere Leute auch Urlaub machen, und beschwert sich dann darüber, dass alles mit Touris überfüllt ist. Ich nehme mich da selbst nicht aus. 😉
Gefragt: Ob ich auch alles für die nächsten Tage Benötigte eingekauft oder wieder mal die Hälfte vergessen habe.
Genervt: Mein sommerliches Dauerthema – die schwüle Hitze.
Gelitten: Siehe oben.
Genossen: Wieder eine dicke und sehr delikate Portion Eiscreme vom Lieblings-Eisdealer.
Gewesen: Das Übliche – Einkaufen, Wochenmarkt, Stadtbib., ein paar Runden durch’s Viertel.
Getroffen: Niemanden Spezielles. Die meisten sind in die Sommerferien ausgeflogen, auch hier im Haus.
Gesucht: Einen schönen Blumenstrauß bzw. ein Tischgesteck.
Gefunden: Ja, etwas recht Originelles: Ein Stöckchen Glockenblumen in einer Papiertüte. Sieht niedlich aus.
Gelacht: Immer gerne. Meist über die Kapriolen der Freilassinger Jungstörche. Und über den Trumpel. Weil der Rückzug Bidens und die Nominierung von Kamala Harris seinen Wahlkampf so schön über den Haufen geworfen hat.
Geweint: Nein.
Gewundert: Über die überschwänglichen Lobeshymnen anlässlich der Eröffnung der Olympischen Spiele in Paris. Mir hat dieses Spektakel dezent formuliert nur sehr bedingt gefallen.
Gegessen: Forelle, Spaghetti mit Tomatensoße, Spinat mit Spiegeleiern und Kartoffeln, Brathering, viel frisches Obst und Gemüse.
Getrunken: Tee, Wasser, Orangensaft, und zum Abendessen ein schönes Glaserl trockenen Weißwein.
Gehört: Vieles von Barock bis Rock.
Gesehen: „Visite“, „Abenteuer Diagnose“ – da wird mir immer ganz blümerant zumute. 😉 Und immer wieder gerne die Freilassinger Storchen-Cam. Toppt häufig das TV-Programm um Längen, vor allem in den Abendstunden. Was habe ich da schon wundervolle Sonnenuntergänge beobachtet.
Gegoogelt: Nach Zügen Richtung Kelheim und Abensberg. Nach den Schiffstouren zum Kloster Weltenburg. Und nach dem Freizeitbus durch die Hallertau.
Gelernt: Wie fast immer nix Gscheits. 😉
Gelesen: „Mord in Mistletoe Manor“, der dritte Band über die schräge Senioren-WG, verfasst von Leonie Swann. Dieser Roman gefällt mir um Längen besser als der zweite Band.
Gespielt/Gebastelt/Geschrieben: Geschrieben habe ich außer einem Drabble nichts. Und ich zähle jetzt Wohnungsputz mal großzügig zum Basteln. 😉
Getan: Nicht viel, und das sehr ausgiebig.
Geschenkt/bekommen: Eine gute und an sich problemfreie Woche.
Geschlafen: Überwiegend gut.
Geträumt: Der Zug von G. von Schweinfurt nach München blieb mitten in der Pampa stehen. Es hieß, die Wartezeit könne Stunden dauern. So stieg G. aus, um sich die Beine ein wenig zu vertreten. Als sie auf einer bezaubernden Blühwiese unterwegs war, fuhr der Zug plötzlich weiter, ohne sie, aber mit ihrem Gepäck. Plötzlich war ich auch vor Ort. Wir versuchten verzweifelt, jemanden von der DB zu erreichen, damit sie wegen G.s Koffer und Tasche Bescheid wissen und beides in Sicherheit bringen können. Doch entweder hatten wir kein Netz oder die Gesprächspartner:innen waren ungemein begriffsstutzig. Vor lauter Frust bin ich dann wach geworden.
Geplant: Ein paar schöne Ausflüge mit Freundin G. Einen Bummel über die Auer Dult. Abends auf dem Balkon sitzen, Weinchen schlürfen, ratschen und chillen.
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… Ich wünsche euch einen schönen und geruhsamen Sonntag, und morgen einen guten Start in die neue Woche…
… Zwar hätte ich so einiges zu berichten, z. B. über meine Wienreise Anfang Juli. Aber die Lust und der Antrieb zum Bloggen fehlen irgendwie grade. Zudem sind ohnehin etliche Mitblogger:innen in Urlaub oder legen selber eine wohlverdiente Auszeit ein…
… Ab und an werde ich mich ganz sicher melden, mit einem Drabble, dem Wochenrückblick oder gelegentlichen kurzen Posts. Am Sonntag bekomme ich wieder Besuch von meiner Freundin G. aus Schweinfurt, und wir haben bereits einige Unternehmungen geplant…
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… Nachdem die Freilassinger Jungstörche sich so gar nicht recht von ihren Eltern zum Fliegen animieren ließen – nur ein Jungspund hat am Sonntag Nachmittag mal eine kurze Runde gedreht -, wurden sie kurzerhand auf schmale Kost gesetzt. Immer wieder ziehen die Altvögel am Nest vorbei, landen kurz, reagieren auf das lautstarke Betteln der nun schon fast ausgewachsenen Jungvögel abweisend, und erheben sich sogleich wieder in die Lüfte. Gefüttert wird nur mehr ein- oder zweimal am Tag, und das auch nur sehr sporadisch. Nun haben sie mit ihren Bemühungen endlich Erfolg gehabt, kurz nach zwölf Uhr am heutigen Freitag sind endlich alle drei „Mopsis“ geflogen…
… Alle fliegen!… 😀
… Habt eine gute Zeit, ihr Lieben. Bleibt bzw. werdet gesund, seid gut zu euch und zu euren Lieben. Und genießt den Sommer!…
… Wie immer Danke schön an @puzzleblume für diese schöne und inspirierende, manchmal auch herausfordernde Blog-Aktion…
… Spitzenmanschetten – anmerken – ausgestopft – Das sind die drei Begriffe, die es diese Woche in ein Drabble, eine Kurz-Kurz-Kurz-Geschichte von grade mal einhundert Worten, unterzubringen gilt…
… Hier meine Umsetzung:…
Mein vierjähriger Sohn hatte eine uralte Spitzenbluse von der ausgestopften Kleiderpuppe im Flur gezerrt, und sich mühevoll übergestreift. Nun flatterte er mit den bauschigen Spitzenmanschetten und krähte: „Heut bin ich ein Mäderl, kein Bub!“ Ich ließ mir meine Lachlust nicht anmerken. Meine Mutter saß steif auf der Wohnzimmercouch und zischte: „Man kann sein Geschlecht nicht wechseln – einmal Bub, einmal Mädchen sein, das ist Sünde! Das ist nicht gottgewollt! Da kommst du in die Hölle!“ Ich sah in die erschreckten Augen meines Kindes und unbändige Wut kochte in mir. „Mama! Wie kannst du den Kleinen nur so verstören! Raus hier! Verschwinde!“
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… Ich wünsche euch einen guten und möglichst stressfreien Tag!…
… Wie immer ein herzliches Danke an @Rina für die interessante und inspirierende Blog-Aktion…
Gefreut: Über die Geschichten, die ich in dieser Woche geschrieben habe. Über einen kurzweiligen und lustigen Samstagvormittag bei der Haarkünstlerin meines Vertrauens. Und natürlich wieder über die muntere, schöne Storchenfamilie. Die drei Nestlinge werden wohl demnächst ihre ersten Flüge starten. – Die drei schon sehr erwachsen wirkenden Küken sind im Vordergrund zu sehen, im Hintergrund Heidi, die Störchin.
Geärgert: Eigentlich über nichts.
Gedacht: Ich sollte mir vielleicht mal wieder eines meiner beiden Romanfragmente vorknöpfen. Womöglich ist da ja nach langem endlich mal wieder „jemand zuhause“.
Gefragt: Warum ich mir eingebildet hatte, das Schreiben nicht mehr zu brauchen und vor allem nicht mehr zu können.
Genervt: Von der Schwüle Mitte/Ende der Woche. Da hat sich jeder Schritt so angefühlt, als würde ich mich durch zähen Leim bewegen.
Gelitten: Siehe genervt.
Genossen: Das Schreiben, Fabulieren, Spielen mit Worten, Stimmungen, Lauten…
Gewesen: Beim Einkaufen, auf dem Wochenmarkt, bei der Haarkünstlerin meines Vertrauens – es war mal wieder an der Zeit für eine neue „Haarstrukturveränderung“. 😉
Getroffen: Meine Friseuse und ihre Kollegin, eine sehr liebenswerte Nachbarin.
Gesucht: Manchmal nach den richtigen Worten.
Gefunden: Erfreulicherweise ja.
Gelacht: Wie immer gerne und viel.
Geweint: Nur Lachtränen.
Gewundert: Über Joe Biden und seinen so unvernünftigen Starrsinn.
Gegessen: Die obligatorische Bachforelle, Champignons in diversen Zubereitungsarten, viel Joghurt, Obst und Gemüse.
Getrunken: Einen duftigen Grauburgunder aus dem Badischen, viel Wasser, Tee und Orangensaft. Und gegen leichtes Bauchgrummeln am Dienstag einen Melissengeist-Grog.
Gehört: Unter vielen anderem „Das Aquarium“ aus dem Karneval der Tiere von Camille Saint-Saens – hat mich zu meiner kleinen Geschichte vom Straßenfeger neulich inspiriert. 😉
Gegoogelt: Wieder mal nach vielen unterschiedlichen Dingen und Themen.
Gelesen: „Mord in Sunset Hall“ von Leonie Swann. In einer ziemlich schrägen Senioren-WG wird eine der Mitbewohner:innen erschossen, kurze Zeit später geschehen rund um das beschauliche Örtchen Duck End zwei weitere Mordfälle. Trotz ihres fortgeschrittenen Alters und allerlei Zipperlein lassen es sich Agnes, Edwina, Bernadette, der Marschall, Winston und Charlie, allesamt früher entweder bei der Polizei oder im Geheimdienst tätig, nicht nehmen, auf eigene Faust zu ermitteln. Das ist mit viel englischem Humor recht spannend erzählt.
Sowie „Die Stunde der Reporterin“ von Renee Rosen. Eine junge Frau will sich Mitte der Fünfziger in Chicago ihren großen Traum erfüllen und Reporterin der namhaften Tageszeitung „Chicago Tribune“ werden. Doch sie landet in der Klatsch- und Tratschabteilung der Redaktion und darf nur über „Frauenthemen“ schreiben. – Die Hauptprotagonistin wirkt auf mich nicht sonderlich sympathisch, und auch vom Stil her gefällt mir dieser Roman nur bedingt.
Gesehen: Die Halbfinals der Fußball-EM. Da haben meiner bescheidenen Meinung nach die Engländer schon sehr viel Dusel gehabt, dass sie nach den bislang eher schwachen Spielen nun im Finale stehen!
Gespielt/Gebastelt/Geschrieben: Einige kleinere Geschichten, ein Drabble, Fotos von Wien gesichtet und bearbeitet.
Gelernt: Wieder mal ein kleines bisschen darüber, wie ich mit meinem Autismus besser zurecht kommen kann.
Geschenkt/bekommen: Inspirationen! Gerne weiter so, liebes Universum!
Geschlafen: Trotz Schwüle ziemlich gut.
Geträumt: Mitten in der Nacht hat es an der Wohnungstür geklopft. Ich bin aufgestanden und habe geöffnet. Da ist ein völlig unbekannter Kerl in meine Bude marschiert! Zuerst hat er den Typen unter dem Bett hervor gezogen, der sich dort versteckt hatte, und dann haben sie die Foto-Ausrüstung mitgehen lassen, und ich konnte mich nicht wehren, weil ich wie gelähmt war! Und als ich die Polizei angerufen hatte, konnte ich nicht sprechen! Furchtbar!
Geplant: Einkaufen, spazieren gehen, viel lesen, wieder etwas weniger essen, bevor ich wieder zunehme. Hoffentlich auch wieder schreiben!
Fazit: Das ist eine gute Woche gewesen, hat mir sehr behagt!
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… Habt einen schönen Sonntag, habt es fein, bleibt bzw. werdet gesund, seit gut zu euch und zu euren Lieben! Und kommt morgen möglichst unbeschwert in die neue Woche!…
… Zugegeben, sehr spät – aber besser spät als nie. 😉 Normalerweise habe ich im Großen und Ganzen einen Text bereits im Kopf, wenn ich eine schreiberische Eingebung habe. Diesmal war da aber lange Zeit nur die Idee, an der Umsetzung hat es sehr gehapert. Zum Glück war ich am Donnerstag aber irgendwie „im Flow“, und dann war der Text plötzlich vor meinem inneren Auge und musste nur mehr abgetippt werden… 😉
… „Petersen, Sie alter Sack! Sie auch hier? Freut mich ehrlich gesagt gar nicht, Sie so nah neben mir zu sehen“ – „DirektorPetersen, wenn ich bitten darf! Und was soll diese unverschämte und beleidigende Ansprache, Galuppke?“ – „Hat grad ganz viel Freude gemacht. Darauf, einmal *alter Sack* zu Ihnen sagen zu können, ohne irgendwelche Konsequenzen befürchten zu müssen, habe ich seit meinen Lehrjahren gewartet… Was wollen Sie denn tun? Mich feuern? Dass ich nicht lache! Hahahahahaha! Sie sind genau wie ich bei dem Busunglück nach unserem Betriebsausflug ums Leben gekommen! Sie sind eine Handvoll schlecht gemeißelter Gesichtszüge in einem ollen Holzklotz, genau wie ich, zur Bewegungslosigkeit, absoluten Schwäche und Ohnmacht verdammt, genau wie ich, und kein feiger, falscher, rücksichtsloser, korrupter, allmächtiger, stinkendreicher Firmen-Oberbonze mehr! Hahahahaha! Wie viel von Ihrem gierig, hemmungslos und rücksichtslos immer zu Lasten ihrer Angestellten zusammen gerafften Zaster haben Sie denn über die Regenbogenbrücke mitnehmen können, Petersen? Ganz ehrlich? Hat das letzte Hemd bein Ihnen vielleicht doch Taschen gehabt?“ Die Holzstele knackte leise und Galuppke schien, als hätte Petersen, sein vormaliger und ausgesprochen verhasster Chef, grade vergeblich versucht, mit den Zähnen zu knirschen. „Reissen Sie sich gefälligst zusammen, Mann! Denken Sie daran, dass wir noch verdammt viel Zeit so ganz nah miteinander verbringen müssen.“ – „Ich bin ganz sicher, Petersen, dass Sie darauf genauso wenig Bock haben wie ich.“ Wieder gab die Stele ein kaum hörbares Knarzen von sich. Geraume Weile herrschte Stille in dem dunklen Museumssaal. Dann räusperte sich Galuppke. „Petersen, ich hätte da eine Idee. Aber die funktioniert nur dann, wenn Sie mich ausnahmsweise einmal respektieren, unterstützen und mir helfen.“ Petersen murmelte: „Dann lassen Sie mal hören, Galuppke. Denn ich kann mir auch weitaus Besseres vorstellen, als bis in alle Ewigkeiten ohne Unterlass in Ihre blöde Visage starren zu müssen.“…
… Tags darauf standen der Kurator der Holzkunst-Sammlung, ein angesehener Restaurateur und der Künstler höchstselbigst vor dem akkurat in zwei Hälften zerborstenen Kunstwerk. Der Kurator verflocht bestürzt unter den wütenden Blicken des Bildhauers seine Finger ineinander. „Ich bin völlig außer mir! Wie hat das nur geschehen können! Niemand hat sich über Nacht hier aufgehalten, nur der Wachdienst ist einmal kurz vorbei patrouilliert. Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit waren ideal eingestellt! Es ist, als wäre da ein böser Geist am Werk gewesen!“ Der Restaurateur schob stirnrunzelnd die Unterlippe vor und fuhr mit dem Daumen sachte über die Bruchlinien. „Das ist kein großes Ding, das kann ich mit einem speziellen Leim wieder zusammen fügen. Ein paar Tage Arretieren mit gepolsterten Schraubzwingen, und dann sind Ihre beiden Holzköppe wieder wie neu und auf ewig vereint.“…
… Wie immer vielen Dank an @puzzleblume für diese schöne, inspirierende und manchmal auch herausfordernde Blog-Aktion…
… Teilnehmerausweis – unternehmen – langweilig – das sind die drei Begriffe, die es diese Woche in einem Drabble, einer Kurz-Kurz-Kurz-Geschichte von lediglich einhundert Worten, unterzubringen gilt…
… Hier ist meine Interpretation:…
„Lena! Ich habe eine ganz wunderbare Überraschung!“, rief er schon an der Wohnungstür. „Ich habe noch zwei Teilnehmerausweise für das Krimi-Improvisationstheater am Sonntag Abend bekommen. Weil ich viel über das nachgedacht habe, was du mir in letzter Zeit immer wieder gesagt hast: Dass du dich in unserer Beziehung schon seit Jahren langweilst, dass wir immer nur fade zuhause herum sitzen, anstatt mal etwas Schönes und Aufregendes zu unternehmen.“
Die völlige Stille in der großen Wohnung irritierte ihn. Als er die leeren Kleider- und Schuhschränke seiner Frau sah, wurde ihm klar, dass seine Einsicht zu spät gekommen war. Viel zu spät.
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… Ich wünsche euch einen guten und möglichst unbeschwerten Tag!…
… Vielen Dank an @Royusch für die schöne und inspirierende monatliche „Zockerei“…
… Meine beiden Würfel waren am Sonntag Vormittag vermutlich genauso schlapp und lustlos wie ich, es sind nur insgesamt vier Augen zustande gekommen… 😉
… Beim Nachdenken über eine möglichst gute begriffliche Umsetzung kam mir schließlich „Oase“ in den Sinn. Und dann sogleich, dass ich neulich, als ich am Bankomaten war, um Geld abzuheben, per Zufall auf eine solche gestoßen bin. Die Neugierde hatte mich in einen ansonsten verschlossenen Innenhof nahe der Münchner Amalienstraße geführt. Und dann stand ich da, und sog all das schöne Grün, die üppig wuchernden Blumen, die erquickende Stille inmitten des hektischen Großstadtgetriebes tief in mich ein…
… Ich wünsche euch einen guten und möglichst stressfreien Start in die neue Woche!…
… Wie stets lieben Dank an @Rina für die schöne und auch inspirierende Blog-Aktion…
Gefreut: Über die wieder einmal schönen Tage in Wien, und die guten und interessanten Treffen und Gespräche mit @Myriade. Natürlich auch über die Störchlein, die nun schon fast so groß sind wie ihre Eltern und fleißig mit immer höher werdenden Luftsprüngen für’s Fliegen trainieren.
Geärgert: Dass trotz mehrmaliger Anrufe beim Hausverwalter am Mittwoch früh das Warmwasser immer noch nicht funktionierte und nicht nur ich mich in aller Herrgottsfrühe mit kaltem Wasser waschen musste. Und dass die Trullas gegenüber mal wieder den Lift außer Betrieb gesetzt hatten und ich deshalb mein Gepäck und den Rollator mühsam drei Stockwerke nach unten schleppen musste.
Gedacht: Ach, du meine Güte! Da fehlt’s bei manchen aber schon sehr weit!
Gefragt: Warum außer mir nur eine einzige andere Mieterin wegen des Warmwasser- und Lift-Defekts beim Hausverwalter angerufen hat. Hat das all den anderen nichts ausgemacht? Oder haben sich die gedacht: Irgendein Depp wird das schon regeln, muss ich mich nicht kümmern?
Genervt: Vom kalten Wasser und kaputten Lift. Und vom mangelnden Engagement der meisten Nachbar:innen.
Gelitten: Am Samstag an der üblichen großen Erschöpfung nach jeder Reise. Da zahle ich körperlich jedesmal schon einen hohen Preis – aber das tue ich sehr gerne!
Genossen: Unter vielem anderem das hinreissend cremige Eis von Molin Pradel am Schwedenplatz in Wien. Und die unvergleichlich delikaten Schnittchen der Wiener Bufett-Kette Trzesniewski. Zudem milden Sonnenschein, gute Gespräche, etliche neue Eindrücke.
Gewesen: In Wien.
Getroffen: @Myriade – endlich mal wieder! Ich genieße unsere gemeinsamen Unternehmungen und Gespräche jedesmal sehr.
Gesucht: Am Samstag Nachmittag meine Pfefferminz-Dragees.
Gefunden: Leider nein.
Gelacht: Ja, sehr viel.
Geweint: Nur Lachtränen.
Gewundert: Über die höchst verschrobenen Ideen und Ansichten einiger Mitmenschen.
Gegessen: Eiscreme, dutzendweise Schnittchen, eine sehr feine Schoko-Mousse-Torte, Gyros, und jeden Morgen in Wien habe ich mit Vergnügen das reichhaltige Frühstücksbufett abgegrast.
Getrunken: Diverse Fruchtschorlen. Und Kaffee. In Wien muss man einfach Kaffee trinken, auch als eigentlich passionierte Teetrinkerin. 😉
Gehört: Wieder Vieles von Barock bis Rock.
Gegoogelt: Nach den Bewertungen des Hotels, in dem ich logierte. Weil ich mich im Vergleich zu meinem Aufenthalt im Dezember 2023 dort nicht mehr recht wohl gefühlt hatte. Vor allem die Sauberkeit hat diesmal sehr zu wünschen übrig gelassen.
Gelesen: Diese Woche nicht viel, nur über die UNO in Wien, den Wiener Musikverein, und das Wien Museum.
Gesehen: Trotz bisweilen schwächelndem Internet auf der Rückfahrt im Zug am Freitag das Viertelfinal-Spiel der deutschen Mannschaft gegen die Spanier.
Gespielt/Gebastelt/Geschrieben: Diese Woche nur ein Drabble. 😉
Getan: In Wien viel unterwegs gewesen.
Gelernt: Interessantes über die UNO in Wien.
Geschenkt/bekommen: Wieder einmal eine schöne und erbauliche Reise mit interessanten Eindrücken und guten Treffen und Gesprächen.
Geschlafen: Überwiegend sehr gut.
Geträumt: Wie immer sehr bunt und lebhaft – aber leider kann ich mich auch diese Woche an keinen speziellen Traum erinnern.
Geplant: Einige Großeinkäufe (Kurzurlaube 😉 ) im Drogeriemarkt und Discounter meines Vertrauens und auf dem Wochenmarkt. Bilder sortieren und bearbeiten. Blogbeiträge ausarbeiten.
Fazit: Dank der Wien-Reise war dies eine gute und vor allem interessante Woche.
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… Habt einen schönen und geruhsamen Sonntag, bleibt bzw. werdet gesund, habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben!…
… Wie stets vielen Dank an @Rina für diese interessante und inspirierende Blogaktion…
Gefreut: Von Mittwoch bis Freitag bin ich wieder einmal zu Gast in Wien, und seit einer Weile schon wächst meine Vorfreude stetig. 😉 Vor allem auf das Wiedersehen mit @Myriade und die gemeinsame Unternehmung freue ich mich sehr! – Die Storchenfamilie in Freilassing wächst und gedeiht – auch wenn die Jungvögel immer wieder die Kamera bei ihren Entleerungen aufs Korn nehmen, und ich deshalb leider nach wie vor kein Bild von ihnen zeigen kann. 🙂
Geärgert: Ach, wieder mal über die Mädels gegenüber, die erneut den Lift zum Stillstand gebracht haben. Ich musste wieder einmal trotz neuem Aufzug meine Einkäufe drei Stockwerk hochschleppen. Ich habe diesmal den Hausverwalter angerufen und ihn darum gebeten, mal mit den Beiden zu reden.
Gedacht: Dass ich ein gewisses Vorhaben sehr gut planen und vorsichtig umsetzen muss.
Gefragt: Wie dieses spezielle Vorhaben wohl verlaufen wird.
Genervt: Von der großen Hitze Freitag und Samstag. Ich vertrag das gar nicht mehr gut.
Gelitten: Siehe genervt.
Genossen: Meine regelmäßigen Spaziergänge.
Gewesen: Auf dem Wochenmarkt, beim Lieblings-Discounter, mal hier mal da.
Getroffen: Meinen netten jungen Nachbarn. Und endlich hatte ich die Traute, ihn zu fragen, woher er sein Gras bezieht und ob er mir mal welches besorgen könnte. Konnte er, gleich am nächsten Morgen überreichte er mir ein Fünf-Gramm-Tütchen. 😉
Gesucht: Einige Paar hautfarbene Kniestrümpfe in meiner Sockenkiste.
Gefunden: Yepp.
Gelacht: Immer wieder gerne.
Geweint: Auch wenn ich „Die Forsyte Saga“ von John Galsworthy schon zigmal gelesen habe, muss ich am Ende, wenn einer der Hauptprotagonistin stirbt, immer noch heulen wie ein Schlosshund.
Gewundert: Warum sich Söder & Co. so ungemein und fast schon hysterisch über die Freigabe von Cannabis echauffieren, der übermäßige und weitaus häufigere Konsum von Alkohol und neuerdings auch Lachgas – vor allem bei jungen Menschen – aber unsere Oberwichtel und Bierzeltschreihälse im Bayrischen Landtag so gut wie gar nicht tangiert.
Gegessen: Die obligatorische frische Bachforelle, noch einmal eine Art Boeuf Stroganoff, weil’s vorletzte Woche gar so gut geschmeckt hat, wie stets sehr viel Obst, Joghurt und Gemüse.
Getrunken: Zum Essen bisweilen ein Gläschen Weißwein, ansonsten Tee, Wasser und Orangensaft.
Gehört: Diesen alten Quatsch-Song hier:
Gegoogelt: Unter vielen anderem nach einem brauchbaren Perlator Schlüssel.
Gelesen: Immer noch „Das Verbrechen“ von David Crann, Vorlage für Martin Scorceses „Killers of the Flower Moon“.
Gesehen: Einige Spiele der Fußball-EM. Portugal gegen Georgien hat mich am meisten begeistert.
Gespielt/Gebastelt/Geschrieben: Ein Drabble, die letzten Posts über meine Londonreise, die Bilder für die CSD-Politparade-Posts ausgewählt und Texte dazu überlegt.
Getan: Nicht viel und nix Gscheits.
Gelernt: Über die Decarboxylation von Cannabis. D. h., dass man das zerkleinerte Kraut erst einmal für gut eine halbe Stunde bei ca. 105° Grad erhitzen muss, wenn man C.-Tee bzw. -Kekse zubereiten möchte. Denn nur so wird, anders als beim Kiffen, das THC im Gras wirksam.
Geschenkt/bekommen: Eine im Großen und Ganzen problemlose, leichte Woche.
Geschlafen: Wegen der Hitze während der letzten Tage nicht gut.
Geträumt: Vieles, aber ich kann mich leider an nichts mehr erinnern.
Fazit: Vom Malheur mit dem Lift und meinem Ärger und der Hitze Freitag und Samstag mal abgesehen, war das eine ziemlich unbeschwerte Woche.
Geplant: Die Reise nach Wien nächste Woche steht natürlich nun ganz besonders im Fokus.
… Habt einen schönen und entspannten Sonntag, ihr Lieben! Und morgen einen guten und möglichst stressfreien Start in die neue Woche!…
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