… Wie stets vielen Dank an @Rina für die schöne und kurzweilige Blogaktion…
Gefreut: An der Pflanzen- und Blumenpracht meines Balkons. Es sind noch einige Gewächse hinzu gekommen, eine Handvoll Töpfe mit dunkelblauen und weißen Petunien z. B. Und ansonsten gibt es immer wieder mal Grünendes und Blühendes, das mir zuruft „Nimm mich mit!“, wenn ich auf Tour durchs Viertel bin. Allmählich muss ich mich aber einbremsen, denn sonst habe ich eines nicht mehr allzu fernen Tages selber keinen Platz mehr, um mich in meinem winzigen Botanischen Garten noch hinzusetzen.
Über die lauen Sommerabende auf dem Balkönchen. Ein kühler Drink, etwas zum Knuspern, und etwas zum Lesen, und ich kann da Stunden verbringen.
Und dass zu Ferienzeiten das Haus immer so wohltuend leer und ruhig ist.
Geärgert: Über einen unbekannten Nachbarn, der seine versiffte Matratze in den Hof geschmissen hat, anstatt sie auf dem Wertstoffhof zu entsorgen. Ich wollte schon ein Schild anbringen: „Hier gibt es kein Personal, das permanent ihren Dreck wegbringt, Sie müssen sich schon selber darum kümmern!“ Habe mich aber dagegen entschieden. Das ist Sache der Hausverwaltung.
Gefragt: Muss das jetzt wirklich sein?
Gedacht: Dass die mittlerweile fünf Bill-Gates-Chips, die ich mir habe inzwischen impfen lassen, gute Arbeit leisten.
Gewundert: Darüber, dass am Samstag in sämtlichen Supermärkten ringsum keine Süßstoff-Dragees zu kaufen waren.
Genervt: Ach ja, von mir selbst mal wieder.
Gelitten: Da hatte ich mir doch glatt Anfang der Woche Nimbus eingefangen, die neueste Corona-Variation. Los gings am Dienstag mit brachialem Halsweh, das sich so anfühlte, als hätte man mir Rasierklingen in die Kehle gesteckt. Ansonsten war der Verlauf aber dank der oben erwähnten Bill-Gates-Chips ziemlich harmlos. Zwei Tage lang habe ich vorsichtshalber das Bett gehütet und mich ansonsten geschont. Jetzt sind noch die Schleimhäute in der Nase ein wenig gereizt, das kann aber auch mit den hohen Ozon-Werten hier in der Stadt zusammenhängen.
Gewesen: Durch Corona bedingt etwas reduzierter unterwegs als sonst. Dienstag auf dem kleinen Bauernmarkt, auf dem der Spargelbauer doch noch ein letztes Mal seinen Stand aufgeschlagen hatte. Und am Samstag der Not gehorchend im Super- und Drogeriemarkt.
Getroffen: Niemand Spezielles.
Gesucht: Ausnahmsweise mal nix! Man stelle sich vor! 🙂
Gefunden: –
Gelacht: Immer gerne!
Geweint: Nö.
Gegessen: Bachforelle, ein letztes Mal Spargel (*Schluchz!* Die Spargelzeit ist immer viel zu kurz!), Salate, Rührei mit Champignons, Hühnerfrikassee mit Reis, Müsli, viel frisches Obst und Gemüse
Getrunken: Orangensaft, Wasser, Tee, auf dem Balkönchen gerne am Abend mal einen Gin Tonic.
Genascht: Den allerletzten Rest der hauchdünnen belgischen Waffeln.
Gehört: Vieles von Barock bis Rock.
Gesehen: Das Übliche – einige Folgen „Heartland“, „The Good Doctor“ und „Chicago Med“. Und wieder viele Stunden Storchen-LiveStream in Freilassing und Kolbermoor.
Gegoogelt: Wieder jede Menge.
Gelernt: Wie oft nix Gscheits.
Ich lese grade: „Der graue Wolf“, den 19. Band der Kriminalromane von Louise Penny. Wie erwartet ausgesprochen spannend und dank der gründlichen Recherche dieser Autorin auch wieder höchst interessant.
Gespielt/Gebastelt/Geschrieben: Ein wenig gebloggt, ansonsten habe ich mich viel mit der Pflege meiner Pflanzen beschäftigt. Ich stelle immer wieder fest, dass das meiner Seele gut tut.
Gekauft: Etliche Blümchen und Pflanzen, einen Sonnenschirm fürs Balkönchen, und ansonsten was frau so zum Leben braucht.
Getan: Hauptsächlich versucht, Corona Nimbus so schnell als möglich wieder los zu werden. Ansonsten außer Pflanzenpflege und ein wenig in der Bude herumwursteln nicht viel.
Geschenkt bekommen: Dank moderner Medizin einen recht milden Verlauf der neuesten Corona-Variante.
Geschlafen: Der Hitze und des Infekts wegen eher weniger gut.
Geträumt: Ich sollte in einer Oper die Kriemhild spielen. Sämtliche verzweifelte Einwände meinerseit, dass ich doch gar nicht singen könne, wurden abgewiegelt. Das sei eine sehr moderne Inszenierung, da müsse ich nicht singen, die Kriemhild sei da eine stumme Rolle. Als man mir bei der Kostümprobe den Kopf rasieren und anschließend mit schmutzfarbenen Tüchern umwinden wollte, bin ich wach geworden. 😉
Geplant: Bis auf einen Besuch des Bauernmarktes am Dienstag nichts. Außer leben und leben lassen. 😉
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Ich wünsche euch einen schönen und entspannten und nicht allzu heißen Sonntag! Habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben, und bleibt bzw. werdet gesund!

14 Kommentare zu “Mein Wochenrückblick…”
Gedacht: Und das Internet läuft auch stabiler. 😉😉😉😉
Geträumt: Man hat die die Haare rasiert? Was das wohl bedeutet?
Und schneller! Hab seit den Impfungen turboflottes Internet! 😀
Das kann mancherlei bedeuten: Trauer über den Verlust der Jugend, das Ablegen alter Gewohnheiten und Ansichten, ein rasierter Schädel symbolisiert Offenheit und Verletzlichkeit, oder aber auch Selbstakzeptanz.
Da sind ja viele positive Aspekte dabei. Du wirst am besten wissen, was da auf Dich zutrifft. 🙂
Gut, dass es Dir schnell wieder besser geht! Komm gut in die neue Woche
Danke schön! 🙂
gefreut – ahh – ich kann Pflanzen auch so schlecht widerstehen. Dieses Jahr nur, weil wir viel unterwegs sind.
geärgert – ja, das muss die Hausverwaltung machen – ist aber trotdem ärgerlich
gewundert – hä…echt. Seltsam
gelitten – oh..gut dass es schon wieder abklingt
Gefreut: Ich habe schon angefangen, alle möglichen Teller als Untersetzer zu verwenden, weil mir die Übertöpfe mittlerweile ausgegangen sind. 😀
Geärgert: Unsere Hausverwaltung hätte schon öfter mal härter durchgreifen müssen.
Gewundert: Ja, das hat mich auch erstaunt. So als ob plötzlich alle Leut‘ in der Umgegend beschlossen hätten, Süßstoff-Dragees zu kaufen.
Gelitten: Heute hänge ich noch einmal etwas in den Seilen, aber im Großen und Ganzen geht’s mir gut.
Oh ja – Untersetzer – ein Thema…
Die Hausverwalter sind froh, wenn sie ihre Ruhe haben Schade.
Das ist gut, dass du es doch ganz gut weggesteckt hast.
Oh, oh, hoffentlich war das kein Corona – indizierter Albtraum, in dem es nur um die Schlußszene geht, in der die Krimhild Hagen köpft und dann selbst dran glauben muß! – Ja, die, wie Du sagst, Bill – Gates – Chips leisten wirklich gute Arbeit und haben vielen Menschen in unseren Breiten das Leben gerettet. Zum Glück hat mich das Virus lange nicht mehr belästigt, aber man weiß ja nie, weg geht es nicht mehr. Gute Besserung.
Nein, nein, das Rasieren einer Glatze hat in der Traumdeutung mehrere Bedeutungen, die fast alle ziemlich positiv sind und keineswegs blutrünstig oder kriegerisch.
Mich hat’s jetzt zum dritten Mal erwischt, aber immer mit einem harmlosen Verlauf.
Danke schön!
Bei Traumdeutung wäre ich mißtrauisch. Bei etwas, das mit einiger Sicherheit eine Krankheit verhindern oder abschwächen kann, weniger. Alles Gute!
Danke!
Diesen „ Nimm mich mit“ Ruf von den Pflanzen kenne ich auch!
Weiterhin gute Besserung!
LG Christa
Dieser Ruf ist wohl weltweit sehr verbreitet. 😉
Danke schön, und herzliche Grüße zu dir über den Großen Teich!