2 Kommentare zu “Eine Fülle an Trost – die Familie

  1. Mir ging es auch immer so, dass mich in jüngeren Jahren die alten Geschichten nicht interessierten. Ist es eine Frage des Alters?
    Heute würde ich so gerne dem Opa, der gar nicht mein Opa ist, zuhören, wenn er über den Krieg und von seiner Gefangenschaft erzählt, mehr über die Oma und den Verlust des Vaters meiner Mutter hören …
    Aufschreiben ist eine tolle Idee. Mach das, Freidenkerin!

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  2. Liebe Margot,

    ich kann Vera hier nur unterstützen. Auch mir kam der Gedanke, Du solltest Deine Familiengeschichte niederschreiben. Lass Dir viel Zeit dabei. Es kommen – die Erfahrung habe ich gemacht – immer wieder neue Daten, Fakten dazu, die unseren Lieben, sofern sie noch da sind, einfallen und uns berichtet werden. Mitunter muss man nur mal wieder anfragen.. Aus meiner Familie sind die ‚Alten‘ inzwischen fast alle nicht mehr erreichbar. Ich bin froh, dass mein 5 Jahre älterer Bruder noch so manches gespeichert hat. Vor einer Woche erzählte er mir wieder etwas über die Zeit unserer Flucht aus Pommern, das mir nicht (mehr) bewusst war. Speichern heißt heute: aufschreiben. Ich werde, wenn auch zur Zeit sehr lebendig, nicht jünger. Und ich weiß das.

    Deine obenstehende Geschichte gehört als Dritte zu den bereits erwähnten, zu denen ich hier nicht direkt Stellung beziehen wrerde.

    Einen lieben Gruß aus der heute schön sonnigen Wedemark.
    Eckard

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