Geärgert: Darüber, dass man nach zwanzig Jahren die Sendung „Planet Wissen“ absetzt. In diesem Format wurden sehr viele, oft höchst interessante Themen in kurzen Filmbeiträgen und Gesprächen sympathischer und stets gut vorbereiteter Moderator:innen mit Wissenschaftler:innen und anderen Fachkundigen verständlich erklärt. „Planet Wissen“ zählt seit langem schon zum Unterrichtsprogramm vieler Schulen. Geschaffen wurde das Format, um dem Bildungsnotstand nach der ersten negativen PISA-Studie abzuhelfen. Nun, wo das letzte PISA-Ergebnis geradezu niederschmetternd schlecht ausfiel, wird es eingestampft. Für mich völlig unverständlich.
Gefreut: Darüber, dass nach zehn Wochen endlich die Kostenübernahme für ein Paar orthopädische Straßenschuhe von der Krankenkasse genehmigt wurde. Nachdem man mir am Montag noch einmal mitteilte, dass man weitere Unterlagen prüfen müsse, konterte ich mit einem Ultimatum und der Androhung, nach dessen Ablauf die Kostenübernahme vor dem Sozialgericht einzuklagen. Vielleicht hat das ja ein wenig dazu beigetragen, dass dann plötzlich innerhalb von nur wenigen Tagen der Bescheid ins Haus geflattert ist.
Gedacht: Dass man uns Alte und Schwerbehinderte als Mitglieder bei vielen Krankenkassen gar nicht mehr gerne sieht – wohl weil man befürchtet, dass wir zu viel Geld und Hilfeleistungen in Anspruch nehmen könnten.
Gefragt: Was das wohl für ein penibler und penetranter „Tüpferlsch***er gewesen sein mag, der meine Kostenübernahme bearbeitet hat.
Genervt: Ein Trambahnfahrer, der am Montag mittag, als etliche Polizist:innen an einer Kreuzung wegen der Bauerndemo den Verkehr regelten, diese ziemlich wüst beschimpfte: Sie sollen da – kräftige und unanständige Flüche – nicht so einen Zirkus machen, er müsste den Fahrplan einhalten und außerdem dringend zum Pieseln. Ich hab ihm dann beim Aussteigen zugerufen, dass er sich nicht aufführen soll wie warmes Cola, die Polizist:innen wären diejenigen, die an dem ganzen Aufruhr am wenigsten Schuld hätten.
Gefühlt:Positiv: Dass ich mit meinem langjährigen Spezl aus dem hohen Nordosten so eine herrliche Winterwanderung unternehmen konnte. Negativ: Das Gezetere mit meiner Krankenkasse ging mir nach insgesamt zehn Wochen Warten und immer wieder vergeblichem Hoffen doch ganz gehörig an die Nieren.
Gelitten: An großer Erschöpfung und furchtbarem Muskelkater nach der schönen Winterwanderung am Donnerstag.
Genossen: Die klare Winterkälte, die herrliche Bergwelt, die weiß angezuckerten Wälder und Wiesen, der tiefblaue Himmel, nachdem sich die Morgennebel verzogen hatten. Wie das Blut beim Marschieren durch die Adern pulsierte, die weißen Wölkchen Atemluft. Und auf der Hinfahrt nach Garmisch-P. per Reisebus ein riesiges, regenbogenfarbenes Halo mit einer Doppelsonne. Leider war Fotografieren da grad nicht möglich…
Gewesen: Auf einer großartigen Winterwanderung mit einem guten Freund durch die eisige Partnach-Klamm bei Garmisch-Partenkirchen.
Getroffen: Freund W. und eine Nachbarin, die sich anscheinend sehr freute, mich zu sehen.
Gesucht: Eine neue Externe Festplatte. Kaum zu glauben, dass ich schon ein Terrabyte an Fotos auf meiner jetzigen abgespeichert habe!
Gefunden: Yepp. – Und zwar schön preisreduziert.
Gelacht: ausgiebig über die coolen Sprüche meines Spezls. Ich habe mich bei ihm mit ein paar alten bayrischen Stammtisch-Kalauern revanchiert. 😉
Geweint: Ja. Anfang der Woche vor lauter Frust über meine Krankenkasse.
Gewundert: Darüber, dass man sich bei ARD und ZDF einbildet, das mit viel Geschwafel auf zwei Stunden ausgedehnte „Mittagsmagazin“ würde Erfolg haben und junges Publikum anziehen.
Gegessen: In einer Wirtschaft nahe der Partnach-Klamm ein ausgezeichnetes Böfflamott – Boeuf a la Mode auf bayrisch 😉 . Das ist ein in Rotwein/Weißwein/Weinbrand (regional verschieden) marinierter Rinderschmorbraten, ein uraltes bayrisches Traditionsgericht, das mittlerweile nur mehr selten angeboten wird.
Genascht: Immer noch nach den Feiertagen zu Schnäppchenpreisen erstandenes Weihnachtsgebäck. 😉
Getrunken: Tee, Orangensaft, Kaffee, Wasser. Und einen Melissengeist-Grog, um die Nerven zu beruhigen.
Gehört: Die Neuauflage von „Sounds of Silence“. Gefällt mir nicht. Das ist mir zu aufgemotzt, zu laut, zu dramatisch. Vom Geräusch der Stille, das beim Original von Simon & Garfunkel in ihrer ruhigen Art so wundervoll vermittelt wird, ist da nichts mehr zu vernehmen.
Gegoogelt: Ob das wirklich stimmt, dass „Planet Wissen“ nicht weiter produziert wird. Ich dachte, mich tritt ein Pferd, als ich das gelesen hatte.
Gelesen: Ich bin grade beim 16. Band der kanadischen Chief Inspector Gamach Krimis von Louise Penny. Band 15, mit dem ich am Montag fertig geworden bin, war Spannung pur von der ersten bis zur letzten Seite, mit einer höchst überraschenden Wendung am Schluss.
Gesehen: Vier Folgen der sechsten Staffel von „The Crown“.
Gespielt/Gebastelt/Geschrieben: Hauptsächlich Fotos bearbeitet.
Getan: Zehn Kilometer weit gewandert.
Gekauft: Nichts Außergewöhnliches.
Geschlafen: Unruhig, in manchen Nächten so gut wie gar nicht. Sch***-Krankenkasse!
Geträumt: Habe leider keine Erinnerungen an meine Träume der letzten Woche. Ist vielleicht auch besser so.
Geplant: Montag hole ich endlich, endlich, endlich meine nigelnagelneuen orthopädischen Straßenschuhe ab. Und am Dienstag habe ich einen Termin beim Orthopäden – es sind mal wieder ein paar Spritzerln in den Rücken fällig.
Fazit: So ein Theater wie während der vergangenen zehn Wochen mit meiner Krankenkasse möchte ich nicht mehr erleben. Doch eine wundervolle Winterwanderung hat mich den ganzen Schlamassel vergessen lassen und so unendlich gut getan – trotz Erschöpfung und Muskelschmerzen.
… Habt einen schönen und erholsamen Sonntag, und morgen einen feinen Start in die neue Woche, ihr Lieben!…
… hält der Alltag mit seinen Pflichten wieder Einzug, ob man will oder nicht… 😉
… So ist das auch bei den prachtvollen Lippizaner Hengsten der Spanischen Hofreitschule in Wien. Wenn man sich gegen Elf (da kommen die Junghengste vom Training zurück) bzw. halb Zwölf (die Stars der Hofreitschule begeben sich zum Üben) in Nähe der Eingänge zur Stallung bzw. Reithalle aufhält, sieht man zwar keine atemberaubenden Dressur-Vorstellungen der weißen Pferde, aber die vierbeinigen Athleten ziehen in gemessenem Schritt ganz nahe an einem vorbei – und man kann vielleicht auch mal verstohlen die Hand über seidiges, makellos glänzendes Fell gleiten lassen…
… Die folgenden Bilder habe ich am 13.12.2023 fotografiert… 😉
… Der oberste Oberchef der Hofreitschule passt natürlich trotz fast geschlossener Augen auf, dass alles seinen geregelten Gang geht… 😉
… Nicht alle Hengste müssen arbeiten. Einige genießen nebst ihrer Freizeit stets willkommene Streicheleinheiten und Leckerlis… 😉
… Kommt gut durch den Tag – der hier in München ordentlich stürmisch ist…
… wünsche ich euch Allen von ganzem Herzen. Lasst es euch wohl ergehen im Kreise eurer Lieben. Bleibt bzw. werdet gesund, genießt glückliche Stunden und bewahrt die schönen Momente in euren Herzen auf…
… Ein paar Impressionen vom Wiener Christkindlmarkt, aufgenommen am 12. Dezember 2023. Ihr wisst ja, wenn ihr ein Bild genauer ansehen wollt, braucht ihr nur darauf zu klicken… 😉
… Und als kleine Zugabe noch ein richtig schönes Weihnachtslied… 😉
… Morgen bricht die letzte Woche vor Weihnachten an – es ist schier unfassbar, wie rasch die Zeit verfliegt! – Nun denn, es folgt der letzte Wochenrückblick vor Heilig Abend… 😉
Geärgert: Über unsympathische, motzende und nörgelnde Piefkes in Wien und im Zug.
Gefreut: Über drei sehr schöne Tage in Wien, und ein Wiedersehen mit @Myriade.
Gedacht: Dass ich am Donnerstag Abend in München angekommen am liebsten in den nächsten Zug retour nach Wien gestiegen wäre. Noch nie zuvor habe ich meine Heimat als dermaßen bedrückend und düster empfunden.
Gefragt: Wird der so belastende, deutlich wahrnehmbare negative Trend, dieser Hang zur Unzufriedenheit, zum Unglücklichsein hierzulande noch weiter anhalten? Und wohin wird uns das führen?
Genervt: Der Dreck, der hier überall herumliegt. Im Vergleich ist Wien eine blitzsaubere Stadt.
Gefühlt: Positiv: Große Freude über das bezaubernde, vorweihnachtliche Wien. Negativ: Fremdschämen für meine Landsleute.
Gelitten: Wie nach jeder größeren, mehrtägigen Unternehmung an der völligen körperlichen und geistigen Schwäche. Das dauert dann stets eine Weile, bis meine Batterien wieder aufgeladen sind. 😉
Genossen: Jeden Augenblick meines Aufenthalts in Wien mit so viel schönen und interessanten Dingen.
Gewesen: Gar fleißig in Wien unterwegs. Laut Schrittezähler habe ich binnen knapp drei Tagen beinahe dreißig Kilometer zu Fuß zurückgelegt. Das ist ziemlich rekordverdächtig.
Getroffen: @Myriade. 😀
Gesucht: Ein kleines Mitbringsel für meine Schweinfurter Freundin.
Gefunden: Yepp. Ein filigranes, silbernes Teelicht-Karrussell mit klitzekleinen Schneekristallen.
Gelacht: Oh ja, sehr viel! 😀
Geweint: Nein.
Gewundert: Wieder mal über den Komfort und das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis der Wiener Westbahn, und warum wir so etwas hier in Deutschland nicht hinbekommen.
Gegessen: Unmengen! Unter anderem sehr fein in einem klitzekleinen persischen Lokal im Wiener Bezirk Meidling. Und die weltbesten belegten Schnittchen von Tresznjewski. Und jeden Morgen habe ich im Hotel das vorzügliche Frühstücksbufett herzhaft und ausgiebig geplündert.
Genascht: Unter anderem einen Lippizzaner – nein, nein, nicht eines dieser bildschönen Pferde. 😉 Das süße Gebäck namens Lippizzaner ist eine Art Eclair, das mit herbwürzigem Apfelkompott und sehr feiner Buttercreme gefüllt ist. Heiße Maroni. Brot-Chips. Und echtes Wiener Nougat.
Getrunken: Einen Glüh-Dudler. Das ist ein erhitztes Gemisch aus Almdudler und Weißwein, mit etwas Orange verfeinert. Hat gut geschmeckt. Das werde ich demnächst bestimmt mal nachbauen.
Gehört:
Gegoogelt: Nach der Statistik, welche Landsleute in Europa am glücklichsten und zufriedensten sind. Es sind die Finnen, trotz ihrer unmittelbaren Nähe zu Russland. Österreich liegt im oberen Mittelfeld. Und die Deutschen auf dem drittletzten Platz. Was mich nicht im Geringsten wundert. Wenn man permanent überhöhte Ansprüche stellt, immer mehr haben will, stets unerschöpfliches Wachstum einfordert, das was man hat und was für einen getan wird, nicht mehr zu würdigen weiß, dann folgt die Unzufriedenheit auf dem Fuß.
Gelesen: Nichts Spezielles. Ich nehme mir zwar immer ein Buch mit, wenn ich auf Reisen gehe, bin aber abends dann stets so fix und fertig, dass ich keine Kraft mehr zum Lesen habe.
Gesehen: Den langersehnten ersten Spielabend der Darts-WM 24. Die nächsten zweieinhalb Wochen werden definitiv die Darts-Spiele im schönen Londoner Alexandra Palace – liebevoll Ally Pally genannt – meinen TV-Konsum bestimmen.
Gespielt/Gebastelt/Geschrieben: Probehalber das kleine Geschenk für meine Schweinfurter Freundin zusammengepfriemelt. Funktioniert. Und wieder mal Unmengen Wien-Fotos geknipst.
Getan: Geschaut, gestaunt, zugehört, entdeckt, viel gefreut und bewundert, und viel marschiert.
Gekauft: Ein kleines Weihnachtsgeschenk für G., eine große Ansichtskarte mit dem Motiv „Sondersitzung“ im Österreichischen Parlament für meine Badezimmertür, diverse Naschereien und Schmankerln.
Geschlafen: Wie ein Stein.
Geträumt: Heute hatte ich in den frühen Morgenstunden einen ziemlich skurrilen Traum. Ich war mit einem Ex- Arbeitskollegen auf einer bemerkenswerten Veranstaltung, einer Mischung aus Variete, Basar und Weihnachtsmarkt. Wir standen an einer Glühweinbude und bekamen mit, dass die zwei Jungs hinterm Tresen ziemlich aufgeregt waren. „Unsere Dragqueen ist ausgefallen, in einer halben Stunde soll ihr Auftritt sein, und wir finden keinen Ersatz!“ Die Beiden und mein Kollege musterten mich plötzlich intensiv. „Du machst das!“, sagten sie unisono zu mir. Ich protestierte vehement, doch im Nullkommanix hatten die Drei mich in ein hautenges, goldenes, knöchellanges Etuikleid gezwängt, eine turmhohe platinblonde Perücke aufgesetzt und mindestens ein Kilo Make Up samt enorm lästiger, überlanger, künstlicher Wimpern ins Gesicht geklatscht. Ich bräuchte nur auf Highheels durch die Menge zu stöckeln, die Leute witzig anzumachen und am Schluss auf der Bühne einen uralten Zarah-Leander-Song trällern. Zwei fesche Jungs stützten mich links und rechts. Wir bahnten uns den Weg durch’s Publikum. Allmählich fand ich Gefallen an meiner Rolle. Wir ondulierten auf die grell beleuchtete Bühne zu, ein Spot umfing mich und blendete mich – und dann wurde ich wach…
Geplant: Faulenzen, ein bisschen Einkaufen, und Bilder bearbeiten, sowie Bloggen.
Fazit: Eine Woche wie ein schönes Weihnachtsgeschenk. Trotz einiger Missklänge seitens meiner Landsleute.
… Ich wünsche euch einen geruhsamen und entspannten dritten Adventssonntag. Bleibt bzw. werdet gesund, habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben…
… wird seit sehr vielen Jahren schon ausgesprochen intensiv von mir gepflegt und gehört zu meinen absoluten Lieblingsbeschäftigungen… 😉
… Ich wünsche euch eine gute und möglichst unbeschwerte neue Woche! Und praktiziert wenn möglich ruhig ein bisschen Hurkle-durkle, das ist gut für Leib und Seele und macht glücklich… 😉
Geärgert: Nicht wirklich. Ich bin nur etwas frustriert, dass Tom Hanks‘ großartige Multimedia-Show „The Moonwalkers“ in London nur bis zum 21. April gezeigt wird – und ich erst am 24. April dort ankommen werde. Aber vielleicht wird das Spektakel ja verlängert.
Gefreut: Schon seit Tagen habe ich große Vorfreude auf meine kleine Winterreise nächste Woche nach Wien.
Gedacht: So schön der viele Schnee auch gewesen ist, bin ich jetzt doch sehr froh darüber, dass die Gehwege endlich wieder geräumt sind.
Gefragt: Was für Schmankerln ich für meinen Gast am nächsten Wochenende noch einkaufen sollte.
Genervt: Zum schrillionsten Male die vorwiegend jungen Leute, die mit den Händen in den Hosentaschen reglos, ohne zu helfen, zusehen, wie ich mich beim Ein- und Aussteigen in den Bus mit dem vollgepackten Rollator abschinde.
Gefühlt: Positiv: Dass ich bei meinem Wohnungsgroßputz Stückchen für Stückchen vorankomme. Negativ: Ich hasse Putzen!
Gelitten: Beim Säubern meiner endlosen Bücherregale habe ich mir ein wenig die linke Schulter verzogen. Aber zum Glück gibt es Wärmflaschen und Ibup.rofen.
Genossen: Den Ausblick aus meinen frisch geputzten Fenstern. 😉
Gewesen: Schnee- und Eisglätte haben letzte Woche meinen Radius sehr eingeschränkt. Ich bin nur kurz bei der nahen Hausärztin, in der Stadtbib. und ein wenig Einkaufen gewesen.
Getroffen: Niemand. Zur Zeit scheinen alle Leut‘ sehr geschäftig stets aus dem Haus zu sein.
Gesucht: Ein kleines Tannenzweiglein – ich kauf mir doch keinen riesigen Ast, wenn ich lediglich einen kleinen Zweig für ein schlichtes Gesteck auf meinem Wohnzimmertisch brauche.
Gefunden: Kein kleines Tannenzweiglein. Ich glaube, ich muss mal mit einer kräftigen Schere einen kurzen Abstecher in den Englischen Garten machen. 😉
Gelacht: Unter anderem über Dennis Kaufs Kubicki-Song in der Satiresendung Extra 3.
Geweint: Hach, ja… Ich habe mir zum schrillionsten Mal „E-Mail für Dich“ angesehen. Und da gibt es zwei Szenen, bei denen muss ich immer noch heulen wie ein Schlosshund. 😉
Gewundert: Darüber, dass die meisten jungen Leute trotz permanenter Warnungen vor Schnee und Eisglätte keine festen Winterschuhe tragen, sondern nach wie vor Sneakers oder leichte Laufschuhe.
Gegessen: Mal wieder einen sehr guten Rum-Fort-Eintopf (Steht rum, muss fort 😉 ). Spinat mit Salzkartoffeln und mindestens zwei Spiegeleiern – eines meiner Lieblingsessen seit Kindertagen.
Genascht: Plätzchenteig, Schokoladen- und Butterplätzchen.
Getrunken: Das Übliche – Tee, Wasser, Säfte, meinen Lieblingsrotwein.
Gehört: Ausschnitte aus dem neuesten Album von Peter Gabriel. Hört sich gut an!
Gegoogelt: Nach den von der Stiftung Warentest für „Gut“ befundenen weichen Kontaktlinsen.
Gelesen: Den 12. Band der kanadischen Krimireihe über den brillianten Mordermittler Armand Gamache.
Gesehen: Zum schrillionsten Male „E-Mail für Dich“. Und eine sehr interessante Doku auf arte über Demokratie und Mitbestimmung im Tierreich. Das haben nicht wir Menschlein erfunden, oh, nein! Das gibt es in der Fauna schon seit Urzeiten! Und im Gegensatz zu uns angeblich intelligenten Zweibeiner:innen funktionieren Demokratie und Mitbestimmung in der Tierwelt reibungslos!
Gespielt/Gebastelt/Geschrieben: Ich habe wieder mal Plätzchen gebacken. Ich glaube, ich bin zur Zeit im Backwahn. 😀
Getan: Meinen äußerst gründlichen Wohnungsputz fortgeführt. Wegen des Muskelschwunds sind Putzen, Fegen, Wischen etc. so anstrengend, dass ich das höchstens eine Stunde am Tag durchhalten kann. Und dann kommt da natürlich auch noch ein gerüttelt Maß an Unlust hinzu. 😉
Gekauft: Medikamente, Lebensmittel.
Geschlafen: Recht gut.
Geträumt: Wieder mal viel wirres und lebhaftes Zeug. Leider kann ich mich auch diesmal an keinen speziellen Traum erinnern.
Geschenkt (bekommen): Nach der aufregenden und sehr stressigen vorigen Woche endlich wieder friedliche Tage.
Geplant: Morgen endlich, endlich den Großputz beenden, dann drei Tage nach Wien fahren, und am Wochenende mit meinem Besuch aus Schweinfurt das Tollwood-Festival und diverse Weihnachtsmärkte besuchen.
Fazit: Obwohl wegen der Witterungsverhältnisse mein Radius eine Weile erheblich eingeschränkt gewesen ist, bin ich doch recht zufrieden mit der vergangenen Woche.
… Ich wünsche euch einen wundervollen und geruhsamen zweiten Adventssonntag!…
… Da es hier in München seit dem Wochenende bitterlich kalt ist, halten sich die Schneemassen in der Stadt. Das sieht sehr malerisch aus, und sogar profane Dinge wie Fahrräder wirken dank der flauschigen weißen Hauben bezaubernd. Aber noch immer sind die Räumdienste der mehr als üppigen schneeigen Pracht in den Straßen und auf den Fußwegen nicht Herr geworden. Es hat zwischen vergangenem Freitag Mittag und Samstag Abend hier so viel geschneit wie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor über hundert Jahren nicht. Der kurze Weg zum Zahnarzt heute Früh ist schon ein kleines Abenteuer gewesen, obwohl ich sehr vorsichtig unterwegs gewesen und beizeiten losgetrippelt bin. Auf den allwöchentlichen „Kurzurlaub“ im Lieblings-Discounter habe ich dann wohlweislich verzichtet. Vielleicht sind ja morgen die Bürgersteige nicht mehr so gefährlich vereist und verschneit. Und vielleicht hat sich bis morgen auch der öffentliche Nahverkehr wieder halbwegs eingependelt…
… Ich wünsche euch eine möglichst unbeschwerte und gute neue Woche! Gebt auf euch acht!…
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