… Blick vom ausgesprochen futuristisch und kühn konstruierten Bau der BMW-Welt München zum Olympiaturm. Da hat es mich, inspiriert von der ungewöhnlichen Architektur, sehr gereizt, mal eine etwas andere Bildbearbeitung auszuprobieren. – Sollte ich vielleicht öfter machen, ausgetretene Pfade zu verlassen und Neues, Ungewohntes zu wagen… 😉
… In die Mediathek hochgeladen habe ich diese Aufnahme am 21.10.2018…
… Heute überwiegend in bayrischer Mundart mit teilweiser Übersetzung… 😀
… Dreck – legal – Kunde – das sind diesmal jene drei Begriffe, welche ich im WWW aufgeschnappt habe, und die in ein Drabble, eine Kurz-Kurz-Kurz-Geschichte von genau einhundert Worten, eingebaut werden sollen… 😉
Simon Brandtner, weißbeschopfter Kaufladenbesitzer im Örtchen Meierskirch, stand naserümpfend vor dem nach Rotwein stinkenden Scherbenhaufen und nickte seinem „Stift“ (Lehrling) zu. „Und? Was is passiert?“ – „Der Bürgermoasta Gstettner is in den Laden gschossn und hat wia a Wuida (Wilder) plärrt (geschrien), dass er Eahna ozoagn werd, weil des ned legal is, so an zsammpanschten Dreck an anständign Kunden anzudrehn. Dann hab i gsagt, er soll se ned a so aufführn wia a Steign (Kiste) voller narrischer Affn. Und dann hat er die Weinflaschn aufn Bodn gschmissn und gmoant, dass er uns Zwoa ozoagn werd.“ – „Der spinnt doch, der Gstettner.“
… Da könnte es vielleicht eine Fortsetzung geben, je nachdem, wie die nächsten Worte lauten werden… 😉
Gefreut: Dass ich bezüglich zweier Behördenangelegenheiten wider Erwarten im Nullkommanix positive Rückmeldungen erhalten habe. – Über einen sehr schönen Spaziergang durch den Englischen Garten. – Über einen kleinen Geldsegen. – Und natürlich auch darüber, dass Frau R. und ich am Montag wieder viel Kurzweil miteinander hatten.
Geärgert: Darüber dass ich mir am Freitag den Magen verdorben hatte, die Nacht großenteils in meiner „Porzellanabteilung“ verbringen musste und danach schlimm in den Seilen hing. Dabei hatte ich geplant gehabt, mir die Parade zum 150.ten Trambahn-Jubiläum anzusehen. Aber ich hatte nicht viel verpasst, es gab lediglich einige historische Zuggarnituren, drei alte Linienbusse und ein paar hochmoderner Trambahnen zu sehen.
Gedacht: Dass für die „cdu“/“csu“ Rot-Rot-Grün in Berlin und vielleicht auch Meck-Pomm anscheinend eine weitaus größere Bedrohung darzustellen scheint als eine AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt. Hättet ihr eine bessere und vor allen Dingen sozialere Politik für den Großteil der Bürger:innen gemacht, dann wäre es nicht so weit gekommen! Und hat man da bei den Unchristlichen und Unsozialen Undemokraten vielleicht Angst davor, dass es mit den Stimmen von Berlin und Mecklenburg-Vorpommern in Bälde im Bundesrat für die Prüfung eines AfD-Verbotsverfahrens reichen könne?
Gefragt: Ja, wat denn nu, Fritze? Halb voll oder halb leer? 🤣
Gewundert: Mal wieder darüber, was für sonderbare Individuen im Internet doch ihr Wesen und Unwesen treiben.
Gelitten: An so was wie einer Lebensmittelvergiftung. Von Freitag Nacht bis Sonntag Abend hing ich ziemlich schlimm in den Seilen.
Genervt: Von den „Schwarzen“ mal wieder. Leute, wenn ich mir die Partei- und Regierungsprogramme von Rot-Rot-Grün versus AfD so ansehe, dann sitzt der Feind und Zerstörer unserer Demokratie definitiv aber so was von rechts und nicht links!
Gewesen: Großeinkauf im Discounter meines Vertrauens, beim Physiotherapeuten, im Englischen Garten, ein wenig im Viertel unterwegs.
Getroffen: Die Frau R. mal wieder, und eine Nachbarin, die ich seit ewigen Zeiten nicht mehr gesehen habe. Ich habe mich über unser Wiedersehen sehr gefreut.
Gesucht: Einen Ohropax-Stöpsel, den ich geistesabwesend irgendwie vom Nachtkästchen gefegt hatte.
Gefunden: Nein, der hat sich wohl ganz weit unters Bett verkrümelt, da, wo ich beim besten Willen nicht mehr hinkomme.
Gegessen: Gar feinen und würzigen Ofenkäse mit Baguette – jetzt ist endlich wieder richtig Ofenkäse-, Eintopf- und Auflaufzeit. 😉 Eine fangfrische Forelle aus dem Kochelsee. Hühnerbrustfilet gebraten mit Nudeln und Chicoree-Orangen-Salat. Rahmchampignons mit Nudeln – die Schwammerl haben mir, so vermute ich sehr, dann diese Magen-Darm-Verstimmung beschert. Haferschleimsuppe, Grießbrei und Rührei, Knäckebrot mit Frischkäse, um das Gekröse zu beruhigen.
Getrunken: Tee, Wasser, Orangensaft. Und einen württembergischen Rotwein, den ich im Discounter meines Vertrauens erspäht hatte und probieren wollte. Igitt, was war das für eine Plörre! Sozusagen eine unerträgliche Beleidigung meiner Geschmackspapillen! Mein Fazit nach nur wenigen Schlucken: Rubinrotes Zuckerwasser mit minimalen Spuren von vergorenem Traubensaft. Den größten Teil der Flasche habe ich in den Ausguß entsorgt.
Genascht: Ein paar Stückchen Bitterschokolade mit Mousse au Chocolate.
Gelacht: Über die Blaunen. Lang, laut und voller Schadenfreude. Im niedersächsischen Cloppenburg hat die AfD bei der Stadtratswahl am 13. September 22,29 % der Stimmen geholt. Das wären eigentlich neun Sitze von achtunddreißig im Stadtrat. Und damit wären sie die zweitstärkste Kraft hinter der „cdu“. Doch die Blaunen haben für diese neun Sitze lediglich fünf Kandidat:innen aufgestellt. Deshalb verfallen vier Sitze, und der Stadtrat zählt nunmehr lediglich vierunddreißig Mitglieder. Doch die AfD hat es in Cloppenburg tatsächlich geschafft, sich noch mehr zu dezimieren. Ein Ratsmitglied der Blaunen erhielt wie alle anderen auch das Schreiben mit der Aufforderung, die Wahl anzunehmen oder abzulehnen. Der gute Mann machte sein Kreuzerl in dem kurzen Formular bei „Ich lehne die Wahl ab“ und zieht somit nicht ins Rathaus ein. 😂 😂 😂
Gehört: Das ist auch nach siebzig Jahren immer noch hin- und mitreißende Gute-Laune-Musik, mit keinem Geringerem als dem herausragenden, legendären, wundervollen „Satchmo“ Louis Armstrong:
Gesehen: Und da musste ich mir dann doch sogleich nach dem Anhören den Streifen „High Society“ zum x-ten Male zu Gemüte führen. Es ist eine bezaubernde, leichtfüßig inszenierte Komödie mit gar feinen Gags, einer erlesenen Riege einstmaliger Weltstars, viel Glamour, Luxus und einer herrlich swingenden Filmmusik aus der Feder des legendären Komponisten Cole Porter. Genau das Richtige, um sich zu entspannen und bei guter Laune Fünfe grade sein zu lassen.
Gelesen: Nach wie vor die Biographie über Salvador Allende, eine interessante und gut geschriebene, sehr detaillierte Lektüre. Und immer noch „Der Astronaut“.
Gelernt: Faszinierendes über den Goldenen Schnitt in der Terra-X-Folge Codes der Natur.
Gekauft: Nix Besonderes, was Frau halt so zum Leben braucht.
Gewerkelt: Nur vereinzelte Stichpunkte für eine neue kleine Geschichte erstellt.
Geschlafen: Überwiegend gut, mit Ausnahme von Freitag auf Samstag.
Geträumt: Wie immer bunt und lebhaft. Nur leider kann ich mich schon wieder an keinen einzigen Traum erinnern.
Geplant: Dienstag und Freitag geht’s wieder zur Krankengymnastik – ich freue mich schon! Und natürlich werde ich wie üblich eine kleine Runde über den nahen Bauernmarkt drehen. Ansonsten ist leben und leben lassen vorgesehen.
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Ich wünsche euch allen einen möglichst stressfreien Wochenstart! Habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben und bleibt bzw. werdet gesund! 🙂
Gefreut: Über eine im Großen und Ganzen gute und unbeschwerte Woche. – Darüber, dass ich die Protein-Shakes inzwischen gut vertrage, nachdem ich herausgefunden habe, dass ich laktoseintolerant bin. Jetzt nehme ich am Morgen eine kleine Laktase-Tablette ein und habe keine Probleme mehr. – Darüber, dass mir die Umstellung auf eine überwiegend eiweißbasierte Ernährung und die tägliche Einnahme von Kreatin gut tun, nicht nur körperlich, auch in der Denkbirne werde ich von Tag zu Tag wieder fitter. Sogar meine schreiberische Kreativität erwacht zu meiner großen Freude allmählich aus ihrem sehr langen Tiefschlaf. – Über ein interessantes und aufschlußreiches Treffen mit einer Blogleserin, und unseren Spaziergang durch den schönen Alten Nördlichen Friedhof.
Geärgert: Ach, herrjeh, was bin ich dumm gewesen, mir zwei Jahre lang keine Krankengymnastik verschreiben zu lassen!
Gedacht: Hut ab, Bayrische Motorenwerke! Die haben vor kurzem das Leasingangebot für den Dienstwagen von Sachsen-Anhalts Landtagspräsidenten Rausch zurückgezogen. Die Blaunen sind darüber natürlich not amused und reagierten mit ganz viel Mimimi. Man fragt jetzt beim Musk an, ob der eine Limousine zur Verfügung stellen würde. Die AfD bettelt darum, ein E-Auto nutzen zu dürfen, ist das nicht herrlich grotesk! 🤣
Und Hut ab, Frau Schwesig! Als sie neulich in Berlin weilte, erhielt sie viel Zuspruch und Anerkennung nicht nur aus den Reihen der SPD. Aber nicht vom Fritze. Augenzeugen zufolge kanzelte der sie sehr barsch und ungehalten wegen ihres Wahlkampfs ab. Frau Schwesig konterte: „Wenn Sie mir etwas zu sagen haben, dann vereinbaren Sie einen Termin.“, wandte sich um und schritt von dannen. Diese kleine Episode zeigt sehr deutlich, welche Atmosphäre rund um den Zweite-Wahl-Kanzler herrscht. Wenn es nach einem Koalitionstreffen mal wieder wie üblich heisst, dass die Stimmung sehr gut und entspannt und die Gespräche sehr konstruktiv waren, sollten wir dem keinen Glauben mehr schenken.
Gefragt: Muss ich wirklich jedesmal ein PDF-Formular ausdrucken und händisch ausfüllen, und danach einscannen, oder geht das weitaus einfacher auch am PC? – Natürlich geht das, wie ich ziemlich schnell im WWW herausgefunden und dann auch gleich angewandt habe.
Gewundert: Geschockt trifft es eher – über die Höhe der Zuzahlung zu 36 Einheiten Neurologische Krankengymnastik.
Gelitten: Nach meiner ersten Einheit Krankengymnastik wäre ich am liebsten auf allen Vieren aus der Praxis gekrochen, so hat mich der Therapeut durchgewalkt.
Genervt: Davon, dass mir jemand mehrmals ins Wort gefallen ist. Ich hasse diese Unsitte!
Gewesen: Im Alten Nördlichen Friedhof, in der Physiotherapie-Praxis, auf dem kleinen Bauernmarkt am Josefsplatz, im Drogeriemarkt, im Discounter meines Vertrauens, auf der Prüf!-Demo am Geschwister-Scholl-Platz.
Getroffen: Dank der Wissbegierde der Blogleserin, die mich am Montag besucht hat, einen interessanten jungen Mann, der an mehreren Tagen in der Woche im Alten Nördlichen Friedhof ein riesiges Foto zur Schau stellt, und den ich schon öfters mal ansprechen wollte, mich aber bislang nicht recht getraut habe.
Gesucht: Am Sonntag Morgen meine Brille. Die lag nicht wie gewohnt auf dem Nachtkästchen.
Gefunden: Yepp. Ich muss sie wohl im Schlaf zu Boden gefegt haben.
Gegessen: Fangfrische Forelle, Hühnerbrust gebraten mit Nudeln und Chicoree-Orangensalat mit Joghurtdressing. Einen Apfel-Quark-Auflauf. Matjesfilet mit Kartoffeln. Müsli und den gewohnten Berg an Obst und frischem Gemüse.
Getrunken: Tee, Wasser, Orangensaft. Und einige Male zum Obst-Nachtisch ein Glaserl gar herrlich mundenden Portwein.
Genascht: Nix! Die gesteigerte Zufuhr von Eiweiß macht so schön satt, dass ich meistens gar keine Lust auf Naschereien habe.
Gelacht: Aber ja! Immer gerne, und diese Woche vor allem über die Dienstwagen-Posse der Blaunen! 🤣
Geweint: Nein.
Gehört: Mit ein Grund, warum ich des Öfteren auf Demos und Kundgebungen gegen Rechts zu finden bin ist, dass man dort bisweilen gratis sehr feine Musik von namhaften Interpret:innen und Bands hören kann. Den krönenden Abschluss der „Prüf!“-Demo am Samstag bildete ein Auftritt der bayrischen Kultband Dreiviertelblut, und es dauerte nur Augenblicke, bis wir allesamt voller Begeisterung trotz strömendem Regen das lodernde Feuer in der Brust verspürten, von dem im wohl berühmtesten Song der Musikgruppe „Deifidanz“ (Teufelstanz) die Rede ist:
Gelesen: Zu schmökern angefangen habe ich eine Biografie von Salvador Allende. – Und neulich ist mir irgendwie beim Betrachten meiner Büchersammlung Andy Weirs „Der Astronaut“ in die Hände gefallen und ich dachte mir, dass ich diesen genialen Sci-Fi-Roman auch mal wieder lesen könnte. Dieses Buch erweist sich auch bei der zweiten Lektüre als absolut fesselnd.
Gesehen: Interessante RoadTrips entlang des riesigen Huronsees und durch die Berg- und Fjordwelt Norwegens, ein Darts-Turnier – so allmählich kehrt zumindest teilweise die frühere Begeisterung wieder zurück. Und ein paar Folgen von Christopher Clarks Welten Saga. Ich mag diesen australischen Historiker und seine Art, Geschichte lebendig und verständlich zu erklären sehr.
Gelernt: Wie unterschiedlich die Menschen Gestalten, Pflanzen, Tiere, Fabelwesen etc. in ein riesiges Foto hinein interpretieren, das an sich nichts weiter zeigt als sich kräuselndes Wasser über einem steinigen Untergrund. Dieses übermannshohe Bild wird an mehreren Tagen pro Woche von einem ehemaligen Profi-Fotografen im Alten Nördlichen Friedhof ausgestellt. Aus den Interpretationen der Betrachter:innen entwickeln sich dann oft ausgesprochen interessante und auch tiefgründige Gespräche.
Gekauft: Was Frau so zum Leben braucht.
Gewerkelt: Nix.
Geschlafen: Meistens gut.
Geträumt: Wie immer bunt und lebhaft.
Geplant: Heute kommt die Frau R., um Klarschiff in meiner Bude zu machen und mit mir den Großeinkauf beim nahen Discounter zu erledigen. Am Dienstag habe ich wieder Physiotherapie und anschließend möchte ich die gewohnte kleine Tour über den Bauernmarkt unternehmen. Und am Samstag will ich mir die große Parade anlässlich des 150jährigen Jubiläums der Münchner Trambahn anschauen, und natürlich ausgiebig dabei fotografieren. 😉 Und ansonsten leben und leben lassen.
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Kommt gut in die neue Woche. Habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben, und bleibt bzw. werdet gesund.
… Es wird sich häufig darüber beschwert, dass man heutzutage einander nicht mehr zuhören würde. Leider völlig zu Recht. Und nicht nur das. Auch die hässliche Unsitte, anderen ins Wort zu fallen, feiert gar fröhliche Urständ‘. Das Zuhören und das Ausreden lassen gehen meiner Meinung nach Hand in Hand. Wenn man Gesprächspartner:innen wiederholt das Wort abschneidet, hat man im Grunde genommen nicht viel Interesse an deren Ausführungen. Man will seine Dominanz geltend machen und der anderen Person die Richtung aufzwingen, die das Gespräch nehmen soll. Es ist ein in der Regel unbewusst in Szene gesetztes Machtspielchen. Eine Unterhaltung auf gleicher Augenhöhe kann auf diese Weise nicht stattfinden, wenn man immer wieder das unterbindet, was der/die Gesprächspartner:in artikulieren möchte. Das ist respektlos und auch herabwürdigend. So wird eine verbale Interaktion zum frustrierenden, kräftezehrenden, einseitigen und oft vergeblichen Kampf…
… Seit Urzeiten ist bei vielen Völkern der Native Americans in den USA und Kanada der Redestab in Gebrauch. Wer dieses mit Federn, Perlen, Lederstreifen und Schnitzereien verzierte Symbol in den Händen hält, hat das Recht zu sprechen und darf dabei nicht unterbrochen werden, egal wie lange der Monolog dauert und egal welche Themen dabei zur Sprache kommen. So kann man in aller Ruhe und ohne Druck seine Gedanken, Eindrücke, Erlebnisse und Ansichten äußern. Wenn der/die Redner:in am Ende der Ausführungen angelangt ist, wird der Stab an die nächste Person weitergegeben, die sich zu Wort gemeldet hat. Diese sehr zivilisierte, rücksichtsvolle und respektvolle Art der Kommunikation sollten wir uns auch zu eigen machen…
… Und ein wenig geschieht das auch schon. Sowohl in manchen großen Unternehmen als auch in etlichen Kindergärten hat der Redestab mittlerweile Einzug gehalten. Dieser uralte Brauch der Native Americans entschärft Verhandlungen, gibt auch Schüchternen die Chance, gehört, verstanden und akzeptiert zu werden und verhindert aggressive Diskussionen, denn natürlich schaukelt sich bei den meisten die innere Wut immer mehr hoch, wenn einem häufig das Wort abgeschnitten wird. Zu empfehlen ist diese Art der Kommunikation natürlich auch für den privaten Bereich. Es muss kein Stab sein, ein Tuch, ein Schlüsselbund, ein kleines Kuscheltier z. B. erfüllen genau den selben Zweck. Wer diesen Gegenstand hat, darf reden, wie ihm der Schnabel gewachsen ist, und alle anderen haben unterdessen gefälligst die Klappe zu halten. Punkt…
… Ich persönlich habe mit Menschen, welche der Unsitte des Ins-Wort-fallens frönen, schon einige sehr schlechte Erfahrungen machen müssen. Man kann natürlich solche Personen darauf ansprechen und sie darum bitten, so etwas zu unterlassen, aber meiner Ansicht nach ist das nie von langer Dauer, das wirkt vielleicht eine Weile, und dann fallen sie leider, leider wieder in ihr altes Muster zurück. Mich mit so etwas auseinander zu setzen möchte ich mir für den vielleicht nur mehr kurzen Rest meines Lebens nicht mehr antun, meine Energie und meine Zeit sind mir dafür zu schade. Zum Glück gibt es in meiner Nachbarschaft eine Handvoll Mitmenschen, die eine gepflegte Unterhaltung, bei der man redet, zuhört und ausreden lässt, genauso zu schätzen wissen wie ich…
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… Habt ein schönes Wochenende mit viel Kurzweil und Erholung und möglichst guten Gesprächen, ihr Lieben!…
… Am 8. Oktober vor neun Jahren besah ich mir das Sea Life Aquarium in München nahe des Olympiazentrums. Dabei entstand auch dieses Bild eines sogenannten Gemeinen Oktopus. Damals hatte ich noch keine Ahnung, was das für faszinierende, hochintelligente und außergewöhnliche Wesen sind…
… Mittlerweile habe ich dank des Romans „Das Glück hat acht Arme“, einer ARD-Doku, des schönen Sachbuchs „Rendezvous mit einem Oktopus“ und viel Suchen im WWW einiges über diese wirbellosen Kopffüßler dazu gelernt, was mich ungemein beeindruckt und mich in Gedanken und Phantasie immer wieder beschäftigt. – Es gibt nach wie vor einen Oktopoden im Münchner Sea Life. Sein Name ist Otto, und er muss – wie alle Wesen seiner Art – schier ständig mit Aufgaben und Spielen beschäftigt und bei Laune gehalten werden. Ein „Rendezvous mit Otto“ steht nun ganz weit oben auf meiner To-Do-Liste… 😉
… Ganz einfach zwanglos dahin fabulierte Kurz-Kurz-Kurz-Geschichte mit genau einhundert Worten…
… Esel – glänzend – Warentrenner – das sind die drei Begriffe, die ich irgendwo im WWW aufgeschnappt habe, und die diese Woche in ein Drabble einzubauen sind…
… Hier meine Umsetzung:…
Patrick staunte nicht schlecht, dass sein jüngerer Bruder Bartholomäus, der notorische Langschläfer, bereits am Frühstückstisch saß, als er gähnend in die Wohnküche schlurfte. Er trompetete: „He, du Esel! Was machst du schon hier!“
„Selber Esel. Ich wollte mal in Ruhe frühstücken, ohne dass mir dein hässlicher Gesichtselfmeter den Appetit verdirbt.“
Patrick setzte ein übertrieben schiefes Grinsen auf und wischte sich eine glänzende Haarsträhne aus der Stirn. Er stutzte und deutete stirnrunzelnd auf die drei Warentrenner, die Bartholomäus’ Müslischüssel einrahmten.
„Was soll’n das.“
„Du machst dich immer so breit. Das hier ist allein mein Platz! Wollte ich nur mal deutlich machen!“
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… Ich wünsche euch einen guten und möglichst friedvollen Tag… 😉
Gefreut: Über einen sehr schönen Ausflug in die Berge am Dienstag. Und die wohltuende Wanderung mit einem guten alten Spezl um den zauberhaften Ferchensee. Über gute Gespräche über viele Themen.
Darüber, dass ich im Zug von Mittenwald zurück nach München eine Menge interessanter und netter Menschen kurz kennen lernen durfte.
Darüber, dass gestern die „Intersuff“ (Oktoberfest) zu Ende gegangen ist. Seitdem ich einige Male auf dem weltgrößten Volksfest gearbeitet habe, und dabei Vieles gesehen habe, was mich intensiv an der Intelligenz der Menschen zweifeln lässt, bin ich immer heilfroh, wenn dieses Spektakel wieder vorüber ist.
Geärgert: Am Dienstag mal wieder ausgiebig über die Deutsche Bahn. Auf den ca. 160 Kilometern nach Mittenwald und retour gab es insgesamt acht Langsamfahrstellen, eine Signalstörung, sechsmal Warten auf verspätete Gegenzüge und über eine Stunde Verspätung.
Gedacht: Deutschlands ewiger „cdu“-Jüngling Philipp am Thor hat genauso das Recht wie jeder andere Mensch, sich sein Büro nach seinem Gusto einzurichten, da hat kein Hahn danach zu krähen, und es gibt verdammt noch mal weitaus wichtigere Themen als ob der Typ einen Strandkorb auf seinem Balkon stehen hat oder nicht. Aber an dem üppigen Shitstorm, den er damit entfacht hat, ist er selber nicht ganz unschuldig, was muss er das auch gar eifrig in den (a)sozialen Netzwerken verbreiten und dabei schon etwas großkotzmäßig rüberkommen.
Gefragt: Die 131 Euro monatliche Unterstützung für Schwerbehinderte und Pflegebedürftige für eine Haushaltshilfe soll ja nun ab 2027 wegfallen. Laut Linnemann soll diese finanzielle Zuwendung durch „Beratungsangebote“ ersetzt werden. Wie wird das aussehen? Kommt dann jemand zu mir und gibt mir Tipps, wie ich mit dem Rollator bzw. im Rollstuhl am besten die Böden wische und staubsauge?
Gewundert: Über den regen Zuspruch meines Blogs durch Leser:innen aus China seit einigen Wochen. Im Schnitt habe ich derzeit ca. 500 Visits pro Tag, und gut zwei Drittel davon sind aus dem Reich der Mitte. Dabei werden täglich völlig unterschiedliche Blogposts angeklickt, die aktuellsten genauso wie ältere. Zuerst war ich sehr misstrauisch – vielleicht führen die rechtsdrehenden Exildeutschen in China ja etwas Übles im Schilde. Aber dem scheint wohl nicht zu sein. Mittlerweile erfreue ich mich an den neuen, eifrigen Leser:innen. Willkommen hier!
Gelitten: Nach der anfänglichen Euphorie stellt sich zusehends heraus, dass ich die zusätzliche Einnahme von Protein-Pulver nicht gut vertrage. Ich fühle mich danach stundenlang, als hätte ich einen Mühlstein im Bauch, und auch schlapp und ausgelaugt. Ich werde jetzt das Zeug auf ein Mindestmaß reduzieren und nur mehr das Kreatin täglich zu mir nehmen.
Genervt: Vom lauten Organ einer Frau meines Alters, die Dienstags am Bahnhof München-Pasing in den Zug Richtung Mittenwald stieg. Kaum saß sie, begann sie, ihre Umgebung zu beschallen: Dass sie so eine kleine Rente habe, sei die Schuld von der Merkel, weil die 2015 Millionen von Flüchtlingen ins Land geholt und mit Geld förmlich überhäuft hätte. Die ganzen Milliarden, die für die Corona-Maßnahmen draufgegangen seien, seien völlig unnötig zum Fenster rausgeworfen worden, sie habe vor zig Jahren schon Corona gehabt, und das sei völlig harmlos verlaufen. Und wenn in Deutschland Krankenschwestern Spritzen verabreichen dürften, wie das in anderen Ländern der Fall sei, dann hätte man in der Pandemie viel Geld sparen können (Krankenschwestern dürfen in D. auf Anordnung eines Arztes/einer Ärztin subkutane und intramuskuläre Injektionen verabreichen, wenn sie die entsprechende Qualifikation haben). In Garmisch-Partenkirchen stieg eine junge Muslima zu, setzte sich in Nähe der Quasselstrippe, und begann, mit gedämpfter Stimme zu telefonieren. Die olle Schrapnelle ätzte von da an permanent gegen diese Frau und wieder einmal ausgiebig gegen Flüchtlinge. Nachdem die Muslima ihr Telefonat beendet hatte, wurde sie von der Trulla mit laut quäkender Stimme angegangen, sie hätte sie mit ihrem Geschrei gestört. Und da platzte mir der Kragen. Ich machte ihr mit bedachtsam gewählten Worten sanft klar, dass sie selbst mit ihrem endlosen, überlauten Geschwurbel seit Pasing sehr unangenehm auffallen würde, und dass es ratsamer wäre, mal vor der eigenen Türe zu kehren, anstatt anklagend und verurteilend auf Andere zu zeigen. Danach herrschte für den Rest der Fahrt himmlische Ruhe.
Gewesen: Endlich mal wieder in den Bergen! Und auf den üblichen Runden durch’s Viertel. Und mit der Frau R. beim Großeinkauf im Lieblingsdiscounter.
Getroffen: Einen lieben alten Spezl. Und im Zug zurück nach München etliche interessante und sympathische Menschen.
Gesucht: Einen kleinen Trichter.
Gefunden: Yepp.
Gegessen: Kartoffelgratin, Spinat mit Kartoffeln und Spiegeleier, Rühreier mit Garnelen, Nudeln mit Rahmschwammerln, eine gar herrliche dicke Erbsensuppe mit Würstln im Gasthaus am Ferchensee. Müsli mit vielen Früchten und Walnüssen, zwei Avocados, und jede Menge frisches Obst und Gemüse.
Getrunken: Tee, Wasser, Orangensaft.
Genascht: Nix, da war ich ganz brav. 😉
Gelacht: Natürlich! 😀
Geweint: Nein.
Gehört: Diesen bemerkenswerten Song – wieder einmal Danke an @Herba für’s Darauf-aufmerksam-machen.
Gesehen: Ein paar Folgen „Chicago Med“. Einige schöne RoadTrips. Und nach langer Abstinenz mal wieder ein Darts-Turnier. War spannend und hat Spaß gemacht.
Und eine Reportage des RTL-Magazins „Life – Menschen, Momente, Geschichten“ über den ungeheuerlichen Missbrauch an jungen Frauen und ihren unehelichen Kindern in von Nonnen geführten irischen Kinderheimen. Allein auf dem Gelände des Mutter-Kind-Heims in der Kleinstadt Tuam wurden die in einem ehemaligen Abwassertank „entsorgten“ Leichen von fast 800 Babys und Kleinkindern entdeckt. Insgesamt sollen an die 7.000 Babys, junge Frauen und kleine Kinder zwischen 1922 und 1950 aufgrund von extremer Mangelernährung, Vernachlässigung und fehlender ärztlicher Behandlungen auf oft grausame Weise in diesen kirchlichen Einrichtungen verstorben sein. Tausende andere Kinder wurden ohne das Wissen und Einverständnis der Mütter und der Angehörigen an wohlhabende Familien im Ausland, überwiegend USA, verkauft. Hier der Link zur Doku: https://plus.rtl.de/suche?query=irlands+verlorene+kinder
Gelesen: Ich ackere zur Zeit erneut die Donnerstags-Mordclub-Bücher durch. Habe Einiges bei der Stadtbib. bestellt, aber aufgrund vieler Vorbestellungen zieht sich das wohl noch eine Weile hin, bevor ich zumindest eines der Bücher werde schmökern können.
Gelernt: Viel Interessantes über China in der Samstagsausgabe des TV-Magazins „Stadt-Land-Kunst“ auf arte. Besonders fasziniert hat mich der Beitrag über die Entstehung und Weiterentwicklung der chinesischen Schriftzeichen, sowie des Bildungssystems im Reich der Mitte. Es gibt in diesem riesigen Land nur ca. 3,26 % Analphabeten, im Vergleich dazu in Deutschland: ca. 12,1 %.
Gekauft: Was Frau so zum Leben braucht.
Gewerkelt: So gut wie nix! Ich wollte am Montag das Wohnzimmer stöbern und staubwischen, da nahm mir die Frau R. sanft den Wischlappen aus der Hand und meinte, das sei ihr Job, ich solle mich ausruhen, fernsehen oder lesen. 😀 Wenigstens meinen Laptop durfte ich absaugen und vorsichtig säubern!
Geschlafen: Überwiegend gut!
Geträumt: Wie immer viel, bunt und lebhaft.
Geplant: Heute nachmittag treffe ich eine interessante Dame, die seit einer Weile meinem Blog folgt. Dienstag und Donnerstag habe ich die ersten Termine meiner Neurologischen Krankengymnastik. Zwischendrin werde ich noch meinen Lieblings-Discounter heimsuchen. Und ansonsten leben und leben lassen.
…………………..
Kommt gut in die neue Woche, ihr Lieben! Habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben und bleibt bzw. werdet gesund… 🙂
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