… Während ich neulich mal wieder auf YouTube herumstöberte, entdeckte ich den Kanal vom Storchennest Kolbermoor. Nahe dieser Kleinstadt unweit von Rosenheim hatte man erst vor kurzem ein Storchennest aufgestellt. Unmittelbar nachdem die Live-Cam installiert und in Betrieb genommen worden war, fand sich auch schon ein Storch ein, ein wahrer Hüne an Gestalt, genannt Alex. Er prüfte ausgiebig das Nest und die Umgebung – in der Nähe befinden sich ein Bauernhof, Ackerland und eine große Wiese -, befand das, was ihm da angeboten wurde, für gut und ließ sich häuslich nieder. Nur einen Tag später flog ihm ein zierliches Weibchen zu – Kaira -, die neben ihm kaum größer als ein halbflügger Jungvogel wirkt. Die Beiden fackelten nicht lange, bereits zwei Tage nach vielen Paarungen, die zu Anfang nicht wirklich gelangen, weil Kaira das Gewicht ihres Partners im Stehen kaum stemmen konnte, kam am Montag spätabends das erste Ei, am Mittwoch abend folgte das zweite. Nun sind Kaira und Alex fleißig am Brüten, und wir sind schon gespannt, wie groß das Gelege werden wird…
… Der Kanal vom Storchennest Kolbermoor bietet aber nicht nur die Live-Übertragung von Kaira und Alex an, sondern man kann auch das Schicksal des Meisenpärchens Chipsi und Flips in ihrem Nistkasten beobachten. Chipsi hatte vor dreizehn Tagen sage und schreibe acht kleine Eierchen gelegt, und heute Nachmittag um 16:05 schlüpfte das erste Küken. Kaum hatte es seinen ersten Schnauferer getan, riss es auch schon die Futterluke gaaaaanz weit auf…
… Chipsi und ihr Erstling unmittelbar nach dem Schlupf. Die Meisenmama ist grade dabei, die Eierschalen zu vertilgen…
… Junior noch ganz allein inmitten der Eierschar…
… Innerhalb von eineinhalb Stunden gesellten sich drei Geschwisterchen dazu – mittlerweile, Stand 19:25, sind es insgesamt fünf Küken, die geschlüpft sind und ihre Eltern seitdem ordentlich auf Trab halten… 😉
… Wie nackerte Würmchen sehen sie noch aus, die winzigen Meislein…
… Papa Flips bringt Nachschub für die Küken und seine Liebste Chipsi…
Sämtliche Fotos sind Screenshots von der Live Cam des YouTube-Kanals Storchennest Kolbermoor.
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… Im Storchennest Freilassing könnte der erste Schlupf unmittelbar bevorstehen, zwei Eier haben bereits kleine Löcher und Risse. Es bleibt spannend, und neues Leben tritt zur Zeit allerorten mit so überschäumender und unbändiger Kraft in diese Welt, schreit, muht, piepst, wiehert, quiekt voller Übermut und Lebensdurst, wie schon seit Anbeginn der Welt, und doch immer wieder so faszinierend, bezaubernd und wunderschön! Das ist jedes Jahr aufs Neue große Freude pur!… 🙂
… Habt noch einen schönen Maienabend, ihr Lieben!…
… Wie stets vielen Dank an @Rina für diese immer schöne und interessante Blogaktion…
Gefreut: Darüber, dass sich am Mittwoch tatsächlich jemand vom Sozialamt gemeldet hat, der Mitte Mai meine Bude kurz besichtigen möchte und dann definitiv entscheiden wird, ob mir eine Putzhilfe zusteht. Er hat sich aber schon recht zuversichtlich angehört. Somit war die Ankündigung meines neuen Sachbearbeiters diesbezüglich doch nicht nur heiße Luft, wie ich leise befürchtet hatte.
Dass die Tage, bis im Freilassinger Storchenhorst die ersten Küken schlüpfen werden, nun schon an einer Hand abzuzählen sind. Und dass sich kurz nachdem bei Kolbermoor nahe Rosenheim ein Storchennest aufgestellt und wohnlich hergerichtet wurde, bereits ein sehr stattliches Männchen und ein kleines, zierliches Weiberl eingefunden haben und nun fleißig an den Vorbereitungen für eine Brut arbeiten. Und dass man auf dem YouTube-Kanal Storchennest-Kolbermoor nicht nur die Störche Keira und Alex live beobachten kann sondern auch das Meisenpaar Chipsi und Flips, das gerade auf acht Eiern brütet: https://www.youtube.com/watch?v=9XxZm5Bbev8
Geärgert: Wenn’s kommt, dann kommt’s geballt. Mir steht jetzt nicht nur die Rechnung der Zuzahlung für ein Teilgebiss ins Haus, sondern auch für einen neuen Fernseher. Nach immerhin vierzehn Jahren hat das alte Teil die Grätsche gemacht. Die Glotze ist zwar noch nicht ganz hinüber, aber sie braucht halt schon eine Ewigkeit, bis sie sich hochgefahren hat, und auch das Umschalten funktioniert mittlerweile nur mehr sehr schlecht. Und ich glaube nicht, dass eine Reparatur bei dem ollen Kasten noch möglich bzw. sinnvoll wäre.
Gedacht: Hat hoffnungsvoll ausgesehen, als sich der Trumpel und Selensky am Rande der Papst-Beerdigung quasi in trauter Zweisamkeit getroffen haben. Der Orangeman ist nun schlecht auf Zar Putin zu sprechen – aber in ein paar Tagen wird dieses widerliche Subjekt seine Meinung wieder ins Gegenteil verkehren und seine geradezu freundschaftlichen Beziehungen zum Putler weiter zum Nachsehen der Ukraine pflegen. So nach dem bei ihm sattsam bekannten Motto „Was schert mich mein Geschwätz von gestern!“…
Gefragt: Ob das neue TV-Gerät, das mir am Montag geliefert wird, auch wirklich so gut ist und sich so leicht einstellen lässt, wie zahlreiche Kritiken verheißen?
Gewundert: Über die alljährlich aufs Neue aus dem Kraut schießenden Initiativen gegen die Karfreitags-Ruhe. Deren Mitstreiter führen sich auf, als sei es geradezu lebensnotwendig, an 365 Tagen rund um die Uhr uneingeschränkt Party machen zu dürfen. Ich bin ganz sicher nicht katholisch, und auch mehr dem atheistischen Spektrum zuzurechnen, aber für so was habe ich kein Verständnis. Das kann doch nicht so schlimm sein, an nur drei Tagen im Jahr – Karfreitag, Volkstrauertag und Totensonntag – mal die Füße still zu halten!
Genervt: Von den nun wieder zahlreichen mit dröhnenden Motoren durch die Straße brausenden Cabrio-Fahrern. Für solche Angeber dürfte meinetwegen der Liter Sprit gerne mindestens zehn Euro kosten.
Gelitten: An Schlaflosigkeit von Freitag auf Samstag. Ursache war die rechte Mittelzehe, die unvermittelt recht heftig zu schmerzen begonnen hat. Samstag früh entdeckte ich die Ursache: Es war eine Kappe aus Hornhaut, die wohl auf einen Nerv drückte. Kaum war das Ding abgeschnippelt und -gefeilt, schon gab der Zeh wieder Ruhe.
Gewesen: Spazieren und Einkaufen.
Getroffen: Niemand Spezielles.
Gesucht: Man staune, diesmal habe ich weder etwas verloren oder verlegt!
Gefunden: In einem nahen Oxfam-Laden für ganz wenig Geld einen mit einem ganz zarten Blumenmuster bemalten Keramikkrug, ideal für Frühlings- und Sommersträuße.
Gelacht: Immer gerne!
Geweint: Nein.
Gegessen: Schnitzel natur mit Kartoffeln und Erbsen, einen Scheiterhaufen, Hähnchenschenkel mit Ruccola-Salat, Hühnerfrikassee, Lachsforellenfilet mit Kartoffeln und Erbsen, Müsli, viel frisches Obst und Gemüse.
Getrunken: Tee, Wasser, Orangensaft, zwei Glaserln Wein.
Gehört: Für mich ist Gerry Raffertys „Baker Street“ nach wie vor einer der besten Songs der Musikgeschichte! 😀
Gesehen: Darts Premier League – ich bin absolut kein Fan vom „Darts-Wunderkind“ Luke Littler, und kann mir stets ein gerüttelt Maß an Schadenfreude nicht verkneifen, wenn der Bursche eines auf den Deckel kriegt. 🙂
Einen Teil der Übertragung des Papst-Begräbnisses – und zwar die Fahrt des Sarges auf dem Papamobil vom Vatikan zur Kirche Santa Maria Maggiore quer durch die historische Altstadt Roms. Da ich schon einige Male in der Ewigen Stadt war, wurden da viele schöne Erinnerungen wach.
Ein paar Folgen „Bull“, „The Good Doctor“, „Chicago Med“ und einige Tier- und Naturdokus.
Gegoogelt: Nach einem Antrag auf Härtefall und Kostenübernahme meiner Krankenkasse. Nach TV-Geräten – ich glaube, ich habe da ein richtig schönes Schnäppchen gemacht.
Gelernt: Wie so oft nix Gscheits!
Ich lese grade: „Zu Besuch am rechten Rand“ – Warum die Menschen die AfD wählen von Sally Lisa Starken. Ein starkes Plädoyer für das miteinander Reden. Wobei ich noch ziemlich daran zweifle, dass mich die Autorin am Ende überzeugen wird. Denn sie hat schon in den ersten Kapiteln des Buches klar gestellt, dass es sehr viele AfD-Wähler:innen gibt, die es bewusst tolerieren, dass diese Partei in großen Teilen gesichert rechtsextrem ist. Und das ist für mich ein absolutes NoGo, mit solchen Leuten würde ich mich ganz sicher nicht auf Diskussionen einlassen.
Gespielt/Gebastelt/Geschrieben: Einige wenige Blogposts, ein paar Bilder bearbeitet, und endlich mal ein bisschen die Bude aufgeräumt und sauber gemacht. Montag vormittag wird der neue Fernseher geliefert, da will ich mich schließlich nicht als Bayerns schlechteste Hausfrau outen. 😉
Gekauft: Was Frau so zum Leben braucht.
Getan: Wieder mal sehr viel die Freilassinger Störche beobachtet, auch die in Kolbermoor, und auch das Meisenpärchen dort, spazieren gegangen, eingekauft, ein wenig geputzt und gestöbert, ein wenig fotografiert.
Geschenkt bekommen: Regen! Endlich, endlich Regen! Zumindest zwei Tage lang. Der war so bitter nötig hier! Nun ist die Luft schön sauber, das frische Grün so wundervoll, und es dürfte zumindest für die nächste Zeit ausreichend Nahrung für die Störche und ihren Nachwuchs vorhanden sein.
Geschlafen: Von Freitag auf Samstag hat mich eine schmerzende Zehe vom Schlafen abgehalten. Ansonsten gemischt, unruhig bis gut.
Geträumt: Ich kann mich leider an keinen Traum mehr erinnern.
Geplant: Am Montag vormittag kommt der neue Fernseher, da muss ich dann zuerst das Gerät, die Soundbar und den CD-Player vom Netz nehmen und dann all das und den TV-Stick wieder neu einrichten und verkabeln. Und am Dienstag habe ich einen Termin bei der Haarkünstlerin meines Vertrauens. Vielleicht mache ich danach noch einen Bummel über die Auer Maidult.
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Habt einen schönen und möglichst entspannten Sonntag, ihr Lieben!
… In Südostbayern gab es während der Karwoche ein paar ganz ordentliche Föhnstürme, die im Großen und Ganzen recht glimpflich verliefen – nur das Storchennest hoch über der Freilassinger Lokwelt kam nicht ganz ungeschoren davon. Heidi, Korbi und die sorgsam gehüteten fünf Eier blieben zum Glück unversehrt, nur der „Gartenzaun“, die aus ineinander verflochtenen und gewissenhaft arrangierten Zweigen und Ästen bestehende Barriere rund um die mit Heu und Stroh gepolsterte Nistmulde, trug einige Schäden davon…
… Was unsere zwei gefiederten Baumeister nach dem letzten Sturm am Karsamstag zu Höchstleistungen anspornte. Manchmal hatten die Beiden die Schnäbel so voll mit Geäst aller Art, dass das Fliegen und vor allem das Landen durchaus ein wenig ungelenk verlief… 😉
… Ostermontag Nacht bereitete Korbi uns ziemliche Sorgen. Er war um ca. 18:50 zur Futtersuche ausgeflogen. Normalerweise kehren die zwei Störche immer vor Einbruch der Dunkelheit zurück, doch diesmal war von Korbi auch nach Beginn der Finsternis weit und breit nichts zu sehen…
… Die Zeit schleppte sich quälend langsam dahin. Viele Freilassinger Storchenfans harrten im Live-Stream an den Bildschirmen aus. Es wurde Zehn, Elf, Mitternacht, immer noch kein Korbi im Nest. Auch bei mir wuchs von Minute zu Minute die Sorge um den schönen und liebenswerten Schreitvogel. Vor meinem inneren Auge sah ich ihn immer wieder gefangen in zähen Kunststoffschlingen, unfähig sich zu befreien, im Straßengraben, angefahren von einem Auto, nach dem Fressen vergifteter Beute vergeblich um sein Leben kämpfend. Oder aber dieser wahnsinnige Troll vom Samstag Abend hatte Ernst gemacht, Korbi eingefangen, gequält und geschlachtet… Ich versuchte, mich abzulenken und zur Ruhe zu kommen, aber diese Horrorszenarien kehrten immer wieder zurück…
… Dann – endlich! – kam kurz nach ein Uhr nachts die Entwarnung: Korbi war grade im Nest gelandet! Heidi schien sich so ihre Gedanken gemacht zu haben, denn der Empfang, den sie ihrem Partner bereitete, mutete ziemlich frostig an – kein liebevolles Klappern zur Begrüßung, sie ging seinen Zärtlichkeiten aus dem Weg, und lange Zeit weigerte sie sich standhaft, ihm den Platz auf dem Gelege zu überlassen. Ja, ich denke, auch Störche können schmollen… 😉
… Was der Grund für Korbis langes Ausbleiben gewesen sein mag, werden wir wohl nie erfahren. Meine Vermutung ist, dass er sich weiter als gewohnt auf der Nahrungssuche vom Nest entfernt hatte, und sich dann schwer mit dem Rückflug tat. Störche sind hervorragende Gleiter, die zum Fliegen überwiegend die Thermik nutzen. Und Aufwinde gibt es nachts nun mal so gut wie gar nicht. Sehen können Störche übrigens im Finstern sehr gut, und auch beeindruckend gut navigieren. Es heisst ja oft aus ornithologischen Fachkreisen, dass sie wie die meisten anderen Vögel das Magnetfeld der Erde nutzen würden, um sich zu orientieren…
… Jetzt hoffen wir mal, dass uns bis zum Schlüpfen der Küken – es dürfte in acht bis zehn Tagen damit losgehen! 🙂 – weitere Aufregungen erspart bleiben. Noch ein bisschen Zeit der Ruhe für uns und unsere beiden Störche, denn nach dem Schlupf wird es für Heidi, Korbi und alle Storchenfans eine geraume Weile schier ohne Unterlass rund gehen… 😉
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… Habt noch einen schönen und möglichst stressfreien Tag!…
… schritt ich bewundernd und mit frohem Herzen langsam dahin. Ab und an lösten sich in einem zarten frühlingsmilden Windhauch Blütenblätter und rieselten auf das ebenmäßige graue Pflaster des Wegs…
… Sie zählen für mich zu den schönsten Frühlingsboten, die blühenden Kirschbäume. Die Bilder sind am Samstag, 19.04.25, in der Schwabinger Agnesstraße entstanden…
… Ich wünsche euch schöne Osterfeiertage! Habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben, und bleibt bzw. werdet gesund…
… Das scheinen sich Heidi und Korbi in trautem Schweigen mitzuteilen, indem sie sich gegenseitig zärtlich das Brustgefieder glätten, während ein kapitaler Föhnsturm ihr Nest umbraust…
… Ich bin fest davon überzeugt, dass Tiere auch beseelte Wesen sind, begabt mit ihrer ganz eigenen Intelligenz, die der unsrigen bisweilen sogar überlegen ist, und genauso Liebe empfinden können wie wir Menschen…
… Die Brutzeit ist nun zur Hälfte vorüber. Voraussichtlich zwischen 02. und 04. Mai dürfte es mit dem Schlüpfen der Küken losgehen. In den Eiern haben sich bereits die Herzen – sie beginnen ab dem dritten Tag des Bebrütens zu schlagen -, die Blutgefäße, die Gehirne und Augen gebildet – sofern sie alle fünf befruchtet wurden. Nun formen sich aus den Gliedmaßenknospen allmählich die Flügel, Schnäbel und Füße. Noch ein paar Tage, und die Küken werden bereits wie richtige Vögel aussehen. Etwa eine Woche vor dem Schlüpfen werden sie die innere Eihülle durchstoßen und über die Lungen atmen…
… Immer wieder ist es in den seit meinem letzten Bericht vergangenen Tagen zu Belästigungen durch fremde Störche gekommen, allerdings nie zu heftigen und gewalttätigen Angriffen. Meist reichen Drohgebärden von Heidi und Korbi und warnendes Klappern, um die Störenfriede zu verscheuchen, in besonders hartnäckigen Fällen fliegt einer unserer beiden Störche den Ruhestörern hinterher, um sie zu vertreiben…
… Allerdings ist nicht jeder Angriff feindselig gemeint. Vor einigen Tagen näherte sich ein anscheinend noch ziemlich junges Storchenweibchen mit freundlichem Geklapper dem brütenden Korbi. Das Mädel hatte es wohl auf einen heißen Flirt abgesehen, und drehte ohne große Umstände ab, als „unser“ stattlicher Storchenmann keinerlei Anstalten machte, ihre Avancen zu erwidern…
… „Fremdgehen“ ist bei weiblichen Störchen bei weitem keine Ausnahme. Es gibt etliche, die es mit der „ehelichen Treue“ nicht so genau nehmen und einer handfesten Liebelei nicht abgeneigt sind. Auch Dreierbeziehungen können durchaus vorkommen. Männliche Störche hingegen sind ziemlich besitzergreifend und lassen vor allem zu Beginn einer Partnerschaft ihre Weiberln kaum aus den Augen…
… Charme-Offensive – aber Korbi lässt sich nicht verführen… 😉
… In regelmäßigen Abständen werden die fünf Eier von den Altvögeln ganz behutsam gewendet und die Streu wird aufgelockert. Mindestens einmal täglich wird Nachschub an „frischer Bettwäsche“ – Heu und Stroh vom nahen Pferdehof – herangeschafft und im Nest verbaut, wobei die Meinungen von Heidi und Korbi, wo welches Büschel zu liegen hat, oft weit auseinander gehen, und sich die Beiden zoffen wie ein altes Ehepaar… 😀
… Heute ist es wohl sehr heiß auf dem Nest hoch über dem Freilassinger Bahnhof. Korbi „schwitzt“, das heisst, er hat den Schnabel geöffnet und hechelt. Da Vögel keine Schweißdrüsen besitzen, ist dies die einzige Möglichkeit, sich etwas Kühlung zu verschaffen…
… Kommt gut und möglichst ohne Schwitzen durch den Tag, ihr Lieben!… 😉
… Wie stets vielen Dank an @puzzle für diese feine und manchmal auch herausfordernde Blogaktion…
Gebäude – chaotisch – bekommen – das sind die drei Begriffe, die es diesmal in einem Drabble, einer Kurz-Kurz-Kurz-Geschichte von nur einhundert Worten, einzubinden gilt…
… Hier mein bescheidener Beitrag:… 😉
Direktor Dr. Dr. Hinrichs stürmte mit zornesrotem Gesicht ins Büro seiner Sekretärin. „Es haben sich schon wieder zwei Menschen in unserem Behördengebäude verlaufen und sind erst nach Tagen völlig entkräftet aufgefunden worden!“ – „Ja, es ist sehr chaotisch hier.“, murmelte Frau Wengreich. Hinrichs funkelte sie unter zusammen gezogenen Brauen finster an. „Wir haben schon vor Monaten Wegweiser und Hinweisschilder bestellt. Die müssten wir doch längst bekommen haben!“ Frau Wengreich forschte eine Weile nach. „Die Bestellung konnte nicht übermittelt werden, weil es in der Druckerei keine Faxgeräte mehr gibt.“ – „Verdammte neumodische Digitalisierung! – Na, denen werd’ ich jetzt aber mal den Marsch blasen!“
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… Ich wünsche euch einen guten und entspannten Tag ohne Behördenprobleme… 😉
… habe ich am 14. April 2022 im Bayrischen Landgestüt Schwaiganger nahe Murnau aufgenommen…
… Was ich an kleinen, „frisch geschlüpften“ Pferdekindern so faszinierend und herzig finde ist, dass sie schon bald nach ihrer Geburt sehr geschickt mit ihren überlangen und spindeldürren Beinen zurecht kommen. Dieses hübsche Fohlen ist grade mal eine Woche alt, und wenn es ausgelassen und übermütig durch den Paddock galoppiert, dann wirbelt es sogar bereits eine kleine Staubwolke auf… 😉
… Vielen Dank an @puzzle für diese schöne Blogaktion, die mir beim Suchen nach geeigneten Bildern immer wieder sehr interessante „Tauchgänge“ in die Tiefen meines Archivs und meiner externen Festplatten beschert. Da kommt dann oft manches zutage, was schon längst meinen Erinnerungen entfleucht ist… 😉
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… Ich wünsche euch einen guten und möglichst stressfreien Start in die neue Woche!…
… Wie immer ein herzliches Dankeschön an @Rina für diese stets interessante und inspirierende Blogaktion…
Gefreut: Über die zahlreichen kleinen Frühlingswunder ringsum. Und darüber, dass im Münchner Nahverkehr immer häufiger Busse eingesetzt werden, die sich beim Öffnen der Türen automatisch absenken. So ist man als Schwerbehinderte nicht mehr vom guten Willen und Mitdenken der Busfahrer:innen abhängig.
Und natürlich auch darüber, dass die beiden Störche Heidi und Korbi wohlauf sind.
Geärgert: Darüber, dass der „Riverboat“-Moderator Matze Knop dem Talkshow-Gast Andreas Kieling permanent ins Wort fiel, als dieser über seine Erlebnisse mit Indiens letzten heimischen Löwen erzählen wollte. Moderator:in bedeutet nicht, dass man einen Freibrief hat, seine Gäste respektlos zu behandeln. Wenn man keinen Bock hat, einem berühmten Dokumentarfilmer zuzuhören, dann sollte man diesen erst gar nicht einladen.
Gedacht: Dass ich mein Amazon Prime Abo kündigen sollte. Mir nützt das nur wenig, weil ich mittlerweile lieber vor Ort einkaufe und Bücher fast ausschließlich bei Medimops bestelle, und ich ohnehin nicht so der große Film- und Serien-Junkie bin. Und es widerstrebt mir, dem Mr. Bezos mein Geld weiterhin in den Rachen zu stopfen.
Gefragt: Wo denn nach den eindeutig rechtsextremistischen Drohungen, aufgrund deren in Duisburg Schulen geschlossen wurden und ca. 18.000 Schüler:innen zuhause bleiben mussten, die Sondersendungen und „Brennpunkte“ bei ARD und ZDF und anderen TV-Sendern abgeblieben sind?
Gewundert: Hat der Söder wirklich geglaubt, wir durchschauen seine Wahlkrampflügen nicht? Jetzt rudert er auf einmal heftig zurück und behauptet bezüglich der Wiederinbetriebnahme der Atomkraftwerke genau das Gegenteil von dem, was er vor der Wahl verkündet hatte! Und so was soll ein Spitzenpolitiker sein! Zählt bei denen da oben das Lügen mittlerweile schon mehr als eine gewisse Kompetenz in menschlichen und fachlichen Dingen?
Genervt: Kaum sind die Mischbatterien in Küche und Bad repariert bzw. erneuert, fängt die am Waschbecken an zu tropfen. Jetzt werde ich wohl bis nach Ostern warten müssen, bis ein Handwerker kommt und eine neue Dichtung einsetzt.
Gelitten: Das Ziehen eines Backenzahns am Montag Nachmittag verlief komplizierter als geplant. Das hat mir schon zugesetzt.
Gewesen: Beim Einkaufen, beim Zahnarzt, im Alten Nördlichen Friedhof.
Getroffen: Meinen Zahnarzt und dessen nette Frau und die sympathische, aus Ungarn stammende Sprechstundenhilfe. Und eine Nachbarin, der ich grade so entwischt bin, bevor sie mir wieder mal mit den gleichen Stories wie schon seit fünfunddreißig Jahren das Ohr abkauen konnte. 😁
Gesucht: Nach Muskatnüssen in meiner Gewürzeschachtel.
Gefunden: Nein, musste Nachschub kaufen.
Gelacht: Yepp. Unter anderem über Heidi, die unabsichtlich ihrem Storchenmann Korbi Samstag vormittag einen solchen Stüber versetzte, dass dieser aus dem Nest purzelte. Er hat sich zum Glück sofort wieder gefangen und ist zurück geflattert. Und dabei hat er Heidi angerempelt – bestimmt auch ganz ohne Absicht. 😀
Geweint: Nein.
Gegessen: Hühnerfrikasse mit Reis, Fleischpflanzerln mit Kartoffeln und Erbsen, grünen Spargel auf thailändische Art mit Reis, mit Zimt, Kardamon und Honig gewürzten Couscous mit frischen Früchten statt Müsli mit Joghurt, weil man ja nach dem Zahnziehen ein paar Tage lang keine Milchprodukte zu sich nehmen soll.
Getrunken: Tee, Orangensaft, Wasser.
Genascht: Noch ein paar Loacker-Waffelschnittchen.
Gehört: Am Samstag Vormittag fuhr ein offenes Cabrio vorbei, aus dessen Stereoanlage dieser schöne und beschwingte Oldie klang:
Gesehen: Darts Premier League, einige Folgen „Bull“, „The Mentalist“, „New Amsterdam“ und „Chicago Med“.
Gegoogelt: Wieder mal sehr viel.
Gelernt: „Das Zuhören ist die stille Seele des Erzählens.“ Ein Zitat von Diane Foley, Mutter des im August 2014 vom IS hingerichteten Kriegsreporters Jim Foley. Diesen Satz sollte man all jene Menschen, die immer wieder gerne respektlos anderen ins Wort fallen, mindestens einhundert Mal auf eine Tafel schreiben lassen.
Ich lese grade: „Die Papierverschwörung“ von David Liss – allmählich nimmt die Geschichte Fahrt und Spannung auf.
„Der Weißstorch“ von Lorenz Heer – ganz viele Informationen über die schönen Schreitvögel in knappen, leicht verständlichen Texten und Diagrammen, und so hinreissende, teils doppelseitige Bilder!
„American Mother“ – Diane Foley, die Mutter des 2014 vom IS ermordeten US-Journalisten Jim Foley begegnet sieben Jahre nach dessen Tod einem seiner Entführer und mutmaßlichen Mörder, hält Rückschau auf das Leben ihres Sohnes und findet schließlich einen Weg zur Vergebung. Das Buch geht sehr unter die Haut!
Gespielt/Gebastelt/Geschrieben: Einige Blogposts, ein paar Fotos bearbeitet. Und wieder mal unter meinem großen Bücherregal im Wohnzimmer herumgepfriemelt. Zwei Wochen nachdem mir ein Zwei-Euro-Stück darunter gekullert ist, hat es einen Esslöffel dorthin verschlagen. Diesmal baue ich aber ganz sicher kein Regalbrett aus, um das Teil zu bergen!
Gekauft: Was Frau so zum Leben braucht.
Getan: Fleißig spazieren gegangen, und auch sehr fleißig gelesen, ansonsten nicht sonderlich viel. Mein Amazon Prime Abo gekündigt.
Geschenkt/bekommen: Wieder eine Woche voller kleiner Freuden und viel Futter für meine immer noch schier unermüdliche Wissbegierde.
Geschlafen: Recht gut!
Geträumt: Ich saß im Zug nach London. Eine Schaffnerin kam und ich hatte mein Ticket nicht bei mir. So musste ich mitsamt meines schweren Koffers aussteigen und fand mich inmitten einer schier gottverlassenen Berggegend wieder. Ein Bauer las mich mit seinem schweren Traktor auf und nahm mich mit in sein kleines Heimatdorf. Man feierte dort ein großes Fest, und ich wurde mit Speis und Trank sehr verwöhnt. Mitten in der Nacht fiel mir ein, dass ich ja nach London müsse. Man bestellte mir ein Taxi – weiß der Geier, wo das herkam! -, der Fahrer verlangte einen solch horrend hohen Preis, dass ich vor Entsetzen wach wurde. 😉
Geplant: Gar nichts. Vielleicht einen Einkehrschwung beim Discounter meines Vertrauens Samstag spätnachmittags, wenn die Osterschmankerln im Preis herabgesetzt werden und man schöne Schnäppchen machen kann.
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Habt einen schönen Sonntag, und am Montag einen guten und möglichst stressfreien Start in die neue Woche!
… Neulich spazierte ich mal wieder durch den kleinen nahen Friedhof, die Kamera griffbereit im Rollator-Körbchen. An einer Abzweigung des Hauptweges hörte ich es gar lieblich zwitschern und tirillieren. Gebannt blieb ich stehen und suchte angestrengt mit den Augen die Umgebung nach dem kleinen Sänger ab, ich tippte aufgrund der gehörten schönen Melodie auf eine Mönchsgrasmücke. Sorgsam forschte ich mit den Blicken im Geäst der hohen Bäume, wurde jedoch nicht fündig. – Und dann raschelte es in einem nahen Gebüsch, das nur wenige Armlängen von mir entfernt war, und das gesuchte Federviecherl huschte eifrig flügelschlagend davon…
… Verärgert packte ich die Kamera wieder ins Körbchen und marschierte weiter. Ist genauso wie mit dem Grünspecht, der irgendwo in der Umgebung des Friedhofs haust und dort immer auf Nahrungssuche zu gehen pflegt, und der mich seit Jahren mit einem hämischen lauten Lachen verspottend davonfliegt, wenn ich ihn endlich entdeckt habe und grade dabei bin, auf den Auslöser zu drücken. Aber eines Tages erwische ich das Biest, ich schwöre!… 🙂
… Als ich durch den Haupteingang den Friedhof wieder verließ, hörte ich erneut das Zwitschern der Mönchsgrasmücke. Und diesmal entdeckte ich sie recht schnell, sie ließ sich vom kühlen Wind ganz oben in einer Baumkrone sachte hin und her schaukeln. Vorsichtig hob ich die Kamera, fuhr das Teleobjektiv aus und visierte und knipste drauflos. Haha! Erwischt! Mit einem beseligten Grinsen spazierte ich zurück nach Hause, und manch einer, der mir auf meinem Weg entgegenkam, wird sich wohl gedacht haben: „Was hat die sich denn eingeworfen!“ 😉 Hätte man mich das gefragt, hätte ich zur Antwort gegeben: „Vögel beobachten, ihnen lauschen und sie zu fotografieren macht glücklich, probieren Sie’s mal aus.“… 😉
… Habt ein schönes und erholsames Frühlingswochenende! Habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben, und bleibt bzw. werdet gesund!…
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