… treiben zur Zeit auf dem See im Olympiapark. Und obwohl es am Freitag Nachmittag sehr, sehr heiß war, hatten meine Knipse und ich und die G. viel Freude mit diesen Dingern…
… Ich wünsche euch ein schönes und entspanntes Wochenende! Wenn man den Wetterfröschen glauben darf, dann haben wir die letzte Hitzewelle dieses Sommers bald überstanden!…
… die Puppendoktorin, wie sie sich im Alkoven ihres kleinen Ladens Die Puppenstube an der Ecke Luisen-/Schellingstraße behutsam, liebevoll und mit großem Können einer Patient:in annimmt… 😉
… Wieviel Zeit ich während der vergangenen fast vierzig Jahre staunend und träumend vor den Schaufenstern der Puppenstube schon verbracht habe, kann ich gar nicht schätzen – es dürften insgesamt aber schon etliche Stunden gewesen sein. Und immer wieder nehme ich mir vor, demnächst endlich einmal mit der großen Knipse dort halt zu machen, um die herrlichen Auslagen zu fotografieren – und immer wieder vergesse ich darauf… 😉
… Mittwochs, donnerstags und freitags sitzt die Puppendoktorin Gertraud Stadler in ihrem Laden und kuriert die Wehwehchen von lieb gewonnenen Stofftieren bis zu edlen Porzellanpuppen, wobei Hundebisse zu den schwersten Fällen gehören. Sie macht sogar Hausbesuche, wenn hochbetagte Kund:innen ihre Lieblinge nicht selbst in die Puppenstube bringen können und versorgt auch Patient:innen, die per Paketpost zu ihr kommen. Was sie nicht im Laden restaurieren kann nimmt sie nach Hause in ihre kleine Werkstatt mit. Dort zerlegt sie unter vielem anderem behutsam auch Marionetten, denn bisweilen finden sich Motten darin, entwirft aus ihrem schier unerschöpflichen Fundus an Stoffen, Spitze und Knöpfen neue Gewänder, die den Originalen ähneln, und macht auch so manch hoffnungslose „Ruine“ mit viel Arbeit und Sorgfalt und Hilfsmitteln wie Pappmaché, Keramik und Stroh wieder präsentabel, was bisweilen Monate dauern kann. Mittlerweile besteht ein Gutteil ihrer Kundschaft aus jungen Frauen, die ihre alten Puppen für ihre Kinder aufhübschen lassen wollen. – Das Handwerk hat sich Gertraud Stadler selbst beigebracht, eine Ausbildung zur Puppendoktorin gibt es nicht -„Man muss viel können, viel wissen, viel ausprobiert und auch viel kaputt gemacht haben.“ Mittlerweile blickt sie auf fast fünfzig Jahre Erfahrung in ihrem Metier zurück…
… Da ist der Verkauf von Puppen und Kuscheltieren schon wesentlich einfacher. Dabei wird Getraud Stadler an zwei Wochentagen von ihrer Schwester unterstützt. Wer sich einmal in der Puppenstube umsehen möchte: Das kleine Geschäft befindet sich in der Luisenstraße 68, direkt an der Kreuzung zur Schellingstraße. Einen Besuch kann ich wärmstens empfehlen…
Gefreut: Dass es in der vergangenen Woche doch ein paar Tage gut abgekühlt hat, vor allem Nachts. So konnte ich mich etwas regenerieren. Es gibt etliche Wetterexpert:innen, die nun verkünden, es könnte sich ab Mitte August das Wetter dahingehend ändern, dass es dann endlich wieder für längere Zeit gemäßigte Temperaturen und vor allem Niederschlag geben soll. Schaun ma mal.
Über den neuen Staubsauger. Die Frau R., meine Haushaltshilfe, darf ihn morgen einweihen. 😉
Geärgert: Hach, ich mal wieder… Anfang der Woche ging die Türklingel kaputt. Und der Paketbote vom Götterboten-Zustelldienst hatte angekündigt, dass er am Donnerstag den neuen Staubsauger vorbei bringen und den alten mitnehmen würde. Ich verbrachte zwei Tage und Nächte mit dem Zermartern meiner Denkbirne darüber, was ich wohl tun könne, damit der Paketbote wegen der defekten Klingel die Lieferung nicht wie sonst üblich in den unteren Hausflur wirft, sondern sie mir wirklich zustellt… Und dann ging alles so reibungslos, und ich habe mal wieder ganz umsonst turmhohe Wellen geschlagen: Ein Nachbar ließ den Boten ins Haus, der bei mir klopfte, mir freundlicherweise den schweren Karton in den Flur stellte und sich dann ohne viel Umstände das Altgerät unter den Arm klemmte… Ich glaube, ich werde das bis zum Ende meiner Tage nicht lernen, an sich kleine Problemchen nicht völlig unnötig aufzubauschen und völlig sinnlos Zeit und Energie auf alle möglichen Horrorszenarien zu verschwenden…
Gedacht: Eine junge „cdu“-Politikerin, die Ende Mai 2027 Präsidentin der Bremer Bürgerschaft werden möchte, hat mit ihrer Darlegung am Ende eines im übrigen guten Interviews, die Schwarzen könnten den Themen Umwelt- und Klimaschutz trotz ihrer immensen Wichtigkeit keinen Vorrang einräumen, weil davon die Grünen profitieren würden, ausgesprochen präzise in Worte gefasst, was viele Bürger:innen seit langem schon wissen: Dass die Grünen den meisten Schwarzen ein Dorn im Auge sind. Das ist ein unumstößlicher Fakt. Und dafür gibt es schier ungezählte hieb- und stichfeste Beweise: Hass- und Hetzreden von „csu/cdu“-Mitgliedern in diversen Bierzelten und während anderer Großveranstaltungen, auch in Landtagen und dem Bundestag, für Vernunftbegabte nicht nachvollziehbare Entscheidungen einiger Landesregierungen und der Bundesregierung, sowie Äußerungen unseres Zweite-Wahl-Kanzlers, der vor kurzem die krude Behauptung aufstellte, die Grünen und die Linken würden sich der gleichen Rhetorik bedienen wie die AfD.
Gefragt: Obst- und Gemüseplantagen und Getreidefelder verdorren, es sind Ernte-Einbußen in Milliardenhöhe zu erwarten, dem Vieh droht Futtermangel, es finden sogar schon Notschlachtungen statt – und was fordert die Mehrheit der deutschen Landwirt:innen? – Billigeren Diesel, mehr Freigaben von Pestiziden und eine Senkung des Mindestlohns für Erntehelfer:innen! Forderungen nach mehr Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen? Fehlanzeige! Und was meinte der Bundesagrarminister Alois Rainer nach der Hauptalmbegehung in den bayrischen Bergen neulich, als viele betroffene Almbauern klagten, dass zunehmend Quellen versiegen würden und dadurch und wegen der Dürre die Almwirtschaft zunehmend unmöglich werden würde? „Ich kann es leider nicht regnen lassen.“, lautete seine Antwort. Und: Man werde aber im Ministerium die Lage weiterhin konzentriert beobachten. – Und wo bleiben eigentlich die Demonstrationen und Kundgebungen zigtausender Landwirt:innen angesichts ihrer misslichen Lage? Die aufgestellten Galgen für den Kanzler und seine Cheflobbyistin für fossile Energien – ähem – die Wirtschaftsministerin, so wie im Jahr 2024 für Scholz und Habeck?… Oh, wait! Diesmal werden die Landwirte ja auch nicht von Nius und anderen Medien sowie von gewissen Altparteien aufgehetzt!
Gewundert: Darüber, dass dem neuen Verkehrsminister wohl noch gar kein Licht diesbezüglich aufgegangen ist, dass es wenig Sinn macht, bei extremem Niedrigwasser Flußrinnen tiefer ausbaggern zu lassen. Auch scheint er nicht wirklich durchdacht zu haben, was es bedeutet, den Lastenverkehr von der Flussschifffahrt auf die Straße zu verlegen: Für den Transport einer einzigen Schiffsladung benötigt man ca. 100 LKWs. Wo will der Herr Bilger die immense Menge an Fahrzeugen und die Fahrer denn hernehmen, die erforderlich sind, um das in großem Maße umzusetzen? Und noch dazu das Personal für die Logistik? Und ist ihm auch schon mal ernsthaft durch die „Denkbirne“ gegangen, was das für Auswirkungen auf den Straßenverkehr und die CO2-Werte bedeuten würde?
Gelitten: An nichts. All die Blessuren meines unseligen Sturzes vor einigen Wochen sind nun gut verheilt.
Genervt: Immer wieder vom Kneipenlärm ringsum, der nun in den Sommermonaten geradezu exorbitante Ausmaße angenommen hat.
Gewesen: In der Stadtbib., auf gewohnten Routen durchs Viertel, ein wenig einkaufen, auf der Bank das monatliche Taschengeld abholen, und an Hitzetagen natürlich zuhause.
Getroffen: Jene steinalte Nachbarin, die mir jedesmal in den Ohren liegt, wie böse, unsympathisch und dumm unser Hausverwalter sei, und dass sie sich bei der nächsten Mieterhöhung umbringen wird. Diesmal haben wir uns aber richtig lange und auch gut miteinander über Gott und die Welt unterhalten.
Gesucht: Meine Sonnenfinsternisbrille und die Schutzfolie fürs Kameraobjektiv.
Gefunden: Aber ja, natürlich! 🙂 Solch wichtige Dinge bewahre ich immer gesondert auf.
Gegessen: Reiberdatschi mit Apfelmus, Minutensteaks mit Kartoffeln und Salat, Fischstäbchen mit Kartoffeln und Maiskolben, Bratwürst‘ mit Kartoffeln und Maiskolben, Nudelsalat, Pfannenkuchen mit Apfelmus, Müsli, diverse Melonen und viel anderes frisches Obst und Gemüse.
Getrunken: Orangensaft, Wasser und Tee, und am Samstag einen Wodka-Orange.
Genascht: Dunkle Schokolade mit Orangenmarzipan.
Gelacht: Aber ja!
Geweint: Nein.
Gehört: Unter vielem anderem einen gar herrlichen Klassiker aus den Goldenen Achtzigern! 😀
Gesehen: Das ist so herzig, schön und interessant!
Sowie einen vielstündigen RoadTrip durch Xingjiang, die autonome Provinz der Uiguren in Nordwestchina. Das ist schon eine fremde Welt dort, obwohl es in den Bergen landschaftlich ab und zu genauso aussieht wie bei uns in den Alpen. Es gibt viele Jurten-Ansiedlungen, manche so groß wie Städte. Beiderseits der Straße grasen große Herden Rinder, Pferde, Schafe, und die Viecher schlendern oft auch auf der Fahrbahn dahin, wobei sie der rege Verkehr nicht im Geringsten stört. – Mir kam einer meiner Lieblingskollegen in der Münchner Residenz in den Sinn, ein ehemaliger Professor für Geschichte in Ürümqi, der Hauptstadt der Uiguren, der von den Chinesen wegen seines Widerstands zum Tode verurteilt worden war, und zum Glück mit seiner Familie fliehen konnte. Und eine andere uigurische Kollegin: Marwayit Hapiz, eine freischaffende Malerin, die es vor vielen Jahren schon auch nach München verschlagen hat.
Gelesen: Zu Ende gelesen habe ich nun „Das Glück hat acht Arme“, und das schöne Happy End hat mir gut getan. Angefangen habe ich mit der Lektüre von Tom Bauers „Bestatters Diary“, ein unverkrampfter und interessanter, autobiographischer Einblick in das Tagwerk des jungen Mannes.
Gelernt: Dass ich das nächste Mal den dunkelblauen Fleckerlteppich in der Küche nicht mehr zusammen mit anderen Textilien waschen sollte, das Teil färbt schon sehr ab.
Gekauft: Einen neuen Staubsauger – echt g***, das Teil – war im Herbst auch Testsieger bei Stiftung Warentest. – Und was Frau so zum Leben braucht.
Gewerkelt: Etwas geputzt und gewaschen.
Geschlafen: Gut und schlecht.
Geträumt: Oh, ich kann mich leider an keinen Traum mehr erinnern.
Geplant: Heute mit Frau R. Klarschiff in der Bude machen und den Großeinkauf erledigen. Am Mittwoch Abend in jedem Fall die Sonnenfinsternis anschauen, und natürlich auch fleißig Bilder machen. Und dann werde ich mich meinem Besuch widmen, die G. aus Schweinfurt gibt sich mal wieder die Ehre. 🙂
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Kommt gut in die neue Woche, seid gut zu euch und zu euren Lieben und bleibt bzw. werdet gesund!
… heiße Sommer hat es früher auch schon gegeben.“…
… Ja – aber das waren Ausnahmen. Wie man aus der Grafik, erstellt aus unzähligen Wetterbeobachtungen und -aufzeichnungen, unschwer erkennen kann. Und die heißen Sommer früherer Zeiten stehen in keinem Vergleich zu den Temperaturextremen heutiger Tage. Man nennt so was übrigens Klimawandel – und nein, diese Grafik ist kein Fake, die Daten, die ihr zugrunde liegen, stammen auch nicht von irgendwelchen selbsternannten dubiosen You-Tube-, Facebook- und Instagram-„Experten“, sondern von studierten und sehr erfahrenen Fachleuten…
… Gestern nacht hat es hier in München ordentlich geregnet und gut abgefrischt. Ich habe sofort alle Fenster und Türen sperrangelweit aufgerissen, nun habe ich zum Glück in der Bude wieder erträgliche Temperaturen. Gestern nachmittag wäre ich nach einigen fast schlaflosen Nächten ums Haar aus den Latschen gekippt, ich habe fast den ganzen Tag im Bett liegend verbracht und während der vergangenen Nacht so gut geschlafen wie seit langem nicht mehr. Nun gibt es einige wenige Tage Pause – und dann steht ab Sonntag der nächste „Hitzehammer“ bevor…
Gefreut: „Gibt das Leben dir Zitronen, dann mach‘ Limonade draus.“ Nach diesem Motto verfahrend habe ich in der aktuellen Hitzewoche doch etliche schöne kleine Freuden erleben dürfen: Wie wohl es tut, auf dem Bett liegend die Kühle des Ventilators zu genießen. Mich in den Nachtstunden in meinen Lieblingssessel zu flegeln und zu spüren, wie ein frischer Luftzug durch sämtliche weit geöffnete Fenster und Türen meiner Bude strömt. Sanft rieselnde Duschen. Kühles Wasser, das mir durch die Kehle strömt. Ein abendlicher Sommerregen auf dem Balkon, der mich bis auf die Haut durchnässt. Die kalten Badezimmerfliesen unter meinen Füßen nach einer durchlüfteten Nacht.
Geärgert: Mal wieder über mich. Meine Bank-App hat vor einigen Tagen nicht mehr funktioniert. Bei „Alle Störungen“ erfuhr ich, dass es wohl bundesweit ein Problem damit gab. Anstatt geduldig abzuwarten, bis die Bank-ITler den Fehler gefunden und beseitigt hatten, löschte ich die App, um sie dann neu zu installieren. Dabei verschusselte ich den speziellen PIN-Code zur persönlichen Einrichtung, der mir per SMS zugesandt worden war. Beim nächsten Versuch hieß es, meine Zugangsdaten seien ungültig. So musste ich einen neuen PIN-Code per Post bestellen, und zwei Tage warten, bis das Brieflein eingetroffen war… Jetzt funktioniert die App aber zum Glück wieder reibungslos.
Gedacht: Dass der schnoddrige Uralt-Spruch „Ich schwitze mich hier noch zu Tode“ mittlerweile eine völlig neue und überhaupt nicht mehr humorvolle Bedeutung bekommen hat.
Dass sich in Berliner Regierungskreisen womöglich einige zufrieden die Hände reiben. Denn ca. 9.800 Tote, die aufgrund der Hitzewellen bis jetzt verstorben sind, heisst ja schließlich auch, dass nun fast 10.000 Menschen weniger die Renten- und Sozialkassen „plündern“. Und das Jahr ist ja noch lange nicht vorüber! – Ich weiß, das liest sich böse, aber angesichts des sehr empathielos anmutenden Schweigens über die vielen Opfer der Hitzewellen aus Berlin kann ich mich eines solchen Gedankens leider nicht erwehren.
Dass manche Mitmenschen schon auf einem sehr hohen Niveau jammern…
Dass angesichts dessen, was sich vor einigen Tagen in Ceuta abgespielt hat, etliche Leut‘, die migrationsfeindlich eingestellt sind und ständig von der Überfremdung Deutschlands salbadern, ganz sicher wieder mal ordentlich Schaum vor dem Mund gehabt haben.
Ich hätte nie und nimmer gedacht, dass ich mal eine Tagestemperatur von 28° Grad als „gemäßigt“ bezeichnen würde.
Gefragt: Ob wir vielleicht endlich eine vernünftige Umwelt- und Klimaschutzpolitik sowie Verständnis und Mitgefühl für die besch***ene Lage vieler Mitbürger:innen bekommen würden, wenn im Berliner Regierungsviertel, in den Dienstwägen und den Behausungen unserer Volks(ver)treter:innen mal für eine Weile sämtliche Klimageräte ausfallen würden?
Gewundert: Dass es bezüglich Ceuta unverzüglich „Brennpunkt“-Sendungen und ungezählte Berichte über die Situation dort gab, und wieder einmal jede Menge Endlos-Debatten über Migration, Abschiebung und wie dicht Europas Grenzen sind – und bis jetzt meines Wissens keine einzige Sondersendung über die ca. 9.800 Todesfälle aufgrund der Hitzewellen, sowie keine einzige Stellungnahme der Regierung dazu. Außer wieder mal einen selten dämlichen Spruch vom Söder – wenn einem zu heiß sei, dann solle man in den frühen Morgenstunden schwimmen gehen, sowie ein paar höchst empathielose Ratschläge vom Büro des Zweite-Wahl-Kanzlers.
Gelitten: Immer noch an den „Nachwehen“ meines Sturzes. Na ja, Prellungen und Zerrungen heilen nun mal nicht von Heut auf Morgen…
Genervt: Mal wieder von meiner eigenen Schusseligkeit und Ungeduld.
Gewesen: Ich war wieder recht sporadisch unterwegs, einmal Großeinkauf mit der Haushaltshilfe im Discounter meines Vertrauens, eine Runde über den Bauernmarkt, und zwei kurze „Ausflüge“ für kleinere Besorgungen, als das Thermometer ausnahmsweise mal weniger als dreißig Grad angezeigt hatte.
Gefunden: Yepp. Die Frau R. hat ihn beim Bad putzen hinter die Tür gehängt.
Gegessen: Geräuchertes Forellenfilet mit Salat, Forellen-Matjes, Rinder-Minutensteaks mit Kartoffeln und Maiskolben, Fischstäbchen mit Kartoffeln und Maiskolben, eine große Schüssel Romana-Salat mit gekochtem Ei, Sahneheringsfilets mit Kartoffeln, diverse Melonen, Müsli, viel frisches Obst und Gemüse.
Getrunken: Tee, Wasser, Orangensaft.
Genascht: Ein paar Schweizer Waffelkekse.
Gelacht: Aber immer gerne! 😀
Geweint: Nein.
Gehört: Vor einigen Tagen hat ein Straßenmusiker vorm Haus so entsetzlich falsch „Bella Ciao“ auf seinem Akkordeon gespielt, dass ich am liebsten nach unten gegangen wäre und ihm das Instrument aus den Händen gerissen hätte.
Gesehen: Einige Stünderln Heavy-Metal-Festival „Wackööööööön!“ Hat ordentlich geknallt und war richtig schön laut – manchmal brauche ich das.
Diverse Roadtrips. Mein absolutes Highlight diese Woche war eine fast vierstündige Führerstandsmitfahrt auf einer Bahnstrecke durch den Süden Alaskas von der Hafenstadt Skagway über den White Pass und entlang des Lake Bennett bis Carcross. Himmel die Berge, ist das eine schöne Gegend dort!
Gelesen: Weiterhin mit viel Genuss „Das Glück hat acht Arme“.
Gelernt: Dass man beim Lüften auch die Schranktüren weit öffnen soll, weil sich im Inneren die Hitze stauen würde. Bin aber nach einem Selbstversuch nicht davon überzeugt.
Gekauft: Vor einer Woche so viele Lebensmittel, dass ich während der neuen Hitzewelle über die Runden kommen würde, ohne noch etwas besorgen zu müssen. Hat fast funktioniert. 😉
Gewerkelt: Wenn ich der Hitze wegen im „Hausarrest“ bin, dann stelle ich mir jeden Tag ein paar kleine Aufgaben, die ich zu erfüllen habe. So habe ich das Gefühl, mich nützlich zu machen, und das hebt schon die Stimmung.
Geschlafen: An sich recht gut.
Geträumt: Ich hatte in einem Restaurant einen tollen Mann kennen gelernt – groß, gute Figur, markantes Gesicht, dichter, weißer Haarschopf. Er erzählte mir, er sei Musiker und hätte demnächst in einer Stadt am Meer einen Auftritt. Und dann fragte er mich, ob ich ihn begleiten würde. Ich hatte große Bedenken, ob ich dem Typen vertrauen könne, da hielt er meine Hände und bejahte ernsthaft, er würde für mich sorgen und für mich da sein, und ich solle mir den Kopf nicht weiters zerbrechen. Und dann wurde ich wach. War so ein schönes Gefühl, dass ich eigentlich gar nicht aufstehen wollte.
Geplant: Weiterhin so gut als möglich durch diesen Sommer kommen.
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Ich wünsche euch eine möglichst gute und stressfreie Woche. Habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben und bleibt bzw. werdet gesund.
… Aufgenommen und in die Mediathek hochgeladen am 31. Juli 2016…
… Das Nasentröpferl… 😉
… Während eines kurzweiligen Besuchs im Botanischen Garten München hatte es einen kleinen Regenschauer gegeben. Als ich mich aus meinem Unterstand, dem auskragenden Dach eines Toilettenhäuschens, wieder hervor wagte, fiel mein Blick auf die Marmorfigur eines molligen Knaben, der inmitten einiger schwer an ihren Blüten tragenden Rosenbüschen stand, und ganz offensichtlich kein Taschentuch zur Hand hatte… 😉
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… Habt einen trotz Hitze guten und möglichst entspannten Tag!…
Gefreut: Dass während der vergangenen Woche so angenehme Temperaturen herrschten. – Und darüber, dass ich bei einem bösen Sturz in der Wohnung am Dienstag wohl Glück im Unglück hatte – ich hätte mich noch viel schlimmer verletzen können. – Und über den neuen Turmventilator – das Teil ist Klasse und zudem auch sehr leise.
Geärgert: Dass ich wegen der Blessuren, die ich mir bei einem häuslichen Unfall zugezogen hatte, überwiegend das Bett hüten musste und mich kaum draußen bewegen konnte.
Gedacht: „cd“U und „cs“U haben immer wieder bewiesen, dass sie im Grunde genommen queerfeindlich eingestellt sind – Blackrock Freddy hatte hinsichtlich der Regenbogenfahne genölt, der Bundestag sei kein Zirkuszelt, die Klöckner Jule hat untersagt, diese Flagge am Bundestag am 17. Mai, dem Internationalen Tag gegen Homophobie, hissen zu lassen, und das DopeRindt hatte im Jahr 2025 sogar geplant, queere Menschen bundesweit in Listen erfassen zu lassen. Zudem wurden der Jugendhilfsorganisation Lambda nach 36 Jahren die Fördergelder gestrichen und den Aktionsplan „Queer leben“ beendet, das einzige bundesweite Förderprogramm für queere Anliegen – von insgesamt 134 Projekten wurden lediglich 86 umgesetzt. Deshalb finde ich dieses Betroffenheitsgetue nach dem Anschlag in Berlin von Mitgliedern der Bundesregierung Ekel erregend. Auch Merzens „Mahnung“, dass dieser Terrorakt Deutschland nicht spalten dürfe stößt mich sehr ab. Denn er ist selbst ein Spalter und Hetzer: Seine Stadtbild-Äußerung, „kleine Paschas“ in den Wartezimmern deutscher Ärzte, die uns die Termine wegnehmen würden, die Herabwürdigung der Bürger:innen als arbeitsscheu und ständig krank feiernd, das Verunglimpfen antifaschistischer Bewegungen, das Bezweifeln der Legitimität antifaschistischer NGOs, und seine Beschuldigung im Sommerinterview, die Grünen und die Linke würden sich der gleichen Rhetorik wie die AfD bedienen, sind unumstößliche Beweise dafür…
Gefragt: Warum ist es so schwierig, E-Scooter so abzustellen, dass sie niemanden stören und behindern?
Gewundert: Geschockt. Über das, was sich in den Kommentarspalten zu Beiträgen sogar seriöser Medien hinsichtlich des CSD Anschlags in Berlin abspielt.
Gelitten: Am Dienstag Vormittag stolperte ich in der Küche über meine eigenen Füße und stürzte zu Boden, wobei ich mir den linken großen Zeh verstauchte, beide Knie prellte und die linke Rumpfmuskulatur zerrte. Nachdem ich meine Knochen abgetastet und sortiert hatte, wurde mir schauerlich bewusst, dass ich ja des Muskelschwunds in den Beinen wegen nicht aufstehen konnte, ich war lediglich dazu in der Lage, mich auf meinem Allerwertesten rutschend fortzubewegen. Ich rief die 116 117 an, die Nummer der Bereitschaftsärzt:innen. Es beriet mich gefühlt stundenlang ein „Blechdepp“ und stellte mir ungezählte Fragen, u. v. a. „Benötigen Sie einen Facharzttermin?“, „Benötigen Sie einen Termin für psychotherapeutische Hilfe?“, dann informierte er mich, dass die Wartezeit für ein Gespräch mit einer medizinischen Fachkraft zehn Minuten betragen würde. Ich legte entnervt auf. Vielleicht war nebenan jemand zuhause und konnte mich auf die Beine stellen. Ich schloss im Sitzen die Wohnungstür auf, wozu ich mehrere Anläufe benötigte. Dann rutschte ich in den Hausflur und versuchte, bei den Nachbarn zu läuten – ging nicht, die Klingelknöpfe waren zu hoch, mein Klopfen und Rufen verklang ungehört. Mein Blick fiel auf die Treppe – und da hatte ich eine Erleuchtung. Vorsichtig hievte ich mich auf die erste Stufe – in den Armen und Händen habe ich zum Glück noch viel Kraft -, dann auf die zweite, und dann konnte ich mich am Geländer so weit hoch ziehen, dass ich endlich wieder auf meinen Beinen stand. Zitternd tastete ich mich zurück in die Wohnung, versorgte meine Blessuren und legte mich völlig fertig ins Bett.
Genervt: Von der bescheuerten Situation am Dienstag. Ich komme mit meiner Behinderung gut zurecht, aber ich hasse es, so hilflos zu sein.
Gewesen: Außer zweimal Einkaufen, was vor allem der gezerrten Rumpfmuskulatur nicht gut getan hat, überwiegend im Bett, mich auskurieren.
Getroffen: Eine Nachbarin, die ich seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen habe. Ich nahm grad das Paket mit dem bestellten Turmventilator in Empfang, und sie war im Lift auf dem Weg nach oben, so blieb leider keine Zeit für ein Schwätzchen.
Gesucht: Im Internet den Staubsauger, der bei der Prüfung von Stiftung Warentest im Herbst 25 am besten abgeschnitten hat.
Gefunden: Yepp. Ist gar nicht mal so teuer. Ich habe das Teil sofort auf meine Muss-Haben-Liste gesetzt.
Gegessen: Kabeljaufilet gebraten mit Rucola-Salat. Lachsforellenfilet mit Maiskolben. Halloumi mit Salzkartoffeln und Maiskolben. Hähnchenschenkel mit Kartoffelsalat. Bockwurst mit Salzkartoffeln und Maiskolben. Melonen in allen Variationen. Wie üblich Müsli, viel frisches Obst und Gemüse.
Getrunken: Wasser, Tee, Orangensaft. Und am Dienstag einen kräftigen Melissengeist-Grog, um meine Nerven zu beruhigen.
Genascht: Hach, ja… Im nahen Supermärktchen hatten sie letzte Woche diese herrlichen Schweizer Waffelkekse im Angebot…
Gelacht: Im Nachhinein denke ich mir, dass das schon herrlich grotesk und schräg ausgesehen haben muss, wie ich da auf dem Hinterteil durch meine Bude und den Hausflur gerutscht bin. 🤣
Geweint: Am Dienstag war ich einige Male ganz nah dran. Aber so richtig zu Tränen gerührt hat mich am Samstag Abend Renée Zellwegers Interpretation von „Somewhere Over The Rainbow“ aus dem Film „Judy“.
Gehört:
Gesehen: „Judy“, ein Film aus dem Jahr 2019 über das letzte Lebensjahr der begnadeten Schauspielerin und Sängerin Judy Garland. Zuerst war ich skeptisch, doch dann hat mich Renée Zellwegers Darstellung dieser tragischen und innerlich auch sehr zerrissenen Persönlichkeit begeistert. Den Oscar für die beste Hauptrolle hatte sie sich zu Recht verdient.
Natürlich habe ich mir auch wieder einige RoadTrips angeguckt – eine fesselnde Fahrt mit dem Bernina-Express, sowie eine abenteuerliche Tour durch Norwegens wilde Bergwelt bis zum smaragdgrün schimmernden See Insta Mosevatnet am Fuß des riesigen Folgefonna Gletschers.
Gelesen: Begonnen habe ich mit der Lektüre von „Das Glück hat acht Arme“ von Shelby Van Pelt (Übersetzung: Andrea Fischer). Es ist eine skurrile, humorvolle und anrührende Schilderung der Freundschaft zwischen der verwitweten Putzfrau Tova und dem höchst intelligenten Riesenoctopus Marcellus. Tut mir in meinem angeschlagenen Zustand grad gut, dieses Buch.
Gelernt: Wenn ich das nächste Mal stürzen und nicht allzu schwer verletzt sein sollte, dann brauche ich mir nicht lange den Kopf zerbrechen, wie ich wieder auf die Beine komme, dann kann ich gleich auf dem Hintern in den Hausflur zur Teppe rutschen. 🙂
Gekauft: Diesmal nur das Allernötigste. Mit der gezerrten Brustmuskulatur konnte ich kaum etwas heben, geschweige denn schleppen.
Gewerkelt: Den Standfuß vom Turmventilator zusammengesetzt und angefügt. Ging wesentlich leichter als den Standventilator zusammen zu pfriemeln.
Geschlafen: Unruhig, wegen der Zerrung im Rumpf.
Geträumt: Bei einer Reservierung, die ich bedienen sollte, sind völlig überraschend statt der angemeldeten zehn Personen über fünfzig eingetrudelt. Bevor ich in Panik geriet, kam mein allererster Chef in der Gastronomie, hat mir gut zugeredet und mir geholfen.
Geplant: Mich noch ein wenig schonen, damit die Zerrung heilen kann. Und dann hoffentlich gut durch die nächste Hitzewelle kommen.
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Ich wünsche euch eine gute und möglichst unbeschwerte neue Woche.
Gefreut: Meine Haushaltshilfe und ich hatten am Montag wieder mal viel Spaß miteinander. – Über den Regen in den vergangenen Tagen. Um die niedrigen Wasserspiegel allerorten auszugleichen, war das natürlich lediglich der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein, hat aber sehr gut getan. – Darüber, dass ich diese zweite Hitzewelle um einiges besser überstanden habe als die erste im Juni – Ventilator und Hitze-/Licht-Schutzvorhängen sei Dank.
Geärgert: Eigentlich nicht. Nur ein kleines bisschen darüber, dass ich am Samstag Nachmittag noch kurz daran gedacht hatte, einen Regenumhang mitzunehmen, und dann natürlich darauf vergessen hatte.
Gedacht: Der Spahn is guat weida, wie man im Bayrischen sagt. Aber wer weiß, wer ihm nachfolgen wird. Unser „Zweite-Wahl-Kanzler“ hat ja bislang weder bei seiner Politik und seinen Äußerungen über uns Bürger:innen noch bei der Auswahl seines „Spitzenpersonals“ ein gutes Händchen, Empathie und einen verantwortungsvollen, von der Vernunft gesteuerten Weitblick bewiesen. Ich befürchte ja irgendwie, Blackrock Freddy könnte Klein Philip Amthor den Fraktionsvorsitz antragen oder gar dem DopeRindt, da würden wir vom Regen in die Traufe geraten. Und bei Freddys Ankündigung im ZDF-Sommerinterview, er denke darüber nach, eventuell das Kabinett umzubauen, wird mir himmelangstundbang…
Gefragt: Sollte ich vielleicht meinen Standventilator noch einmal zerlegen und neu zusammensetzen? Das Gerät ist schon ziemlich laut, vielleicht liegt das ja an Vibrationen, die vom Propellor auf das Gehäuse und den Korb übertragen werden.
Gewundert: Über die unverfrorene Art und Weise, wie manche davon überzeugt sind, sie seien über Anstand, Recht und Gesetz erhaben und man würde ihnen sämtliche Verfehlungen nachsehen.
Gelitten: Am späten Donnerstag Abend an sehr heftigen einseitigen Kopfschmerzen, die ganz plötzlich auftraten und sich vom rechten Nasenflügel durch die Augenhöhle bis über die Stirn erstreckten, das war, als würde man mir im Fünfminutentakt ein scharfes Beil in den Schädel rammen. Ich nahm dann zwei Schmerztabletten und legte mich ins Bett. Am nächsten Morgen waren diese Anfälle dann zum Glück vorbei.
Genervt: Ein klein wenig von der Lautstärke meines Standventilators.
Gewesen: Spazieren und Einkaufen.
Getroffen: Zwei Nachbarn, die es aber leider ziemlich eilig und deshalb keine Zeit für ein Schwätzchen hatten.
Gesucht: Im WWW nach einem leisen Ventilator.
Gefunden: Yepp. Beim O**o-Versand.
Gegessen: Viel gekochten Mais und viele diverse Melonen – danach gelüstet es mich zur Zeit ganz besonders. Zudem gab es Rührei mit Brot, Sahneheringsfilets mit Kartoffeln, Wurstsalat, Mozzarrella mit Tomaten und viel Basilikum, gebratenes Lachsforellenfilet, Fleischpflanzerln mit Kartoffelsalat, Müsli, Pfannenkuchen mit köstlicher Orangensoße, und ansonsten wie üblich jede Menge Obst und Gemüse.
Getrunken: Wasser, Tee, Orangensaft – und ein kleines Probestamperls meines Lieblings-Orangenlikörs – schmeckt immer noch sehr fein. 😉
Genascht: Mit Nusscreme gefüllte Waffelröllchen.
Gelacht: Es liest sich wie die Posse eines Politik-Kabaretts, ist aber lt. BR24 Online Nachrichten wirklich so passiert: Vergangene Woche wollte der tschechische Verkehrsminister von Prag mit der Bahn nach München fahren, um mit seinem bayrischen Kollegen über den Ausbau der Zugstrecke und -verbindungen zwischen beiden Ländern zu konferieren. Dank DopeRindts illegaler Kontrolle an der Grenze und einer Stellwerkspanne in Furth traf der Zug in Regensburg zwei Stunden später ein als geplant, und dort war dann auch überraschenderweise Endstation. Man schlug dem Minister eine Umleitung über Nürnberg vor, welche die Verspätung auf über vier Stunden hätte anwachsen lassen. Entnervt rief der gute Mann im bayrischen Verkehrsministerium an, man schickte ihm dann eine Dienstlimousine. Peinlich, peinlich…
Die kleinen Wassermelonen im Discounter meines Vertrauen werden laut Banderole vom Züchter „Baby“ genannt. Und als meine Haushaltshilfe und ich das sahen, lachten wir herzhaft, weil uns ganz spontan DER eine unvergessliche Satz der weiblichen Hauptfigur Frances, Baby genannt, aus dem Film „Dirty Dancing“ in den Sinn kam: „Ich habe eine Wassermelone getragen.“
Gehört: Hier wollte ich eigentlich ein Vorschauvideo jenes feinen Rap-Songs einfügen, mit dem die einhundertste Folge der „Anstalt“ beendet wird, bin aber im Netz nicht fündig geworden. Der Ausschnitt, der auf einem @bluesky-Account gezeigt wird, lässt sich leider nicht rebloggen. Hier ist aber der Link zum Post von Für Sachliche Politik: https://bsky.app/profile/sachlichepolitik.eurosky.social/post/3mqxavcwmjs2m
Gesehen: Vom YouTuber London Watch einen einstündigen, frühmorgendlichen Spaziergang durch Hampstead/London. War sehr schön und interessant! Den RoadTrip einer Zugfahrt durch Norwegen von Trondheim bis Oslo. Und einen Abstecher zum markanten Devils Tower in Wyoming von RVerTV. So richtig bekannt geworden ist dieses bizarre, riesige Felsgebilde durch den SciFi-Klassiker „Unheimliche Begegnungen der Dritten Art“ von Stephen Spielberg. Ganz hingerissen war ich von einem RoadTrip kreuz und quer über die Inselwelt der Lofoten. Das ist so schön dort!
Gelesen: Begonnen habe ich mit dem Roman „Hundert Wörter für Schnee“ des österreichischen Schriftstellers Franzobel, der mir in der Stadtbib. aufgefallen ist. Nach etwa zwanzig Seiten habe ich das Buch enttäuscht zur Seite gelegt, der Schreibstil des Autors ist so gar nicht meins.
Gelernt: Vermutlich wieder mal nix Gscheits. 😉
Gekauft: Was Frau so zum Leben braucht. Und einen angeblich sehr geräuscharmen Turmventilator.
Gewerkelt: Weit über siebenhundert Fotos vom Samba Festival Coburg bearbeitet.
Geschlafen: Eher unruhig.
Geträumt: Am Mittwoch frühmorgens habe ich im Traum einer früheren Vorgesetzten, zu der ich ein ambivalentes Verhältnis hatte, mal so richtig die Meinung gegeigt. 🙂 War erfrischend und hat gut getan.
Geplant: Am Dienstag möchte ich wie üblich auf dem kleinen Bauernmarkt einkaufen. Und am Samstag endlich einmal mit dem Erlebnis- und Wanderbus kreuz und quer durch die schöne Hallertau bis nach Kelheim und wieder zurück fahren. Während meiner Zugreise nach Coburg habe ich gesehen, dass der Hopfen schon ganz ordentlich hoch gewachsen ist.
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Ich wünsche euch eine gute und möglichst stressfreie Woche, ihr Lieben!
Gefreut: Über eine ziemlich unbeschwerte Woche. Darüber, dass die Licht- und Hitzeschutzvorhänge im Schlafzimmer so gut wirken, und die Temperatur dort trotz massiver Sonneneinstrahlung vom frühen Morgen bis in den Nachmittag stets bei erfreulichen 25° Grad liegt. Darüber, dass der erstandene Ventilator so gut und zuverlässig funktioniert. Ich schlafe nun viel, viel besser als während der letzten Hitzewelle.
Und über eine ganz besondere kleine Reise: Nach vielen Jahren ist es mir endlich gelungen, das Samba-Festival in der bezaubernden oberfränkischen Stadt Coburg zu besuchen, die größte Veranstaltung dieser Art außerhalb Brasiliens. Ganz großartig ist das gewesen, und von den vielen schönen Eindrücken werde ich nun lange Zeit zehren. Außerdem habe ich mir mal wieder eine Blase am rechten Zeigefinger geknipst – über 700 Fotos habe ich auf der Speicherkart mit nach Hause gebracht.
Geärgert: Die Deutsche Bahn hat am Sonntag mal wieder sämtliche Register gezogen, um mir und vielen anderen Reisenden den Tag zu vergällen. Unbeschwert von A nach B fahren wird immer unmöglicher. Allein auf meiner kleinen Reise von München in den nördlichsten Zipfel von Oberfranken und zurück gab es einen Zugausfall wegen einer defekten Tür, und keinen Ersatzzug, zudem Verspätung auf meiner Rückfahrt in Nürnberg, und eine ausgefallene Klimaanlage, die Temperatur in den Waggons lag schätzungsweise bei mindestens 40°, eine Person ist dann auf dem Weg nach München auch kollabiert, wegen des Notfalls gab es natürlich noch mehr Verzögerung. Als besonders makaber empfanden wir Fahrgäste es unter diesen Umständen, dass uns die Zugbegleiterin zu Beginn der alles andere als beschaulichen und komfortablen Reise „eine angenehme Fahrt“ wünschte.
Gedacht: Der Mensch dachte, und die Deutsche Bahn lachte… Es macht mittlerweile nur mehr wenig Sinn, ausgefeilte Reisepläne zu schmieden, wenn man hierzulande mit dem Zug reisen will. Ich kann jede Person verstehen, die es vorzieht, mit dem Auto unterwegs zu sein.
Gefragt: Ob ich das noch erleben werde, dass sich das Chaos der Deutschen Bahn in Wohlgefallen auflösen wird? Es sollte für unsere Volks(ver)treter:innen schon beschämend sein, dass Bahnfahren in vielen anderen Ländern völlig unkompliziert, komfortabel und pünktlich funktioniert, und bei uns eine nicht endend wollende Abfolge von Pleiten, Pech und Pannen ist.
Gewundert: Immer öfter wundert mich gar nichts mehr…
Gelitten: Eigentlich an nichts, ich bin zur Zeit schön fit, heute allerdings etwas groggy, es war gestern doch ein recht anstrengender Tag.
Genervt: Von der Deutschen Bahn.
Gewesen: Viel Spazieren im Viertel, Einkaufen, und in Coburg.
Getroffen: Viele interessante und nette Leute.
Gesucht: Ein schön buntes Boho-Shirt.
Gefunden: Bis jetzt noch nichts, was mir gefallen hätte. Vielleicht finde ich auf dem Sommer-Tollwood-Festival ja was Passendes, dort möchte ich nächste Woche hin.
Gegessen: Lachsforellenfilet gebraten, mit Kartoffeln und Salat, Schweizer Wurstsalat, Mozzarrella mit Tomaten und Basilikum, Kalbsleber mit Kartoffeln und Salat, Müsli, viel frisches Obst und Gemüse.
Getrunken: Wasser, Tee, Orangensaft.
Gehört: Samba, Samba, Samba… Der Kontrast zwischen den schönen historischen Gebäuden und Fassaden in der Coburger Altstadt und diesen exotischen, aufpeitschenden Rhythmen machte für mich einen Teil der Faszination dieses Festivals aus.
Gesehen: Unter vielem anderem gar prachtvoll gewandete Samba-Tänzer:innen in Hülle und Fülle. Und eine bezaubernde Stadt, die ich ganz sicher mindestens noch einmal besuchen werde.
Sowie wieder einige RoadTrips. Virtuell bin ich während der vergangenen Wochen via RTerTV die gesamte Mother Road Route 66 entlang gefahren. Russ, der Betreiber dieses YouTube-Kanals, hat zu meiner Freude auch ein Gespür für Originelles und Ausgefallenes. So sah ich z. B. in Arizona Elmer’s Bottle Tree Ranch – ein Künstler hat aus Zigtausenden Flaschen und ausrangierten Alltagsgegenständen einen Wald aus lauter künstlichen Bäumen gebaut. Und Shaper’s Fischbowl. Mitten in einer sehr unwegsamen Gebirgslandschaft hat ein Scherzbold das Wasser einer kleinen Quelle in einen Teich gefasst und dort Goldfische ausgesetzt. Auch das legendäre Bagdad Café, in dem Teile des herrlichen Film „Out of Rosenheim“ gedreht wurden, durfte ich als „Armchair Traveller“ besuchen. Und es gab so gut wie sämtliche Route-66-Museen zu bestaunen – davon existieren gefühlt Hunderte, und alle sehen sie irgendwie gleich aus…
Sehr eindringlich war eine virtuelle Fahrt durch das Tianshan Gebirge im nordwestchinesischen Autonomen Uigurischen Gebiet Xinjiang. Zuerst führte der Weg durch brettlebene Grasflächen mit zahlreichen Rinder-, Schaf- und Pferdeherden und Yurten-Siedlungen, und dann hinein in eine himmelhoch aufragende, atemberaubende Bergwelt.
Gelesen: Ich schmökere grade zum zweiten Mal „Der Donnerstags Mordclub“, und habe dabei mindestens genauso viel Spaß wie beim ersten Mal. 🙂
Gelernt: Einiges über Samba und Coburg.
Gekauft: Was Frau so zum Leben braucht.
Gewerkelt: Nichts Spezielles.
Geschlafen: Trotz Hitze überraschend gut und erholsam.
Geträumt: Wie immer viel, lebhaft und bunt. Leider ist mir kein Traum im Gedächtnis verblieben.
Geplant: Erst mal ausruhen, am Dienstag werde ich vermutlich den nahen Bauernmarkt unsicher machen, und dann möchte ich diese Woche noch eine Runde über das Tollwood-Festival drehen.
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Ich wünsche euch Lieben eine gute und möglichst unbeschwerte neue Woche!
… Da ich nirgendwo in Priens Ortsmitte auch nur ein Fitzelchen der Chiemsee Syncopaters entdeckte, begab ich mich zuerst zum Wittelsbacher Platz, um mich dort ein wenig umzuhören. Da das, was grade aufgeführt wurde, aber viel zu schrill und zu laut für meine Lauscher war, hielt ich mich gar nicht lange auf, und marschierte noch einmal Richtung Kurhaus. Ich war noch nicht weit gelaufen, da drangen gar herrliche Rock’n-Roll-Klänge an meine Ohren, sie zogen mich schier magnetisch an und ich beschleunigte meine Schritte, so gut ich konnte…
… Tom & the Krauts, so der Name der siebenköpfigen Formation, haben sich dem Rock’n Roll und Boogie Woogie der späten fünfziger Jahre verschrieben. Zusammengefunden hat sich diese rein aus Hobby-Musiker:innen bestehende Band um Frontmann Thomas „Tom“ Brüderl im Jahr 2001, seither begeistert mit der sehr authentisch dargebrachten Tanzmusik der „Guten Alten Zeit“ das Publikum vor allem im südostbayrischen Raum…
… Der staubige Platz vor der Bühne war proppenvoll mit hingerissen Schwoofenden, zumeist „Boomern“ wie ich, so manche faszinierten mich ob ihrer Gelenkigkeit und Kraft, mit der sie teils schwierige Tanz- und Hebefiguren trotz teils schon recht fortgeschrittenen Alters aus dem FF beherrschten. Da wünschte ich mir schon sehr, ich hätte es ihnen gleich tun können. In früheren Tagen war ich nämlich im Rock’n Roll Tanzen auch nicht grade schlecht gewesen…
… Dieser sicher innerlich jung gebliebene Herr ist nicht nur mit dem Kopf voll bei der Sache, sondern ganz bestimmt auch mit dem Herzen…
… Und so hören sie sich an, Tom und seine Krauts:… 😉
… Die Band stimmte ihren letzten Song an, und ich musste Richtung Bahnhof, wenn ich wie geplant den Zug um kurz nach 19:00 Uhr Richtung München erreichen wollte. Als ich am Marktplatz vorbei zog, sah ich aus den Augenwinkeln die Chiemsee Syncopaters, wie sie grad um eine Ecke Richtung Wendelsteinplatz bogen. Ich blieb stehen und war einen Atemzug lang versucht, mit einem späteren Zug zu fahren. Doch ich gab der Verführung nicht nach. Auf der Freischankfläche eines Cafés unweit des Bahnhofs intonierte eine vielköpfige Bigband soeben „Thriller“ von Michael Jackson – und das sehr mitreissend. Wieder überkam mich die Versuchung, noch eine Weile zu bleiben – und erneut widerstand ich ihr. – Was sich im Nachhinein als Fehler herausstellte, mir wäre ein ungutes Erlebnis am Münchner Hauptbahnhof bestimmt erspart geblieben…
… Aber im nächsten Jahr, da werde ich mir beizeiten in Prien ein Zimmerchen reservieren, und dann ganz einfach ohne Druck und Zwang über Nacht bleiben, und dieses ausgezeichnete Musikfestival voll und ganz und bis in die Nacht hinein genießen…
… Ich hoffe, ihr hattet ein wenig Freude, mich auf meinen Swinging-Prien-Runden zu begleiten. – Wenn ihr dies anschaut und lest, bin ich wahrscheinlich wieder mal auf Tour, diesmal geht es in die nördliche Richtung, und ich werde mit Sicherheit nächste Woche lang und breit und mit vielen Bildern berichten… 😉
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… Ich wünsche euch einen schönen Sonntag, habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben und bleibt bzw. werdet gesund…
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